Go Down

Topic: Stromstärke steuern (Read 5249 times) previous topic - next topic

Ithen

Ich scheine euch ja richtig neugierig gemacht zu haben. ;)
Aber es steht alles drin, was ich damit machen möchte.
Es geht mir nur um eine Schaltung, welche ich über einen Arduinoausgang steuern kann, natürlich im Rahmen meiner gegebenen Spezifikationen. Einfach von 0A bis 3A die Stromstärke einstellen zu können. So in etwa, auf dem Bildschirm 1,7A in ein Textfeld einzugeben und genau 1,7A werden daraufhin eingestellt.  :)
So etwas Ähnliches wird ja auch genutzt, wenn ich einen Servo steuere. Nun gut im entfernten Sinne.
:) also mehr als diese computergesteuerte Stromregelung möchte ich ja garnicht.
Grüße Ithen

uwefed

Hallo Ithen

Es ist uns nicht so wichtig was es werden soll; uns ist wichtig zu verstehen welche Spule das sein wird und wie groß sie sein soll und was sie ansteuern soll.

Von all dem hängt die Ansteuerung ab.

Grüße Uwe

Ithen

#32
Aug 27, 2010, 12:50 pm Last Edit: Aug 27, 2010, 12:51 pm by Ithen Reason: 1
Mhh... So richtig verstehe ich jetzt nicht was ihr mit den Abmaßen anfangen wollt. Aber ok.
Innendurchmesser: 9mm
Außendurchmesser:15mm
Länge: 11mm
Widerstand: 1,1Ohm
Kabel sind beide an einer Seite, also nicht oben und unten.
Durch den Backlackdraht wurden die Wicklungen miteinander verbunden, bei 180Grad C.
Bei meinen Messungen hat sich ergeben, dass ein ausreichendes Magnetfeld aufgebaut ist, bei ca. 2,75A. Es ist aber wichtig, dass ich diesen Wert noch übersteuern kann. daher die 3A.


LC_Data

Hier wird eindeutig die hohe Kunst der Verschleierung betrieben....
Ich bin davon überzeugt wenn es um die Stärke eine Magnetfeldes geht, ist nur ein hoher Strom nicht wirklich eine gute Lösung. Was mir als altem Elektroniker merkwürdig erscheint, ist die Tatsache das Du so verbissen auf dem Strom rumreitest.. Heizungen lassen sich doch auch anders bauen.... bin drauf und dran vom Mitschreiber zum Leser dieses freds zu mutieren, weil sich der Sinn dieser ganzen Aktion nicht wirklich erschliessen will und der fredstarter so heimlich tut.
Es gibt 10 Gruppen von Menschen:
Die einen können binär zählen, die anderen nicht.

Ithen

@LC_Data:
Also an dir hab ich langsam Einen gefressen.

Es sind doch nun schon hilfreiche Vorschläge gekommen. Davon war leider noch keiner so richtig das, was ich mir vorstelle.
Aber die Ideen waren gut, aus meiner Sicht.
Und wie schon gesagt, ich habe ja meine Messungen mit der Spule gemacht. Daraus ergibt sich für mich das bisher Beschriebene.
Es soll kein Wechselstrom eingesetzt werden. Ich möchte die Spule nicht verändern und alle Daten die ich bisher zu meinem Projekt gesammelt habe,
basieren auf der Stromstärke, bzw. Spannung und Widerstand.
Darum reite ich so auf der Stromstärke herum.

Ich bin ja wirklich total dankbar für die Hilfe, aber so langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was man noch wissen muss. Zumal es aus meiner Sicht Nichts mehr gibt, denn alles ist offenbart.
Also keine Daten werden von mir zurückgehalten.
Und die Temperatur der Spule bleibt bei den genannten Werten in dem Bereich, den ich haben möchte. Sprich etwas wärmer als Handwarm.

Hab jetzt erstmal nur noch die Frage, ob ich einen NPN-Transitor (welchen auch immer) über die Basis mit einem Arduinoausgang durchschalten kann? Wenn das möglich ist, muss ich dann noch etwas beachten(Vor- oder Nebenwiderstände, Dioden zum Eingangsschutz o.Ä.)?
Ich denke, dass dann alles geklärt ist für mich.
Wenn ich die Schaltung dann mal aufgebaut habe, kann ich sie ja gerne auch mal hier publizieren.

Grüße Ithen

LC_Data

#35
Aug 27, 2010, 10:00 pm Last Edit: Aug 27, 2010, 10:01 pm by LC_Data Reason: 1
Wenn ich hier wegen einer Frage Risiko laufe langsam gefressen zu werden:

Nur Lesemodus an !
Es gibt 10 Gruppen von Menschen:
Die einen können binär zählen, die anderen nicht.

uwefed

Hallo Item

Um dir einen guten, für Dich wertvollen Ratschlag zu geben fehlen mir noch Daten.
Deine Spule ist eine reine Luftspule oder ist etwas magnetisches oder eisenhaltiges in der Nähe oder drinnen?  Das frage ich, da die Induktivität stark davon abhängt und damit die Antwort der Spule auf Spannungsänderungen.
Außerdem hast Du nicht auf meine Frage geantwortet wie schnell der Strom sich ändern soll.
Inwieweit soll der Strom Zeitlich konstant sein und wie prezise soll der Stromwert geregelt werden?

Dein Vorschlag mit einem Transistor der über einen Arduino-Ausgang angesteuert weerden soll funktioniert nicht da der Arduino keinen Ausgang hat der eine Analoge Spannung liefert. Die "Analogausgänge" sind PWM-Ausgänge. http://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation

Des weiteren kann ich LC_Data nur zustimmen, daß Du ein Geheimnis aus dem was Du machen möchtest machst. Wenn Du es nicht öffentlich, für alle zugänglich, sagen möchtest dann schick uns eine private Nachricht über das Forum; Einfach auf den usernamen doppelklicken und dann auf "Click to send a Personal Message to xyz"  dücken.

Ich helfe gerne aber nicht zu wissen was der andere braucht vermiest gewaltig.

Grüße Uwe






Ithen

Also es handelt sich um eine luftspule mit eisenkern, wie oben beschrieben. Geschaltet werden soll innerhalb von ein paar Sekunden, vlt.  so 5-10s, sprich ist mir nicht so wichtig. Was ich mit der Spule machen möchte: die Spule erzeugt ein Magnetfeld, welches ein anderes Magnetfeld von einem dauermagneten kompensiert, eigentlich eher wegdrückt. Auf den eisenkern ist der Magnet angebracht. Wenn die Spule unbestromt ist, wird eine eisenplatte festgehalten. Wenn die Spule bestromt wird, wird die eisenplatte losgelassen.

Grüße Ithen

uwefed

#38
Aug 28, 2010, 01:35 pm Last Edit: Aug 28, 2010, 01:36 pm by uwefed Reason: 1
Hallo Ithen

Aha; also jetzt sind die Voraussetzungen wieder ganz anders als Du bis jetzt gesagt geschrieben hast.

Also möchtest den Magnet über Arduino ein und ausschalten aber nicht den Strom  über  den Arduino regeln sondern hartwaremäßig den Strom auf einen fixen Wert einstellen.
Habe ich das so richtig verstanden?

ps: zur Definition eine Luftspule ist per definition eine Spule ohne Eisenkern!!

Grüße Uwe

Ithen

Ja das stimmt natürlich mit der luftspule. Den wert möchte ich aber nicht fix einstellen. Sondern jeder wert im Bereich von 0A bis 3A soll mit dem arduino eingestellt werden können. Also mal 1,5A dann mal 2,2A oder eben noch andere Werte.

uwefed

wie fein sollen die Schitte sein?

Ithen

Ich würde mal sagen, 0,1er Schritte sollten es sein.

Ithen

So ich habe jetzt eine Lösung, mit der ich fast 100%ig zufrieden bin.
Und zwar hab ich die Schaltung so aufgebaut, wie weiter oben dargestellt (Post #23), ohne den Spannungsteiler.
Mit der PWM an Pin 9 kann ich nun die Stromstärke einstellen. Natürlich mussten vorher die Ausgabewerte an den Arduino und die Stromstärkewerte quasi geeicht werden.
Aber es funktioniert super  ;)

So nun zum letzten, aber nicht mehr entscheidenden Problem:
Die Spule brumt in abhängigkeit der PWM-Frequenz.
War ja auch zu erwarten.
Nun meine Frage: Kann ich an die Basis des Transistors ein Bauteil klemmen, was mir eine, von mir aus nahezu, konstante Spannung ausgibt?
Ich hab jetzt schon etwas von Tiefpass und RC-Filter gelesen. Aber so richtig steige ich da nicht durch  :-/

Vlt hat ja jemand eine Idee.
Ansonsten bedanke ich mich schonmal bei allen, die sich hier beteiligt haben.

Grüße Ithen

uwefed

#43
Sep 01, 2010, 01:27 am Last Edit: Sep 01, 2010, 01:28 am by uwefed Reason: 1
Nein, nicht so einfach
Bei PWM wid der Transistor nur durch die Umschaltverluste warm. Das sind bei 490 Hz kaum etwas. Wenn Du den Transistor als Längsregler benutzt fallen an ihm eine Spannung  gleich der Versorgugsspannung minus der Spulenspannung  ab ( in Deinem Beispiel 10 V -4,5V). Die Verlustleistung ist diese Spannung mal dem Strom also 5,5V mal 3A sind  16,5W; das ist für den 2N3055 nicht viel aber eine Kühlkörper brauchst Du auf alle Fälle.

Ein RC Glied verlangsamt die Regelgeschwindigkeit.

Unterschätze die von mir und anderen eingebrachten Einwänder bezüglich dieser Schaltung nicht.
Grüße Uwe

Ithen

Ok, werde da jetzt noch einen Kühlkörper einbauen.
Das mit dem RC-Glied funktioniert jedoch ganz gut bei mir.
Hab als Gegenfrequenz 723Hz angenommen und meinen Kondensator entsprechend dimensioniert.
Die daraus resultierende Brummspannung spielt für mich nun nicht mehr so die Rolle. Also die Restwelligkeit stört mich nicht.

Hab das ganze nun auch mal mit einem E-Technik-Ingenieur besprechen können,
der sich die Schaltung sehr genau angeschaut hat.
Den Kühlkörper hat er auch erwähnt und das eigentlich ein MOSFET besser sei, für mein Vorhaben.
So bin ich nun zufrieden und hab eine Menge gelernt  ;)

Danke nochmal, und ich denke wir können hier zumachen, wenn es keine Fragen mehr gibt.

Grüße Ithen

Go Up