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Topic: Maximale Anzahl an LEDs (Read 2583 times) previous topic - next topic

robOn

Hallo miteinander,

ich bin komplett neu auf dem Gebiet, zwar Informatiker, jedoch nur mit eingeschränkten Kenntnissen bzgl Elektrotechnik.

Mein Ziel ist es eine Lampe zu bauen, die mit einigen Spielereien verbunden ist. Dabei möchte ich auf LEDs setzen und das ganze mit einem Arduino-Board steuern. Zu Beginn habe ich mir einige Fragen gestellt, zu denen ich bisher keine eindeutigen Informationen gefunden habe:

1. Wieviele LEDs kann ich maximal über eine Arduino-Einheit steuern (gehen mehrere über einen Pin, also seriengeschaltet)?
2. Kann ich jede x-beliebige LED verwenden oder gibt es dort Einschränkungen bzgl. Leistung?
3. Kann man LEDs dimmen oder gibt es nur "1 und 0"?

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir da jmd. weiterhelfen könnte.

viele Grüße, robOn

traffiq

#1
Aug 13, 2009, 04:05 pm Last Edit: Aug 13, 2009, 04:06 pm by traffiq Reason: 1
Huhu,

du machst zur Zeit das selbe wie ich ^^

Hier die Antworten.

1: Ja du kannst mehrere an einem Pin laufen lassen. Du musst nur darauf aufpassen wieviel Leistung sie in Anspruch nehmen. (Rote LEDS verbrauchen weniger als Grüne usw.. ).

Man kann das glaube ich ( korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege ) so berechnen:

1 Rote LED = 20 mA
Arduino PIN Leistung = 50 mA

50 / 20  = 2,5 = du kannst 2,5 Rote LEDS ranhängen.

2: Soweit ich weis musst du nur drauf achten das du genügend Leisten bereitstellst sonst leuchtet sie einfach nicht.

3: Ja in dem du sie über einen "PWM" Pin deines Arduinos laufen lässt.
PWM bewirkt nur das die LED ganz schnell an und ausgeschalten wird. Dadurch entsteh der Effekt des Dimmens.

dh1ao

Auch huhu

im Datenblatt steht

28.1 Absolute Maximum Ratings*
DC Current per I/O Pin ............................................... 40.0 mA

wichtig: maximum rating. Ich würd keine zwei LEDs dranhängen,
aber ein Transistörchen ist ja soo teuer auch nicht

LG
Peter
Erkläre es mir, ich werde es vergessen. Zeige es mir, ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. Indisches

traffiq

Hm gibt es irgendwo eine Verständliche Erklärung zu Transistoren und deren Verwendung mit dem Arduino als Beispiel ?

dh1ao

#4
Aug 13, 2009, 06:27 pm Last Edit: Aug 13, 2009, 06:31 pm by dh1ao Reason: 1
schau mal im Playground

z.B.



oder wenn's 16 Kanal kaskadierbare PWM sein soll
http://www.arduino.cc/playground/Learning/TLC5940
Erkläre es mir, ich werde es vergessen. Zeige es mir, ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. Indisches

madworm

#5
Aug 13, 2009, 07:42 pm Last Edit: Aug 13, 2009, 07:44 pm by madworm Reason: 1
wenn es um mehrere LEDs geht die auch noch individualisten sein sollen, dann schau dir mal das "shiftout" tutorial im playground an.

nachtraeglich kann diese variante dann auch noch mit transistoren oder treiber stufen aufgeruestet werden, falls du dickere brummer betreiben willst.

wie schon erwaehnt, 40mA sind die absolute schmerzgrenze pro pin!
lieber dazwischen treiber IC's verwenden. die halten mehr aus und sind nicht teuer.

z.b. auf freeduino.org gibt es auch tausende beispiele.
• Upload doesn't work? Do a loop-back test.
• There's absolutely NO excuse for not having an ISP!
• Your AVR needs a brain surgery? Use the online FUSE calculator.
My projects: RGB LED matrix, RGB LED ring, various ATtiny gadgets...
• Microsoft is not the answer. It is the question, and the answer is NO!

Holger

Der Vorwiderstand vor den LEDs begrenzt den Strom, mehr als 20mA mögen LEDs nicht, die gehen zwar dann noch nicht sofort kaputt (außer bei kapitalem Überstrom) altern dann aber rapide. Moderne LEDs reicht meist schon 10mA für eine ordentliche Helligkeit. Du kannst bei roten, grünen und gelben LEDs mit ca. 2 - 2.2V Spannung rechnen, blaue und weiße LEDs benötigen 3V. Der Rest muß an dem Vorwiderstand abfallen, also 5V aus Arduino Ausgang, minus 2V für LED, bleiben also 3V für den Vorwiderstand übrig, 20mA maximaler Strom. bedeuten nach dem alten Onkel Ohm also R = U /I 3V/20mA = 150 Ohm. 150 Ohm entspricht sogar einem Normwert, sollten sich mal irgendwelche "Zwischengrößen" ergeben ist es kein Problem den Widerstand eine Nummer größer oder kleiner zu wählen.

Sollen mehrere LEDs gleichzeitig über einen Pin geschaltet werden ist der Einsatz eines Transistors absolut notwendig.

http://www.elektronik-kompendium.de/

hier kann man sich den nötigen Background anlesen.

gruß Holger

traffiq

#7
Aug 14, 2009, 06:26 am Last Edit: Aug 14, 2009, 06:40 am by traffiq Reason: 1
Also im Grunde habe ich vor 10 8x8 LED DOT Matrizen aneinander zuhängen und jede Matrize durch 2 Schiebergister zu steuern.

Ich bin mir über den Aufbau allerdings noch nicht im klaren und habe auch irgendwie das Gefühl das ich extern Strom benötige.

Edit:

Gerade bin ich darauf gestoßen das ich ja auch den MAX7221 nutzen könnte. Dann habe ich an jeder matrize nur einen Baustein kleben aber da kostet auch einer 6 ?. Bis auf den Vorteil der Anzahl seh ich da noch keinen größeren Vorteil gegen schieberegister. hmmm

robOn

Ahoi!

danke erstmal für die vielen antworten! was ich allerdings noch nicht ganz verstanden habe, ist, wie ich meine schaltung mit ausreichend power versorgen kann. meine momentane (wunsch-) vorstellung ist, dass ich ca. 8-10 dioden (ideal wäre: superflux, je 80mA, je 3.2V, je 12.5Lumen) gleichzeitig zum leuchten bringe, um genügend helligkeit zu erzeugen, und diese dann auch noch dimmen (mittels arduino) kann. ich denke nicht, dass ich ohne eine zusätzlich stromquelle auskommen werde. nur wie sieht so etwas genau aus? leider habe ich desbzgl. nichts hinweisendes gefunden, wäre also sehr dankbar wenn mir jmd einen kleinen hinweis in dieser richtung geben könnte.

lg, robOn

traffiq

Transitoren um den Arduino vom externen Stromkreis abzutrennen und eben eine externe Strimversorgung.

Und noch das Bauteil:
Texas Instruments 5940

Dann brauchst du keine Widerstände mehr und kannst 16 LEDS steuern.
Bzw. 64 wenn du dir ne 8x8 Matrix baust.

Siehe dazu folgenden Link:
http://pixelriot.com/pmatp/node/15

MaB

#10
Oct 13, 2010, 10:35 pm Last Edit: Oct 13, 2010, 10:35 pm by __NitramX__ Reason: 1
Das Thema ist zwar schon älter aber da ich auch Anfänger bin und es hier gut passt (glaube ich), poste ich mal meine Frage hier.

Ich habe das Buch "Arduino - Physical Computing für Baslter, Designer & Geeks" und beim ersten LED "Workshop" angekommen. Auf Seite 89 gibt es eine Abblidung, die 2 LEDs zeigt. LED1 ist mit der Anode an PIN13 angeschlossen, LED2 an PIN12. Beide LEDs haben einen eigenen Widerstand, die beide im GND stecken.

Warum braucht es bei dieser Schaltung 2 Widerstande? Was ändert sind denn, wenn man nur einen Widerstand dafür benutzen würde?

uwefed

Fang bitte ein neues Thema an.
Grüße Uwe

stekle23

Hallo robOn

Habe das gleiche Problem wie du gehabt.Wollte auch mehrere Led an 1 Kanal Steuer (Pin) um genau zu sein 35 Leds.
Habe dann eine Relaiskarte gebaut, geht Super.

Stefan

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