Schau dir folgendes Bild an:

Dies ist das Bild einer additiven Farbmischung auf Basis des RGB-Farbraums.
Deutlicher wird es auf diesem Bild:

Wenn du deinen Wertebereich so aufteilst, hast du die drei Grundfarben plus der Komplimentärfarben in allen Zwischenstufen. Ein zweiter Potti könnte auch noch den Weißwert steuern. Ein ordentlicher Weißfade ist mit einem eindimensionalen (+/-) Eingabegerät nicht möglich, da ein Farbmodell 2-dimensional aufgebaut ist (+/- , Weißwert)
Wenn du statt eines Potis einen Drehencoder benutzen würdest, könntest die Auflösung erhöhen. dann hättest du pro Durchlauf zum Beispiel 256 Stufen.
Ein Beispiel:
- einmal rundrum: 256 Stufen Rot
- nochmal rundrum + 256 Stufen Grün
- nochmal rundrum - 256 Stufen rot
- nochmal rundrum + 256 Stufen Blau
- nochmal rundrum - 256 Stufen Grün
- nochmal rundrum + 256 Stufen Rot
- nochmal rundrum + 256 Stufen Blau
Eine solche Auflösung bekommt man allerdings nur mit einem Drehencoder hin - beim Poti wäre es ein arges gefummel.
Gruß
Marcus