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Author Topic: (Labor)netzgerät gesucht - Empfehlungen  (Read 3595 times)
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Hallo!
Ich suche für das "Rumgebastel" mit dem Arduino und allen möglichen anderen Sachen ein Netzgerät mit frei regelbarer Spannung.
Allerdings weiss ich nicht, wieviel Strom so ein Netzgerät für die typischen Bastelsachen liefern sollte, vielleicht könnt ihr da weiterhelfen.

Da ich Student bin, kann und möchte ich nicht allzu viel dafür ausgeben.

Bei eBay gibt es eine Menge gebrauchter Geräte, allerdings weiss ich nicht, was ich davon halten soll. Sowas kann immer gut gehen oder auch mächtig schief und auf den zweiten Fall hab ich eher keine Lust.

Hat also jemand eine Empfehlung für ein Labornetzgerät mit _DEM_ Preis-/Leistungsverhältnis (und vielleicht auch gleich eine Bezugsquelle dafür)?

Besten Dank!
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Beste Grüße
Florian

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Hallo another_one,
achte darauf, daß es einen regelbaren Ausgangsstrom hat. Sowas oder so ähnlich:

http://www.amazon.de/McPower-Labor-Netzger%C3%A4t-NG-1620BL-regelbar-30W/dp/B000X1BOHO/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1296808166&sr=8-2

Je nach persönlicher Ansicht nehmen manche Leute auch gerne Geräte mit Analoginstrumenten.


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Wenn man sich ein Labornetzteil gönnt, dann definitiv mit Stromregelung. Das ist für mich der einzige ersichtliche Vorteil eines solchen Gerätes. Ansonsten tut es auch ein kleines Steckernetzteil bzw. ein PC-Netzteil, wenn man mehr Leistung braucht.
Für kleine Projekte reichen meiner Meinung nach 0-15V bei 0-2A, bei ambitionierten Vorhaben könnte man dann erwägen, ein Netzteil mit zwei regelbaren Spannungsquellen zu wählen.
Mir haben bisher immer Festspannungen genügt, dazu habe ich mir ein kleines Netzteil (Trafo, Gleichrichter, 2 Festspannungsregler für 12V und 5V) aufgebaut.
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Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

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Wenn man sich ein Labornetzteil gönnt, dann definitiv mit Stromregelung. ....

Für kleine Projekte reichen meiner Meinung nach 0-15V bei 0-2A,
Die Strombegrenzung sollte dabei nicht fix eingestellt sein, sondern über ein Potentiometer vom 0 - Maximum einstellbar.
Die variable Strombegrenzung ist sehr nützlich, da man beim Experimentieren so die Schaltung vor Schaden schützen kann.

Die einstellbare Strombegrenzung hat natürlich auch seine Nachteile. Diese hat Uwefed in einem anderen Thread beschrieben (suche ich noch raus)
Nachtrag:
http://arduino.cc/forum/index.php/topic,49918.msg358662.html#msg358662

Beim Netzteil selbst bevorzuge ich dabei analoge Anzeigeinstrumente. So sieht man schnell ob die Strombegrenzung anspricht. Parallel kann man immer noch ein genaueres Messgerät für die Spannungsanzeige anschliessen.  smiley-wink

Das von Realizer erwähnte Produkt ist ein guter Anfang und recht kostengünstig.
« Last Edit: February 04, 2011, 04:21:18 am by Webmeister » Logged

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Hallo,

ich kann empfehlen PPS 5330 von ELV. Gibt es fertig oder als Bausatz.
0...30 V
0...3 A
Digitale Anzeige von  Strom, Spannung und Leistung.
Lässt sich alles bestens einstellen.

Gruß Kalli
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ich kann empfehlen PPS 5330 von ELV. Gibt es fertig oder als Bausatz.
Das Gerät hat gute Bewertungen und als Bausatz kann man noch ein paar EUR sparen.  smiley-wink

Da fehlt nur noch eine Schnittstelle damit man das Gerät von aussen, beispielsweise mit einem Arduino ansteuern kann.
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nAbend!

Der ELV-Bausatz ist natürlich super, aber irgendwie für den Anfang dann doch etwas teuer.

Ehrlich gesagt hatte ich Geräte wie das verlinkte bereits ins Auge gefasst, da die mir recht brauchbar und zugleich preiswert erschienen. Das die hier jetzt noch aufgeführt wurden, beruhigt mich etwas. :-)

Bleibt noch die Frage ob man analoge oder digitale Anzeigen nimmt. Ich habe ein digitales Multimeter, das man über 4 mm Stecker dort parallel schalten könnte, um die Spannung oder den Strom zu messen...

Reagieren denn die Digitalanzeigen so träge, dass man damit die Entwicklungen nicht ausreichend beobachten könnte?

Schönes Wochenende und vielen Dank für eure Antworten!
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Beste Grüße
Florian

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Also wenn ich mir jetzt so ein Netzgerät zulegen wollte, ehrlichgesagt es wäre mir egal ob Digital oder Analoginstrumenten.

Wenn ich wichtige Sromkurven sehen will, welche dazu noch sehr schnell von Statten gehen, dann müsste man eh lieber zu einem Oszilloskop greifen. Es ist allerdings auch richtig zu sagen: Mit einem Analoginstrument kann man schon sehr gut Schwankungen überblicken.

Wenn "nur" Digitalinstrumente am Netzteil dran sind, habe ich für diesen Fall immer ein winziges altes Analogmultimeter (gibts fast in jedem Baumarkt). Diese sind zwar keine Präzisionsinstrumente aber um beispielsweise Stromschwankungen zu sehen, allemal brauchbar.

@another_one, du kannst ja mal weitersuchen, ich dachte ich hätte ein ganz vergleichbares Gerät auch schon mit Analoginstrumenten gesehen. Auch für einen ählichen Preis.

Wie schon gesagt, es ist Ansichtssache, wer mit welchem System am besten klarkommt. Und der echte "Tüftler" schreckt ohnehin vor nichts zurück smiley-wink
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Kurz 2-3 Gedanken von mir:
- Strombegrenzung ist ein Muss (richtige Bedienung ist natürlich Voraussetzung)
- Wenn du als Student stark auf Budget achten musst, überleg dir, ob nicht auch ein Steckernetzteil mit mehreren Festspannungen ausreicht oder eine LM317-Schaltung deinen Anforderungen genügt.
- Da ich öfters mit Industriehardware arbeite, achtete ich darauf, auf +24V zu kommen.
- Für grosse Ströme empfehle ich dir ein PC-Netzteil, du wirst sicher irgendwo ein gebrauchtes auftreiben können...
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Das oben verlinkte Gerät gibt es für den gleichen Preis auch mit Analoginstrumenten, das gibt sich also nichts...

Große Ströme werde ich eher nicht benötigen. Wenn doch, dann muss ich da aufrüsten. Aber ich hab für meinen Arduino eher kleine Sachen geplant... :-)
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Beste Grüße
Florian

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Ich bin im moment nicht betrunken...schlagt mich!!! .....

... aber wenn es nur um Basteleien geht.... wobei das Augenmerk wirklich auf Basteleien liegt,
und das ganze sehr günstig sein soll...

Da fiel mir eben gerade ein Fahrtregeler von Modeleisenbahnen ein... (Trafo?) dann könnte man stufenlos regeln...
müßte vielleicht vorher mal durchmessen und markieren...

Aber die 12 oder 24V bei irgendwas um die 2A müssten doch reichen.
Inwieweit solche Dinger wirklich stabilisiert sind, und was das ganze taugt weiß ich nicht,
sicher nicht konventionell... aber eben eine sehr fluchse Idee....

Vielleicht noch stabilisieren, begrenzen... dann dürfte da zumindest was rauskommen....

So gut wie ein schaltbares ballernetzteil von XY müßte es vielleicht auch sein, vorteil halt stufenlose
Regelung.

Schlagt mich! smiley-wink

Lieber Gruß
ChrisS
« Last Edit: February 05, 2011, 09:42:52 am by ChrisS » Logged

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Nein lieber Chris, ich glaube dich schlägt hier keiner.

Du wirst lachen. Genau so habe ich vor 30 Jahren angefangen. Woher Gleichstrom ? Damals hat sich geder Freak solch ein Netzteil selbst zusammengelötet... Und wenns nur ein Bausatz war smiley-wink

Jeder wollte 0-30 Volt bei am besten mindestens 5 Ampere Dauerlast. Das hat aber auch schon richtig Geld gekostet. Kühlkörper, Anzeigeinstrumente, Elektronik, Trafo und nicht zuletzt Gehäuse.

Also wenn man zukünftig mit Elektronik weitermachen will, dann ist die Anschaffung eines solchen Netzteils schon angebracht.
Vor allem der Anfänger profitiert enorm davon. Und seien wir doch mal ehrlich... Für 50 Euronen solch ein modernes Netzteil ? Da haben wir damals nur davon geträumt. (Mit regelbarer Strombegrenzung)

« Last Edit: February 05, 2011, 10:01:53 am by Realizer » Logged

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Da hast Du recht, ich war über den lLnk von oben auch mega verblüfft.
Wirklich günstig....

Hätte ohne dieses Wissen jetzt bei Ebay gesucht und mit 100-300 Euro für ein "ordentliches" Labornetzteil gerechnet. Ja die Zeit rennt....

Ich habe heute auch etwas dazu gelernt.

Ich habe im Kindesalter mit Trafo und Elektromotoren rumgebastelt... wie wahrscheinlich viele... das fiel mir halt gerade ein... naja, die 49€ für ein ordentliches Netzteil sollten auch drin sein. Wenn ich mir überlege was die Bastelei dann bis jetzt insgesammt gekostet hat... *augen verdreh* smiley

Lieber Gruß
ChrisS
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Ich habe ein digitales Multimeter, das man über 4 mm Stecker dort parallel schalten könnte, um die Spannung oder den Strom zu messen...
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Nur der Richtigkeit halber:
bei der Strommessung musst du das Strommessgerät in Serie schalten. Bei Parallelschaltung würdest du den Kurzschlussstrom über das Strommessgerät messen smiley-wink
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Wenn man dann aber alle nötigen Komponenten zusammenrechnet, inkl. Gehäuse, Kühlkörper, Anschlussbuchsen und Anzeigeinstrumente wird es nicht wirklich günstiger als der am Anfang erwähnte Gerät von Amazon.  smiley-wink
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