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Topic: (Labor)netzgerät gesucht - Empfehlungen (Read 3749 times) previous topic - next topic

tres

hi alle zusammen,

ein "normales" netzteil, wie z.b. dieses von reichelt
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=D412;GROUPID=4153;ARTICLE=87340;SID=13TU9DOn8AAAIAAC3xFCA8f88724a9ccb3fc44d2468bb6fe31b29

Technische Daten:
- 100-240 VAC
- 3,0 / 4,5 / 5,0 / 6,0 / 7,5 / 9,0 / 12 VDC
- max. 1500 mA
- 18 W

sollte doch eigentlich perfekt für ein arduino uno passen?
oder lieber für 3€ mehr die version mit 2250 mA und 27 W?
oder bin ich da ganz falsch und ihr könnt ein anderes empfehlen... ?  :~

danke,
stefan

ChrisS


Hi, also mir würden da die typischen 3,3V fehlen.
Zudem  steht da nichts von besonderer stabilisierung.

mmh, kann man machen, aber würden jetzt vermuten das das vielleicht ein wenig zuuuu Lowbudget ist.

Ich kenne das Netzteil selbst aber nicht, manchmal gibt es auch sehr günstige gute Dinge, diese bilden dann aber eher die Ausnahme.

Ich will nicht nur mekeln ;) ... auch den günstigen Netzteilen vom C fehlen die 3,3V, diese sind aber zumindest nach meinen Erfahrungen verhältnismäßig gut stabilisiert.

Lieber Gruß
Chris
Sturmfabrik - mediale Dienstleistungen
www.sturmfabrik.de

tres

hey ChrisS,

stabilisierung bedeutet, dass es keine spannungsschwankungen gibt?
was darf denn so ein stabilisiertes steckernetzteil kosten.. ca.?

grüße,
stefan

Akrlfix

Tach,

das Ding oben von Reichelt benutz ich schon ca. 1 Jahr und ist ziemlich stabil. Habs glaube ich ma getestet, durch die komplette Leistungsbreite und Schwankungen waren max. im 0,01V Bereich. Hat auch kaum Verlustleistung, also sehr effizent.
Nur die 3.3V gibts halt net.
Und an ein von den Steckern kannste 2 Drähte ran basteln um damit dann direkt aufs Breadboard zu gehen

kann ich also nur empfehlen wenns net so viel kosten soll


flomei


Quote
Ich habe ein digitales Multimeter, das man über 4 mm Stecker dort parallel schalten könnte, um die Spannung oder den Strom zu messen...

@another_one
Nur der Richtigkeit halber:
bei der Strommessung musst du das Strommessgerät in Serie schalten. Bei Parallelschaltung würdest du den Kurzschlussstrom über das Strommessgerät messen ;)

Wohl wahr. Hab richtig rum gedacht und falsch herum geschrieben...
Beste Grüße
Florian

http://www.flomei.de

Webmeister

Quote
- 100-240 VAC
- 3,0 / 4,5 / 5,0 / 6,0 / 7,5 / 9,0 / 12 VDC
- max. 1500 mA
- 18 W

Da bei diesem Gerät mit fixen Ausgangsspanungen 3.3 Volt fehlt, was einige Leute hier vermissen, lohnt sich doch eher ein einstellbares Labornetzgerät.

Das erwähnte Gerät von Reichelt ist gut als Spannungsquelle für verschiedene Geräte aber als Stromversorung für Elektronik-Experimente würde ich dies nicht einsetzen.  ;)
Aus der Beschreibung geht auch nicht hervor ob das Netzteil eine elektronische Strombegrenzung (im Falle eines Kurzschluss) hat.

Udo Klein

@another_one_ Wenn Geld das entscheidende Kriterium ist, dann ist die Antwort: "kein Labornetzteil". Ich nehme sehr oft irgendwelche billigen Steckernetzteile die gerade so rumfliegen und stecke dann einen Linearregler hintendran. Das reicht fast immer. Bei der Strombegrenzung tut's zur Not auch eine Polyfuse oder ein Längswiderstand. Nicht gerade präzise aber oft genug ausreichend.

Wenn Du an die Grenze dieser Lösung stößt, dann hast Du genug Wissen um zu entscheiden was Du wirklich brauchst. Solange Du nicht weißt was Du brauchst wird aber so ziemlich jede Lösung Geldverschwendung sein. Entweder das Netzteil ist zu klein, zu groß, zu wellig, zu teuer oder zu unhandlich.

Als Anfänger solltest Du vieleicht mal hier schauen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Absolute_Beginner.

Die Idee mit der Glühbirne ist wirklich clever :)

Udo
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

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