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Topic: Wasserstandsanzeige und andere Sensoren (Read 7 times) previous topic - next topic

ManfredH

Hallo Micha,
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Es stimmt. Je hochohmiger die Meßschaltung wird, desto weniger Einflüsse nehmen die Faktoren. Manfred, du hast die Schaltung aufgebaut und getestet ?


Ja, eine Stufe mit einem Inverter und einem Pullup und einem Multimeter am Ausgang,
zwei normale Drähte (Masse und Sensor) im Trinkglas mit Wasser.

Die Berechnung der Widerstände und resultierenden Spannungen bei sechs funktionierenden Stufen habe ich nur auf dem Papier erledigt, die Beschaltung aus des OP-Amps aus einem leicht zu lesenden Pamphlet "What is an Op-Amp?"

Wie ist Deine Erfahrung mit notwendigen Kondensatoren zur Entstörung des Meßsignals? 
Kann ich den resultierenden Spannungpegel über eine 4-adrige geschirmte Telefonleitung einige Meter weiterführen?
(ich komme aus der Chemie und habe eigentlich nur autodidaktische Elektronik-Kenntnisse und alles das, was eine Technikerausbildung mit sich bringt).


Manfred

ManfredH

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Es sit ja nicht schön vollig eingeseift zu erkennen, daß kein Wasser mehr kommen wird.


@Uwe,
das eingeseift sein ist nicht das Problem ;)
kritischer ist eine leergelaufene Warmwassertherme, die nach dem Wassertank angeordnet ist und einen 300W Heizstab enthält, der nicht gerne trocken heizen möchte...
Das, und andere Zusatzaufgaben - und natürlich der sportliche Ehrgeiz - sind der Grund, dass ich dieses Thema hier bearbeite anstatt beim Campingausrüster für runde 70 Euro eine Füllstandsanzeige zu kaufen.

Manfred

Realizer

#22
Feb 15, 2011, 09:12 pm Last Edit: Feb 15, 2011, 09:14 pm by Realizer Reason: 1
Ja Manfred, ich denke du fragst mich
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Wie ist Deine Erfahrung mit notwendigen Kondensatoren zur Entstörung des Meßsignals?  


Das Messignal brauchst du vor dem Impedanzwandler vermutlich nicht zu entstören. Wenn du dieses analoge Signal aber über größere Strecken weiterleiten willst musst du eigendlich nur darauf achten, daß keine Streueinstrahlungen (Brummen) in die Leitung kommt.

Ich denke du überbewertest diese theoretischen Phänomene. Sicher kannst du mit einem 47uF Kondensator das Ausgangssignal glätten. Davor noch einen Widerstand. Da hast du einen Tiefpass ersten Ranges. Aber ich denke das ist nicht so sehr entscheidend, da du ja "nur" einige Zustände abfragst. Manfred, mach dir keine so großen Sorgen, Ich bin zwar auch nur autodidakt, aber das schon sehr lange. Die Erfahrung hat mich gelehrt: Mach es einfach. Bei Problemen nachmessen, nachdenken und wenn es nicht klar wird, dann hier nachfragen.

Ich finde es sehr bemerkenswert wie du dich hier positiv und innovativ einbringst. Du verblüffst mich regelrecht :) Gäbe es ein "+" Karmasystem, dann würdest du nun ein fettes "+" von mir kriegen.

Ich schlage vor, du baust das auf (kostet nur Zeit und wenige Cent) und berichtest dann deine Erfahrungen. Der Rest ist Feintuning.

P.S. das mit der 300W Heizung halte ich für viel wichtiger. Die darf nicht ohne Wasser heizen, soviel ist klar. Dort 100% sichergehen. Du willst ja nicht den schönen Wohnwagen abfackeln ;)

LG Micha
Eine Kuh macht muuhh.
Viele Kuehe machen Muehe

Megaionstorm

Elektrolyse von Wasser:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung#Elektrolyse

Man könnte auch einen Lichtstrahl von oben senkrecht durch das Wasser leiten. Da dieses im Wasser abgelenkt wird könnte durch den Positionsunterschied von Eintritts- und Austrittstelle der Wasserstand berechnet werden. :)
Mein Arduino Projekte Blog:
http://ardu-megatank.blogspot.de/

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