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Topic: Ansätze für Relais mit 230V (Read 19708 times) previous topic - next topic

uwefed

Hallo currymuetze

Das was Sui vorgeschlagen hat, ist, von derFernsteuerung nur den Hochfrequenzteil zu verwenden und das Steuersignal nicht vom HX2262 sondern vom Arduino zu gengerieren.

Pin 17 des HX2262 ist der Ausgang der das Signal. Dieses wird über den Widerstand R05 auf die Hochfrequenzmodulationsstufe (die Elektronik oberhalb der Tasten) gebracht.
Wenn Du jetzt einen Ausgang des Arduino an pin 17 des HX2262 lötest hast Du 2 Ausgänge paralellgeschaltet. Du reskierst daß die Ausgänge kaputgehen oder im besten Fall daß die Sache nicht funktioniert.

Darum unterbrich die Verbindung von pin 17 des HX2262 zum Widerstand und löte den Arduinoausgang an die Seite vom Widerstand.
Später wenn alles funktioniert und Du die Fernsteuerung fix in die Steuerung einbaust kannst Du den HX2262 auslöten.

Grüße Uwe

currymuetze

Hi,
ok, ich versuchs mal zu rekonstruieren wie ichs vestanden habe:
- den Hx2262 chip brauch ich eigentlich gar nicht? ich schalte einfach den arduino an dessen ausgang 17
- dadurch erhalte ich theoretisch 2 steuersignale an port 17: das vom arduino und das vom hx2262
- ich löte meinen pin nicht an den pin vom chip sondern direkt an den widerstand (also an die stelle wo der 2te Pfeil von sui hinzeigt)
- dann kann ich theoretisch auch den chip auslöten

2 Fragen:
- wie lötet man nen chip aus? Bin kein elektroniker. wenn ich eine stelle loslöte kann ich den chip ja nicht rausnehmen, wenn ich dann den nächstenpin loslöte ist der vorherige pin ja wieder fest?
- wie kann ich alternativ die verbindung unterbrechen? zB einfach den PIN des chips auf der anderen seite abknippsen?

gruß

uwefed


Hi,
ok, ich versuchs mal zu rekonstruieren wie ichs vestanden habe:
- den Hx2262 chip brauch ich eigentlich gar nicht? ich schalte einfach den arduino an dessen ausgang 17
- dadurch erhalte ich theoretisch 2 steuersignale an port 17: das vom arduino und das vom hx2262
- ich löte meinen pin nicht an den pin vom chip sondern direkt an den widerstand (also an die stelle wo der 2te Pfeil von sui hinzeigt)
- dann kann ich theoretisch auch den chip auslöten

2 Fragen:
- wie lötet man nen chip aus? Bin kein elektroniker. wenn ich eine stelle loslöte kann ich den chip ja nicht rausnehmen, wenn ich dann den nächstenpin loslöte ist der vorherige pin ja wieder fest?
- wie kann ich alternativ die verbindung unterbrechen? zB einfach den PIN des chips auf der anderen seite abknippsen?


* Durchtrenne mit einem Teppichmesser die Kupferpiste zwischen pin 17 des HX2262 und dem Widerstand und löte dann den Kabel vom Arduino an den Widerstand.
* oder durchtrenne wie Du vorgeschlagen hast, das Füßchen 17 am HX2262 mit einem kleinen Seitenschneider und laß den Kabel dort wo Du ihn hingelötet hast.
Der HX2262 kann dann auch drinnen bleiben.

Um das IC auszulöten gibt es mehrere Möglichkeiten; die meisten brauchst Du Erfahrung oder das richtige Gerät.
Am einfachsten und schonensten für die Platine ist es, alle Füßchen nahe am IC mit einem Seitenschneider abzuknipsen und dann die Füßchen einzel herausziehen. Mit etwas Entlötlitze das überschüssige Lötzinn entfernen. Das ist machbar wenn man das IC nicht mehr braucht.

Grüße Uwe


Gurkengraeber

Hallo !

Eine 8-fache Relais-Karte hatte ich mal in der Zeitschrift Funk-Amateur beschrieben ( Heft 4/01 ).
( enthielt peinlicher-weise einen Fehler, da der verwendete 74 LS 245  die Signale invertierte. Das wurde in einem Nachfolge-Heft aber richtig gestellt. )





Quelle: Motorola-Datenblatt


Die MOC-ICs sind Optokoppler und Nullspannungsschalter ( schaltet im Nulldurchgang der Phase um, und vermindert damit Störungen ) zugleich.
Die Bauteile kosten pro Kanal ca. 1,50 + Leiterplatte ( welche schon professionell gefertigt sein sollte ). Als Triac verwendete ich damals einen BTA08-600.
Gedacht war die 8-fach-Karte eigentlich zur Steuerung einer Licht-Effekt-Anlage vom Amiga oder einem DOS-PC, der über den Parallelport, angesteuert wahlweise über Mikro mit Tiefpass oder programmiert wurde.
Gegenüber mechanischen Relais bietet die opto-elektronische Variante 2 Vorteile: 1. geräuschlos, 2.längere Lebensdauer ( weil der Kontakt-Abbrand entfällt ) 

Mich wundert es, dass es noch kein 230 Volt~ Shield gibt.

MfG

sth77


Mich wundert es, dass es noch kein 230 Volt~ Shield gibt.

Das wiederum wundert mich gar nicht. Laien ist die Bastelei mit Netzspannung untersagt. Und darauf wird sich die Versicherung berufen, wenn der Wohnungsbrand im besten Fall nur die Einrichtung zerstört...
Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

Gurkengraeber

Quote
Das wiederum wundert mich gar nicht. Laien ist die Bastelei mit Netzspannung untersagt. Und darauf wird sich die Versicherung berufen, wenn der Wohnungsbrand im besten Fall nur die Einrichtung zerstört...


In welchem Gesetz steht das ?
230 Volt ~ Karten waren zu C-64 Zeiten sogar ziemlich verbreitet. Für meinen DOS-PC habe ich noch eine ISA-Steckkarte für das Mainboard.
Jetzt aber müssen Hersteller zumindest Mithaftung übernehmen.
Bei Open-Source-Hardware mit entsprechender Warnung sehe ich keine Probleme.

Laien ( wie definiert man Laien ? ), dürfen an einer Steckdose aber immerhin 8 Stück 8-fach-Verteiler-Dosen anschließen.
Etwas ähnliches habe ich in einer Studenten-WG ( Elektroniker & Informatiker waren auch dabei ! ) gesehen. Die Sicherung ( noch so ein Keramik-Ding ) wurde mit Zigaretten-Silberfolie umwickelt. Im Etagenkasten ( Altbau ) entwickelte sich regelmäßig Rauch, welcher von der erwärten Isolierung kam, und zwar immer zur selben Uhrzeit. Nämlich dann, wenn die Studenten wach waren ( also spät abends  :) )

MfG

kurti

Hallo,

es steht in den VDE-Vorschriften.

VDE-Vorschriften gelten als 'anerkannte Regeln der Technik' und haben nahezu Gesetzescharakter.

Laien sind alle nicht vom EVU zugelassenen Personen.
Selbst mit einer Ausbildung als Elektriker ist es untersagt, Geräte zu bauen und in Betrieb zu nehmen.
Auch elektrischen Installationen dürfen nicht vorgenommen werden.

Vor einer Inbetriebnahme sind diverse Prüfungen durchzuführen und Meßprotokolle zu erstellen,
die den einwandfreien Zustand der Anlage / des Gerätes bestätigen.
Dazu werden Meßgeräte benötigt, die viel Geld kosten.
Ausserdem dürfen diese Prüfungen nur von qualifizierten Pesonen durchgeführt werden.

ein sehr kompetentes Forum für Fragen zu den VDE-Vorschriften und für vieles mehr:
http://www.diesteckdose.net/

Gruss
Kurti
Zitat Jurs: falsche Verkabelung ist sowieso immer wenig förderlich für das Funktionieren der Hardware



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Gurkengraeber

Hallo Kurti !

Quote
es steht in den VDE-Vorschriften.

VDE-Vorschriften gelten als 'anerkannte Regeln der Technik' und haben nahezu Gesetzescharakter.


Außer dem 'Nahezu' ist der Gesetzes-Charakter also keiner ! D.h. es ergeben sich damit keinerlei strafrechtlichen Relevanzen ( Sch*iße, ich rede schon wie ein Anwalt  $) )
Und die Vorschriften gelten für die Hersteller.

MfG

currymuetze

Hi,
ich finde die Lösung mit den Funksteckdosen eigentlich ideal:

1) Ich fummel nicht an 230 V rum
2) Kein Kabelsalat
3) günstig

Für meine Anwendung ideal
Viele Grüße
Thorsten

Gurkengraeber


Sicher ist das sicherer !
Günstiger aber nicht !

Und die Bastel-Orgie fehlt !  :)

MfG

Udo Klein

Günstiger als was? Selberbasteln? Das kann nur dann günstig sein wenn Dir Deine Zeit nichts wert ist.
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

Gurkengraeber

Quote
Selberbasteln? Das kann nur dann günstig sein wenn Dir Deine Zeit nichts wert ist.


Meine Zeit ist es mir Wert, mich mit dem Arduino zu beschäftigen, und wie ist es bei dir ?

MfG

Udo Klein

Ich benutze den Arduino zum Prototypen bauen. Sachen die ich billig(er) fertig kaufen kann bastle ich garantiert nicht. Wenn Du natürlich basteln willst, dann ist das was anderes. Aber das ist nicht bei jedem so.
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

kurti

Hallo,


Außer dem 'Nahezu' ist der Gesetzes-Charakter also keiner ! D.h. es ergeben sich damit keinerlei strafrechtlichen Relevanzen.
Und die Vorschriften gelten für die Hersteller.

MfG


beide Aussagen sind völlig falsch !!
Ich empfehle dringend jedem, der sich mit Spannungen über 24 Volt beschäftigt, sich kundig zu machen.

Gruss
Kurti
Zitat Jurs: falsche Verkabelung ist sowieso immer wenig förderlich für das Funktionieren der Hardware



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Gurkengraeber

Quote
beide Aussagen sind völlig falsch !!


Warum ?

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