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Topic: 10V PWM Signal mit Step up Wandlern machbar? (Read 717 times) previous topic - next topic

SDHC1

#15
Sep 05, 2018, 11:30 pm Last Edit: Sep 05, 2018, 11:37 pm by SDHC1
Ich dimme ein Meanwell LCM-60 Netzteil (ebenfalls 3 in 1 Dimmfunktion, 0-10V) mit einem Arduino Uno über PWM. Verbunden sind beide mit einem Optokoppler LTV847.

Siehe Anhang.

Funktioniert einwandfrei.

Ein 240 Ohm Widerstand begrenzet den Strom durch die Opto-Led auf 16mA. Bei 380 Ohm wären es 10mA, was wahrscheinlich auch völlig ausreicht.


Als Code kannst du direkt das Beispiel Basics/Fade übernehmen.
Du musst allerdings per Software das PWM Signal invertieren.

analogWrite(Pin, fade);
fade =0 -> volle Helligkeit (0% Dimmung)
fade =255 -> Led aus (100% Dimmung)



Grottenolm

Vielen herzlichen Dank SDHC1.
Die Variante scheint ja tatsächlich die einfachste Lösung zu sein.
Spart einige Bauteile, Verkabelung und Geld.

Dann werde ich mir da mal die zwei Bauteile besorgen und auf das Proto Shield über dem Arduino löten.

SDHC1

 Gerne! Für mich war das auch die einfachste Lösung.

Grottenolm

#18
Sep 12, 2018, 10:16 am Last Edit: Sep 12, 2018, 10:18 am by Grottenolm
Ich vermute ein LTV817 würde auch ausreichen?
Mehr als einen Kanal brauch ich ja nicht.

Btw.. womit zeichnet ihr denn immer diese Schaltpläne?

SDHC1

Wenn dir 1 Kanal reicht: dann kannst du den 817 nehmen.

Fritzing ist relativ beliebt für einfache Schaltpläne.


Grottenolm

Jetzt weiß ich auch was das komische fritzing ist, was man hin und wieder mal lesen kann..  ;)


Für die eine Aufgabe reicht ja ein Kanal.
Nimmt dann auch nicht so viel Platz auf dem Proto Shield weg.

Grottenolm

Ich würde aber wohl 220 Ohm Widerstände nehmen, die hätte ich sogar da.
Der Vorwärtsstrom wäre minimal höher als bei 240 Ohm, aber noch immer weit von den typischen 20mA des Optokopplers entfernt.

Sollte also kein Problem sein?

michael_x

Ja, sollte kein Problem sein.

Eigentlich braucht man keine 1% genauen Widerstände, und oft häufig kommt man sogar mit der Reihe E3
( 100 - 220 - 470 - 1000 )
aus. ( Lieber sich auf die sichere Seite legen ;)  )

SDHC1

Ich würde aber wohl 220 Ohm Widerstände nehmen, die hätte ich sogar da.
Der Vorwärtsstrom wäre minimal höher als bei 240 Ohm, aber noch immer weit von den typischen 20mA des Optokopplers entfernt.

Sollte also kein Problem sein?

Ja, passt wie mein Vorposter schon schreibt.

Dann liegst du bei ~17mA, welche der Arduino als auch der Optokoppler verträgt.

Wuehlmaus

Hallo Arduino Gemeinde!

Leider bin ich erst jetzt über diesen Beitrag gestolpert, denn vor 2 Wochen habe ich mich mit genau diesem Problem beschäftigt: Wie bekomme ich 0-10V aus einem Arduino?
(als Analogausgang bzw. als PWM-Ausgangssignal)

Mein Ansatz -> Ein OP Operationsverstärker!

Am Anfang waren mir die Dinger auch sehr suspekt. Beschaltung viel zu kompliziert -
Offset, 2 Versorgungsspannungen (positiv und negativ),… etc.

Dann bin ich auf den Typ TLC272 gestoßen:
Beschaltung extrem einfach, trotzdem sehr genau, nur eine positive Versorgungsspannung notwendig.

Vorteil zu einem Transistor: Keine Arbeitspunkt- / Vorwiderstands-Berechnung notwendig.

Es funktioniert prima und ich habe „quick and dirty" meinen Aufbau / Versuche / Ergebnisse in der Anlage für euch heute Abend schnell aufgeschrieben.

Wenn hier Interesse besteht müsste ich das mal ausführlicher beschreiben und insbesondere einen Schaltplan erstellen.

Gruß
Wuehlmaus

DrDiettrich

OpAmps können kritisch werden, wenn es um Frequenzenund (steile Flanken) geht. Einmal sind sie nicht die schnellsten, und sie können auch zum Schwingen neigen.

Wuehlmaus

Ich habe meinen Beschrieb ´mal noch mit einem Schaltplan ergänzt. (siehe Anlage)

-> DrDiettrich

Wir sind hier ja nicht in der HF-Technik unterwegs. Ich habe die Datenblätter "gewälzt". Die "schlappen" 490Hz des Arduino sollten überhaupt kein Problem für den OP sein.


Was meinen die anderen Spezialisten in der Gemeinde?


Meine Regelung mit der so erzeugten Ausgangsspannung funktioniert trotz der extrem einfachen Beschaltung seit 2 Wochen problemlos und sehr präzise !! :-)


DrDiettrich

#27
Sep 15, 2018, 03:47 pm Last Edit: Sep 15, 2018, 03:50 pm by DrDiettrich
Wenn's funktioniert ist alles gut. Signale mit steilen Flanken enthalten Oberwellen bis zu hohen Frequenzen, und langsame Verstärker machen aus einer Flanke dann eher etwas wie einen Sinus (der Grundfrequenz), und damit schalten nicht alle Eingänge sauber durch. Zumindest würde ich einen Komparator nehmen, der sollte für eine Pegelwandlung besser geeignet sein.

SpaghettiCode

Hallo Wuehlmaus,

vorweg, ich will Dir nichts madig machen!
Wenn man tatsächlich nur ein 10V-PWM-Signal braucht, dann hätte es auch ein Transistor als Schalter getan, der die zusätzlich bereit gestellten 10V schaltet. PWM ist ja nur ein (idealerweise) Rechtecksignal mit unterschiedlichem Puls-Pausen-Verhältnis. Mir persönlich wäre der Aufwand mit einem OPV in diesem Fall schon zu viel, ein BC327 (pnp) für 3cent reicht da. OPVs sind eine schöne Sache, wenn man genau definierte Verstärkungen (o.ä.) braucht, zum Beispiel um kleinere Ströme oder Spannungen messen zu wollen. Aber so lange die Schaltung bei Dir zu Deiner Zufriedenheit funktioniert, sind meine Bemerkungen hier egal.

Gruß André

SDHC1


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