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Author Topic: Anfänger plant Projekt "Lichtsteuerung für 50 Kameras", wer bitte hilft?  (Read 4164 times)
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Langsam ist relativ. Langsam ist so 20-50ms. Die SSD Relais schalten bei Nulldurchgang, also spätestens nach 10ms. Wie schnell sprechen Deine Kameras und die Lampen / Blitze an? Wenn er wirklich 1/5s = 200ms Zeit hat sollten Relais reichen.

Dein Ansatz klappt nicht weil er ja dann das Studiolicht mit auf die Aufnahmen bekommt.

Also wie gesagt, das Licht muss natürlich zuerst ausgehen... smiley-lol

Also so:

1. Auslöseknopf drücken: Die Kameras bekommen 5 Volt an den USB-Eingang und gehen in Aufnahmebereitschaft
2. Auslöseknopf loslassen: Timer1 im Arduino startet
3. Timer1 öffnet das Relais der 230-Volt-Stromversorgung, es wird dunkel, Timer2 wird gestartet
4. Timer2 löst die Blitzanlage aus, Timer3 wir gestartet
5. Timer3 schaltet das Relais wieder auf Durchgang, das Licht geht wieder an.

Die Timer müssen vermutlich nicht einmal am Gerät konfigurierbar sein, weil es sowieso auf "so schnell wie möglich" getrimmt wird. Eigentlich soll es ja wie ein einziges Auslösen funktionieren.

« Last Edit: April 15, 2011, 04:22:47 pm by clockdivider » Logged

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Ich würde es wegen dem Nachleuchten so machen:

1. 5V für die Cams, Aufnahmebereitschaft.
2. Licht aus.
3. Shutter öffnen
4. Blitze auslösen
5. Shutter schließen
6. Licht an.

Steuern könnte man das alles auch irgendwie automatisch, 5V für die Cams und Schalten der Relais für Licht aus auf Tastendruck, wenn nen LDR dann feststellt das es Dunkel ist Shutter öffnen, Blitze auslösen, Shutter schließen. Das Blitzen könnte man auch mit dem LDR registrieren, und nach nem gewissen Delay das Licht wieder anschalten. Fotos machen über einen Tastendruck...und sicherlich ziemlich Failsafe :-)
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Ja logo, im meinem Setup habe ich das Belichten vergessen! :-D

Noch genauer:

1. Auslöseknopf drücken = Arduino gibt 5V auf die Cams = Aufnahmebereitschaft
2. Auslöseknopf wird losgelassen = Arduino schaltet ohne VErzögerung per Relais das Licht aus
3. Arduino nimmt nach Delay 5 Volt von den Kameras weg = Shutter öffnen
4. Arduino löst Blitze aus
5. Shutter schließen nach Ablauf der in der Kamera eingestellten Belichtungszeit
6. Arduino schaltet per Relais Licht wieder an

Also insgesamt wäre es mir denke ich lieber, der Arduino würde sämtliche zeitlichen Abfolgen gezielt kontrollieren, mit den Fotozellen usw ist immer so eine Sache. Nehmen wir an, es wird draußen geblitzt. Dann wäre evtl. gar kein 230 Volt-Einstelllicht vorhanden, es würde wegen das Tageslichts nie dunkel. Mit fetten Blitzen kann man aber das Tageslicht durchaus "überblitzen", das wäre mit HMI-Licht völlig unbezahlbar.

« Last Edit: April 15, 2011, 04:48:47 pm by clockdivider » Logged

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Tja, jetzt hatte ich den Außeneinsatz vergessen ;-)

Erklär doch mal die Kamera Steuerung etwas genauer. 5V auf den USB-Bus der Cams zu schalten ist ja mit nem einfachen digitalWrite kein Problem, die Blitze auslösen über nen Optokoppler mit Transistor/Thyristor (je nach Blitzen) eigentlich auch net. Relais ansteuern ist auch relativ Einfach, auch wenn du dir da vielleicht bei der Verdrahtung helfen lässt, 230V auf den falschen Pins wären wohl fatal für dein Projekt. Nur...mit welchem Impuls wird ausgelöst?
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Also bis jetzt gibt es ein 5Volt Netzteil von Conrad, ein richtig gutes. Da habe ich ein kleines Gehäuse mit einem Druckschalter dran: Damit wird ausgelöst.

Wenn der Arduino ins Spiel kommt, sollte der wohl alles übernehmen. Der "Bereitschaftszustend" muss in jedem Fall erst hergestellt werden, weil einfach nur synchron auslösen nicht geht. Das hat sich aber auch ganz gut gemacht: Bereitschaft-Go, ist sehr praktikabel.

Also am Arduino stelle ich mir den Auslösknopf so vor, dass er eben die Routinen des Arduino triggert...

Ich ändere nochmal den Programmablaufplan im Post vorher, ich schreibe die "humane Knopfaction" nochmal dazu...
« Last Edit: April 15, 2011, 04:46:10 pm by clockdivider » Logged

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Denn ist das alles gar nicht so viel Elektronik die du brauchst...und der Programmierauffwand wird sich wohl auch in Grenzen halten.

Die Elektrischen Anschlusswerte der Arbeitsbeleuchtung im Studio wären noch Interessant, nen paar Neonröhren oder große Strahler?

Achja, lies mal deine PN's ;-)
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Hey danke! Also das Einstelllicht ist bisher nicht wirklich definiert. Dabei geht es wirklich nur darum, dass man in den fotografischen Pausen was sieht. Also auch nicht um "Wo sind die Schatten usw", also es ist kein Einstelllicht, sondern ein fach nur "Licht". :-D

Ich dachte da an max 4x250W Baustrahler oder sowas... Ich denke auch nicht, dass der Programmieraufwand so riesig sein kann, und die Grunkomponenten am Arduino sind sicher schon 1000fach verbaut worden...

Habe gar nicht gesehen, dann ich PN hatte, ist nix aufgepoppt... Ich melde mich zurück!
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Für den interessierten Leser: Nach Beratung durch Herrn Sushiator kaufe ich nun einen Arduino UNO und ein Set funkgesteuerte Steckdosen. Die Fernbedienung kommt dann an den Arduino und schaltet das Licht...

Ich poste hier den Fortgang des Projekts... Vielen Dank einstweilen!
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Also wenn Du unbedingt selber bauen willst, dann kostet das Zeit aber eher weniger Geld. Wenn Zeit knapp ist und Geld nicht fallen mir noch 2 Dinge ein:

1) ELV's FS20 System hat auch PC Sender und Empfänger. Zusammen mit dem Open Source Eventghost http://www.eventghost.org/ lässt sich da sicher was erreichen. ELV stellt passende Plugins zur Verfügung

2) Deinen Blitz Sequencer gibt es schon fertig zu kaufen: http://www.bmumford.com/photo/camaccess.html
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Hallo Udo, danke für Deine Tips!

Also die Timemachine sieht zwar gut aus, die kann aber mein Licht nicht ausschalten. Außerdem interessiert mich das Arduino-Board nun doch sehr. Die ELV-Geschichte sieht ganz interessant aus, aber einen Rechner dafür abstellen wollte ich nun nicht, es soll möglichst klein bleiben.

Also ich denke ich bleibe bei der Arduino-Lösung, was meinst Du? Die Timemachine zumindest für eine gesteuerte Blitzabfolge damit nachzubauen dürfte kein großes Problem sein, und die Relais-Geschichte bzw. die Ansteuerung über Funk sieht auch nicht sooooo schwierig aus...

Ich hole am Montag erstmal mein Arduino-Board bei Segor in Berlin ab...
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Schwierig ist relativ. Ich würde auch sagen, daß es leicht ist. Aber der Zeitaufwand ist nicht unbedingt gering. Wenn Du es aber machen WILLST, dann führt da gar kein Weg dran vorbei smiley-wink

Segor hat auch Arduino Mini. Du brauchst dann zwar noch eine zusätzliche Schnittstelle, dafür ist das Teil aber Steckbrettkompatibel. Je nachdem ob Du Shields benutzen willst oder nicht ist der eine bessere Wahl.
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Hallo, ja ich will das schon machen... Gewisse Dinge im Leben sollte man getan haben, dazu gehört sicher auch die Programmierung eines Arduino-Boards, nein?

Steckbrettkompatibel? Was bedeutet das? Und wofür könnte ich für die jetzige Anwendung Shields gebrauchen? Ich denke, den Mini könnte ich ins Auge fassen, wenn ich genauer weiß, was ich alles damit machen will, ich glaube nämlich, dass mir für das Board noch eine Menge anderer Anwendungen einfallen wird... Eine mit Stepmotor angetriebene Zeitrafferautomatik für die Kamera beispielsweise wäre auch was tolles!  smiley-mr-green
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Das schau Dir mal openmoco an: http://openmoco.org/.
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Ja, genau das! Da kann man sich auch ewig mit beschäftigen, mit all den gadgets, widgets, gears and stuffs...

Ist ja auch Arduino-basiert, das ist doch schon mal gut! :-D
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Hallo, nochmal eine Frage: Ich habe eben mit jemandem vom Vertrieb von Segor gesprochen, der sich aber nicht sonderlich gut auskannte. Der meinte, ich bräuchte, um den Arduino überhaupt programmieren zu können, noch einen Adapter auf USB, der kostet nochmal deutlich mehr als das Board. Stimmt das? Kann ich, wenn ich nur den UNO kaufe, den noch nicht direkt über USB programmieren? Ich werde aus dem was im WWW geschrieben wird, nicht 100% schlau...

Danke!
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