Hallo Uwe, ich fühle mich geehrt....
Tja was habe ich gemacht.... bzw. wie kann man das ganze machen... es ist zunächst wirklich einfach.
Vorweg möchte ich noch sagen: Laserschutzbrille ist Pflicht, ohne wenn und aber.
1. ist die erforderliche Laserleistung gefährlich fürs Auge,
und zwar wirklich. Da gibts böse Berichte von Menschen die den Rest Ihres Lebens mit nem Schwarzen Fleck im Sichtfeld rumlaufen müssen,
und niemand kann es reparieren.
2. reflektiert Kupfer. Die Oberfläche ist nicht immer Plan, daher kann Laserlicht gestreut werden, und das sind dann genausogefährliche Querschläger.
3. Man will nie das etwas passiert, aber wenns passiert ist guckt man ziemlich bedrückt...So, also... man braucht zunächst nur nach dem Begriff "Laserplotter" zu suchen.
Ob nun bei Google oder Youtube... die Idee ist nicht ganz neu.
Ich für meinen Teil, habe mir beim 123 E Kleinanzeigen einfach einen Flachbettplotter gekauft
...80€... nettes Teil....und zwar einen Sekonic SPL-455.
Nun kann man den Stifthalter zum halten von Lasermodulen nehmen.
Hier werden die Axis Module bzw. Gehäuse oft verwendet, und sie passen ganz genau...
(Achtung Später mehr).
Ein Flachbettplotter (also ein Stiftplotter) hebt und senkt den Stift in der Regel über eine Spule.
Die Hebemechanik habe ich außer gefecht gesetzt (einfach den "Hebe"-Stab fixiert).
dann habe ich über einen Widerstand und einen Optokoppler mir von genau dieser Spule die Stift hoch/runter Impulse abgenommen und zum Adruino geführt.
Dieser Wiederum steuert ebenfalls einen Optokoppler an, um den Laser an und aus zu schalten. Das ist unproblematisch, da Laserrmodule einen eigenen Treiber mitbringen, der z.B. Spannungsspitzen eleminiert. Später habe ich mir zwischen Stromquelle und Laser"Optokopler") noch ein Poti eingesetzt, um die Leistung ein wenig regeln zu können.
Was nun also passiert.... würde ich den Schaltplan plotten, würde ein Stift immer dort aufs Papier drücken, wo eine Leiterbahn ist....
ich nutze hier die Exporteinstellungen für Isolationsfräsen. dort bleiben die Leiterbahnen ja stehen und werden also quasi freigestellt.
Das ganze ist sehr einfach. Die meisten Plotter sind HPGL kompatibel, was eine simple beschreibungssprache ist.
Viele Programme können HPGL exportieren.
Tjo,... die Probleme....
1. Bei meinem Sekonic Plotter ist es so, das er sobald er eine kurve fährt langsamer wird. Der Takt gibt die Geschwindikeit vor, und um eine schräge zu fahren, wird 1schritt links und 1 schritt vor gemacht... das heißt er bleibt fast doppelt so lange auf fast genau einer Stelle als wenn er eine gerade linie in eine einzige Richtung fahren würde.
Das Ergebnis ist, das alles was nicht horizontal oder vertikal ist, marginal dicker "ausgefräst" wird was z.B. bei diagonalen SMD Bauteilen problematisch werden kann.
2. Fokussieren des Lasers... da braucht man wirklich Geduld. Ich habe für mich festgestellt, daß sich der Laser bzw. dessen Linse ungefähr 2cm über der Platine befinden sollte um optimal zu fokussieren.
Ich sage das, weil dort kein Halter ist, man benötigt also eine gefertigte Aufnahme... ich habe die Billigvariante genommen und einen Originalstift gekillt um oben den Laser anzubringen.
Schafft man das passiert etwas cooles aber stinkendes... man brennt die Photoschicht komplett weg... zumindest mit meinem Laser... das Ätzen geht dann wirklich gut.... nachteil, es stinkt, und man braucht ein entsprechend starkes modul.
Tjo, wenn es die Zeit erlaubt, kann ich noch ein wenig Bildmaterial oder ein Video hochladen....
Kommt aber ziemlich überraschend.... dauert also einen Moment... bin auf Arbeit...

Lieber Gruß
ChrisS
1. hier sieht man ziemlich deutlich die beiden Kabel die ich zum abgreifen an der Spule verwendet habe.
Sie liefern das Hoch runter Signal des Stift-Kopfes.
Ich bitte die Schriftzüge zu entschuldigen... war nie für die Öffentlichkeit gedacht.... und ist das einzige Videomaterial was ich davon habe... hatte damals überlegt meine Projekte videomäßig zu dokumentieren.
Zum Video also:
Hier dann mit provisorisch montiertem Optokoppler und Strecke zum Arduino und zurück....und billig Lasermodul rot... für die "ich weiß noch nicht obs abbrutzelt Testläufe". Der Kopf wurde später fixiert, und ein anderer Laser eingesetzt.
Ich muß zugeben inzwischen habe ich auf den Arduino verzichtet, und den Output der Stiftspule direkt auf Laser An und Aus gelegt,
da hängt also nurnoch die Strom-Versorgung die Optokoppler, Widerstände und das Poi am StiftKopf. Alles was da an gebamsel dranhängt ist in einem kleinen Gehäuse an den Kopf geklebt.
Ich beantworte gern alle Fragen....
Als Resultat für mich kann ich sagen... man wird in eingschlägigen Foren in der Regel belächelt,... man nimmt Film, oder Laserdrucker und Reicheltpapier...
Wenn man das Resultat zeigt, werden die meist etwas lauten etwas leiser...
1. Ich kann innerhalb von 2 Minuten eine Platine perfekt belichten mit einer absoluten schärfe... zumindest für den Heimgebrauch.
2. Da der Photolack im Optimalfall komplett zerstört wird und nicht nur belichtet, ist der unbelichtete Teil optimal geschützt, der "belichtete" sehr gut ätzbar.
3. ich kann die Laserleistung regeln, und so auch belichten und nicht nur wegbrennen.
4. ich brauche keine weiteren Arbeitsschritte oder Materialen. Also Folie, Toner, Kataloge, Wasserbäder, Rubbelaktionen usw.
Daraum ging es mir, schnell und einfach ohne den ganzen kladeradatsch. Ich bin ungeduldig, und diese Variante ist vielleicht nicht die beste,
aber um mal schnell was zu machen, garantiert die schnellste.