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Topic: analogReference() beim ATMEGA644P (Sanguino) funktioniert nicht richtig (Read 913 times) previous topic - next topic

JanP

Hallo, ich habe ein kleines Problem mit meinem 644P (Sanguino)
Ich habe an AREF 3,7V angelegt (Z-Dioden + 1MOhm nach +5V).
Zur Berechnung meiner analogeingänge möchte ich die Referenzspannung genau messen und habe ich per 10/10KOhm Spannungsteiler nochmal auf einen analogen Eingang gelegt.
Am Pin liegen somit ~1,85V an. Daher möchte ich die internen 2,56V zum messen nutzen.

Wenn ich bei analogReference() INTERNAL, EXTERNAL oder INTERNAL2v56 angebe ändert sich nichts.
Er nimmt immer die 3,7V AREF als Grundlage die ich außen angelegt habe.
Wenn ich allerdings "DEFAULT" nehme, messe ich am AREF Pin 4,27V. Da scheint der 644P also irgendwas rauszugeben.

Der Abschnitt in meiner wiring.h sieht folgendermaßen aus:
#define INTERNAL 3
#define INTERNAL2v56 2 (selbst hinzugefügt zum Test)
#define DEFAULT 1
#define EXTERNAL 0

Software ist die 0022 mit dem Sanguino-Pack 0018 (das neuste?)

Bin für jeden Tipp dankbar!

MfG
Jan


Yeahuno


vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter

http://tronixstuff.wordpress.com/2010/12/07/tutorial-arduino-and-the-aref-pin/

Gruß

uwefed

Wenn Du eine interne Referenz nimmst, kannst Du keine externe Spannung am AREF Pin anlegen, nur einen 0,1µF Kondensator.
Damit eine Z-Diode richtig stabilisiert braucht sie einen Strom ( ca 5 bis 10mA ) wenn Du irgendwas im µA Bereich (kanns nicht richtig berechnen da bei diesem Strom der Z-effekt sich nicht einstellt) durchschicks funktioniert das ganze nicht.
So wie Du AREF beschaltest (Spannung und auf Interne Referenz programmiert) kannst Du den Controller beschädigen.
Ich weiß nicht ob beim ATMEGA644P die 2,56V intern Option möglich ist. (hast Du das Datenblatt kontrolliert?)
Die Option intern 2,56 V ist beim ATmega 328 definitiv nicht möglich.

Grüße Uwe

JanP


Wenn Du eine interne Referenz nimmst, kannst Du keine externe Spannung am AREF Pin anlegen, nur einen 0,1µF Kondensator.
Damit eine Z-Diode richtig stabilisiert braucht sie einen Strom ( ca 5 bis 10mA ) wenn Du irgendwas im µA Bereich (kanns nicht richtig berechnen da bei diesem Strom der Z-effekt sich nicht einstellt) durchschicks funktioniert das ganze nicht.
So wie Du AREF beschaltest (Spannung und auf Interne Referenz programmiert) kannst Du den Controller beschädigen.
Ich weiß nicht ob beim ATMEGA644P die 2,56V intern Option möglich ist. (hast Du das Datenblatt kontrolliert?)
Die Option intern 2,56 V ist beim ATmega 328 definitiv nicht möglich.

Grüße Uwe


Danke dir, das erklärt er ja schon.
Die 2,56V stehen auch im Datenblatt, daher hatte ich die zum Test hinzugefügt.
Also die 3,7V sind schon konstant, das passt soweit.
Danke euch und gute Nacht :)

uwefed

Die 3,7V sind nicht konsant; mit einem 1MOhm Widerstand funktioniert die Z-Diode nicht richtig!!! Bei der kleinsten Stromänderung am AREF Pin ändert sich die Diodenspannung.

Quote
Ich habe an AREF 3,7V angelegt (Z-Dioden + 1MOhm nach +5V).
Zur Berechnung meiner analogeingänge möchte ich die Referenzspannung genau messen und habe ich per 10/10KOhm Spannungsteiler nochmal auf einen analogen Eingang gelegt.
Am Pin liegen somit ~1,85V an. Daher möchte ich die internen 2,56V zum messen nutzen.


Du kannst mit dem Kontroller nicht AREF messen!!!

Grüße Uwe 

JanP

Per Multimeter/Scope haut das mit den 3,7V schon hin im Moment.
Ich werde das aber im Hinterkopf behalten und bei bedarf den Widerstand gegen einen mit niedrigerem Wert ersetzen.  :%

JanP


uwefed

Bei 56K fließt immernoch sehr wenig Strom.
(5V-3,7V)/56000Ohm = 23µA
Weißt Du was, entweder hälst Du Dich daran wie Schaltungen dimensioniert werden und dann sicher funktionieren oder Du machst es nach Deinem Kopf, aber dann bitte nicht um Rat fragen wenn was nicht funktioniert. :~ :~
Lies Dir mal ein Tutorial über Z-Dioden durch.
Wie auf dem bild 5 von http://www.radartutorial.eu/21.semiconductors/hl11.de.html siehst, bist Du bei 23µA noch vor der Kurve zur stabilen Spannung (linke untere Seite des Bildes) darum macht eine kleinen Spannungsänderung in der Spannungsvesorung eine große Änderung der Spannung an der Z-Diode aus. Du hast eine bessere Spannungsstabilität wenn Du einen Spannungsteiler aus 2 Widerständen nimmst!!!

Gib der Z-Diode bitte einen Strom von 1 bis 2mA. Das wäre ein Vorwiderstand von 1200 bis 680 Ohm!!!

http://de.wikipedia.org/wiki/Z-Diode
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201211.htm
und Berechnungsbeispiel einer Z-Diodenstabilisator-Schaltung.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1012151.htm

Grüße Uwe

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