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Topic: Verständnisfrage zur Verschaltung von >1000 LEDs (Read 367 times) previous topic - next topic

gregorss

35 LEDs. Wieviele "Farben" bzw. Helligkeitsstufen bekommst Du damit hin?
Im Grunde beliebig viele. Sinnvoll sind aber nur vielleicht 4-8.

Die einfachste/kompakteste Lösung ist gelegentlich die schnellste, aber keinesfalls immer.

Z.B. bin ich ein Freund von riesigen speicherfressenden Lookup-Tables, welche im Vergleich zu jedesmal neu berechnen zeitlich locker mal um den Faktor 1000 überlegen sind.
Meiner Erfahrung nach ist das mit der einfachsten/kompaktesten Art immer das Optimum. Wenn es darum geht, die Zeit weiter zu verkürzen, sind Lookup-Tables eine sehr gute Möglichkeit, wobei man halt die Zahl der möglichen Rechenergebnisse auf eine beschränkte Anzahl reduzieren muss.

Gruß

Gregor
Wenn man keine Probleme hat, kann man sich welche machen.

Helmuth

Hi gregorss,

Quote
Im Grunde beliebig viele.
wenn wir uns einig sind, dass alles unter 25 fps sichtbar flackert, stimmt das nicht. Man kann die Zeitfenster für die Helligkeitsmodulation nicht unendlich klein wählen - irgendwann in man am Limit der Hardware. Kürzer geht es dann nicht mehr.

Und das kann man direkt umrechnen in maximal mögliche Farbtiefe * fps * gemultiplexte LED Zeilen.

Klar kann ich theoretisch 128 Bit Farbtiefe programmieren - aber was nützt dass praktisch, wenn ich dann ein Frame pro Minute rausbekomme?

Das meinte ich mit

Quote
Man muss dann u.a. das die Ansteuerung inkl. Multiplexing plus zusätzlicher BCM oder PWM  selbst programmieren. Das Ganze auch noch performant...
Für 1600 RGBs wäre das wirklich ein dickes Brett, das man bohren müsste.

Beste Grüße,

Helmuth

 

gregorss

#32
Feb 07, 2016, 10:11 pm Last Edit: Feb 07, 2016, 10:19 pm by gregorss
wenn wir uns einig sind, dass alles unter 25 fps sichtbar flackert, stimmt das nicht. Man kann die Zeitfenster für die Helligkeitsmodulation nicht unendlich klein wählen - irgendwann in man am Limit der Hardware. Kürzer geht es dann nicht mehr.
Also gut, die Zahl der möglichen Helligkeitsabstufungen ist begrenzt. Aber die Grenzen liegen in *sehr* weiter Entfernung.

Momentan läuft mein Superzählautomat mit 18 kHz „Bildwiederholfrequenz". Ohne daran etwas zu ändern, kann ich 256 Abstufungen darstellen. Mit einer Halbierung der Bildwiederholfrequenz kann ich doppelt so viele Abstufungen darstellen.
Bis man bei ständiger Halbierung der Bildwiederholfrequenz bei sagen wir 50 Hz landet, kann man 256 ziemlich oft verdoppeln.


Gruß

Gregor


Nachtrag: Wenn man 18 kHz acht mal halbiert, landet man bei rund 70 Hz. Die Zahl der darstellbaren „Graustufen" wäre dann etwa 65000. Das genügt wofür auch immer.
Wenn man keine Probleme hat, kann man sich welche machen.

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