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Topic: Schaltstatus eines Schaltrelais Eltako R12-100 abfragen ? (Read 76 times) previous topic - next topic

Gawan

Hallo,

ich habe einen 230V Stromkreis und möchte mit einem Arduino abfragen wann der Kreis schließt (Hausklingel).
Jetzt habe ich ein Schaltrelais Eltako R12-100 in den Klingelkreis geschaltet und das Relais reagiert auch zuverlässig auf das Schließen des Kreises und zieht an.

Auf den Ausgang des Relais habe ich meinen Arduino gehängt.

Der Ausgang dient als mechanischer Schalter zwischen D1 und 3.3V.
D1 habe ich zusätzlich noch mit 1kOhm gegen Masse gezogen.



Der Arduino-Teil funktioniert zuverlässig, zumindest sehe ich keinen Fehler, der digitale Eingang reagiert wie erwartet.
Sobald ich das Ganze aber an das Schaltrelais hänge bekomme ich im Minutentakt Fehlermeldungen.
(das System meldet Kontakt, obwohl das Relais nicht angezogen hat)


Kann man diesen Eltako R12-100 nicht einfach als mechanischen Schalter verwenden ?
Habe ich da irgendwas übersehen ?

lG
Robert

sschultewolter

Der Widerstand ist falsch dimensioniert! Wenn überhaupt, dann etwas in der 10 fachen Größe. Das ganze halte ich aber eher für nonsens. Aus deinem Bild wird man aber nicht schlau, wie du das ganze verschaltet hast.
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Serenifly

Einfacher ist es den internen Pullup zu aktiveren und den Kontakt gegen Masse zu schalten.

Gawan

Du hast recht, in der Vorlage verwenden sie auch einen 10 kOhm Widerstand, hab mich wohl verschaut.

Wie sonst würdest du die Betätigung der Hausklingel in einem 230V Kreis detektieren ?

@serenifly
Funktioniert das auch mit einem WeMos ?

uwefed

Was ist ein WeMos?

Wieso nimmst Du 3,3V für den Schalter? Hast Du einen 3,3V Arduino? Wenn nciht dann nimm die 5V.

Ein 1kOhm Widerstand ist nicht falsch, es fließt nur ein ziemlich großer Strom wenn der Kontakt geschlossen ist. Dafür ist die Schaltung störsicherer.

Grüße Uwe

Gawan

WeMos D1 mini
So ein Arduinoklon mit integriertem ESP um 4 dollar :)

sschultewolter

Der ESP kann bis zu 12mA pro Pin. Dann kann es auch mit dem 1k funktionieren. Wenn du Hardware einsetzt, die nicht von Arduino kommt, dann sollte man sich mal selber hinsetzen und das Datenblatt des Herstellers durchlesen. 

https://www.adafruit.com/images/product-files/2471/0A-ESP8266__Datasheet__EN_v4.3.pdf

Die Antwort auf deine Frage steht drin!
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Gawan

Spannendes Datenblatt
Ein bisschen was verstehe ich - das meiste nicht.
Mit der Information, dass er "12mA pro Pin kann" kann ich leider - selbst wenn ich es rausgelesen hätte nichts anfangen.

In erster Linie verstehe ich soviel um mit dieser Hardware halbwegs arbeiten und ein paar kleine private Projekte umsetzen zu können.
Sollte ich etwas nicht verstehen, dann frage ich ich.

Sollten diese Fragen zu dumm sein, dann bitte einfach ignorieren.
Es hat nicht jeder die nötige elektrotechnische Ausbildung für diese Art von Hobby. Ich habe sie - zu meinem eigenen Bedauern - nicht und jetzt nicht die Zeit dazu sie nachzuholen. Aber ich komme auch so meistens zum Ziel. Mit ein bisschen Hausverstand, der relativ einfachen Hardwareplattform und einem Forum in dem ich alle meine Fragen stellen kann und meistens auch verständliche Antworten darauf erhalte.

Gawan

Ich habe jetzt den Widerstand gegen einen 10kOhm ausgetauscht, leider ist das Resultat genau das gleiche.

Ohne das Schaltrelais funktioniert es, sobald ich das dranhänge hab ich alle 30-50 Sekunden einen Fehlalarm, d.h. er meldet HIGH obwohl das Relais nicht geschaltet hat.

sschultewolter

Hallo Gawan, es geht nicht um dumme Fragen (ich bin der Meinung, die gibt es). Das mit den 12mA bezieht sich auf den Pin des ESPs, welchen Strom dieser liefern kann bei 3,x Volt.

Eine elektrotechnische Ausbildung ist da eigentlich nicht von nöten, jedoch sollte man früher evtl. in Physik etwas aufgepasst haben. Auch ist es nie verkehrt, sich in solche Thematik einzulesen. Gibt genügend Bücher, die einen den Einstieg in solche Gebiete erleichtern.

Wenn du aber schon, wie du selbst sagst, nicht der hellste Elektrotechniker ;) bist, dann sollte man sich hier nicht von dem Markt angebotenen Waren zu sehr beeinflussen lassen. Arduino Due, Zero, Galileo, .. sind alles keine Einstiegsboard für die Welt der Mikrocontroller. Hier sollten schon ein paar Kenntnisse, die man mit dem Arduino Uno sammelt, mit einfließen, ansonsten sind die schneller hin als man denkt.
Das gleiche gilt auch für diverse Fremdboards, die keinen Atmega nutzen. Viele Tutorials beziehen sich auf die Arduino IDE und die org. Arduino Hardware. Mit einem Arduino Board währst du viel besser beraten. Es muss nicht immer das teuerste sein. Ein ProMini kostet gerade mal 10€ (orginal) oder halt als Klon deutlich weniger.
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Serenifly

Dass alle paar Minuten einfach so mal eine Störung kommt ist aber schon etwas merkwürdig.

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