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Author Topic: 12V common Anode LED's + transistoren = Dunkelheit  (Read 982 times)
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Hi,

Ich habe ein Problem, was wahrscheinlich nur aufgrund meiner Unwissenheit besteht. Ich habe eben 2 Stunden rum,getüftelt, probiert und gegoogelt, und bin auf keine Lösung gekommen, deshalb wende ich mich nun mal an euch.

Ausgangssituation ist die Folgende: Ich habe 12V LED-Leisten von Dealextreme, welche von der Bauform common Anode sind. Diese will ich per BLuetooth über denArduino steuern, also per Seriellen Eingang. Mit einer einzelnen LED im Bredboard läuft das auch wunderbar. Zum Verstärken auf 12V habe ich mimr nun gedacht "Ach, ein Transistor müsste da ja helfen, so wie ich das sehe". Gesagt, gekauft. Nun liegen hier ein haufen Mosfets vom Typ SPD30n03, welcher in genau diesm Zusammenhang oft im Internet erwähnt wird. Leider habe ich nirgends fotos oder schaltbilder gefunden, sondern nur den Typen. Trpotzdem habe ich mir gesagt "Hey, kann ja nicht so schwer sein". Laut dem Datenblatt habe ich Gate, Drain und Source richtig angeschlossen: Gate ist das Signal vom Arduino, Drain ist die LED-Leiste und Source die 12V vom netzteil. Das Netzteil ist auf dem bild im rechten Bredboard auf der Linken Seite mit +, rechts mit - angeschlossen, wobei - ja nirgends genutzt wird...

Der Aufbau sieht nun wie folgt aus:
http://arduino.soenke-domroese.de/tl_files/galerien/rgb_lamp_android/IMG_20111105_143553.jpg (Achtung, das Bild ist recht... öhm... riesig smiley-wink )

in dieser Ansicht ist an den transistoren jeweils oben Gate (Arduino), Rechts Drain (Die LED-Leiste) und unten Source (12V).

Der Arduino Sketch ist der aus dem Sample für StringToIntRGB.

Wie man Sieht, leuchtet die einzelne LED, aber die LED-leiste bleibt dunkel. Aus allen 4 Transistoren kommen 12V an, anstatt herunterge-pwm't zu werden, so wie es bei der einzelnen LED passiert. Ich zweifle so langsam daran, dass ich das Prinzip des Transistors wirklich richtig verstanden habe. Ein wirkliches - gibts in der Schaltung ja nicht, da an der Anode volles + anliegt, und die kathoden sozusagen auch mit einer positiven Spannung dagegenhalten und das ganze dann nur leuchtet, wenn keine Spannung anliegt.

Kann man das eventuell einfach nicht einfach so mit Transistoren abbilden? Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee oder einen Ansatz für mich...

Danke und viele Grüße aus Hamburg

Sönke
« Last Edit: November 05, 2011, 09:17:39 am by zonkie » Logged

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Wie man Sieht, leuchtet die einzelne LED, aber die LED-leiste bleibt dunkel. Aus allen 4 Transistoren kommen 12V an, anstatt herunterge-pwm't zu werden, so wie es bei der einzelnen LED passiert. Ich zweifle so langsam daran, dass ich das Prinzip des Transistors wirklich richtig verstanden habe. Ein wirkliches - gibts in der Schaltung ja nicht, da an der Anode volles + anliegt, und die kathoden sozusagen auch mit einer positiven Spannung dagegenhalten und das ganze dann nur leuchtet, wenn keine Spannung anliegt.
Entschuldige die provokante Antwort. Ich erlaube mir mal Sie Dir zu geben, weil manchmal ein Wachrüttler notwendig ist:
Es ist besser Du läßt das mit der Elektronik, Elektrotechnik und Elektrizität. Bei Dir fehlt das Basis-Basiswissen.
Ein Stom fließt zwischen 2 Potenzialunterschieden. Ein Potantialunterschied ist eine Spannung. Wenn Du an die LED-Leisten nun 12V direkt und am anderen Pol 12V über den MOSFET geben willst, wo soll dann der Strom fließen???
Du mußt mal ein wenig Grundlagen lernen.


Ein LED braucht IMMER einen Vorwiderstand.
Wie ich sehe fehlt dieser am LED am linken Breadbord. Widerstandswerte von 220 bis 1000 Ohm sind richtig.

Anschluß einer LED-Leiste; die anderen erfolgen analog dazu.:

Ich nehme an daß die LED-Leisten bereits einen Vorwiderstand drin haben, ansonsten braucht es einen in Reihe zu den LEd-Leisten.
Die LED und MOSFETS müssen folgendermaßen angeschlossen werden:


Anode LED-Leiste auf +12V Netzteil.
Katode LED-Leiste auf Drain vom MOSFET.
Source MOSFET auf Masse Arduino und Minuspol des Netzteils.
Arduinoausgang mit 1kOhm Widerstand auf Gate.

Grüße Uwe
« Last Edit: November 05, 2011, 11:36:18 am by uwefed » Logged

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Wie hast Du eigentlich die LED, die aufleuchtet angeschlossen ?
Grüße Uwe
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Es ist besser Du läßt das mit der Elektronik, Elektrotechnik und Elektrizität. Bei Dir fehlt das Basis-Basiswissen.
Wow...das war nicht nett. Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Das ist ein Forum und in solchen gibt es nunmal auch Anfänger - man kann nichts lernen, ohne vorher anzufangen.

Zur sache - der Transistor für Masse ist nicht nur absolut überflüssig, sondern auch dein Fehler - schließ die Maße direkt an und schon sollte es funktionieren. Gesetz dem Fall, dass der Rest stimmt.
« Last Edit: November 05, 2011, 11:04:59 am by Marcus W » Logged


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Wow, immer wieder toll, wie man hier als anfänger im Forum empfangen wird... aber zum thema:

Angeschlossen ist die leuchtende LED wie folgt:


Arduino Pin 13(high)->Anode
Arduino pin11 (pwm) ->R
Arduino pin10 (pwm) ->G
Arduino pin9 (pwm) ->B

Analog dazu habe ich jeweils die Transistoren mit dem gatean die Pins der LEDs bzw. Pin 1auf hhigh angeschlossen.


@Marcus w: die Masse ist doch aber das, worüber die Farben geschaltet werden.wenn der Pin high ist, ist die LED aus, da 3,3v gegen 3,3 v stehen. Ist der Pin low, so fließt der Strom in einer Richtung durch.


Ich probiere es mal mit  dem Tipp von Uwefed.
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Zur sache - der Transistor für Masse ist nicht nur absolut überflüssig, sondern auch dein Fehler - schließ die Maße direkt an und schon sollte es funktionieren. Gesetz dem Fall, dass der Rest stimmt.

Hallo Marcus
Das oben zitierte verstehe ich nicht.

Eine Sache ist, wie zonkie den Aufbau gemacht hat. Andererseits beschreibt er den Aufbau in seinen Worten anders.

Quote
in dieser Ansicht ist an den transistoren jeweils oben Gate (Arduino), Rechts Drain (Die LED-Leiste) und unten Source (12V).
Wenn Er Source an Minus vom Netzteil anschließt UND Minus vom Netzteil an Masse Arduino funktioniert es; aberdann schreibt er
Quote
Das Netzteil ist auf dem bild im rechten Bredboard auf der Linken Seite mit +, rechts mit - angeschlossen, wobei - ja nirgends genutzt wird...
Quote
Ein wirkliches - gibts in der Schaltung ja nicht, da an der Anode volles + anliegt, und die kathoden sozusagen auch mit einer positiven Spannung dagegenhalten und das ganze dann nur leuchtet, wenn keine Spannung anliegt.

Ich erwarte von einem Anfänger, daß er weiß, das es 2 Anschlußdräte braucht, damit was funktioniert. Erwarte ich da zuviel?

Ich weiß daß, ich hart war, aber ich will zonkie aufwecken, da wie es scheint, daß er anständig löten kann und auch verstanden hat wo die Anschlüsse des Transistors sind (das Datenblatt gibt darübe keine klare Auskunft) also nicht ein blutiger Anfänger ist.

Grüße Uwe
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Wow, immer wieder toll, wie man hier als anfänger im Forum empfangen wird... aber zum thema:
Ich hoffe Du meinst das im Bezug auf den heftigen Teil meines Beitrags ironisch  smiley-wink smiley-wink smiley-wink

Quote from: zonkie
Angeschlossen ist die leuchtende LED wie folgt:
Arduino Pin 13(high)->Anode
Arduino pin11 (pwm) ->R
Arduino pin10 (pwm) ->G
Arduino pin9 (pwm) ->B
Du mußt in Reihe zu jeder LED einen Widerstand schalten. Der Wert des Widerstands kann zwischen 220 und 1000 Ohm sein. (was Du gerade da hast)
Dann schalte die LED mit Widerstand zwischen PWM Ausgang und GND (Masse).
So wie Du sie geschaltet hast reskierst Du daß alle 4 Pins kaputgehen da ein zu großer Strom fließt.

Quote from: zonkie
Analog dazu habe ich jeweils die Transistoren mit dem gatean die Pins der LEDs bzw. Pin 1auf hhigh angeschlossen.
Es ist besser einen Widerstand zwischen Gate uns Arduinousgang zu schalten. Das Gate ist praktisch ein Kondensator zu Source und beim einschalten (von L auf H) kann ein hoher Strom fließen der den Ausgang überlastet und darum ist ein kleiner Widerstand gut (220 bis 1 KOhm)
Was Du mit dem Pin 1 meinst verstehe ich nicht.

Quote from: zonkie
@Marcus w: die Masse ist doch aber das, worüber die Farben geschaltet werden.wenn der Pin high ist, ist die LED aus, da 3,3v gegen 3,3 v stehen. Ist der Pin low, so fließt der Strom in einer Richtung durch.
Wenn Du die LED (mit Widerstand) zwischen PWM- Ausgang und Masse anschließt dann leuchten sie wenn der Ausgang H ist und der Mosfet schatet auch durch.
Du kannst die LED (mit Widerstand) auch zwischen Ausgang und +5V schalten. Dann leuchten sie aber wenn der Asugang L ist. Der genannte MOSFET sperrt bei L am Gate.
Du bruchst für Deine Schaltung keine 3,3V

Quote from: zonkie
Ich probiere es mal mit  dem Tipp von Uwefed.
Gutes Aufbauen! Uwe
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Top, funzt, danke. (Ja, ich hab 1kohm Widerstände mit drin:-)  )

Und natürlich war das ironisch. Ich habe hier bisher glaube ich 4 technische fragen gestellt und drei mal wurde ich mit so nem spruch abgefrühstuckt.. nicht unbedingt motivierend... aber diesmal wurde mir immerhin geholfen, und nun weiß ich ja, wie ein transistor in diesem falle genutzt werden muss. Und dass ich vor Widerstände nutzen sollte...

Jetzt nur noch ne Platine ätzen und das ganze an den ikea Tisch schrauben ;-)  und dann gehts ans programmieren, das kann ich wenigstens :-)
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Ich habe hier bisher glaube ich 4 technische fragen gestellt und drei mal wurde ich mit so nem spruch abgefrühstuckt.. nicht unbedingt motivierend... 
Hoffe nicht jedesmal von mir.  smiley-wink smiley-wink smiley-wink smiley-wink smiley-wink smiley-wink

Aber nochmal in freundlichem Ton einen guten Rat: eigne Dir ein bißchen Elektronik-Grundwissen an. An kompliziertere Sachen traust Du Dich ja schon ran.

Quote from: zonkie
aber diesmal wurde mir immerhin geholfen, und nun weiß ich ja, wie ein transistor in diesem falle genutzt werden muss. Und dass ich vor Widerstände nutzen sollte...
Nicht "Vorwiderstände nutzen sollte" sondern "Vorwiderstände nutzen mußt!!"  smiley-wink smiley-wink smiley-wink (wenn dei Schaltung längere Zeit funktionieren soll.)

Grüße Uwe
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Btw:



das ist das ergebnis. die Platte ist ein Ikea-Tisch der marke "Lack" smiley-wink
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