Hersteller und Serie hast du schon richtig erkannt, es ist aber das UTD 2042C mit 40 MHz. Obwohl ich ja auch nur Laie in Sachen Oszilloskopnutzung bin und darüber nur theoretische Kenntnisse hatte, bin ich doch erstaunlich gut mit dem Gerät zurechtgekommen. Die Bedienelemente sind logisch angeordnet, Automatikfunktionen sind einsteigerfreundlich und das mitgelieferte Zubehör ist auch qualitativ hochwertig (ausreichende Kabellängen der Tastköpfe, flexible Kabel).
Es gibt allerdings auch Punkte, die mir nicht so recht zusagen, diese waren mir aber durch einen Freund mit dem gleichen Oszi schon bekannt:
- die Darstellung ist grobpixelig, kein Vergleich zu den Displays heutiger Mobiltelefon oder Monitore
- permanentes Lüfterrauschen, dabei merkt man an der Austrittsöffnung kaum ein Windchen
- Bedienung über den PC nur über die mitgelieferte Software ohne Anbindungsmöglichkeit in eigene Softwareprojekte (für mich weniger wichtig)
Ich bin trotzdem mit dem Preis-Leistungsverhältnis zufrieden, für die gelegentliche Nutzung reicht mir das absolut aus. Als Alternative käme dann wohl noch die 50 MHz-Version in Frage (UTD 2052 CEL), die für 80 Euro mehr ein besser aufgelöstes, größeres Display mitbringt, geringere Anstiegszeiten aufweist und auch sonst in einigen Punkten noch bessere Leistungswerte hat.
Wie gesagt, das ist alles nur eine Frage des Geldes. Wer mehr auf den Tisch legt, bekommt auch einen entsprechenden Gegenwert, auch wenn dann das P/L-Verhältnis schlechter wird.
BTW: Auf
www.mikrocontroller.net gibt es einen schönen Artikel über den Kauf eines Oszilloskopes: welche Empfehlungen es in Foren gibt (neu, gebraucht, analog, digital), welche Sorten Antworten es gibt (z.B. von Angebern, von Leuten, die sich den selbst gezahlten Kaufpreis über den (vermutlich nie genutzten) Funktionsumfang schönreden müssen) usw..