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« on: February 02, 2012, 08:48:04 pm » |
Hallo! Ich möchte gerne einige 78(S)05 einsetzen und habe mir zu diesem Zweck die Datenblätter angeschaut.
Dort sind Kondensatoren vor bzw. hinter den Spannungswandler geschaltet, wohl um das Ganze zu entstören bzw. vor Eigenschwingung zu schützen. Angegeben sind 0,33 µF und 0,1 µF als benötigte Größen. Wenn man etwas sucht, dann stößt man darauf, dass man KEINE Elektrolyt-Kondensatoren nutzen soll, weil deren Eigenwiderstand zu hoch sei oder ähnliches.
Suche ich bei Reichelt nach Kondensatoren entsprechender Größe, stoße ich auf Folien-Kondensatoren. Die kosten allerdings das Gleiche wie der Spannungswandler an sich, was mich etwas stutzig macht und mich fragen lässt, ob ich die wirklich benötige.
Klar, im Prinzip sind das Cent-Artikel, aber müssen es "teure" Kondensatoren sein oder funktionieren auch Elektrolyt-Kondensatoren? Bzw. brauche ich die Kondensatoren überhaupt?
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« Reply #2 on: February 03, 2012, 02:49:31 am » |
Elektrolytkondensatoren findest Du nicht unter 1µF. Benutze 0,1µF Vielschicht Keramikkondensatoren zB https://www.distrelec.de/keramikkondensator-100-nf-50-vdc-5-mm/murata/rder71h104k0m1c03a/833084Hab diese bei Reichelt nicht gefunden! Kauf gleich mehrere weil jedes IC einen nahe an zwischen Spannungversorgung und Masse haben soll (Entstörung!). Dazu Ausgangsseitig einen kleinen Elektrolytkondensator von zB 1µF bis 10µF und Engangsseitig hängt es vom Netzteil ab. 10µF bis 100µF. Grüße Uwe
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« Reply #3 on: February 05, 2012, 09:39:17 am » |
Also wäre der Aufbau so zu handhaben? Meine Eingangsspannung wird von Batterien/Akkus hergestellt und liegt bei 9V/7,2 V (6 x Mignon). Ja, da verbrenne ich unter Umständen eine Menge Energie, aber im Gesamtbild wird das wieder besser, Erklärung dazu folgt irgendwann mal... ;-) 
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« Reply #4 on: February 05, 2012, 10:04:47 am » |
So geht das definitiv nicht. Im Gleichspannungsstromkreis wirkt ein Kondensator in Reihen geschaltet wie ein Isolator. Im Datenblatt solltest du die Standardbeschaltung finden.
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« Reply #5 on: February 05, 2012, 10:16:33 am » |
Die Standardbeschaltung ist wie das obige ohne C1 und C4.
Vielleicht habe ich uwefeds Ausführungen aber auch falsch verstanden und er sprach von den Größen von C2 und C3 und nicht von zusätzlichen Kondensatoren...
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« Reply #6 on: February 05, 2012, 10:36:00 am » |
Aber er sagte nie "in Reihe".  Darum geht es mir, entweder parallel zu den anderen Kondensatoren oder statt dessen.
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« Reply #7 on: February 05, 2012, 12:40:46 pm » |
Die größeren Kondensatoren gehören paralell zu den kleineren. Im Link von Schwarzfuss war das ja schon beschrieben. http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htmGrüße Uwe
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« Reply #8 on: February 05, 2012, 04:56:10 pm » |
Ah, alles klar. Parallel... Gut, gut.
Aber ist das nicht doppelt gemoppelt?
Die kleinen Kondensatoren sollen doch schon den IC entstören, warum dann noch größere?
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« Reply #9 on: February 05, 2012, 05:31:47 pm » |
Nein nicht doppelt gemoppelt. Bei Störungen im Hochfrequenzbereich (spikes) werden die Leiterbahnen zu Induktanzen und auch die Innenbeschaltung und Konstruktion der Kondensatoren hat Einfluß. Darum ist es sinnvoll einen 0,1µF neben einen 100µF Kondensator zu setzen. Grüße Uwe
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« Reply #10 on: February 06, 2012, 10:20:13 am » |
Alles klar, das verstehe ich.
Dann werd ich mal ein paar Transistoren für solche Zwecke ordern... :-)
DANKE, ihr seid immer wieder wunderbar.
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