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Author Topic: Arduino goes Philips / Schuco-Experimentiersystem  (Read 1359 times)
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Ich beschäftige mich inzwischen auch mit Elektronik-Experimentier und Lehrsystemen. Hier nun speziell mit dem System von Philips bzw. Schuco. Da die Erweiterungen mit Mikroprozessortechnik von Philips bzw. Schuco nicht mehr weitergeführt wurden ist nun Eigeninitiative gefragt. Da liegt es nahe einen Arduino auf das Philips-System anzupassen.

Auf einer Trägerplatine ist ein Arduino Nano eingesteckt. Die Anschlüsse werden links und rechts auf jeweils zweireihige Buchsleisten herausgeführt. Die Trägerplatine wird mit vier Federklemmen auf der Grundplatte befestigt.



Die Verbindung der Anschlüsse mit den Schaltungen auf dem Philips-Experimentierboard erfolgt über Drähte wie sie z.B. auch bei Steckbretter eingesetzt werden.



Das Arduino-Modul kann sehr gut in das Philips-System integriert werden. Bei diesem Beispiel wird ein Digitalausgang über Drähte mit der LED im Pultgehäuse verbunden und angesteuert. Weitere Experimente und Erweiterungen werden noch folgen ...

Weitere Infos, Bilder usw. gibt es hier:  http://www.dl8ma.de/Experimentierkasten/arduino/mikrokontroller_traegerplatine.php

Infos über das Philips- / Schuco-Experimentiersystem:  http://www.dl8ma.de/Experimentierkasten

Gruss
Jürgen

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Ich hatte früher mal so ein Philipps Teil. Richtig toll war das nicht. Wieso nicht einfach das Teil oben mit Steckbrettern zupflastern?
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hallo,

Ich hatte früher mal so ein Philipps Teil. Richtig toll war das nicht. Wieso nicht einfach das Teil oben mit Steckbrettern zupflastern?
Mir gefällt das System ;-)

Steckbretter haben den Nachteil das die Schaltung schnell unübersichtlich werden. Beim Philips-System kann ich eine Schaltung (fast) 1:1 wie der gezeichneter Schaltplan aufbauen.

Dazu kommt das ich nun vom Arduino aus nun auf die vielen Bauteile bzw. Baugruppe wie z.b. Transistoren, Operationsverstärker zugreifen und damit einfach arbeiten kann.

Hier mal ein Beispiel für eine Schaltung mit der ich heute abend mal mit der Sounderzeugung rumexperimentiert habe:



Gruss
Jürgen

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Auf einem gleichgroßen Steckbrett kannst Du das genauso übersichtlich aufbauen. Auf einem Steckbrett kannst Du noch viel mehr Bauteile verwenden als beim Philipps System.
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Auf einem gleichgroßen Steckbrett kannst Du das genauso übersichtlich aufbauen. Auf einem Steckbrett kannst Du noch viel mehr Bauteile verwenden als beim Philipps System.

zu dieser Frage empfehle ich die Lektüre folgender Internetseite:

Schaltungstopologie

"Eine elektrische oder elektronische Schaltung ist im Grunde nichts anderes als ein verzweigtes Netz von Stromwegen. Die Netzstruktur liegt fest und kommt am deutlichsten im Schaltbild zum Ausdruck - sofern das Schaltbild übersichtlich strukturiert ist.

Der konkrete Versuchsaufbau muss dieser Netzstruktur exakt folgen, wobei die im Schaltbild vorgegebenen Positionen in der Regel nicht oder nur teilweise eingehalten werden können. Verantwortlich dafür sind die Bauteile mit ihren spezifischen Bauformen, Abmessungen und Montagemöglichkeiten. Folge: Es kommt zu Leitungskreuzungen, die die Netzstruktur zu verwischen scheinen und die Übersichtlichkeit beeinträchtigen. Im Extremfall spricht der Elektroniker von einem "Strippenwald" oder "Drahtverhau". Je weiter man sich von der "Klarstruktur" des Schaltbildes entfernen muss, desto größer ist die Fehleranfälligkeit. Fehlersuche besteht oft darin, die Übereinstimmung des konkreten Versuchsaufbaus mit der topologischen Grundstruktur zu überprüfen."  (Zitat aus erinacom.org)

=> http://erinacom.org/elektronik/system/schaltung/schaltung.html

Ich bin ein "Fan" vom Knotenraster das auch beim Philips-System verwendet wird:

=> http://erinacom.org/elektronik/system/schaltung/knoten.html

Dazu dann ein interssanter Vergleich der verschiedenen Schaltungstopologien

=> http://erinacom.org/elektronik/system/schaltung/vergleich.html

Gruss
Jürgen

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Er vergleicht das System mit einzelnen Steckbrettern. Ich hatte von gleichgroßen, also zusammengesteckten Steckbrettern geredet.

Code:
Im Extremfall spricht der Elektroniker von einem "Strippenwald" oder "Drahtverhau". Je weiter man sich von der "Klarstruktur" des Schaltbildes entfernen muss, desto größer ist die Fehleranfälligkeit

Auweia. Ein echter Experte. Deshalb gibt es ja Programme wie Eagle. Ich würde sagen: je mehr mechanisch belastete Teile, insbesondere je mehr Steckverbinder desto größer die Fehleranfälligkeit. Speziell bei dem merkwürdigen Federklemmsystem sind die Beinchen von Widerständen und Dioden viel stärker mechnisch belastet als bei Steckbrettern.

Natürlich kann jeder Basteln wie er lustig ist, aber überzeugt bin ich von dem Ansatz weiterhin nicht.
Wenn man Diagrammartiges Layout will, dann kann man seine Teile - wie auf der von Dir genannten Webseite beschrieben - präparieren: http://erinacom.org/elektronik/geraete/mini/mini.html.

Sobald Du jedenfalls einen Arduino wie von Dir beschrieben integrierst wirst Du auch nicht mehr wirklich an den diagrammartigen Aufbau rankommen.
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hallo,

Natürlich kann jeder Basteln wie er lustig ist, aber überzeugt bin ich von dem Ansatz weiterhin nicht.

Brauchst du ja auch nicht sein ;-)

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Für mich und auch viele andere Leute üben halt die "klassischen" Experimentierkästen bzw. Lehrsysteme wie z.B. von Philips, Schuco, Lectron, Kosmos usw. immer noch ihren Reiz aus. Da finde ich es interessant mit dem Arduino auch moderne Entwicklungen dort zu integrieren.

Wir, ein Ortsverein des Deutschen Amateur Radio Club (DARC) wollen so ein System jetzt auch in der Jugendarbeit einsetzen.

Dafür habe ich eine Grundplatte für das Philips-System nachgebaut: http://www.dl8ma.de/Experimentierkasten/grundplatte_neu/index.php



Gerade in der Jugendarbeit mit Kinder und Jugendlichen hat das Knotensystem einige Vorteile gegenüber dem Breadboard. Grundschaltungen können da übersichtlicher aufgebaut werden.

Gruss
Jürgen

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Bei der Jugendarbeit und zu Demonstrationszwecken verstehe ich das.Knotensysteme sind da sicher überlegen. Daran kann ich mich noch gut aus der Schulzeit erinnern.

Aber zum selber Basteln finde ich die gleichen Systeme eher schlecht. Du hast dann immer nur wenige eher teure Spezialteile und wenig Platz. Außerdem hast Du dann fast schon Schienen auf denen Du fährst. Das ist zum ersten Einstieg gut, danach finde ich das aber eher limitierend.
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hallo,

Bei der Jugendarbeit und zu Demonstrationszwecken verstehe ich das.Knotensysteme sind da sicher überlegen. Daran kann ich mich noch gut aus der Schulzeit erinnern.

Genau deswegen beschäftige ich mich mit solchen Systemen wie z.B. Braun Lectron und Philips/Schuco.

Wenn ich komplexere Dinge mache schwenke ich auch auf andere Systeme um.

Gruss
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Bei der Jugendarbeit und zu Demonstrationszwecken verstehe ich das.Knotensysteme sind da sicher überlegen. Daran kann ich mich noch gut aus der Schulzeit erinnern.

hier noch ein neuer Artikel in dem ich was dazu geschrieben habe: Einstieg in die Elektronik - Grundlagen

Gruss
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