Prinzipiell kann man das machen, in Hotels sind beispielsweise auch die WLAN-Gerätschaften in den Abhangdecken der Flure untergebracht. Grundsätzlich gilt es aber zu beachten, dass diese Abhangdecken nicht zur Aufnahme großer Lasten geeignet sind. Zum einen bräuchte man für höhere Deckenlasten mehr Abhänger (denke Noniusabhänger wären das Beste), zum anderen muss auch die Revisionierbarkeit der Anlage gegeben sein. Dazu sind dann wiederum Revisionsklappen erforderlich, ich schätze mal 60x60 cm sollte die schon sein, dass man auch Kopf und Arme reinbekommt, bietet sich beim Verkabeln auch irgendwie an, oder?

Wie das dann von unten aussieht hängt von der Qualität des ausführenden Handwerkers ab.
Nicht vergessen sollte man auch, dass alle aktiven Komponenten wie Lüfter der Netzteile, Festplatten und ähnliches auch Geräusche von sich geben, die Konstruktion könnte damit 'ne große Lautsprecherbox werden, wenn sich der Schall auf die Decke überträgt. Das wäre vor allem Körperschall, man müsste also zusätzlich die Übertragungswege dämpfen.
Weiter geht es mit Brandschutz: Im Idealfall liegt oberhalb der Abhangdecke eine Stahlbetondecke, die normalerweise schon der Brandschutzanforderung F90 genügt, bei einer Holzbalkendecke ist schon erheblich mehr Aufwand erforderlich.
Nächster Punkt: Frischluftzufuhr. Nach meinem persönlichen Empfinden würde ich luftgekühlte Geräte lieber die saubere Raumluft zur Verfügung stellen. Oft haben die Abhangdecken ja eine Mineralwoll-Auflage, ob das auf Dauer gut geht, permanent irgendwelche faserangereicherte Luft durchs Netzteil zu pusten, bezweifle ich stark.
Fazit: Aus den genannten Gründen würde ich höchstens passiv gekühlte Komponenten im Deckenhohlraum unterbringen und dafür sorgen, dass diese regelmäßig gesichtet/gewartet werden können. Alle anderen Gerätschaften gehören dort nicht hin, da würde ich eher kleines Serverrack in den Abstellraum stellen, wo diese Komponenten untergebracht werden können.