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Topic: Batterien Testen (Read 2092 times) previous topic - next topic

michael_x

Quote from:
Lerne das Ohmsche Gesetz. Sagt dir URI etwas ?
Musst auch seine Antworten lesen:
Quote
U=RxI und Parallel und Serie sind so die Dinge, die ich bisher kapiere
;)

Ob 50 % PWM oder halbe Stromstärke eine Batterie gleich entladen, wäre ein interessantes Forschungsprojekt. Gregor ist überfragt, ich auch. Gern kannst du deine Ergebnisse hier anhängen.


Neben U = I * R kennst du sicher auch P = I * U  und weisst also, dass man 1/4 Watt Widerstände leicht heiss werden lassen kann.

Quote
Welche Widerstände empfehlt ihr für 1 Stunde Entladung bzw. 24 Stunden Entladung
10 Ohm an 1.5V sind 150 mA, somit 0.225W, das könnte man also gerade noch machen.
( Besser etwas größer, also z.B. 33 Ohm )

Drei davon parallel oder 4 davon hintereinander macht einen Unterschied von 1:12. Da sollte man den erwarteten Unterschied im Batterie-EntladeVerhalten schon merken.

(Mit 3 * 10 Ohm Widerständen parallel werden nicht nur die Widerstände, sondern auch die Batterie selber warm, schätze ich. Also eigentlich kein Wunder, dass sie so weniger Energie an die Widerstände zum verheizen liefern kann.)


 

LEDs haben den Nachteil, dass sie keinen definierten Widerstand haben und man sie vor dem Durchbrennen schützen muss. Und für die meisten ist 1.5V zu wenig.

SpaghettiCode

Hi odl,

ich gehe mal davon aus, daß Du keine Batterien, sondern handelsübliche Akkus in der Bauform AA benutzt, falls nicht, so halten sie in diesem Fall als Beispiel her.
AA-NiMh-Akkus haben nominal 1,2V Spannung und eine bestimmte Kapazität, meist zwischen 2800mAh und 1600mAh. So kann z.Bsp. ein Akku mit 2000mAh 2 Stunden mit 1000mA oder 1000 Stunden mit 2mA entladen werden. Aber das ist eine reine Rechnung, in der Praxis wird man einem Akku bei langsamer Entladung immer mehr als bei einer schnellen Entladung entnehmen können.

Wird der 2000mAh Akku über einen 2,4Ohm Widerstand entladen, also bei 500mA ist der spätestens nach 4 Stunden leer, und verbrät dabei 0,6Watt, was ein Metallschichtwiderstand abkann, oder bei Kohleschichtwiderständen auf 3 Widerstände verteilt werden sollte, oder gleich einen Leistungswiderstand (2W oder so).

Dafür brauchst Du ja noch keinen Arduino, aber zum messen und protokollieren könntest Du den nehmen, sowie für eine Endabschaltung bei 0,8 Volt, weiter sollte man 1,2V Akkus nicht entladen.
Es ist zwar nicht sonderlich kompliziert, aber wenn Du noch bei "Blink" stehst, ist das freilich noch nicht lösbar.

Gruß André

sschultewolter

Wird der 2000mAh Akku über einen 2,4Ohm Widerstand entladen, also bei 500mA ist der spätestens nach 4 Stunden leer, und verbrät dabei 0,6Watt, was ein Metallschichtwiderstand abkann, oder bei Kohleschichtwiderständen auf 3 Widerstände verteilt werden sollte, oder gleich einen Leistungswiderstand (2W oder so).
Metallschichtwiderstände sind meist nur kompakter als Kohleschichtwiderstände. Die gibt es auch in allen möglichen Leistungsklassen.
PUI Formel wurde bereits genannt. Zusammen mit URI Formel sollte er auch bestimmen, wieviel Leistung an den Widerständen abfällt.
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

HotSystems

Musst auch seine Antworten lesen:
;)
Ja, stimmt.
Habe ich echt überlesen.
Allerdings geht aus seinen Fragen und Antworten nicht hervor, dass er es tatsächlich damit umgehen kann.

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)
Gruß Dieter

odl

Vielen Dank für die vielen guten Tipps!

Ich hab das jetzt mal mit 8 LEDs parallel probiert. Wenn ich bei den LEDs den Widerstand messe geht der aber von 80 bis auf 50 runter, ist also variabel. Ist also tatsächlich schlecht geeignet. Außerdem dauert das Entladen zu lange. Wichtig ist ja einfach nur dass jeweils die Versuchsbedingungen für die versch. Batterientypen vergleichbar sind.
Am praktischsten ist es wohl wenn man statt der LEDs Widerstände nimmt. Da kann man die beiden Bedingungen (Langsam-Schnell) einfach realisieren.
_____________
 10 Ohm an 1.5V sind 150 mA, somit 0.225W, das könnte man also gerade noch machen.
( Besser etwas größer, also z.B. 33 Ohm )

Drei davon parallel oder 4 davon hintereinander macht einen Unterschied von 1:12. Da sollte man den erwarteten Unterschied im Batterieentladeverhalten schon merken.
__________

Wenn ich die Widerstände nun durch den Arduino ansteuere (Für Bedingung gepulste vs. Dauerentladung), kann der dadurch schaden nehmen oder ist es dem egal (wieviel mWatt kann der eigentlich vertragen?). Der Arduino läuft ja auch mit 5 bzw. 6 Volt (immer 4 Batterien auf einmal)
Wieviele 10 Ohm Wiederstände kann ich da noch parallel Schalten, dass der nicht durchbrennt?
Die Langsamentladung (das Gleiche in Serie) solle ja unproblematisch sein.
Wie würdet Ihr das Dimensionieren, wenn man das Batteriepack (6V) anschließen will und den Arduino nicht schrotten will.





HotSystems

Du kannst den Entladestrom niemals direkt durch den Arduino schalten.
Du brauchst einen Transistor dazu.
Ein Arduino-Pin darfst du nur mit max. 20 mA belasten.
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)
Gruß Dieter

gregorss

Wenn ich die Widerstände nun durch den Arduino ansteuere (Für Bedingung gepulste vs. Dauerentladung), kann der dadurch schaden nehmen oder ist es dem egal (wieviel mWatt kann der eigentlich vertragen?). Der Arduino läuft ja auch mit 5 bzw. 6 Volt (immer 4 Batterien auf einmal)
Wieviele 10 Ohm Wiederstände kann ich da noch parallel Schalten, dass der nicht durchbrennt?
AFAIR kannst Du einen Pin des Arduino mit bis zu 40 mA belasten. Als konservativ konstruierender Mensch vermeide ich aber alles über 20 mA. Wenn Du größere Ströme schalten möchtest, solltest Du echt zu einem Transistor greifen.

Gruß

Gregor
DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN!

ElEspanol

#22
Jan 04, 2018, 10:20 pm Last Edit: Jan 04, 2018, 10:21 pm by ElEspanol
Du solltest den Arduino unbedingt zum Protokollieren nehmen, oder willst du stundenlang danebensitzen und die Messungen von Hand machen und aufschreiben?

Auch solltest du den Arduino nicht aus dem zu vermessenden Batteriepack speisen, das verfälscht das Messergebnis wegen dem Eigenverbrauch

Für die Widerstandsumschaltung kannst du auch die billigen Relaismodule nehmen. Dann sparst du dir weitere Elektronik.

odl

#23
Jan 04, 2018, 10:41 pm Last Edit: Jan 04, 2018, 10:51 pm by odl
Auch solltest du den Arduino nicht aus dem zu vermessenden Batteriepack speisen, das verfälscht das Messergebnis wegen dem Eigenverbrauch

Für die Widerstandsumschaltung kannst du auch die billigen Relaismodule nehmen. Dann sparst du dir weitere Elektronik.
Ich will ja unterschiedliche Batterien vergleichen, und der Eigenverbrauch ist ja jedes mal der gleiche und mehr brauch ich nicht. Ich möchte ja nur Entladungskurven bekommen.

Bei soviel Strom muss ich also über einen Transistor schalten (den ich über den Arduino ansteuere), sonst fließt auf alle Fälle zuviel Strom wenn ich das Batteriepack in 2 Stunden leer machen will. Das habe ich jetzt schon mal verstanden. Vielen Dank.

Das müsste ja so schon funktionieren:
http://www.arduino-tutorial.de/wp-content/uploads/2010/06/npnTransistor.jpg

Statt der LEDs kann ich ja 10 Ohm Widerstände nehme und beliebig viele parallel oder seriell aneinander hängen. Das ist so etwa meine Preisklasse. Dem 5 V Ausgang macht es wohl nichts wenn da etwas mehr Strom fließt, so ich das verstehe ist dass ja Die Spannung der Batterien durchgeschleift, und da wird ja nichts geschaltet.

HotSystems

Dem 5 V Ausgang macht es wohl nichts wenn da etwas mehr Strom fließt, so ich das verstehe ist dass ja Die Spannung der Batterien durchgeschleift, und da wird ja nichts geschaltet.
da kommt es wieder drauf an, wie du den Arduino versorgst.

Und beachte bitte Post #22, das ist nicht ganz zu vernachlässigen.
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)
Gruß Dieter

ElEspanol

Die Daten kannst du per Arduino auf sd schreiben und Excel macht die Kurve. Oder online auf Thingspeak o.ä., da hast du deine Kurve dann auch.

Evtl. solltest du mehr auf die Ratschläge von denen hören, die sich gut mit Arduino auskennen.

gregorss

Evtl. solltest du mehr auf die Ratschläge von denen hören, die sich gut mit Arduino auskennen.
Die Trennung in die Einen und die Anderen ist für Unkundige meistens sehr schwer, wenn nicht unmöglich.

Gruß

Gregor
DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN!

Tommy56

Die Daten kannst du per Arduino auf sd schreiben und Excel macht die Kurve. Oder online auf Thingspeak o.ä., da hast du deine Kurve dann auch.

Evtl. solltest du mehr auf die Ratschläge von denen hören, die sich gut mit Arduino auskennen.
Es gäbe auch noch die Möglichkeit, die Daten direkt in eine MySQL-Datenbank zu schreiben und über jpgraph eine Grafik zu generieren.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

gregorss

Es gäbe auch noch die Möglichkeit, die Daten direkt in eine MySQL-Datenbank zu schreiben und über jpgraph eine Grafik zu generieren.
Bei dieser Gelegenheit werfe ich noch eine Möglichkeit ins Rennen: Aufzeichnen per Terminalprogramm, beliebig auswerten und malen mit GNUplot.

Gruß

Gregor
DU MUSST DEIN ÄNDERN LEBEN!

odl

So werd ich es machen. Vielen Dank. Bei der Schnellentladebedingung muss ich halt darauf achten, dass der Arduino nur für den Upload am USB hängt und den Rest erst nachher anschließen.
Es gibt den einfachen  "Spannung am PIN" Sketch, denn kann ich eventuell mittels Zeitschaltung integrieren, aber das ist ja für mich schon eine rechte Herausforderung.

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