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Topic: Brushless Mototensteuerung (Read 8549 times) previous topic - next topic

sschultewolter

Sowas über Relais zu machen, macht keinen Sinn! Zumal eine Umpolung der Motoren alles andere als Gesund sein. Vollgas nach vorne, und direkt Vollgas nach hinten?
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Scotch

@Einheit468
ich habe es richtig gelesen, aber es ist in meinen Augen ein Sache was jemand macht, weil das Geld nicht reicht.
Zweck heiligen manchmal die Mittel. Aber es etwas anderes, jemanden mit (Falschlösungen) zu verwirren,
an statt Ihm die Lücken seines Wissen vernünftig aufzufüllen oder passende Hinweise zu geben wo er die richtigen Infos findet

Gruß Ingo


Wasjetzt

Hallo!
"Falschlösungen" oder "Alternativen" ? Wenn ich an die Wendeschützschaltung an der Drehstrommaschine denk..
Bei geeigneter Verriegelungsstrategie auch mit dem Ardu im Modellbau machbar. ServoLib reicht schon mal zum Drehen...
Habe solche  Regler in meinem Modell  an Outrunnern und einer Servowinde und bin sehr zufrieden:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__32466__Turnigy_TrackStar_25A_1_18th_Scale_Brushless_Car_ESC_EU_warehouse_.html
und die Programmkarte geht sich da auch noch aus.
Und wie ja gesagt wurde, kommt es immer aufs Projekt an, Gewicht ,Antrieb,Steuerung ?

mfg Martin

-Jonas-

#18
Jul 10, 2014, 10:08 pm Last Edit: Jul 10, 2014, 10:13 pm by -Jonas- Reason: 1
Danke vielmals für euer tipps!

Das mit dem flashen, tönt ja mal interresannt.. aber momentan bin ich auf ein 100%iges gelingen angewiesen, desshalb habe ich mich dazu entschieden, einen car esc zu nehmen:

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=45250

meint ihr, es wird dann im handbuch stehen, wie man den ansteuern muss, oder ist das sicher mit diesen 1-2ms?

es verwirrt mich nur mal wieder, da er schon wieder so viele optionen hat..  :smiley-fat:

und ach ja, da steht: 1-2S Lithium batteries. was soll das bedeuten? kann ich den mit einer ganz normalen 12V Stromquelle versorgen?

Wasjetzt

Hallo!
Handbuch gibts kaum, nur eine kurze Programmieranleitung als Datei.
Beim ansteuern geht man von einer RC Anlage aus, ist aber kein Problem mit dem Ardu.
Wenns mobil sein soll wirds komplizierter, dann muss es "Failsafe" programmiert werden.
Die  Lipos werden mit ihrer Zellenanzahl bezeichnet, 2s steht für einen seriellen zweizeller mit 7,4 Volt.

An einem 12 Volt Netzteil/Akku brauchst einen Regler der bis 4s Lipo (14,8 Volt ) betrieben werden kann.

mfg Martin

-Jonas-

Danke nochmals für die Antworten :)

Die Programmieranleitung als Datei wäre ja schon mal was :)

und nun nochmal zu den akkus:

Ein Bruchless Motor ist ein Drehfeldmotor und die können ganz schön viel Strom ziehen.
Ich sag es mal so, mein Quadrocopter hat eine 3S Lipo mit 2200 mAh  und die ist im Extremfall nach 5 Min Minimum runter.
Für nicht Modellbauer 3s = 3 Zellen a 3,7V 2200mAh =11.1V  (voll geladen etwas über 12V)
Da die Lipos keine Tiefentladung mögen, ist nach 10,2V ende im Gelände.


Laut Scotch haben seine Lipos voll geladen etwas mehr als 12V. Dass heisst ja, dass seine Regler am anfang auch über 12V aushalten müssen. Ist das nun blödsinn, wenn ich einen Regler für 3 Zellen nehme, und in Dauernd mit ca 12V betreibe?

(ich dachte an den http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__32466__Turnigy_TrackStar_25A_1_18th_Scale_Brushless_Car_ESC_EU_warehouse_.html)

Rabenauge

Jonas-kleine Zwischenfrage: hast du irgendeinen Plan oder auch nur die geringste Ahnung?
Ich frag das nicht, weil ich dich ärgern will, sondern weil Brushlessmotoren einige, sehr unangenehme Eigenschaften haben, die sie für Anfänger schlussendlich einfach zu teuer machen.
Da wäre z.B. die Tatsache, dass ein Brushlessmotor dazu neigt, bei Überlastung irgendwelcher Art den Strom so lange zu erhöhen, bis er regelrecht verglüht-bei der Gelegenheit verstirbt gewöhnlich der Regler gleich mit, oft wird auch der Akku oder anderes dabei beschädigt.
Ich sag das, weil ich dich vor Schaden bewahren will-du hast nämlich nicht die geringste Ahnung. Ist nix schlimmes- ging allen mal so, man lernt ja.

Ich hab keine Ahnung, was du genau vor hast (sagst du ja nicht)- aber für die meisten Aufgaben ist ein Bürstenmotor eher die bessere Wahl (nur, weil Brushlessmotoren "stärker" sind, heisst das keineswegs, dass sie "besser" sind, das sind sie nämlich nur selten), und wesentlich einfacher zu bedienen.
Für Flugmodelle sind Brushlessmotoren die bessere Wahl (weil leichter, etwas effektiver), für Hubschrauber, wo man so richtig Leistung braucht, auch. Bei beiden aber brauchts z.B. _keine_ wirklich feinfühlige Regelung und auch das Anlaufverhalten ist relativ egal (das sind grosse Nachteile der Brushlessmotoren!), in nem Modellmotorrad hatte ich mal einen drin, der ist wieder rausgeflogen, da er einfach nicht anständig genug regelbar war.
Autos: in Wettbewerbsmodellen ok, wo es _nur_ auf Leistung ankommt- bei allem anderen werden dort bis heute eigentlich nur Systeme mit Sensoren eingesetzt-nur die kommen vom Anlauf-und Regelverhalten her an Bürstenantriebe ran!
Mit allem anderen kannst du "mal eben langsam fahren" oder "sachte beschleunigen" vergessen!
Ich weiss: gibt so kleine 1:18er Autos, die mit Brusless losgehen wie der Teufel-aber das ist auch _alles_ was die Dinger können. Normal rumfahren ist _nicht_ vernünftig drin! Beispielsweise weden in der Crawlerszene bis heute so gut wie keine Bürstenlosen eingesetzt, weil es dort nicht auf Tempo ankommt, da machts schlichtweg keinen Sinn und regeln lässt sich ein Bürsti allemal besser (Ausnahme sind die Sensorsysteme, die aber deutlich teurer sind, und man nicht jeden Motor mit jedem Regler betreiben kann).
Der von dir ausgesuchte Motor (und der Regler vom letzten Link) taugen übrigens für ein Kiloschweres Fahrzeug schon nicht mehr, da überlastest du beides.
Mein 1:10er Monstertruck, der grad zum Roboter mutiert, schleicht mit seinen beiden Bürstenmotoren geschmeidig wie ne Katze herum-undenkbar bei Brushless.

So- nun mach oder überdenke dein Leben, deine Sache...;)

Falls du weitermachst: lies doch einfach mal, was bei dem Regler dabeisteht: 2s, 3s kann er-er kommt also mit 12V natürlich klar!
Braucht allerdings für die meisten Funktionen auch ne Programmierkarte.

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Grüssle, Sly

-Jonas-

#22
Jul 11, 2014, 12:34 pm Last Edit: Jul 11, 2014, 02:58 pm by -Jonas- Reason: 1
hey Rabenauge!

Danke für die Antwort :)

Ich weiss sehr wohl, dass ich leider nicht so viel Ahnung habe. Nur ist mein Projekt halt eines, bei dem es leider Brushless braucht  :~ :

Ganz einfach: der Motor muss im Wasser Laufen, und da sind Brushless die einzigen, die Da noch funktionieren und bei richtiger Versiegelung nicht einmal rosten oder Kurzschluss geben ;)

Ich habe bei mir auch schon einige Brushed Motoren herumliegen, aber die funzen nicht richtig, da die Dichtung zwischen Innenleben und dem Wasser für eine Welle vom Mechanischen her enorm schwierig sind präzise genug zu plazieren. Wir haben dass mit BABSL-Simmerring versucht -  jedoch leider nicht der gewünschte erfolg..   :|

und das mit natürlich 12V war mir eben nicht so ganz klar, da 3s theoretisch gerechnet ja nur 11,1 V sind ;)

Das, dass ein Brushless immer mehr Strom zieht, weiss ich sehr wohl.. Da er dafür gedacht ist, eine Schiffsschraube anzutreiben, werde ich in Tests ausprobieren, wie gross die Schraube sein darf, damit er nicht überlastet wird.

volvodani

Ich glaube wir sind jetzt hier im Thread an einem Punkt, wo konkret das Projekt mal erläutert werden muss bzw. was du vorhast. Dir Grundsätzte sind ja geklärt wie man einen Brushless Motor an einem Arduino betreibt. Die Frage ist nur was genau willst du machen.Die kleinen Model Brushless Motoren taugen nur etwas bei Drehzahlen 3-4V * kV Zahl des Motors. es gibt auch Motoren mir 350kV (350U/min pro Volt) Das sind dann aber meistens auch Monster >>500W bei 12 V wären das dann 12*350= 4200 U/min nenn. Und dann musst du dafür sorgen das der Motor bei Unenn nicht verglüht durch überlastung bzw falscher auslegung. Das heisst immer aufpassen wie der Strom aussieht sonst passiert sowas was der Vorschreiber schon andeutete. Rauchzeichen.
Es gibt auch Brushless Motorn für anwendung ab Drehzahl Null die haben dann aber eine Rückführung (in welcher Art auch immer) Geber oder Hall Sensoren
Gruß
DerDani
"Komm wir essen Opa!" - Satzzeichen retten Leben!

Rabenauge

Du redest mal wieder Unfug (aus Unwissenheit? Nich einfach jeden Mist glauben bitte den dir "irgendjemand" erzählt).

Bürstenmotoren laufen sehr wohl und ganz problemlos auch unter Wasser- Süsswasser wohlgemerkt.
Meine guten Motoren (für einfachere Sachen mach ichs nicht) lasse ich sogar unter Wasser einlaufen.
Ja, sie können dabei bisschen oxydieren mit der Zeit- die billigen Brushless tun das auch.  8) Ganz ohne Pflege gehts nicht, wenn man die Motoren (beide!) nicht speziell präpariert.

Du willst also was bootähnliches antreiben-ok. Dann hoffe mich mal, eher Richtung Kutter- wenn es Richtung Speedboot gehen soll, wage ich mal eine Prognose: kriegst _du_ nicht gebacken.  Dazu fehlen dir wirklich _sämtliche_ Grundlagen, ein bisschen schlau lesen kann man sich schon mal....
Ich vermute hier jetzt einfach mal eher was Richtung Uboot- das ist so ziemlich das Einzige, wo es Sinn machen _kann_, nen Motor vollgetaucht zu betreiben- ja, das wird da auch gemacht aber: nur von wenigen Experten. So einfach isses nämlich nicht...die meisten Modelluboote lassen die Motoren im trockenen arbeiten-ne Welle abzudichten ist simpel und wirklich ne Dauerlösung. Motoren komplett im Wasser laufen zu lassen, ist immer nur ne Notlösung- in Salzwasser sogar weit aufwendiger als sie ordentlich zu kapseln.

Dass ein 3s-Lipo ne Nennspannung von 11.1V hat, ist zwar im Prinzip schon richtig, aber ne voll geladene LiPo-Zelle hat 4.2V- nun rechne mal...

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Grüssle, Sly

-Jonas-

Das mit dem Schlaulesen versuche ich ja, nur geht es eben nicht immer gleich gut..

Ich kann das Projekt gerne mal erläutern:
Wir sind zu zweit, die an diesem Projekt arbeiten.
Es sollte ein ROV (U-Boot) werden, das mit Druck und Temperatursensor ausgestattet werden sollte. Dazu sollte es einen Probensammler erhalten, mit dem man Wasserproben sammeln kann und dann ein Höhenprofil des Wassers erstellen kann. Im "Kopf" des ROVs sitzt eine Kamera. Da es für ein Höhenprofil nicht reicht, nur 1m tief zu tauchen, braucht es schon stärkere Simmerringe; eben BABSEL. Weleche wie schon erwähnt eine, von Hand nicht zu erreichende, Einbaugenauigkeit brauchen. Das haben wir schon versucht.
Das Ganze ROV besteht aus 4 Modulen: 1 Modul ist das Hauptmodul mit der Kamera und der ganzen Elektronik. Dann gibt es zwei
weitere Module, die für das statische tauchen zuständig sind. Sie können Wasser bis zu 10bar in Behälter rein oder raus pumpen und haben ein veränderbares Volumen von 4 Liter. Sie sind schon gebaut und getestet. All diese 3 Module sind in 3 PE Abwasserröhren. Das letzte Modul ist der Probensammler selber, er wird höchstwahrscheinlich nicht in einem Rohr sein, sondern frei im Wasser, ist jedoch noch nicht genau geplant, da er erst gebaut wird, wenn das ROV selber mal steht.
Den Brushless versiegeln wollen wir auf folgende Variante:
http://www.rov-control.com/forum/de/viewtopic.php?f=17&t=337&sid=ca8daac0075afa21bc4d8b1acebc0793
Wenn Ihr noch weitere Fragen habt, dann könnt ihr die ja gerne stellen. Aber bitte sagt jetzt nicht wieder alle, dass das alles nicht geht oder so, das bringt nichts. Wenn ihr jedoch irgend einen Tipp habt, dann könnt ihr den gerne schreiben.

Ps: so sieht das "innenleben" der Ballasttänke aus:


Rabenauge

Uiuiui-und das alles wollt ihr NASA-mässig bauen (bekanntlich bestehen deren Shuttles aus ca. 2.5Millionen Einzelteilen, und jedes davon stammt vom billigsten Anbieter ;) )- na Hut ab.
Mut habt ihr....

Halt uns doch mal auf dem laufenden-das interessiert bestimmt nicht nur mich.
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Grüssle, Sly

-Jonas-

naja schon nur diese Ballasttanks mit Ansteuerung haben 200€ gekostet :0 ;)

Aber ja ich werde euch sicher auf dem laufenden halten ;)

-Jonas-

soooo Rabenauge, ich hab doch noch ne kleine Frage... :)

Wie behandelst du denn deine bürsten Motoren, damit die im Wasser ohne grosse Beschädigung laufen können..? denn (leider eher billige) kriegen wir nämlich umsonst :D denn wenn das einigermassen effizient von Statten gehen würde, dann wäre das natürlich eine schöne und billige Version. Wenn ich sie jedoch nach jedem Tauchgang wegen Oxydation austauschen müsste, dann würde es wieder anders aussehen ;)

Rabenauge

Ab und zu mal einsprühen, das ist alles (meist WD40), das verhindert ernsthafte Qxidation. Allerdings: meine laufen nur _gelegentlich_ im Wasser (nachm einlaufen, danach werden sie eh gründlich gereinigt), nämlich, wenn z.B. mein Monstertruck mal durch nen Bach musste. Kommt letzten Endes aber aufs selbe raus- nass ist nass.
Allerdings: von WD 40 würd ich euch, aus Gewässerschutzgründen, abraten!
Einfach ordentlich (luft-)trocknen und ggf. mal reinigen hin und wieder, das reicht eigentlich.
Falls ihr Rost befürchtet: die Gehäuse kann man lackieren.
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Grüssle, Sly

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