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Topic: Nano Clone (CH340G) an PC ohne USB anschließen (Read 1 time) previous topic - next topic

gregorss

Aber bedenke bitte, per ISP deaktivierst du den Bootloader.
Danach kannst du nicht mehr per serieller (USB) Schnittstelle flashen.
Naja, irgendeinen Tod muss man vielleicht sterben. Schön ist beim Vorgehen mit ISP halt, dass hardwaremäßig ein äußerst geringer zusätzlicher Aufwand getrieben muss und man vieles durch einen script-gestützten Workflow erschlagen kann.

Und wenn man nebenher auch noch lernen kann, wie man den ATmega auch ganz ohne Arduino programmieren kann, ist das sooo schlecht auch nicht. Im nächsten Gebastel werkelt am Ende nur noch der IC - das spart Platz :-)

Gruß

Gregor
Bei Vollmond ist Neuerde.

HotSystems

.....
Und wenn man nebenher auch noch lernen kann, wie man den ATmega auch ganz ohne Arduino programmieren kann, ist das sooo schlecht auch nicht......
Ich habe mit keinem Wort geschrieben, das ein ISP-Programmer schlecht ist.
Ich habe nur ein evtl. Nachteil aufgezeigt.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

wapjoe

Hey, bringt mich doch nicht auf solche Ideen :D Normalerweise schrotte ich erstmal Geräte und versuche die wieder ins Leben zu bringen, aber so rum ist es auch mal interessant^^

Ich bin noch am Anfang meiner Basteleien, wenn der Fahrradcomputer mal läuft und ich wieder mehr Zeit auf dem Ergometer verbringe, als dran zu werkeln, bin ich offen für neues! ;)

gregorss

Ich bin noch am Anfang meiner Basteleien, wenn der Fahrradcomputer mal läuft und ich wieder mehr Zeit auf dem Ergometer verbringe, als dran zu werkeln, bin ich offen für neues! ;)
Dass man beim Radeln gut über Dinge nachdenken kann, weiß ich, seit ich ein paar Jahre 10 km radeln musste, um Freunde zu sehen. Und wenn es grad sonst nichts gab, worüber ich nachdenken wollte, habe ich halt ein bisschen in brainfuck programmiert.

Als ich mit Arduino anfing und mich zuerst nur mit dem nackten ATmega beschäftigt habe, habe ich sozusagen als Gesellenstück einen 35-Bit-Zähler gebastelt - programmiert habe ich mit Emacs und avr-g++, hochgeladen via ICSP. Der Zähler zählt mit 19 kHz und braucht bis 2^35 etwa 22 Tage. Aber Das Arduino-Drumherum ist schon komfortabel.

Gruß

Gregor
Bei Vollmond ist Neuerde.

wapjoe

Quote
Ein passendes "Loch" im Gehäuse, um den Stecker anzuschließen ist auch nicht machbar?

Gruß Tommy
@Tommy: Andere Varianten sind nicht oder nur mit mehr Aufwand durchzuführen, ich hab mir daher noch mal das Gehäuse und die Platine angeschaut:

Ich kann die Platine im Gehäuse um gut 20° drehen und so entweder ein USB-Kabel anstecken und direkt rausführen oder zu einer lötbaren USB Mini/Micro Buchse verbinden, die dann aus dem Gehäuse rausguckt. Also Punkt für dich. ;)

Gruß
Jörg

wapjoe

Dass man beim Radeln gut über Dinge nachdenken kann, weiß ich, seit ich ein paar Jahre 10 km radeln musste, um Freunde zu sehen. Und wenn es grad sonst nichts gab, worüber ich nachdenken wollte, habe ich halt ein bisschen in brainfuck programmiert.
lol ich hab Brainfuck erstmal für nen Witz gehalten...  :o  :smiley-eek:
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Als ich mit Arduino anfing und mich zuerst nur mit dem nackten ATmega beschäftigt habe, habe ich sozusagen als Gesellenstück einen 35-Bit-Zähler gebastelt - programmiert habe ich mit Emacs und avr-g++, hochgeladen via ICSP. Der Zähler zählt mit 19 kHz und braucht bis 2^35 etwa 22 Tage. Aber Das Arduino-Drumherum ist schon komfortabel.

Gruß

Gregor
Du bist dafür ausreichend in der Materie, ich bin ja schon erschlagen, was du mit dem "Arduino-Drumherum" dennoch alles so beachten musst. Leider hab ich nicht genügend Zeit um mich in allen Bereichen einzuarbeiten, dafür hab ich zuviel "Brainfuck" auf der Arbeit und abends keinen Nerv mehr... ;)

Gruß
Jörg

gregorss

lol ich hab Brainfuck erstmal für nen Witz gehalten...  :o  :smiley-eek:
Zumindest der Name ist lustig :-)

Ist als Idee/Konzept aber einen Blick wert. Ich habe mal einen Brainfuck-Interpreter programmiert - das war auch lustig.

... Leider hab ich nicht genügend Zeit ...
Ein weit verbreitetes Problem. Ich gewinne viel Zeit dadurch, dass ich kein Fernsehen mehr gucke. Ohne Glotze bin ich außerdem kreativer. Und Langeweile kenne ich eigentlich nur noch als Erinnerung.

Gruß

Gregor
Bei Vollmond ist Neuerde.

dsyleixa

#22
Apr 23, 2019, 01:19 pm Last Edit: Apr 24, 2019, 07:59 am by dsyleixa
[OT]
Quote
lol ich hab Brainfuck erstmal für nen Witz gehalten...
Quote
Ich habe mal einen Brainfuck-Interpreter programmiert - das war auch lustig.
ähnlich sinnfrei wie Brainfuck:
Halbaddierer/Volladdierer mit einfachen Booleschen Operatoren per Conway's Game Of Life programmieren.
Die Booleschen Operatoren habe ich schon hingekriegt, zur Verkrnüpfung zum Halbaddierer/Volladdierer fehlt mir noch etwas Platz auf dem Arduino-Display... ;)
[/OT]

wapjoe

Ich gewinne viel Zeit dadurch, dass ich kein Fernsehen mehr gucke. Ohne Glotze bin ich außerdem kreativer. Und Langeweile kenne ich eigentlich nur noch als Erinnerung.
Ich hab die Glotze so selten an, höchstens wenn mich mal eine Doku interessiert oder ich grad nen Brainfuck habe... ;) Sonst mal zum Abschalten, aber dann such ich mir das Programm aus, beim Anbieter meiner Wahl. So nen Mist wie RTL und Dschungelcamp und so kommt mir nicht in die Kiste...

wapjoe

[OT]ähnlich sinnfrei wie Brainfuck:
Halbaddierer/Addierer mit einfachen Booleschen Operatoren per Conway's Game Of Life programmieren.
Die Booleschen Operatoren habe ich schon hingekriegt, zur Verkrnüpfung zum Halbaddierer/Addierer fehlt mir noch etwas Platz auf dem Arduino-Display... ;)
[/OT]
Ich versteh grad nur Bahnhof, aber ich glaub das ist auch gut so... :D

wapjoe

Mal ne Frage nebenbei, die mir eben beim Löten eingefallen ist (Dämpfe und so ;)):
Ich möchte am bald Akku-Betriebenen Ergometercomputer den Akkustand mit dem Nano auswerten und im Display  anzeigen. Der Nano soll später mal in den Sleepmode gehen und das Display mitreißen, dann liegt aber die Spannung vom LiPo-Akku (bis zu 4,2V) am analogen Pin des Nanos an. Ist das im Sleepmode schädlich, wenn ja wie könnte ich das verhindern und den Akkustand dennoch im aktiven Zustand auswerten?

Bis das geklärt ist und ich den Sleepmode noch nicht aktiv habe, werde ich den Akku mit einem Schalter von der Schaltung trennen, wenn ich den Ergometer nicht benötige.

uwefed

Schaltest Du im Sleepmodus die Versorgungsspannung des NANO ab?

wapjoe

Nein, dann würde der Sleepmode ja keinen Sinn machen. Sleepmode soll z.B. aktiv werden, wenn sich die Pedale für X Sekunden nicht bewegt oder so was, aber der Nano hängt weiterhin am Akku und soll ja wieder bei Aktivität geweckt werden. Den Akku werde ich nur solange von Nano/Schaltung trennen, bis ich den Sleepmode umgesetzt habe.

ardubu

#28
Apr 23, 2019, 11:36 pm Last Edit: Apr 23, 2019, 11:38 pm by ardubu
du kannst die Versorgungsspannung auch ohne Nutzung eines analogen Eingangs bestimmen siehe hier. Zum Energiesparen solltest du aber einen Pro Mini oder einen nackten 328 nehmen.

wapjoe

du kannst die Versorgungsspannung auch ohne Nutzung eines analogen Eingangs bestimmen siehe hier.
Den Artikel hatte ich auch schon mal gesehen, bringt mir leider nicht viel. Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass die Schaltung über einen Stepup auf 5V gepusht wird (Nextion Display benötigt 5V) und ich aber den reellen Akkustand von 4,2V bis 3,6V mit dem Arduino auswerten möchte. Oder hab ich einen Denkfehler?

Quote
Zum Energiesparen solltest du aber einen Pro Mini oder einen nackten 328 nehmen.
Der Ergometer steht ca 1-2 Meter von einer Steckdose entfernt, also kann ich den Akku beinahe jederzeit aufladen. Mir gehts nur darum das Display und den Nano in den Standby zu schalten, soll also kein "Energiesparwunder" werden. ;)
Aber den Tipp mit dem Pro Mini nehme ich für zukünftige Projekte mit, danke.

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