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Topic: Richtiger Kondensator gesucht (Read 6325 times) previous topic - next topic

sth77

Die 670 mA bekommst du auf keinen Fall aus dem USB-Port. Soll der Kondensator demnach als Stütze dienen, um den hohen Strombedarf abzudecken?

In dem Fall muss er ja Energie speichern, solange der Magnet nicht anzieht, also ist der Einbau wie im Schaltplan gänzlich verkehrt.
Mein verwaister Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzter Eintrag: Diamex-ISP in der irgendwann mal aktuellen Arduino-IDE 1.6.4

mkl0815

Würde es theoretisch gehen, das man über einen Ausgang mit entsprechend großem Vorwiderstand (200 Ohm z.B.) in Reihe mit dem Kondensator, diesen lädt. Parallel zum Kondensator ist der Magnet angeschlossen, vor dem aber der Transistor sitzt und der dann mit einem weiteren Arduino-Pin den Kondensator "auslöst"?
Ist blöd, aber sollte klappen, oder?

Somit würde man mit Pin7 den Kondensator laden und mit Pin5 würde man ihn auslösen.

In Fritzing mal fix hingeschmiert:

volvodani

Die Diode muss andersherum eingebaut werden. Und der Transitor auf die "andere" Seite  des Magneten also der Ermitter direkt an GND an den Collector den Magenten. Ein Tanz auf der schneide mit so nem Kondensator zerstörst du schnell einen Pin wenn du ihn evtl falsch beschaltet
"Komm wir essen Opa!" - Satzzeichen retten Leben!

mkl0815

Danke für die Korrektur, war wirklich nur fix im Fritzing zusammengeschmiert, um die Idee zu verdeutlichen. Allerdings wäre der Kondensator ja mit der flasch gepolten Diode gar nicht geladen worden. :-)

Andreas_R

#19
Jul 26, 2012, 09:49 pm Last Edit: Jul 26, 2012, 09:51 pm by Andreas_R Reason: 1
Mal eine Frage zu dem Magneten, vielleicht könnte ich den für mein Projekt auch brauchen:
Sehe ich das richtig, dass dieser Stahlstift ausgefahren wird, wenn am Magneten Strom anliegt?
Und die Version "ziehend" ist genau andersrum, d.h. der Stift wird eingefahren, wenn Strom anliegt?
Wenn das so ist, wie lang ist denn dann der Stift bzw. die Differenz zwischen eingefahren und ausgefahren?
edit: sehe gerade "Nenn-Hub: 4mm", ich denke das ist die Antwort auf die letzte Frage

uwefed


Es handelt sich um einen Schubmagmagneten der Stift muss nur kurz ausfahren. Sprich wenige ms sind ausreichen.

Ich dachte das ich mit dem Transistor geregelt wird ob Strom zum Magneten gelangt oder nicht. Ein zusätzliches Netzteil möchte ich nicht verwenden.

Wie würdet ihr den vorgehen wenn ihr den gennanten Magnet nur mit dem Arduino steuern/versorgen wollt?

Die Masseträgheit des Ankers läßt so kurzzeitige Bewegungen nicht zu.
Ich würde den ganzen Ansatz vergessen und den Magneten über ein ordentliches Netzteil mit Strom versorgen. alles andere ist ein murx und funktioniert nicht zuverlässig.


Wieso nimmst du den Ladestrom für den Kondensator von einem Arduino-Ausgang und nicht direkt von der Versorgungspannung?

Grüße Uwe

mkl0815


Wieso nimmst du den Ladestrom für den Kondensator von einem Arduino-Ausgang und nicht direkt von der Versorgungspannung?

Weil ich davon ausgegangen bin, das der Arduino nur via USB mit Strom versorgt wird. Sonst hätte man sich den Kondensator ja auch sparen können und nur kurz den Magneten schalten müssen. Außerdem fand ich in einem Moment der Schwäche die Idee den Kondensator über den Arduino zu laden irgendwie cool.  8)

thewon

Ich glaube ich habe bewiesen wie wenig Elektrotechnikkenntnisse ich habe ;) Und dabei ist das Arduino ein großartiges Gerät...

Zusammengefasst würde ich jetzt sagen: Ich kann den Elektromagneten nicht mithilfe des Arduino mit genug Strom versorgen. Ich habe nochmal eine alternative Idee im Anhang skizziert. (Transistor soll ein PNP sein.)


Kennt jemand ein Bauteil mit gleicher Funktion und weniger Leistungsbedarf? Ziel ist es am Ende eine Rezeptionsglocke zum klingeln zu bringen.

uwefed

Quote
Kennt jemand ein Bauteil mit gleicher Funktion und weniger Leistungsbedarf? Ziel ist es am Ende eine Rezeptionsglocke zum klingeln zu bringen.

Ich würde einen kleinen Motor mit Getriebe (Servo) verwenden um einen Hahn zu spannen. Der Servo läßt den Hahn in einer bestimmten Position wieder los und so schlägt der hahn kurz auf die Glocke.
Auch ein schwächerer Elektromegnet wäre einen Lösung.
Grüße Uwe

thewon


uwefed

Ein beweglicher Klöppel (Hebel) auf der Achse den Motors wäre die einfachste Lösung.
Grüße Uwe

volvodani

Zur Zeichnung:
du musst auch noch den Minus der Batterie mit GND des Arduinos verbinden damit der Transitor schaltet.
"Komm wir essen Opa!" - Satzzeichen retten Leben!

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