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Topic: Steuerung von Ventilen und Kamera für TaT-Aufnahmen (Read 67669 times) previous topic - next topic

uxomm

Hallo.. Kann ich die Potis an die 12V ohne Wiederstand, oder muss ich die an die 5V (Arduino)anschliessen?
Die Potis gehören an die 5 Volt (vom Arduino), so wie in deinem Bild (die 220 Ohm Widerstände brauchst du aber nicht).
Die Eingänge deines Uno vertragen max. 5 Volt (um genau zu sein: ein klein Wenig mehr) aber keine 12 Volt.
Always decouple electronic circuitry.

lorete

Das Bedeutet dass ich 1x LCD + 2x Potis problemlos auf die Arduino 5V anschliessen kann, ist das Richtig?
Danke
Lg

agmue

Ein Poti kann man vernachlässigen: 5V / 10000 Ohm = 0,0005 A

Den Stromverbrauch vom LCD kenne ich nicht, hauptsächlich dürfte da die Beleuchtung ins Gewicht fallen.
Wahnsinn und Verstand trennt nur eine dünne Wand. (Daniel Düsentrieb)

photojo

Hi,

ich habe die Schaltung genau wie in https://forum.arduino.cc/index.php?action=dlattach;topic=162278.0;attach=42183 nachgebaut.
Am OK habe ich noch nichts dranhängen, da ich erst überprüfen will, ob dieser überhaupt auf "Druchgang" schaltet. Leider nicht. Woran könnte das liegen?

Gruß
Jo
Gruß
Jo

HotSystems

Hi,

ich habe die Schaltung genau wie in https://forum.arduino.cc/index.php?action=dlattach;topic=162278.0;attach=42183 nachgebaut.
Am OK habe ich noch nichts dranhängen, da ich erst überprüfen will, ob dieser überhaupt auf "Druchgang" schaltet. Leider nicht. Woran könnte das liegen?

Gruß
Jo
Ich weiß nicht wie du an diese Schaltung gekommen bist.
Kann funktionieren ist aber unüblich aufgebaut.

Was genau willst du machen ?
Welche Teile willst du verwenden ?
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

mgcss

spontan würde ich sagen, das liegt daran, dass die Schaltung falsch ist. Einen guter Beitrag für die OK-Grundschaltungen findest Du hier: https://www.mikrocontroller.net/articles/Optokoppler

Wenn Du Dir unsicher bist: es gibt auch fertige Module mit Optokopplern und MOSFET's ... einfach anschließen und wohlfühlen (wenn es schon unbedingt OK sein müssen, wobei ich hier nicht wirklich einen Grund dafür sehe).

PS: und tue Dir selbst und uns einen Gefallen, falls Du selbst einen zeichnen willst: nimm nicht Fritzing oder so einen Foto-Müll sondern zeichne einen richtigen Schaltplan ;-)

photojo

Danke für die Rückmeldungen. Ich möchte ein 12V-Magnetventil schalten. Ich bin kein Elektroniker. Soweit ich das verstanden habe, funktioniert ein OK ähnlich einem Relais, nur das der OK nicht so "träge" ist, oder?
Gruß
Jo

HotSystems

Danke für die Rückmeldungen. Ich möchte ein 12V-Magnetventil schalten. Ich bin kein Elektroniker. Soweit ich das verstanden habe, funktioniert ein OK ähnlich einem Relais, nur das der OK nicht so "träge" ist, oder?
Das kann man so sagen.

Du musst nur wissen, welchen Strom das Magnetventil benötigt. Evtl. reicht da schon ein Optokoppler aus.
Bei höherem Strom ist ein zusätzlicher Transistor nötig. Und noch eine Freilauf-Diode parallel zum Magnetventil.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

mgcss

nein. Ein OK ist mit einem Relais nur bedingt vergleichbar. Das einzige, was sie gemeinsam haben ist, dass sie zu einer Potential-Trennung genutzt werden können.

Das schalten von Magnet-Spulen geht auch mit normalen, sog. Bipolar-Transistoren bis zu einer gewissen Leistungsklasse / Stromstärke. Darüber nimmt man dann sog. Metal-Oxid-Feld-Effekt-Transistoren ... abegkürzt MOSFET. Ein Mosfet braucht zur sicheren Beschaltung eigentlich nur 2 zusätzlich Widerstände und fertig ist die Laube. Hier findest Du ein fertiges Modul mit einem Standard-Mosfet IRLZ34: http://www.ebay.de/itm/152421288376 auf dem zweiten Artikelbild ist auch der Schaltplan, falls Du es selber nachbauen willst.

Vom gleichen Anbieter gibt es auch ein 4kanaliges Modul mit Optokopplern .. falls Du unbedignt welche verwenden willst: http://www.ebay.de/itm/152387104854

photojo

Ok, ich versuchs nochmal anders: Das Magnetventil ist erstmal zweitrangig. Mein "oberstes" Ziele ist erstmal, dass ich den OK auf Durchgang schalten will, wenn am Pin X des Arduinos die 5V anstehen. Und für mich ist im Moment nicht nachvollziehbar, warum ich am OK dann immer noch einen Wiederstand habe?
Gruß
Jo

photojo

Anbei "mein" Schaltplan. Sorry, ich habe keine andere Software drauf.

Der OK ist übrigens ein SFH610A-1
Gruß
Jo

HotSystems

#281
Feb 05, 2017, 01:04 pm Last Edit: Feb 05, 2017, 01:05 pm by HotSystems
Ok, ich versuchs nochmal anders: Das Magnetventil ist erstmal zweitrangig. Mein "oberstes" Ziele ist erstmal, dass ich den OK auf Durchgang schalten will, wenn am Pin X des Arduinos die 5V anstehen. Und für mich ist im Moment nicht nachvollziehbar, warum ich am OK dann immer noch einen Wiederstand habe?
das musst du einfach besser erkären.
Welcher Widerstand ?
zeige deine Schaltung.

OK, hat sich überschnitten.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

DrDiettrich

Ein Optokoppler verhält sich wie ein Transistor, nur mit einem aufgeteilten Emitter. Es muß ein Basisstrom (LED) fließen, damit ein Kollektorstrom fließen kann. Beide Ströme werden mit je einem Widerstand auf ungefährliche Werte begrenzt.

agmue

Wichtig ist systematisches Vorgehen:
  • Blinksketch aus der IDE Beispielsammlung laden mit 5 Sekunden Blinkzeit und Ausgang an D13 und D2.
  • Welche Spannung mißt Du an 5V des Arduino(damit fange ich immer an!)?
  • ... an D2?
  • ... rechts am Widerstand?
  • ... an 12V?
  • ... links von R2?

Das Ergebnis notierst Du beispielsweise "HIGH 5V, LOW 0V" für alle Meßergebnisse.
Wahnsinn und Verstand trennt nur eine dünne Wand. (Daniel Düsentrieb)

mgcss

R1 dürfte mit 22 Ohm zu klein sein. Wenn Du Pech hast, hast Du damit die Sende-Diode des OK gekillt (oder den PIN des Arduino).

Lies zudem bitte den von mir oben genannten Beitrag im microcontroller Forum zum Thema OK. Das, was Du da postest, ist immer noch keine der beschriebenen Standard-Beschaltungen!

PS: ich hab gerade mal einen Blick ins Datenblatt des OK geworfen. Der max. Strom durch die Sende-Diode ist dort mit 60 mA angegeben. Wenn man von einer Durchlass-Spannung von 1,5 Volt ausgeht, müsste der Widerstand mindestens 68 Ohm groß sein. Da der Pin des Arduino aber nicht so viel Strom zur Verfügung stellen kann, sollte man besser > 220 Ohm verwenden, um auch den Spezifikationen des Arduino gerecht zu werden. Ich persönlich nutze immer 330 Ohm als Vorwiderstand für einen OK (wenn er mit 5V angesteuert werden soll). 22 Ohm sind aber auf jeden Fall zu wenig und machen es wahrscheinlich, dass entweder der Controller oder der OK kaputt gehen.

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