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Topic: Vorwiderstand für Transistor????? (Read 9609 times) previous topic - next topic

guntherb

Der IRLZ44 ist ein Logic level Fet, der ist mit 5V UGS schon voll durchgesteuert, der IRFZ44 braucht hier 10V.
Der IRLZ44 kann also direkt aus dem Arduino angesteuert werden.
Grüße
Gunther


beginner34

@guntherb: welchen Zweck haben die beiden Widerstände 1k, 22k?  Wenn der IRLZ44 doch mit 5V geht?  Ich hätte ihn  direkt angeschlossen.  :~


Gruß Marco

uwefed

#18
Nov 08, 2013, 06:35 am Last Edit: Nov 08, 2013, 06:38 am by uwefed Reason: 1

@guntherb: welchen Zweck haben die beiden Widerstände 1k, 22k?  Wenn der IRLZ44 doch mit 5V geht?  Ich hätte ihn  direkt angeschlossen.  :~ Gruß Marco


Das Gate ist gegenüber dem Source isoliert und darum ein kleiner Kondensator. Ein leerer Kondensator hat beim EInschalten einen Stromimpuls den dr Arduino-Ausgang nich bringen kann. Der Widerstand am Gate begrenzt den Stromimpuls auf vertretbare Größe. Ein 1kOhm Widerstand ist zu groß. Der richtige Wert ist 120 bis 150 Ohm (5V /40mA).
Wenn die 5V fehlen aber die 12V da sind oder der Arduino-Pin noch nicht  als Ausgang definiert wurd hängt das Gate in der Luft. Da es sehr hochohmig ist (ein MOSFET wird über die Spannung gesteuert) können Störungen den MOSFET fälschlicherweise durchsteuern. Ein 22kOhm-Widerstand zieht das Gate zuverlässig auf Masse und hält den MOSFET ausgeschaltet. Der Widerstand kann auch größer sein. Der wert ist nicht kritisch. oft wird auch ein 100kOhm Widerstand verwendet.

Grüße Uwe

guntherb


@guntherb: welchen Zweck haben die beiden Widerstände 1k, 22k?  Wenn der IRLZ44 doch mit 5V geht?  Ich hätte ihn  direkt angeschlossen.  :~


Uwe hat das ja schon beantwortet. Klar geht es auch, wenn du direkt anschliesst. Aber mit den beiden Widerständen bist du auf der sicheren Seite und auch dein Arduino wird es dir danken und länger leben.
Der 1K hat auch den Zweck die Schaltzeiten zu begrenzen. Mit 1k kommt man auf ca. 10µs Flankenanstiegszeit, das schon die Stromversorgung, reduziert Störungen und ist für die meisten Anwendungen völlig ausreichend. Erst wenn du schnelle PWM mit viel Strom schalten willst (z.B. 32kHz, 10A) dann muß man auf die Flankensteilheit achten, aber dafür gibts andere Schaltungen. Da reichen die von Uwe angesprochnen 120R auch nicht mehr aus.
Grüße
Gunther

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