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Topic: Bitte um Prüfung dieser Schaltung für Mosfetansteuerung (IRLZ44N) (Read 16661 times) previous topic - next topic

uwefed


... Danke für die Erklärungen. Unter diesen Umständen macht die Sicherung wirklich keinen Sinn - könnte sich eher negativ auswirken durch den Widerstand bzw. man hätte sich dann den Widerstand sparen können.

Falls eine Sicherung vorgesehen ist  würde ich den Widerstand nicht weglassen. Da kommt einer auf die Idee eine andere Sicherung mit höherm Max-strom einzuetzen weil er keine 32mA hat (40mA sind ja nicht wirklich viel mehr und 64mA ist immernoch besser als gar nichts  ;) ;) ) und die Schaltung hat Probleme weil der Arduino-Ausgang zuviel belastet wird.
Grüße Uwe

Katzabrack

Die Sicherung ist schon aus dem Plan entfernt worden. Kommt keine zum Einsatz.

Gruß
Peter
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

guntherb

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f) Wenn du PWM fährst solltest du möglichst nahe an den Fets zwischen 24V und GND noch jeweils einen 100nF Kondensator schalten, der die Schaltflanken puffert.

Habe überarbeitete Schaltung angehängt. Hoffe, das stimmt so. Danke für den Tipp!

Du hast den Kondensator zwischen Drain und GND geschaltet, das ist falsch! Der muß zwischen 24V und Source!

Quote
Mit PWM habe ich noch nichts gemacht. Wenn Du sagst, dass kleine Frequenzen für LED- und Lüftersteuerung reichen, dann brauche ich mir darum zunächst keine Gedanken zu machen.

Die Frequenzen, die der Arduino mit analogwrite() erzeugt, reichen völlig. Es kann allerdings sein, dass du ein Pfeifen hörst. Wenn dich das stört, müßte man die Frequenzen ändern. (Aber das kommt, wenn, dann später)

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Ich dachte, dass es hier eine interne Umschaltung der Spannungsversorgung gibt. D. h., wenn externe Spannung angelegt wird, ist die USB-Buchse tot (zumindest die Spannungsversorgung wird nicht durch geschaltet). Oder gilt das Szenario nur für die Netzanschlussbuchse und USB-Buchse, nicht für Vin und USB-Buchse?

Die Umschaltung wird über VIN aktiviert. Solange VIN low ist, sind USB-5V und Ardu-5V verbunden. Erst mit anlegen einer Spannung >6,6V an Vin wird die USB "abgekoppelt" (eine Diode ist immer noch dazwischen).

Code: [Select]
Mir ist es lieber, ich weiß, dass, wenn auf Notbetrieb umgeschaltet wurde, dass ich etwas tun muss (Strom aufteiben). Ansonsten kann ich mir vorstellen, stehe ich irgendwann mit 2 leeren Akkus da.
Du könntest einfach die Spannungen der beiden Akkus messen, dann kennt der Arduino den jeweiligen Ladezustand und kann ihn über Display oder LEDs anzeigen.
Grüße
Gunther

guntherb

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f) Wenn du PWM fährst solltest du möglichst nahe an den Fets zwischen 24V und GND noch jeweils einen 100nF Kondensator schalten, der die Schaltflanken puffert.

Habe überarbeitete Schaltung angehängt. Hoffe, das stimmt so. Danke für den Tipp!

Du hast den Kondensator zwischen Drain und GND geschaltet, das ist falsch! Der muß zwischen 24V und Source!

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Mit PWM habe ich noch nichts gemacht. Wenn Du sagst, dass kleine Frequenzen für LED- und Lüftersteuerung reichen, dann brauche ich mir darum zunächst keine Gedanken zu machen.

Die Frequenzen, die der Arduino mit analogwrite() erzeugt, reichen völlig. Es kann allerdings sein, dass du ein Pfeifen hörst. Wenn dich das stört, müßte man die Frequenzen ändern. (Aber das kommt, wenn, dann später)

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Ich dachte, dass es hier eine interne Umschaltung der Spannungsversorgung gibt. D. h., wenn externe Spannung angelegt wird, ist die USB-Buchse tot (zumindest die Spannungsversorgung wird nicht durch geschaltet). Oder gilt das Szenario nur für die Netzanschlussbuchse und USB-Buchse, nicht für Vin und USB-Buchse?

Die Umschaltung wird über VIN aktiviert. Solange VIN low ist, sind USB-5V und Ardu-5V verbunden. Erst mit anlegen einer Spannung >6,6V an Vin wird die USB "abgekoppelt" (eine Diode ist immer noch dazwischen).

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Mir ist es lieber, ich weiß, dass, wenn auf Notbetrieb umgeschaltet wurde, dass ich etwas tun muss (Strom aufteiben). Ansonsten kann ich mir vorstellen, stehe ich irgendwann mit 2 leeren Akkus da.

Du könntest einfach die Spannungen der beiden Akkus messen, dann kennt der Arduino den jeweiligen Ladezustand und kann ihn über Display oder LEDs anzeigen.

Grüße
Gunther

guntherb


Ja die Freilaufdiode brauchst Du unbedingt bei induktiven Lasten. Bei ohmschen und kapazitiven Lasten ist sie unnütz, schadet aber auch nicht.
Mit der Energieerhaltung bin ich nicht so einverstanden. Eine Induktivität produziert eine negative Spannungsimpuls beim Unterbrechen des Stromes weil sie den Stromfluß aufrecht erhalten will (ist das gleiche wie die Spannungserhaltung beim Kondensator) Eine Diode schließt den Spannungsimpuls kurz und deshalb fließt ein Strom über die Diode. Dadurch wird das Magnetfeld abgebaut und die gespeicherte Energie in der Diode, dem Spulenwiderstand (Ohmschen Teil der Spulenimpedanz) und Leitungswiderständen als Wärme vernichtet. 


Natürlich wird auch beim Verwenden einer Freilaufdiode Energie abgebaut, sonst hätten wir ja das Perpetuum mobile entdeckt.
Mit Freilaufdiode berechnet sich die momentane gesamte Verlustleistung zu Ptot = I_Spule * R_Spule + I_Spule * UF  (UF =0,7V)
Wogegen ohne Freilaufdiode beim Abschalter Fet durchbricht und zusätzlilch Verlustleistung im Fet verbraten wird.
Ptot = I_Spule * R_Spule + I_Spule * UDS  (UDS =55V). Die Freilaufdiode sorgt also schon dafür, dass die Energie in der Spule während der PWM-Aus Phase länger erhalten bleibt. Bei niederohmigen induktiven Lasten kann das eine sehr deutliche Energieeinsparung bringen. (Was natürlich auch die Verlustleistung im Mosfet reduziert.
Grüße
Gunther

Katzabrack


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f) Wenn du PWM fährst solltest du möglichst nahe an den Fets zwischen 24V und GND noch jeweils einen 100nF Kondensator schalten, der die Schaltflanken puffert.

Habe überarbeitete Schaltung angehängt. Hoffe, das stimmt so. Danke für den Tipp!

Du hast den Kondensator zwischen Drain und GND geschaltet, das ist falsch! Der muß zwischen 24V und Source!


Ok, danke! Habe es bei mir auch geändert. D. h., der Typ (gepolter Kondensator) war auch falsch. Ich nehme dann z. B. diesen hier.


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Mit PWM habe ich noch nichts gemacht. Wenn Du sagst, dass kleine Frequenzen für LED- und Lüftersteuerung reichen, dann brauche ich mir darum zunächst keine Gedanken zu machen.

Die Frequenzen, die der Arduino mit analogwrite() erzeugt, reichen völlig. Es kann allerdings sein, dass du ein Pfeifen hörst. Wenn dich das stört, müßte man die Frequenzen ändern. (Aber das kommt, wenn, dann später)

Ok, melde mich dann gegebenenfalls noch einmal, bzw. suche hier im Forum nach Lösungen.


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Ich dachte, dass es hier eine interne Umschaltung der Spannungsversorgung gibt. D. h., wenn externe Spannung angelegt wird, ist die USB-Buchse tot (zumindest die Spannungsversorgung wird nicht durch geschaltet). Oder gilt das Szenario nur für die Netzanschlussbuchse und USB-Buchse, nicht für Vin und USB-Buchse?

Die Umschaltung wird über VIN aktiviert. Solange VIN low ist, sind USB-5V und Ardu-5V verbunden. Erst mit anlegen einer Spannung >6,6V an Vin wird die USB "abgekoppelt" (eine Diode ist immer noch dazwischen).

Verstanden. Also gehe ich mit meinen 7V auf Vin bzw. die Strombuchse.


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Mir ist es lieber, ich weiß, dass, wenn auf Notbetrieb umgeschaltet wurde, dass ich etwas tun muss (Strom aufteiben). Ansonsten kann ich mir vorstellen, stehe ich irgendwann mit 2 leeren Akkus da.

Du könntest einfach die Spannungen der beiden Akkus messen, dann kennt der Arduino den jeweiligen Ladezustand und kann ihn über Display oder LEDs anzeigen.

Um den "Hauptakku" handelt es sich um eine Aufbaubatterie in einem LKW. Die "Notversorgung" ist dann die Startbatterie. Diese soll daher im Normalfall nicht belastet werden, da sie (außer ich hänge an Landstrom oder fahre) nicht geladen wird. Die Spannungen der beiden Batterien überwache ich auch mit dem Arduino (Anzeige erfolgt über Smartphone per Bluetooth). Zur Spannungsmessung hätte ich auch noch 2 Fragen (im Moment nicht so wichtig, wie diese Mosfet-Geschichte). Soll ich dazu ein neues Thema aufmachen oder kann das hier noch mit hineingenommen werden?

Noch eine Frage zum IRLZ44N: Bei Reichelt kostet er 0,61 Euro, bei Conrad 2,12 Euro. Gibt es da Qualitätsunterschiede oder hat Conrad hier einen "Sonderpreis"?

Gruß
Peter
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

guntherb

Um den "Hauptakku" handelt es sich um eine Aufbaubatterie in einem LKW.


Oha!

Das macht die Sache etwas aufwändiger.
Im LKW Bordnetz geistern wilde  Spannungsspitzen rum, bis zu +/- 200V.
Das kann dir den Arduino töten.  Ist nicht so schlimm, man muß eben nur alle Anschlüsse entsprechend absichern.
Z.B. Versorgung über Supressordioden, für Spannungsmessung gibts auch entsprechende Schaltungen.




Ok, danke! Habe es bei mir auch geändert. D. h., der Typ (gepolter Kondensator) war auch falsch. Ich nehme dann z. B. diesen hier.

Aus oben genannte Gründe würde ich einen 200V Typen nehmen.
Grüße
Gunther

Katzabrack

Im Moment ist die Aufbaubatterie vom Kreis des LKW getrennt. Bei der Spannungsmessung muss ich aber die Masse der Startbatterie zum Messen mit GND des Arduino verbinden (wenn ich richtig liege). Auch muss ich die 0V der Aufbaubatterie mit GND des Arduino verbinden. Somit hätte ich dann eine Verbindung zwischen den beiden Kreisen. Das hat mir nicht gefallen (keine logische Erklärung, da zu wenig Ahnung - mehr ein Bauchgefühl) und es scheint dann auch Probleme zu machen, oder? Meine Messchaltung sieht wie im PDF-Anhang aus. Dann kann ich ja gleich meine 2. Frage dazu noch loswerden: Die errechneten Widerstandwerte muss ich immer aus 2 Widerständen in Reihe realisieren. Mir wäre ein Präzisionstrimmer lieber (1 Bauteil gefällt mir optisch besser). Die, die ich gefunden habe, haben aber 10% Toleranz. Bezieht sich die Toleranz auf den Gesamtwiderstand bei der Herstellung oder heißt das, dass der Wert im Betrieb schwanken kann? Wenn er nicht schwankt, dann könnte ich ja solche Trimmer nehmen und müsste sie nur exakt mit dem Messgerät einstellen (und gegebenenfalls gegen Veränderung sichern).

Anbei noch eine aktuelle Schaltung mit exemplarisch 2 Verstärkerausgängen nebeneinander. Wenn man sich jetzt an den Klemmpunkten nebeneinander die unterschiedlichen Lastkombinationen denkt (z. B. LED - LED, LED - Lüfter, Relais - LED, Magnetvenil - Motor etc.), passt das dann mit dem Kondensator noch, da er sich ja auch auf die anderen Bauteile auswirkt?

Gruß
Peter
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

Katzabrack

Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

guntherb


Im Moment ist die Aufbaubatterie vom Kreis des LKW getrennt.

Bist du dir da sicher? Gewöhnlich ist bei Fahrzeugen immer der Minuspol der Batterie irgendwo mit dem Rahmen verbunden.
Ich denke es gibt verbindungen zwischen Zugmaschine und Aufbau: Schalter, Lampen, Anzeigen, Signale. Aus die brauchen einen gemeinsamen Massebezug.

Meine Messchaltung sieht wie im PDF-Anhang aus. Dann kann ich ja gleich meine 2. Frage dazu noch loswerden: Die errechneten Widerstandwerte muss ich immer aus 2 Widerständen in Reihe realisieren. Mir wäre ein Präzisionstrimmer lieber (1 Bauteil gefällt mir optisch besser). Die, die ich gefunden habe, haben aber 10% Toleranz. Bezieht sich die Toleranz auf den Gesamtwiderstand bei der Herstellung oder heißt das, dass der Wert im Betrieb schwanken kann? Wenn er nicht schwankt, dann könnte ich ja solche Trimmer nehmen und müsste sie nur exakt mit dem Messgerät einstellen (und gegebenenfalls gegen Veränderung sichern).

Trimmer im KFZ sind untauglich. Die Vibrationen verstellen den Schleifer,  und die Trimmer haben meist schlechte Materialien, was die Temperaturstabilität betrifft. Ausserdem darst du auf keinen Fall in einem Spannungsteiler unterschiedlichen Widerstandstypen verwenden, damit der Temperturkoeffizient etwa gleich ist.

Wie kommst du auf die krummen Widerstandswerte?
Meist weicht man von dem errechneten Wert auf den nächsten E-Reihen Wert aus.
So z.B.:
U_Zelle   28,8V   25,2V   21,6V   18,0V   14,4V   10,8V   7,2V
R1      56k      47k      39k      30k      22k      15k      5,6k
R2      10k      10k      10k      10k      10k      10k      10k
Uad      4,36V   4,42V   4,41V   4,50V   4,50V   4,32V   4,62V

Die Umrechnung der AD-Werte in Spannungen machst du dann individuell in der Software. In Software lassen sich Umrechnungsfaktoren leichter anpassen als in Hardware.

Das mit der Z-Diode funktioniert so leider nicht. Eine 4,7V Z-Diode leitet nicht erst bei 4,7V, sondern fängt bereits viel früher an zu leiten und verfälscht dir dein Messergebnis. Am sinnvollsten ist die Variante mit den beiden Schottky-Dioden auf 5V und GND.
Ausserdem würde ich dir auch die Kondenstoren am AD-Eingang empfehlen, sonst kriegst viel Störer im Messergebnis.


Anbei noch eine aktuelle Schaltung mit exemplarisch 2 Verstärkerausgängen nebeneinander. Wenn man sich jetzt an den Klemmpunkten nebeneinander die unterschiedlichen Lastkombinationen denkt (z. B. LED - LED, LED - Lüfter, Relais - LED, Magnetvenil - Motor etc.), passt das dann mit dem Kondensator noch, da er sich ja auch auf die anderen Bauteile auswirkt


Das mit den Kondensatoren passt. Streng genommen sind die ja alle parallel geschalten. Die Anzahl und platzierung ist mehr eine Frage der räumlichen Anordnung als eine Schaltungstechnische. Es sollte halt "in der Nähe" immer ein Kondensator sitzen, um Einbrüche der 24v beim Schalten zu vermeiden.
Grüße
Gunther

Katzabrack



Im Moment ist die Aufbaubatterie vom Kreis des LKW getrennt.

Bist du dir da sicher? Gewöhnlich ist bei Fahrzeugen immer der Minuspol der Batterie irgendwo mit dem Rahmen verbunden.
Ich denke es gibt verbindungen zwischen Zugmaschine und Aufbau: Schalter, Lampen, Anzeigen, Signale. Aus die brauchen einen gemeinsamen Massebezug.

Mit Ausnahme für die Spannungsmessung besteht im Moment keine weitere Verbindung. Ein- und Ausgänge der Ladebooster sind galvanisch getrennt. Der Rest ist so aufgebaut, dass nicht über die Fahrzeugmasse gegangen wird (verlege alle Kabel selbst).


Meine Messchaltung sieht wie im PDF-Anhang aus. Dann kann ich ja gleich meine 2. Frage dazu noch loswerden: Die errechneten Widerstandwerte muss ich immer aus 2 Widerständen in Reihe realisieren. Mir wäre ein Präzisionstrimmer lieber (1 Bauteil gefällt mir optisch besser). Die, die ich gefunden habe, haben aber 10% Toleranz. Bezieht sich die Toleranz auf den Gesamtwiderstand bei der Herstellung oder heißt das, dass der Wert im Betrieb schwanken kann? Wenn er nicht schwankt, dann könnte ich ja solche Trimmer nehmen und müsste sie nur exakt mit dem Messgerät einstellen (und gegebenenfalls gegen Veränderung sichern).

Trimmer im KFZ sind untauglich. Die Vibrationen verstellen den Schleifer,  und die Trimmer haben meist schlechte Materialien, was die Temperaturstabilität betrifft. Ausserdem darst du auf keinen Fall in einem Spannungsteiler unterschiedlichen Widerstandstypen verwenden, damit der Temperturkoeffizient etwa gleich ist.

Ok, dann keine Trimmer.


Wie kommst du auf die krummen Widerstandswerte?

Habe einfach die einzelnen Spannungsteiler berechnet. Bei einem angenommenen Strom von 1mA fallen 4,7 V am unteren Widerstand ab. 7,2 - 4,7 V = 2,5 V / 0,001A = 2,5k usw. Das habe ich so gemacht, damit ich Softwaremäßig gleiche Bezugsgrößen habe und nichts umrechnen muss. So muss ich immer nur die gemessenen Spannungen abziehen, um den ungefähren Wert pro Zelle zu erhalten.


Meist weicht man von dem errechneten Wert auf den nächsten E-Reihen Wert aus.
So z.B.:
U_Zelle   28,8V   25,2V   21,6V   18,0V   14,4V   10,8V   7,2V
R1      56k      47k      39k      30k      22k      15k      5,6k
R2      10k      10k      10k      10k      10k      10k      10k
Uad      4,36V   4,42V   4,41V   4,50V   4,50V   4,32V   4,62V

Die Umrechnung der AD-Werte in Spannungen machst du dann individuell in der Software. In Software lassen sich Umrechnungsfaktoren leichter anpassen als in Hardware.

Ok, überlege ich mir noch, ob ich das nicht auch so mache. Weniger Widerstände ist vermutlich beim Messen von Spannungen von Vorteil.


Das mit der Z-Diode funktioniert so leider nicht. Eine 4,7V Z-Diode leitet nicht erst bei 4,7V, sondern fängt bereits viel früher an zu leiten und verfälscht dir dein Messergebnis. Am sinnvollsten ist die Variante mit den beiden Schottky-Dioden auf 5V und GND.

Die Variante mit den 2 Schottky-Dioden kenne ich nicht. Hast Du einen Link zu einem Beitrag mit einer Schaltung? Habe beim Suchen nur die aufwändige Schaltung von TERWI gefunden.


Ausserdem würde ich dir auch die Kondenstoren am AD-Eingang empfehlen, sonst kriegst viel Störer im Messergebnis.

Gut, füge ich noch hinzu. AD = Da, wo ich die jeweilige Messspannung abgreife, richtig?



Anbei noch eine aktuelle Schaltung mit exemplarisch 2 Verstärkerausgängen nebeneinander. Wenn man sich jetzt an den Klemmpunkten nebeneinander die unterschiedlichen Lastkombinationen denkt (z. B. LED - LED, LED - Lüfter, Relais - LED, Magnetvenil - Motor etc.), passt das dann mit dem Kondensator noch, da er sich ja auch auf die anderen Bauteile auswirkt


Das mit den Kondensatoren passt. Streng genommen sind die ja alle parallel geschalten. Die Anzahl und platzierung ist mehr eine Frage der räumlichen Anordnung als eine Schaltungstechnische. Es sollte halt "in der Nähe" immer ein Kondensator sitzen, um Einbrüche der 24v beim Schalten zu vermeiden.

Solange sie nicht schaden, ist das in Ordnung. Werde darauf achten, dass sie nahe am Mosfet sitzen.

Danke und Gruß
Peter
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

guntherb

#26
Mar 12, 2014, 08:44 am Last Edit: Mar 12, 2014, 09:29 am by guntherb Reason: 1
Quote
Die Variante mit den 2 Schottky-Dioden kenne ich nicht. Hast Du einen Link zu einem Beitrag mit einer Schaltung? Habe beim Suchen nur die aufwändige Schaltung von TERWI gefunden.

Oh, ich dachte, ich hätte die schon gepostet:



C1 kanst du vermutlich weglassen, der ist im Elektromagnetische Einstrahlungen frühzeitig abzublocken.
R1 und R2 sind die Spannungsteilerwiderstände, (hier für 12V).
C1 und C2 sind für die Glättung der Messignale, damit werden deine AD-Messwerte gleichmässiger. Sie sollten nahe am Arduino sitzen.

Edit:Wofür möchtest du die Einzelzellenmessung verwenden? Ausbalancieren der Zellen? Du weißt schon, dass du bei Verwendung von 1% Widerständen deine Spannung nur mit ca. 4% Genauigkeit messen kannst.
Best Case, bei Verwendung von 0,1% Widerständung messung von relativen Größen bist du immer noch bei ca.1,5%

Quote from: Katzabrack
Mit Ausnahme für die Spannungsmessung besteht im Moment keine weitere Verbindung. Ein- und Ausgänge der Ladebooster sind galvanisch getrennt. Der Rest ist so aufgebaut, dass nicht über die Fahrzeugmasse gegangen wird (verlege alle Kabel selbst).

Ich finde, diese Aussage widerspricht sich mit dieser:
Quote from: Katzabrack
Die 24V-Spannung kommt von einem Akku mit ausreichender Kapazität (200 AH). Der Arduino (Mega 2560 R3) bekommt über Spannungsregler seine 5V direkt an den 5V-Eingang und zusätzlich über einen 2. Akku über die USB-Buchse, damit bei Abschaltung des "Standardakkus" noch eine gewisse Zeit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann (Notbetrieb sozusagen).


Wenn du hier nicht mit potentialgetrennten DC/DC Wandlern arbeitest, hast du doch automatisch eine Verbindung der Massen?
Oder verstehe ich deine Schaltung nicht?

Gibt es denn gar keine Verbindung zwischen Kabine und Aufbau? Schalter, Signale, Lampen?

Oder, mal ganz anders gefragt: was spricht gegen eine gemeinsame Masse? Also nicht über den Arduino, sondern den Minuspol der Aufbau-Batterie mit dem Massesternpunkt des Fahrzeugs mit einem dicken Massekabel verbinden. Ich kenne kein Fahzeugkonzept, bei dem die Elektrik nicht mit dem Chassis verbunden ist. Es stimmt, die Masseführung wird inzwischen nur noch selten über Rahmen gemacht, sondern läuft über den Kabelbaum. Sie ist aber trotzdem (über den Sternpunkt) mit dem Fahrzeug verbunden. Schon alleine um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden.
Mir wäre eine komplett potentialgetrennte Elektrik im Fahrzeug zu heikel.

Grüße
Gunther

Katzabrack

#27
Mar 12, 2014, 08:35 pm Last Edit: Mar 12, 2014, 09:08 pm by Katzabrack Reason: 1

Quote
Die Variante mit den 2 Schottky-Dioden kenne ich nicht. Hast Du einen Link zu einem Beitrag mit einer Schaltung? Habe beim Suchen nur die aufwändige Schaltung von TERWI gefunden.

Oh, ich dachte, ich hätte die schon gepostet:



C1 kanst du vermutlich weglassen, der ist im Elektromagnetische Einstrahlungen frühzeitig abzublocken.
R1 und R2 sind die Spannungsteilerwiderstände, (hier für 12V).
C1 und C2 sind für die Glättung der Messignale, damit werden deine AD-Messwerte gleichmässiger. Sie sollten nahe am Arduino sitzen.

Danke für die Schaltung. Ich blicke da aber nicht durch. Kann man "Meine" Schaltung nicht verbessern? Wenn Du schreibst, dass die Zehnerdiode früher anfängt zu leiten, könnte ich dann nicht z. B. eine mit 5V nehmen? Wenn nicht, hätte ich als Konsequenz "nur" einen geringeren Messbereich (z.  B. bis 4,5 V)? Wenn es Dir nichts ausmacht meine Fragen zu Deiner Schaltung zu beantworten, dann versuche ich es auch gerne mit dieser.


Edit:Wofür möchtest du die Einzelzellenmessung verwenden? Ausbalancieren der Zellen? Du weißt schon, dass du bei Verwendung von 1% Widerständen deine Spannung nur mit ca. 4% Genauigkeit messen kannst.
Best Case, bei Verwendung von 0,1% Widerständung messung von relativen Größen bist du immer noch bei ca.1,5%

Ausbalancieren wollte ich bei Bedarf später noch nachrüsten. Im Moment sollen die Zellen nur vor Tiefentladung und Überladung geschützt werden. 1,5% Genauigkeit würde mir genügen. Das wären bei einem durschnittlichen Messwert von 3,40 V nur rund 50 mV. Damit könnte ich gut leben. Oder meinst Du ich sollte mich besser mit der Schaltung von TERMI anfreunden?


Quote from: Katzabrack
Mit Ausnahme für die Spannungsmessung besteht im Moment keine weitere Verbindung. Ein- und Ausgänge der Ladebooster sind galvanisch getrennt. Der Rest ist so aufgebaut, dass nicht über die Fahrzeugmasse gegangen wird (verlege alle Kabel selbst).

Ich finde, diese Aussage widerspricht sich mit dieser:
Quote from: Katzabrack
Die 24V-Spannung kommt von einem Akku mit ausreichender Kapazität (200 AH). Der Arduino (Mega 2560 R3) bekommt über Spannungsregler seine 5V direkt an den 5V-Eingang und zusätzlich über einen 2. Akku über die USB-Buchse, damit bei Abschaltung des "Standardakkus" noch eine gewisse Zeit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann (Notbetrieb sozusagen).


Wenn du hier nicht mit potentialgetrennten DC/DC Wandlern arbeitest, hast du doch automatisch eine Verbindung der Massen?
Oder verstehe ich deine Schaltung nicht?

Gibt es denn gar keine Verbindung zwischen Kabine und Aufbau? Schalter, Signale, Lampen?

Oder, mal ganz anders gefragt: was spricht gegen eine gemeinsame Masse? Also nicht über den Arduino, sondern den Minuspol der Aufbau-Batterie mit dem Massesternpunkt des Fahrzeugs mit einem dicken Massekabel verbinden. Ich kenne kein Fahzeugkonzept, bei dem die Elektrik nicht mit dem Chassis verbunden ist. Es stimmt, die Masseführung wird inzwischen nur noch selten über Rahmen gemacht, sondern läuft über den Kabelbaum. Sie ist aber trotzdem (über den Sternpunkt) mit dem Fahrzeug verbunden. Schon alleine um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden.
Mir wäre eine komplett potentialgetrennte Elektrik im Fahrzeug zu heikel.

Ja, die gemeinsame Masse an der Spannungsversorgung über USB hatte ich übersehen. Vermutlich, weil ich wusste, dass die Spannung am USB nicht durchgeschaltet wird, wenn 7V an Vin liegen. Dabei habe ich aber nicht bedacht, dass die Masse dennoch verbunden bleibt.

Aber ansonsten gibt es keine Verbindung (fällt mir zumindest nichts ein). Die Elektrik ist auch noch nicht installiert, "nur" der Plan ist so gut wie fertig.

Bisher spricht mehr mein Bauchgefühl gegen eine gemeinsame Masse. Kann es nicht wirklich erklären. Können vielleicht irgendwelche Störungen darüber hereinkommen? Wenn es technisch kein Problem ist, die Massen zusammen zulegen, habe ich damit auch kein Problem. Je ein 25²-Kabel (Plus und eben Masse vom Fahrgestell) habe ich bereits im Aufbau um die Ladebooster zu versorgen. Der Anschluss wäre daher kein Thema.

Gruß
Peter

PS: Habe ein Problem einen 100nF mit 200V zu finden. Bei Conrad gibts eine Packung mit 3.000 (ist mir etwas zu viel - hust). Bei Reichelt gibt es nur so komische Folienkondensatoren, z. B. diesen hier mit 150 nF. Ginge der in Ordnung?
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

michael_x

Quote
Habe ein Problem einen 100nF mit 200V zu finden

Das mit den max. Spitzen von 200 V im Lastwagen ist so eine Sache:
Mit den Kondensatoren sollte sich so eine Spannung ja gar nicht aufbauen, die Nennspannung muss nur deutlich über den 24 V sein:
Solche Allerwelts-Kondensatoren ( bis 100V DC ) sollten ok sein, schätze ich mal:
http://www.reichelt.de/Vielschicht-bedrahtet-X7R-10-/X7R-5-100N/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=22865&GROUPID=3162&artnr=X7R-5+100N

Katzabrack

Ja, bis 100 V scheint kein Problem zu sein. Die gibt es auch bei Conrad einzeln.

Ich frage mich gerade, wie da eine Störung reinkommen kann? Der + der Aufbaubatterie ist ja an keiner Stelle mit dem + der Startbatterie verbunden.
Arduino Uno Rev. 3 | Arduino Mega 2560 Rev. 3

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