Go Down

Topic: fragenmix (Read 9411 times) previous topic - next topic

Eisebaer

hi,

echt? wenn ich einen schaltplan hätte, wäre das problem weg? geil...

gruß stefan

sschultewolter

 :smiley-mr-green:  Das wäre gut. Wenn der mkii angeschlossen geht alles, kann es sein, dass du den PullUp an Reset vergessen hast?
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Eisebaer

#32
Dec 03, 2014, 09:09 am Last Edit: Dec 03, 2014, 09:09 am by Eisebaer
him

nein, der ist schon drauf. nur der abblockkondensator am atmega noch nicht. das verhalten ohne mkii ist recht seltsam. mein sketch schickt im sekundenabstand sechs verschiedene einstellungen an die shift-register, jeweils mit PWM von 50:
zuerst alle an, dann jeweils alle außer der ersten LED an den fünf 595ern.

alles geht richtig, nur beim letzten leuchten alle mit 255, außer der einen, die dunkel bleiben soll. danach geht der zyklus richtig mit PWM 50 weiter, bis es wieder beim sechsten falsch ist, usw.

für's testen ist das nicht tragisch, da hängt der mkii ja dran. schlimm wäre es nur, wenn das problem auch mit den mosfets auftritt.

gruß stefan

sschultewolter

Mach mal zu Beginn (setup()) ein großzügiges dimensioniertes delay rein, und lasse damit eine Led kurz blinken. Das soll dir dann nur Signalisieren, ob der Atmega wirklich resetet.

Das schalten der Leds ohne PWM geht ja soweit du geschrieben hast wunderbar genauso wie es erwünscht ist. Die hc595 können selber kein PWM, das wird in der Libary ja nur so gelöst, dass intern das Abbild der Register schnell ein und ausgeschaltet werden. Das ganze geschieht natürlich sehr schnell. Hier kann es dann wirklich damit zusammenhängen, dass die ICs falsche Informationen bekommen.

Hast nicht irgendwo noch ein paar Kerkos rumliegen? Muss ja nicht schön sein. Hast du ansonsten evtl. die Möglichkeit, die Schaltung auch auf dem Steckbrett aufzubauen? Am besten mit einem nackten Atmega
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Eisebaer

hi,

die idee mit der kennzeichnung eines reset ist so einfach und gut, daß ich sauer bin, nicht selbst draufgekommen zu sein. vom takt her paßt es so gut zum sekundentakt der programmierung, daß ich nicht dran gedacht habe.

alles auf einem stckbrett aufzubauen ist möglich, aber ich weiß ja noch nicht, ob ich dann mit den mosfets überhaupt noch schwierigkeiten hab'.

drum stehen immer noch die beiden fragen im raum: wieviel ziehen die mosfets an strom, und würde es prinzipiell etwas verbessern, wenn man andere abblockondensatoren nimmt (andere ist gut, bisher sind ja gar keine drauf)?
wann meine 100 stk 100nF kommen, kann ich nicht sagen, ich hab' grad bei conrad geschaut, die gibt es dort auch. werde mir ein paar stärken besorgen...

gruß stefan

sschultewolter

Für die meisten Sachen reichen 100n. Ein paar 1µ und 10µ Keramikkondensatoren im Sortiment sind nicht verkehrt. Bin gerade auch dabei, meine Sortimente wieder zu befüllen. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich eventuell doch wieder bei Mouser bestellt. Denn meine Liste bei Reichelt ist schon recht lang und $$, sodass sich Mouser lohnt.
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Serenifly

Wo soll denn ein FET groß Strom ziehen? Da fließt zum Schaltzeitpunkt kurz etwas Strom um das Gate umzuladen. Aber das ist nicht wie bei Bipolar-Transistoren wo ständig Strom in die Basis fließt.

100nF ist der Standardwert. Mehr braucht man im nF Bereich hier nicht. 10µF u.ä. sind zur Pufferung der Spannungsversorgung wenn diese mal kurz einbricht.

Eisebaer

hi,

also ich hab' erstmal meine signatur geändert, wie Ihr sehen könnt. je einen kondensator an den 328 und die schieberegister und alle seltsamen phänomene sind verschwunden.

hoffentlich ist das mit den mosfets dann genauso, aber ich bin zuversichtlich...

gruß stefan

sschultewolter

 :smiley-mr-green:

Sei froh, dass es damit behoben ist. Somit kannste schon einmal sicher ssein, dass soweit alles korrekt geroutet ist. Mit den Mosfets sollte es ebenfalls gehen.

Wird nun wohl dein Lieblingsbauteil, was viele Probleme lösen kann ;)
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Eisebaer

hi,

nein, nein, stefan, mein lieblingsbauteil bleibt der atMega, aber in zukunft bekommt er immer einen leibwächter zur seite gestellt...

gruß stefan

rudirabbit

Das so ein alter Hase wie Eisebaer bei dem Problem mit den 100nf Kondensatoren stolpert verwundert mich ein wenig.
Meine gelesen zu haben du bist oder warst in der professionellen Platinenherstellung tätig, kann mich aber auch täuschen ?
 
Mich würde auch der Schaltplan interessieren, vor allem der Teil mit den P-Kanal Mosfets.
Wenn Source an 12 V hängt muß Gate mit einem Widerstand auf 12 Volt gezogen werden.
 
Um den FET mit dem Atmel zuverlässung zu durchzuschalten braucht es für mein Verständnis noch einen Transistor. 
Arduino UNO,MEGA,DUE 
Dunkel die andere Seite ist. - Klappe, Yoda, und iss deinen Toast :-)

Serenifly

Das sind N-Kanal FETs

Eisebaer

hi,

professionelle Platinenherstellung? nö, da hast Du was falsch verstanden. ich hab' vor einem oder eineinhalb jahren mit sPrint Layout begonnen, herumzuspielen. ich bin computertechniker in einer lastwagenfabrik. vorher war ich animateur (wasserskilehrer).

ich hab' mich vorher wegen der mosfets genau erkundigt und viele tips bekommen, daß ich da 12V dranlegen muß, wäre mir neu. so ein schreck...

müßte man bei logik-level-P-kanal-mosfets wirklich transistoren vorschalten?

gruß stefan

Serenifly

#43
Dec 04, 2014, 08:57 pm Last Edit: Dec 04, 2014, 09:00 pm by Serenifly
müßte man bei logik-level-P-kanal-mosfets wirklich transistoren vorschalten?
Wenn die Betriebsspannung wie hier höher als die Gate-Spannung ist, ja. Sonst bekommst du ihn nicht gesperrt. Liegt daran, dass die Steuerspannung immer noch die Gate-Source-Spannung ist, aber Source auf 12V hängt (und Drain an Masse). Dadurch wird UGS nie größer als -7V. Und er sperrt erst bei 0V (d.h. Wenn Gate-Spannung = Source-Spannung).

Bedeutet dann auch dass man keinen Logic Level FET braucht. Da ist die Auswahl wie im nicht-SMD Bereich wie schon gesagt sowieso nicht berauschend.

P-Kanal werden manchmal empfohlen, da es allgemein schöner ist die Betriebsspannung zu schalten statt einfach die Masse wegzunehmen. Aber bei den ULNs hast du es genauso. Masse wird geschaltet. Bei einem N-Kanal auch und da reicht 5V am Gate (für einen LogL FET)

Eisebaer

#44
Dec 04, 2014, 09:42 pm Last Edit: Dec 04, 2014, 11:02 pm by Eisebaer
hi,

daß bei 220V die phase geschalten muß, versteht sich von selbst, bei 5V oder 12V liegt mir nichts dran. deshalb schalte ich masse.

aber was anderes mit gleichem hintergrund, ein kleiner exkurs in die vergangenheit:

ich kann mich sehr ärgern, wenn ich lichtschalter sehe, die nicht mit "oben drücken" ein- und mit "unten drücken" ausgeschaltet werden. man weiß in einer fremden wohnung nie, wie man schalten muß. doppelt ärgerlich, weil es da schon mal eine einheitliche regelung gab: oben war immer ein, jeder elektriker hat das bis vor 20 jahren gelernt. warum das heute nicht mehr so ist, verstehe ich nicht.

und jetzt der exkurs: die gaaanz alten wandschalter waren  wie eine zweizinkige gabel, wobei die zinken vorne an einem gelenk montiert waren, mit dem griff drehte man die gabel rauf oder runter. oben wurde ein kontakt eingeklemmt und die verbindung geschlossen. ich bin zwar uralt, aber sogar ich kenne solche schalter nur aus micky-maus-comics.

wenn der schalter nun von alleine "rausrutschte", was vorkam, und nach unten klappte, mußte aus sein.
darum: oben ein.

nicht wichtig, aber ich finde, interessant.

gruß stefan

Go Up