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Topic: [OT] Messer Überwachung (Strom / Spannung) und einstellen (mit Arduino)  (Read 17344 times) previous topic - next topic

peter_de

Die rechte Seite der Messerklemme ist also geerdet.

Die Idee mit dem Gleichrichter kann in die Tonne, das geht bei den kleinen Trafospannungen nicht.
Es gibt keine einfachen Gleichrichter mit so geringem Spannungsabfall dass sie für diesen Fall einsetzbar wären.

Hast du eine Idee warum der Trafo 300W kann wenn in Stellung 4 nur 36,4W gebraucht werden?
Gibt es vielleicht andere Messer die wesentlich mehr Leistung haben?

Wahrscheinlich ist aber auch die 36,4W Messung etwas daneben, weil bei der Strommessung von 13,0A durch den Innenwiderstand des Messgerätes und der Messstrippen ein vermutlich nicht unerheblicher Messfehler entsteht.

Später mehr von mir...

Gruß
Peter

Kaum macht man Etwas richtig, funktioniert es auch!

Muecke

Die rechte Seite der Messerklemme ist also geerdet.
So würde ich das jetzt auch interpretieren :-)  ...  :smiley-mr-green:



Die Idee mit dem Gleichrichter kann in die Tonne, das geht bei den kleinen Trafospannungen nicht.
Es gibt keine einfachen Gleichrichter mit so geringem Spannungsabfall dass sie für diesen Fall einsetzbar wären.
Schade, dann müssen wir doch mit der Wechselspannung arbeiten, *sch......*


Hast du eine Idee warum der Trafo 300W kann wenn in Stellung 4 nur 36,4W gebraucht werden?
Gibt es vielleicht andere Messer die wesentlich mehr Leistung haben?
Ja das ist so eine gute Frage, das kann ich mir auch nicht erklären, ich dachte immer das hier die Ampere noch höher sein müssen das der Draht überhaupt Glühen kann. denn dünn finde ich den nicht gerade.
wie man auf dem Bild sehen kann.





Wahrscheinlich ist aber auch die 36,4W Messung etwas daneben, weil bei der Strommessung von 13,0A durch den Innenwiderstand des Messgerätes und der Messstrippen ein vermutlich nicht unerheblicher Messfehler entsteht.
ich habe mir schon überlegt ob das mit dem Messgerät zusammen hängen kann da auf dem Multimeter 10A steht das es da abschaltet und aus Sicherheitsgründen nicht mehr weiter gemessen hat.
oder wie du sagst durch Messfehler ...

peter_de

Tja,

sch....(ade), an den wirklich fließenden Strom kommen wir mit deinem Multimeter so nicht heran.
Eine Stromzange hast du nicht zufällig?

Aus den Maßen des Messers könnte man was rechen, wenn der spez. Widerstand oder der Werkstoff bekannt wäre. Ist aber leider nicht der Fall.

Etwas seltsam ist es schon, dass die gemessenen Spannungen mit Last alle höher sind als ohne Last.
Kannst du das bitte nochmal Prüfen?

Und wenn es geht bitte auch die Spannungen ohne Last mit zwei Nachkommastellen nennen.

Gruß
Peter

p.s. welcher Leiterquerschnitt führt denn zum Messer und wie lang sind die Leitungen?
Kaum macht man Etwas richtig, funktioniert es auch!

peter_de

DC für die Heizung.

Nur eine überlegenswerte Idee?
Statt des Trafos ein Gleichspannungsnetzteil einsetzen.
RSP-750-5 Netzteil 5V DC - 100A
Ich weiß, eigentlich zu "dick" nur 3,3V 100A habe ich nicht gefunden.
Nur weil ich  keins gefunden habe soll das nicht bedeuten dass es keine passendere Netzteile gibt.

Aber:
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe kann man durch eine Steuerspannung von 2V bis 5,5V sowohl Ausgangsspannung als auch Ausgangsstrom zwischen 40% und 110% einstellen.
Die kleinste einstellbare Leistung wäre dann 2V*40A=80W. Maximal sind 5,5V*110A=605W möglich.

Die beiden Steuerspannungen könnte der Arduino mittels PWM und einer Filterschaltung generieren. Quasi zwei Analogausgänge nachbilden.

Wenn das Netzteil auf diese Steuerspannungen wie erhofft reagiert wird die Regelung wesentlich einfacher.
Strom und Spannungsmessungen könnten entfallen.

Komplizierter wird es wenn die minimalen 80W noch zu viel wären, dann müsste man wohl oder übel doch noch auf eine Leistungsregelung mittels PWM im "Dickstromkreis" zurückgreifen.

Gruß
Peter
Kaum macht man Etwas richtig, funktioniert es auch!

Muecke

Tja,

sch....(ade), an den wirklich fließenden Strom kommen wir mit deinem Multimeter so nicht heran.
Eine Stromzange hast du nicht zufällig?
Nein, versuche mal bei einem Bekannten um die Ecke nachzufragen ob die so was haben,
mit der Stromzange gehe ich einfach um ein oder um beide Kabel und lasse das Messer dann laufen?
solange bis es durchgebrannt ist? und notiere den höchsten wert?
die Stromzange kann man auf V und A einstellen.


Aus den Maßen des Messers könnte man was rechen, wenn der spez. Widerstand oder der Werkstoff bekannt wäre. Ist aber leider nicht der Fall.
mir ist das leider nicht bekannt und ich wüste auch nicht wo ich die Daten her bekommen könnte :-(


Etwas seltsam ist es schon, dass die gemessenen Spannungen mit Last alle höher sind als ohne Last.
Kannst du das bitte nochmal Prüfen?
der Trafo stellt der nicht eine eksakte Volt ein die Ampere nimmt sich der Draht wie er gerade will?
oder habe ich das Falsch verstanden, somit sollte das Volt doch unter Last und ohne Last gleich sein?

Prüfen werde ich das noch mal, hoffe das mein Bekannter so eine Stromzange hat.


Und wenn es geht bitte auch die Spannungen ohne Last mit zwei Nachkommastellen nennen.
ich glaube das geht mit meinem Messgerät nicht :-(
bei Wechselstrom kann ich nur auf 200 oder 250 Einstellen :-(
UNI-T UT 132


p.s. welcher Leiterquerschnitt führt denn zum Messer und wie lang sind die Leitungen?
Kabel Länge vom Trafo bis zu den Klemm Elementen für das Messer ist ca. 2,20M bis 2,30M

Die Leitung vom Trafo zu den Klemm Elementen für das Messer hat einen Durchmesser von 6,0mm mit Isolierung, an der Stelle an der keine Isolierung ist komme ich auf ca. 3mm Liegeleistungsdurchmesser,
das würde dann einem  Querschnitt von 7,06mm^2 entsprechen.














DC für die Heizung.

Nur eine überlegenswerte Idee?
Statt des Trafos ein Gleichspannungsnetzteil einsetzen.
RSP-750-5 Netzteil 5V DC - 100A
Ich weiß, eigentlich zu "dick" nur 3,3V 100A habe ich nicht gefunden.
Nur weil ich  keins gefunden habe soll das nicht bedeuten dass es keine passendere Netzteile gibt.

Aber:
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe kann man durch eine Steuerspannung von 2V bis 5,5V sowohl Ausgangsspannung als auch Ausgangsstrom zwischen 40% und 110% einstellen.
Die kleinste einstellbare Leistung wäre dann 2V*40A=80W. Maximal sind 5,5V*110A=605W möglich.

Die beiden Steuerspannungen könnte der Arduino mittels PWM und einer Filterschaltung generieren. Quasi zwei Analogausgänge nachbilden.

Wenn das Netzteil auf diese Steuerspannungen wie erhofft reagiert wird die Regelung wesentlich einfacher.
Strom und Spannungsmessungen könnten entfallen.

Komplizierter wird es wenn die minimalen 80W noch zu viel wären, dann müsste man wohl oder übel doch noch auf eine Leistungsregelung mittels PWM im "Dickstromkreis" zurückgreifen.

Gruß
Peter

mir gefällt es wie du denkst :-), von meiner Seite her muss ich den Trafo nicht verwenden, ich kann da auch gerne was anderes z.B. das Netzteil nehmen.



ich habe da nur ein Paar teile nicht ganz verstanden :-( von der Vorgehensweise.


Aber:
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe kann man durch eine Steuerspannung von 2V bis 5,5V sowohl Ausgangsspannung als auch Ausgangsstrom zwischen 40% und 110% einstellen.
Die kleinste einstellbare Leistung wäre dann 2V*40A=80W. Maximal sind 5,5V*110A=605W möglich.


ich kann also die Ausgangsspannung (V) Fix einstellen.
und ich kann den Maximalen Ausgangsstrom (A) auch festlegen.
und das direkt am Netzteil, entweder per PWM Steuerung (Zusatzbeiteil nötig) oder über ein Poti am Netzteil.   




Wenn das Netzteil auf diese Steuerspannungen wie erhofft reagiert wird die Regelung wesentlich einfacher.
Strom und Spannungsmessungen könnten entfallen.

warum kann Strom und Spannungsmessungen entfallen?

Wenn das Strom und Spannung so eingestellt ist das es an der Luft nicht durchbrennt, wie erkenne ich dann wenn das Messer ins Gummi hinein gedrückt wird? bzw. umgekehrt, wie erkenne ich wenn ich das Messer aus dem Gummi heraus nehme?

panpira

Hi
wenn ich nicht alles missverstanden habe würde ich einen weiteren Ansatz für die Problemlösung einwerfen.
Wäre das eventuell eine brauchbare Alternative?

ich könnte mir vorstellen auf die zu Kraft reagieren, die am Griff/Halterung einwirkt.

Nicht schneiden:    - keine Kraft -> Leerlaufspannung um Temperatur zu halten
Beim Schneiden:    - Krafteinwirkung -> Spannung erhöhen stark erhöhen um schnell auf Temperatur zu kommen
                          - Kraft unter bestimmten Wert -> Messer zu heiß -> weniger Saft
                          - Kraft über bestimmten Wert -> Messer zu kalt -> mehr Saft

würde schneller reagieren als über relativ träge Temperaturauswertung

Schützt natürlich nicht gegen unsachgemäß aufliegendem Arbeitsgerät (Luftspalt)


Muecke

Hey,

das mit der Kraft Messung habe ich auch schon überlegt, die Frage ist nur wie ich die ermitteln kann,
über die Motoren? der CNC - Mechanik, ... 

Die Mechanik baue ich gerade erst noch, ... daher habe ich da noch keine Werte vorliegen :-(,
wäre aber ein Ansatz.

panpira

Ich dachte an einen Kraft- oder einen Drucksensor in der Vorrichtung, wo das Gerät eingespannt wird.
Hatte jetzt noch kein bestimmtes Modell im Auge. Derer gibt es sehr viele in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Da aber mit CNC gearbeitet werden soll ergeben sich natürlich weitere Fragestellungen und Schwierigkeiten. Die Maschine will wahrscheinlich gnadenlos schneiden auch wenn das Messer ausfallen sollte (kalt wird). Es muss natürlich primär die teure Mechanik (Motoren/Lager) vor Blockieren und Schwergängigkeit des Schneidevorganges geschützt werden.

Den Vortrieb bzw die Schnittgeschwindigkeit müsste man eigentlich auch von der Krafteinwirkung abhängig machen, bzw diese überwachen. Was ist, wenn ein Fremdkörper im Werkstück ist, oder unregelmäßiger Aufbau des Gummis welcher den Vortrieb be- oder verhindert. Ich weiß nicht welches Material in welcher Qualität Du verwendest, aber vieles ist auch recycelt. Ich denke da gerade an Gummischutzmatten am Bau. Da ist alles mögliche drin (Draht, Plastik...)

Diese Sensorik könnte dann auch den Strom im Schneidemesser regeln bzw abschalten, wenn kein/ zu geringer Vortrieb (aus welchen Gründen auch immer) stattfindet.

peter_de

der Trafo stellt der nicht eine eksakte Volt ein die Ampere nimmt sich der Draht wie er gerade will?
oder habe ich das Falsch verstanden, somit sollte das Volt doch unter Last und ohne Last gleich sein?
Nein, so einfach ist das nicht. Die Sekundärwicklung des Trafos hat auch einen Widerstand. Diesen Widerstand bezeichnet man auch als Innenwiderstand der Spannungsquelle. Und auch an diesem Innenwiderstand gibt es je nach Strombelastung einen Spannungsabfall.
Wenn der Trafo unbelastet (im Leerlauf, deshalb auch Leerlaufspannung) 5V liefert und einen Innenwiderstand von 0,5Ohm hat, dann liefert der Transformator bei eine Belastung von 1A nur noch 4,5V Ausgangsspannung. Nach der Formel U=I*R fallen am Innenwiderstand 1A*0,5Ohm=0,5V ab.

Deshalb ist die Spannung am belasteten Trafo immer niedriger als am unbelasteten.

Leider hat dein Mulimeter keinen guten Messbereich um die kleinen Wechselspannungen genau zu messen.
Dir bleibt nur der 200V~ Messberich mit 0,1V Auflösung.

Aber:
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe kann man durch eine Steuerspannung von 2V bis 5,5V sowohl Ausgangsspannung als auch Ausgangsstrom zwischen 40% und 110% einstellen.
Die kleinste einstellbare Leistung wäre dann 2V*40A=80W. Maximal sind 5,5V*110A=605W möglich.

ich kann also die Ausgangsspannung (V) Fix einstellen.
und ich kann den Maximalen Ausgangsstrom (A) auch festlegen.
und das direkt am Netzteil, entweder per PWM Steuerung (Zusatzbeiteil nötig) oder über ein Poti am Netzteil.
Ja, so sehe ich das. Das Netzteil hat zwei Steuereingänge mit denen man den Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung im Bereich von 40% bis 110% einstellen kann.
Meine Aussage dass die kleinste einstellbare Leistung 80W beträgt muss ich jedoch korrigieren.
Die Leistung wird entweder durch die eingestellte Ausgangsspannung oder den eingestellten Ausgangsstrom begrenzt, aber nicht durch beide Größen gleichzeitig. Ohne den Widerstand der Last (Messer) zu kennen, kann man die minimale Ausgangsleistung also nicht Berechnen. :smiley-confuse:

Wenn das Netzteil auf diese Steuerspannungen wie erhofft reagiert wird die Regelung wesentlich einfacher.
Strom und Spannungsmessungen könnten entfallen.
warum kann Strom und Spannungsmessungen entfallen?
Die Steuerspannung für den Ausgangsstrom bei dem Netzteil beträgt 2V bis 5,5V für 40A bis 110A.
Wenn ich die Steuerspannung auf 4V einstelle, fließen 80A.

Wenn jetzt aber die Spannung begrenzt, werden die 80A nicht mehr fließen. :smiley-red:
Sorry, ich glaube ich habe da Mist geschrieben. Es geht wohl doch nicht ohne Messung von Strom und Spannung, weil man nicht weiß ob der eingestellte Strom oder die eingestellte Spannung der momentan begrenzende Faktor ist.


Vielleicht schaut sich mal jemand das Datenblatt des Netzteils an und hat noch eine Idee dazu.
Wenn man wüsste welcher Strom jetzt wirklich fließt könnte man etwas mehr berechnen.
Vielleicht ergibt sich ja noch was mit der Stromzange und vielleicht kann man damit auch kleine Wechselspannungen messen. Zum messen des Stromes immer nur eine Ader durch die Zange führen, sonst heben sich beide Ströme gegenseitig auf und die Anzeige wird Null.

Gruß
Peter
Kaum macht man Etwas richtig, funktioniert es auch!

Muecke

Also das mit der Kraft finde ich nicht schlecht jedoch Dreht solch mein Messer in der Schnittrichtung immer mit, ich werde das jedenfalls mit berücksichtigen, wobei auch das Messer von der Steuerung ein und Ausgeschaltet wird so wie ein Fräskopf ein und ausgeschaltet wird , das soll bedeuten wenn die Maschine gerade Stehen bleibt Schaltet sie das Messer ab bis wider eine Bewegung da sein sollte, und umgekehrt, wenn das Messer zum Material hin geführt wird soll das Messer so lange wie möglich ausbleiben etc. das soll Alls Steuer seitig mit aufgenommen werden als befehle (G-Code).

zu dem Netzteil, ich finde die Idee gut, denn hier habe ich die Einfachere Möglichkeit die Ausgangs Spannung / Stärke zu regeln und zu messen da DC und nicht AC.


was den widerstand des Messers anbelangt habe ich mir überlegt so was zu bauen.
<< Milliohmmeter >>
was haltet ihr davon? könnte das was werden? mit meinem Multimeter dann? (UNI-T UT 132)




Das mit dem Trafo habe ich jetzt verstanden, ich dachte das da immer eine genaue V heraus kommt, so lernt man dazu :-)

Demnach wäre es auch interessant wie die innen Widerstände der einzelnen Spulen sind?
denn wenn ich dann wies was an Leistung gezogen wird könnte man den Rest berechnen :-)  bzw. mehr berechnen.


Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe kann ich entweder oder Volt oder A begrenzen an dem Netzteil?
was aber auch Leichter ist als mit dem Trafo denn ich habe, bei dem Trafo wird außerdem die eingangs spule verändert bei den Stufen nicht die Ausgangsspule :-)


Ich konnte meinen bekannten nicht erreichen :-( ich hoffe das das noch was wird vor Weihnachten.


Am Sa. bin ich in der Stadt wahrscheinlich da gibt es einen Elektroladen (Co...rad) da könnte ich die Bauteile für die Zusatz Schaltung zum messen der mOhm besorgen, wenn das das richtige ist.  




ps. bekommt Ihr auch ab und an wider Benachrichtigungen vom Forum?
ich bekomme noch nicht immer was mich wundert die Benachrichtigungen doch ich bekomme wider welche, *Heppy*

guntherb

Zwischen der Linken Seite und dem PE am Stecker konnte ich gar keinen Widerstand messen.
Zwischen der Rechten Seite und dem PE am Stecker konnte ich einen widerstand von 0,5 Ohm messen (Messgerät steht bei 200 und hat die anzeige 00,5)
Das ist sicherlich ein Messfehler. Beide Seiten sollten über Trafo niederohmig verbunden sein. Aber Tatsache ist: nicht potentialfrei!  Wobei du, nur  zum Testen, auch die Erdung mal abziehen könntest.

Die Leitung vom Trafo zu den Klemm Elementen für das Messer hat einen Durchmesser von 6,0mm mit Isolierung, an der Stelle an der keine Isolierung ist komme ich auf ca. 3mm Liegeleistungsdurchmesser,
das würde dann einem  Querschnitt von 7,06mm^2 entsprechen.
Das glaube ich nicht.
Wenn ich mir dein Foto vom offenen Trafo im ersten Beitrag ansehe, dann das auf keinen Fall 7mm² Leitungen.
Ich tippe da auf höchsten 1,5mm².


ein passendes DC-Netzteil zu verwenden ist sicherlich eine gute Idee, aber auch teuer. Regeln könntest du aber auch einfach über MosFet und PWM, das geht einfach.

Vorher steht aber erst noch die Aufgabe zu verstehen, wie genau sich dein Messer verhält, wenn es heiß wird.
Nur wenn du das Problem genau kennst,  kannst du auch eine passende Lösung finden.
Grüße
Gunther

Muecke

Das ist sicherlich ein Messfehler. Beide Seiten sollten über Trafo niederohmig verbunden sein. Aber Tatsache ist: nicht potentialfrei!  Wobei du, nur  zum Testen, auch die Erdung mal abziehen könntest.
Dem ist aber so, im Trafo selber habe ich auch gesehen das PE nur an eins der Ausgehenden Leitungen angeschlossen ist.
Bildmarke: PE
zum Testen abziehen? wie meinst du das? was kann ich dann Testen?



Das glaube ich nicht.
Wenn ich mir dein Foto vom offenen Trafo im ersten Beitrag ansehe, dann das auf keinen Fall 7mm² Leitungen.
Ich tippe da auf höchsten 1,5mm².
die 1,5mm² Leitungen sind die Eingangsleitungen !! die Stufen werden über die Eingangswicklung gesteuert
Ausgehende Leitungen zum Messer
Bildmarke: Ausgangsleitung


ein passendes DC-Netzteil zu verwenden ist sicherlich eine gute Idee, aber auch teuer. Regeln könntest du aber auch einfach über MosFet und PWM, das geht einfach.
Das sind jetzt einmalig 160 - 190 EUR die ich in so ein Netzteil investieren muss, wenn ich dann Leichter die Messungen vornehmen kann und Leichter die den Ausgang ansteuern kann ist es mir das wert.


Vorher steht aber erst noch die Aufgabe zu verstehen, wie genau sich dein Messer verhält, wenn es heiß wird.
Nur wenn du das Problem genau kennst,  kannst du auch eine passende Lösung finden.
aus dem Grunde würde ich gerne so eine Messung (Strom und Spannung wenn möglich Widerstand) mit laufen lassen wenn ich von Hand arbeite, dann könnte man aus den Daten vielleicht was heraus erkennen, und dann dem entsprechend dagegen arbeiten.

guntherb

ah, ok, wenn das auf dem Eingangsfoto die Eingangsseite ist, dann macht das Sinn!

Dem ist aber so, im Trafo selber habe ich auch gesehen das PE nur an eins der Ausgehenden Leitungen angeschlossen ist.
zum Testen abziehen? wie meinst du das? was kann ich dann Testen?

...

aus dem Grunde würde ich gerne so eine Messung (Strom und Spannung wenn möglich Widerstand) mit laufen lassen wenn ich von Hand arbeite, dann könnte man aus den Daten vielleicht was heraus erkennen, und dann dem entsprechend dagegen arbeiten.
Für solche Messungen ist es immer hilfreich die Daten aufzuzeichnen und diese grafisch Anzeigen zu lassen.
Ich würde mir vor allem mal den Einschaltvorgang ansehen.

einen Messwiderstand in eine 6mm² Hochstromleitung einzubauen halte ich für keine gute Idee. Du wirst Übergangswiderstände bekommen, die deine Strommessung völlig verfälschen werden. Bedenke: du hast im ganzen Stromkreis wahrscheinlich nur wenige MilliOhm!


Besser wäre hier eine berührungslose Messung. Am besten über die schon erwähnte Stromzange. Aber ich vermute, dass hier 50A und mehr fließen.

Eine andere Möglichkeit wäre eine primitive Eigenbaustromzange: Du nimmst eine Ringkerndrossel, und läßt einen der Zuleitungsdrähte durch die Mitte laufen. Dann kannst du an der Wicklung der Spule grob (große Ungenauigkeit)! den fliessenden Strom geteilt durch die Zahl der Drahtwindungen messen.

Oder du nimmst ein Hall-Sensor-IC .
Grüße
Gunther

Muecke

ah, ok, wenn das auf dem Eingangsfoto die Eingangsseite ist, dann macht das Sinn!

Für solche Messungen ist es immer hilfreich die Daten aufzuzeichnen und diese grafisch Anzeigen zu lassen.
Ich würde mir vor allem mal den Einschaltvorgang ansehen.
genau darum geht es ja, der Trafo hat Wechselstrom was es schwierig macht es zu messen und aufzuzeichnen.
daher die Überlegung auf das DC-Netzteil auszuweichen.
Vorteile.
 - Einstellbare Spannung / Strom
 - Einfacher die Ausgangsspannung zu messen als bei AC Trafo




einen Messwiderstand in eine 6mm² Hochstromleitung einzubauen halte ich für keine gute Idee. Du wirst Übergangswiderstände bekommen, die deine Strommessung völlig verfälschen werden. Bedenke: du hast im ganzen Stromkreis wahrscheinlich nur wenige MilliOhm!
Das << Milliohmmeter >> dachte ich eigentlich um das Messer mal richtig messen zu können. (Ausgebauter zustand)
um zu sehen was denn das Messer überhaupt für einen Widerstand hat.


Besser wäre hier eine berührungslose Messung. Am besten über die schon erwähnte Stromzange. Aber ich vermute, dass hier 50A und mehr fließen.
Mein Bekannter ist gerade leider nicht da :-( vielleicht am Mo. wider, wegen der Strom Zange.



Eine andere Möglichkeit wäre eine primitive Eigenbaustromzange: Du nimmst eine Ringkerndrossel, und läßt einen der Zuleitungsdrähte durch die Mitte laufen. Dann kannst du an der Wicklung der Spule grob (große Ungenauigkeit)! den fliessenden Strom geteilt durch die Zahl der Drahtwindungen messen.
angenommen ich habe so einen Ringkerndrossel mit 10 Wicklungen und in der Mitte läuft dann 50A durch dann messe ich an der Wicklung des Ringkerndrossel
Messwert = Fließender Strom / Anzahl der Wicklungen
Messwert = 50A / 10
Messwert = 5A

das Könnte dann mein Messgerät wider :-),
was ich nur nicht verstehe ist um Ampere zu messen muss ich mein Messgerät in Reihe zu einem Verbraucher schalten wie mache ich das an dem Ringkerndrossel??
hast du da ein Schaltbild wie man so was macht?

und welchen Ringkerndrossel nehme ich da, denn den du dort verlinkt hast? 



Oder du nimmst ein Hall-Sensor-IC .
hier benötige ich dann aber noch einen Ring oben drüber? und durch denn geht dann das Kabel?
auslesen kann ich denn dann mit meinem Messgerät? oder mit dem Arduino?

guntherb

was ich nur nicht verstehe ist um Ampere zu messen muss ich mein Messgerät in Reihe zu einem Verbraucher schalten wie mache ich das an dem Ringkerndrossel??
hast du da ein Schaltbild wie man so was macht? 
Einfach die Anschlüsse des Multimeters im Strommodus an die Anschlüsse der Spule.
Oder einen Widerstand dazwischen, dann kannst du an dem die Spannung messen.
Oder einen Gleichrichter und einen Widerstand dazwischen, dann kannst du sogar Gleichspannung messen.
Aber Achtung: Ungenau. Genauer wird es, wenn du den dicken Draht ein-  oder zweimal rumwickelst.
Aber du kannst gut sehen, wie sich der Strom ändert.

und welchen Ringkerndrossel nehme ich da, denn den du dort verlinkt hast? 
Ja die sollte gehen. Oder eine ähnliche. Mußt halt noch die Anzahl der Windungen zählen.


Die Hall-ICs zum Strommessen mußt du wahrscheinlich über den Arduino auslesen, aber da müßte man erst noch Arbeit in die Auswahl des besten ICs stecken. Bei vielen kannst du ohne Ringkern messen, nur in dem du das IC über den Leiter legst.
Es gibt viele Strommess-ICs. Schau dir doch mal die von Allegro an.
Grüße
Gunther

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