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Topic: Schaltung in Ordnung? (Read 14094 times) previous topic - next topic

Serenifly

Zum anderen sind da Bauteile mit dabei, die ich auf kein Steckbrett bekomm (Beispiel: MOSFET, Lade-IC).
Das ist das geringste Problem. Für sowas gibt es Adapter-Platinen

An SMD-Transistoren kann man zur Not auch Kabel anlöten

Fipsi

Jetzt versteht mich nicht falsch:
Ich bin nicht faul oder sowas, aber ich weigere mich systematisch dagegen so eine Schaltung auf dem Steckbrett aufzubauen.
Außerdem ist es doch viel gründlicher, wenn eure wissenden Augen über den Schaltplan schauen, als wenn ich was aufbau, durch Zufall "falsch richtig" verdrahte, was dann funktioniert, aber in der Schaltung anders ist oder ich am Steckbrett sozusagen andere Ergebnisse dann hab als auf der geäzten Platine.

LG

Fipsi
Funktioniert bei mir was nicht, dann liegt es an dem Teil, den ich sowieso nicht versteh ;)

mgcss

#32
Jan 28, 2015, 08:48 pm Last Edit: Jan 28, 2015, 08:51 pm by mgcss
ich habe mich bei dem ganzen Projekt schon lange ausgeklingt (nach der Diskussion um das erste Platinen-Layout). Ich muss aber gestehen, dass ich den Langmut der Leute hier im Forum echt bewundere. Eigentlich lässt Du Dir doch das ganze Projekt von den Leuten hier zusammen bauen. Eigeninitiative vermisse ich grundlegend. Dazu gehört halt auch, dass man Testschaltungen aufbaut und schaut was geht und was nicht. Gerade aus letzterem lernt man am meisten, wenn man herausfindet, warum etwas nicht funktioniert.

Ich hab erst am letzten WE eine 4-Kanal MOSFET Platine mit bis zu 13 A Pro Kanal umgesetzt.
Schritt 1: Schaltplan entwerfen
Schritt 2: Simulation in LTSpice - und siehe da, es ging nicht wie erwartet ... also wieder zurück zu Schritt 1 und Schaltplan anpassen.
Schritt 3: nachdem die Schaltung in Spice funktionierte auf Lochraster aufgebaut - und siehe da, es ging trotz erfolgreicher Simulation wieder nicht. Ein Kondensator sperrte nicht sauber - also noch ein zusätzlich Widerstand zwischen Basis und GND ran und es ging.
Schritt 4: Platinen-Layout machen

Da hätten wir hier im Forum tagelang über das Design quatschen können. Weder die Mängel, die bei der Simulation auffielen, noch der fehlende Kondensator wären dabei wahrscheinlich entdeckt worden.

Worauf ich hinaus will: wenn Du wirklich gute Schaltungen aufbauen willst, denn setz Dich endlich mal selber hin und probier das Zeug aus. Erst in der Simulation und dann in einem Testaufbau. Steckbrett oder Lochraster ist dabei egal. Aber beide Schritte sind unglaublich wichtig und würden den Leuten hier im Forum wirklich einiges an Nerven sparen.

Theseus

Außerdem ist es doch viel gründlicher, wenn eure wissenden Augen über den Schaltplan schauen, als wenn ich was aufbau, durch Zufall "falsch richtig" verdrahte, was dann funktioniert, aber in der Schaltung anders ist oder ich am Steckbrett sozusagen andere Ergebnisse dann hab als auf der geäzten Platine.
Ich habe einfach meine gewaltigen Zweifel, dass diejenigen, die rüber schauen, alle Schaltungsdetails und Datenblätter so genau kennen, dass sie dir eine verlässliche Aussage funktioniert/funktioniert nicht geben könnten. In den Datenblättern steht des weiteren nichts vom Zusammenspiel der Komponenten untereinander und deiner Software.
Deshalb vermutlich die sehr spärlichen Antworten, ob noch Änderungsbedarf besteht.

Mein Vorgehen wäre ja, Schaltplan entwerfen, Schaltplan auf dem Steckbrett zum laufen bringen und anschließend die Schaltung auf dem Brett wieder in einen Schaltplan übersetzen. Dann wären auch die zufälligen Verdrahtungsfehler im Schaltplan. Daraus wird dann das Layout für die Platine.
Mit dem Steckbrettprototyp könnte ich auch die Software entwickeln und ggf. auch noch die Hardware an die Software anpassen.

Es wäre ja auch noch was anderes, wenn du die Platinen selber ätzen würdest und fast so schnell wie andere eine neue Schaltung auf dem Steckbrett aufbauen, eine neue Platine hättest.

sschultewolter

Ich hab erst am letzten WE eine 4-Kanal MOSFET Platine mit bis zu 13 A Pro Kanal umgesetzt.
Kommt mir bekannt vor ;) Bin dabei in Eagle eine Platine aufzusetzen, um einen IRLR024N mit einer 3V3 Logik und 10/12V optimal mit einer diskreten Treiberstufe anzusprechen. Das ganze geht auch gänzlich ohne Gatetreiber, aber ist mit Verlusten behaftet, die ich möglichst klein halten möchte.

Das die Schaltungen erst auf dem Breadboard aufgebaut werden sollen, hate ich bereits im ersten Thread damals mehr als gefordert. Habe selber für alle SOP/SSOP/TSSOP, SOT223 Gehäuse passende Adapterplatinen in größerer Stückzahl. Lediglich die xQFN Gehäuse sind derzeit noch nicht dabei.
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

mgcss

Problem bei mir war, dass ich die Eingänge galvanisch über Opto-Koppler trennen wollte. Da warteten dann doch ein paar Stolpersteine. Beim ersten Schaltplan-Entwurf hätte ich schon darauf gewettet, dass er funktioniert ... aber der Teufel steckt halt so oft im Detail.

Trotz Simulation mit LTSpice habe ich beim Testaufbau übrigens immer noch 3 Anläufe gebraucht ;) Manche Sachen muss man auch einfach durch Versuch/Irrtum heraus finden ... und das geht halt nur, wenn man die Bauteile in die Hand nimmt und zusammen baut.

Eine große Sammlung Adapter Platinen hat glaube ich jeder, der sich intensiver mit Controllern / Elektronik auseinander setzt  ;)

Fipsi

Ich hoff dann mal, LTSpice ist kostenlos? N Vermögen für so n Programm will ich jez nicht ausgeben..

Woher bekomm ich diese Adapterplatinen? Beim eBay-Chinesen oder auch bei reichelt oder so?
Sind die dann DIP-ähnlich, also nur zum stecken/"drauf legen" oder muss ich da trotzdem löten?
Und unter welchem Namen find ich die?

Ganz ehrlich steh ich auf den Steckbrettaufbau überhaupt nicht, weil ich die Software erst auf dem Steckbrett dann fertig machen müsste um zu sehen, ob alles funktioniert (bis auf das Display hab ich ja keine Ausgaben, die ich durch meine Sinne wahrnehmen kann) und eben die Software würde ich lieber auf der Platine fertig machn, weil ich da weiß, dass es nicht an einem Wackelkontakt liegen könnte, wenn was nicht funktioniert.
Aber was solls.

Und wegen dem "ich lass mir alles machen":
Das ganze ist für mich ein ganz neuer Bereich, in den ich übertrieben gesagt nur das Ohmschr Gesetz mitgenommen hab. Von dem her hab ich eben fast keine Ahnung, welche Möglichkeiten es gibt, was zu lösen. Aktuelles Beispiel: Optokoppler/MOSFET.
Und wenn dann jemand kommt und sagt: "damit wärs viel einfacher" und ich davon noch nie was gehört oder es bisher nicht verstanden hab, dann is das auch nicht so ganz einfach für mich, weil mir das Hintergrundwissen fehlt und ich nicht weiß, wo/wie ich es mir aneignen soll, bzw. ichs trotzdem nicht in Kopf krieg.
Und ich behaupt auch definitiv nicht, dass ich das allein hingebracht hätte, ich vermut ohne eure Hilfe würd ich immer noch am Arduinonachbau hängen. Und dafür bin ich euch sehr dankbar, dass einige so viel Geduld und Nerven mit mir beweisen.

LG

Fipsi
Funktioniert bei mir was nicht, dann liegt es an dem Teil, den ich sowieso nicht versteh ;)

sschultewolter

#37
Jan 29, 2015, 09:16 am Last Edit: Jan 29, 2015, 09:38 am by sschultewolter
Google immer noch kaputt  :smiley-mr-green:  ?

LTSpice : http://www.linear.com/designtools/software/[/url
Adapterplatinen :
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2050601.m570.l1313.TR3.TRC1.A0.H0.Xadapterplatine+ssop&_nkw=adapterplatine+ssop&_sacat=0


Wenn du auf Steckbrettaufbau nicht stehst, dann brauchste ernsthaft nichts entwickeln oder aber dir ist das Geld egal für die 5-10 Revisionen, die du dann brauchst, bis der Aufbau elektrisch einwandfrei ist. Fehler unterlaufen immer und selbst wenn man laut Datenblatt der Forennutzer alles richtig angeschlossen hat, ist das keine Garantie dass es läuft. Denn auch das Layout ist durchaus wichtig. Zu lange Leitungswege, fasche Kühlflächen, Störung hochfrequenter Leitung ist alles möglich.

Es gab in Hannover auf der Messe eine nette Karte am O'Reiley Shop [siehe Bild unten]. Dachte eigentlich, dass es selbstverständlich ist. Danach wird letztenendes auch der Controller und alle anderen benötigten Komponenten bestimmt.

Wackelkontakt kann auch auf Platinen passieren, zB. bei kalten Lötpunkten. Werden die Steckbretter nicht vergewaltigt (zu dicke Adern der Zuleitungen, Leiterplatinenklemmen) besteht hier auch guter Kontakt. Lediglich bei hochfrequenten Signalen klappt das nicht mehr wirklich. Aber von solchen Signalen bis du ganz weit entfernt.

Wenn dir Hintergrundwissen fehlt, eigne es dir an. Hol dir professionelle Hilfe mit ins Boot oder ähnliches.
Orginal Atmel AVRISP mkII zu verkaufen. Anfrage per PN ;)

Fipsi

So ähnlich: Lag vorhin noch im Bett, bin da grad erst aus. Am handy such ich nicht so gern sowas, weil da oft die Hälfte nicht angezeigt wird ;)
Na Bravo.. das Ding ist wieder auf Englisch.. das wird ein Spaß..

Und es wird dich jetzt überraschen, aber wenn du sagst, dass ich nur nach den Forenusern und nicht nach Datenblatt aufbau, stimmt das nicht so ganz. Ich schau sehr wohl auch ins Datenblatt. Nur kann ich des öfteren damit dann nicht so viel anfangen. Das ist mein Problem.

Ich weiß leider nicht, was du für eine Karte meinst, da ist kein Bild.
Und auf solche Messen bin ich bisher leider auch noch nicht gekommen, weil nichts in meiner Nähe ist und ich auch mitten in der Pampa wohn (und noch nicht 18 bin, also noch nicht allein Auto fahrn darf).

Also bei meinem Steckbrett hab ich eigentlich nur solche Jumperwire und die DIP-Bauteile verwenden. Ich weiß nicht mehr genau, was das war, aber da hatte ich schon mal ganz am Anfang das Problem, dass ich keinen richtigen Kontakt hatte auf dem Steckbrett.
Und auf ne Lochrasterplatine mach ich das nicht mehr. Da sind mir am Anfang schon zu viele Bauteile abgeraucht :X

LG

Fipsi
Funktioniert bei mir was nicht, dann liegt es an dem Teil, den ich sowieso nicht versteh ;)

mgcss

dann solltest Du halt erstmal mit Projekten loslegen, die im Bereich Deiner Möglichkeiten liegen und diese dann Schritt für Schritt erweitern ... und nicht gleich mit einem, das weit über Deinen aktuellen Möglichkeiten liegt. Auch wenn Du es nicht hören willst: die meisten hier - mich eingeschlossen - haben damit angefangen, eine LED blinken zu lassen.


Doc_Arduino

Hallo,

nichts gehen Schaltungssimulation, jedoch darf man sich nicht 100% darauf verlassen. Mit größere Schaltungen gibt es auch nach Jahren noch Probleme, ist scheinbar zu komplex und wenn dann werden immer reale Bauteile simuliert. Egal ob das LTspice oder Multsim ist. Was funktioniert, sind die speziellen Berechnungstools von TI und so weiter, wenn man zum Bsp. einen StepUp/Down IC von dem jeweiligen Hersteller verwenden möchte, die Ein- und Ausgangsspannung kennt und die benötigten Bauteile herum berechnen lassen möchte. Dann wird neben den Bauteilen auch das Layout mit ausgegeben. Daran erkennt man das sich alles nur auf einen IC bezieht und optimiert ist.

Das beste ist immer noch Testaufbau und gucken was passiert ...  :)

SMD Adapter, zum Bsp. sowas. SO-8 auf DIP
http://www.ebay.de/itm/10x-SOIC8-4-9mm-x-3-9mm-Adapter-P009-31-/271383334516
der Typ hat alle möglichen Adapter im Angebot.
dazu noch Stiftleisten

Tschau
Doc Arduino '\0'

Messschieber auslesen: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=273445
EA-DOGM Display - Demos: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=378279

Theseus

Also bei meinem Steckbrett hab ich eigentlich nur solche Jumperwire und die DIP-Bauteile verwenden. Ich weiß nicht mehr genau, was das war, aber da hatte ich schon mal ganz am Anfang das Problem, dass ich keinen richtigen Kontakt hatte auf dem Steckbrett.
Bei den Steckbrettern kann ich empfehlen verschiedene Modelle zu kaufen. Manche funktionieren etwas wackeliger oder haben Probleme mit dicken Beinen. Mit mehreren Brettern kann man an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten, parallel Teile testen und optimieren oder ein Projekt in Modulen entwickeln.

Mit Lochraster hatte ich immer nur Misserfolge, deshalb liebe ich Steckbretter so.

Ich würde bei deinem Projekt wohl alle Grundmodule kaufen (z.B. Arduino, Netzwerkcontroller, Spannungswandler, Lademodul, Display, Spezial-ICs usw), dazu noch eine breite Auswahl Bauteile (z.B. Elkosortiment, Diodensortiment, Philips Ersatzteilpaket von Pollin) um einen breiten Bauteilfundus zu haben und Elektronikwerkzeug (Lötstation, Multimeter, Zangen, usw.) besorgen.

Damit wäre ein Funktionsprototyp wohl in kurzer Zeit zusammen gesteckt. Dann kann man die einzelnen Module nach und nach gegen Eigenentwicklungen austauschen.

Und wegen dem "ich lass mir alles machen":
Das ganze ist für mich ein ganz neuer Bereich, in den ich übertrieben gesagt nur das Ohmschr Gesetz mitgenommen hab. Von dem her hab ich eben fast keine Ahnung, welche Möglichkeiten es gibt, was zu lösen. Aktuelles Beispiel: Optokoppler/MOSFET.
Und wenn dann jemand kommt und sagt: "damit wärs viel einfacher" und ich davon noch nie was gehört oder es bisher nicht verstanden hab, dann is das auch nicht so ganz einfach für mich, weil mir das Hintergrundwissen fehlt und ich nicht weiß, wo/wie ich es mir aneignen soll, bzw. ichs trotzdem nicht in Kopf krieg.
Ein paar Bücher und ein bisschen Bastelwillen abseits des Hauptprojektes vermittelt das nötige Grundwissen. Gerade hier kann ich bei dir keinen Willen erkennen. Mal Leds blinken lassen, einen Lichtsensor oder ein Thermometer bauen, einen Motor mit Transistor oder FET ansteuern, usw.. Die Erfahrungen daraus würde einige endlos lange Threads zu grundlegendsten Sachen ersparen. In den Büchern wären dir garantiert schon  FETs und Optokoppler über den Weg gelaufen und aus den Experimenten wüsstest du, wie du sie anwenden könnte.

mgcss

Hallo,

nichts gehen Schaltungssimulation, jedoch darf man sich nicht 100% darauf verlassen.
Da gebe ich Dir natürlich uneingeschränkt Recht. Das ist sicherlich kein Allheil-Mittel ... allerdings sind mir in Simulationen schon etliche Fehler aufgefallen. Und ein paar Bauteile in der Simulation zu verändern ist allemal einfacher als in einem Testaufbau. Ich muss aber gestehen, dass mir manchmal auch die Disziplin fehlt um immer alles erst zu simulieren ... ich löte halt auch gerne ;)

Fipsi

Dann fang ich jetzt mal von vorne an.
Zu erst mal zum aktuellen Stand:
Ich hab jetzt mal vier Bilder angehängt, auf denen man sieht, was ich aktuell hab.
Das einzige, was bei diesem Gerät noch fehlt ist die Datenleitung, die ich noch nicht angebracht habe, damit ich dieses Gerät anderen vorzeigen kann, ohne, dass n lästiges Kabel mit Abzweigdose dran hängt.
Die Folie auf der Tastatur hab ich mir von einer aus meinem Verein bedrucken lassen.
Jetzt kann der Akku so nicht geladen werden. Noch ist leider keine Ladeschaltung eingebaut und die Hohlsteckerbuchse ist blind. Zum laden muss der Akku herausgenommen und in ein extra Ladegerät gesteckt werden.
Sofern kein Steuergerät vorhanden ist, kann nicht mehr angezeigt werden, als auf dem Display zu sehen ist. Gibt das Steuergerät Befehle, ändert sich dementsprechend die Anzeige.
Ich weiß, dass meine Kontruktion, vorallem was den Displayanschluss angeht, nicht die sauberste Lösung ist. was ich dazu geplant hab, kommt später.
Die Software für das Terminal ist soweit komplett fertig. Der Datenaustausch funktioniert ja über einen MAX487 für größere Entfernungen und bis zu 61 Terminals (+ 1 Steuergerät).
Wenn ich über den PC das Steuergerät simulier, arbeitet das Terminal einwandfrei, so, wie ich es haben will.
Beim Punkt Steuergerät hab ich noch Probleme:
Der Datenaustausch mit den Terminals sollte soweit funktionieren, soweit ich das bisher testen konnte. Allerdings hatte ich noch nicht die Gelegenheit die Verbindung zum Server (über Ethernet) zu testen und optimieren, da meine Ethernetboard entweder nicht richtig angeschlossen ist und/oder schon abgeraucht ist (5 V / 3,3 V - ihr versteht schon *duck und renn*).
Letztes Wochenende war ja das Turnier, das mein verein ausgerichtet hat. Hier wollte ich ja mein System mal testen.
Ist leider aufgrund des nicht funktionierenden Steuergeräts geworden.
Ein paar Tage zuvor hatte ich die Idee, dass ich mir dann wenigstens eine Schnittstelle PC <-> Terminals baue, diee eigentlich relativ einfach war:
PC <-> USB-Konverter <-> MAX487 <-> Terminals
Der Erfolg hierbei war allerdings zweiteilig:
Die Terminals haben die Daten empfangen und verarbeitet, allerdings hab ich am PC nie eine Antwort erhalten. Was allerdings an meiner Steuergerätersatzschaltung liegen muss. Grund meiner Behauptung: Schließ ich den USB-Konverter direkt an den Terminals an (ohne MAX487), so kommen die erwarteten antworten. Der andere Grund: Der USB-Konverter hat permanent wild durch die Gegend geblinkt, ohne, dass irgendwelche Daten verschickt wurden (sollten).
Das waren zum einem die Gründe, warum ich mein System nicht testen konnte.
Der andere Grund war: selbst wenn die Ersatzschaltung geklappt hätte, wäre ich nicht dazu gekommen, das ganze zu händeln. Ich hätte ja permanent die Protokolle schreiben bzw. auswerten und in meine Auswertungssoftware eintragen bzw. auslesen müssen. Das wäre ein riesen zeitlicher und nervlicher Aufwand gewesen. Doch in beiden Punkten hat mr die andere Aufgabe bei den Turnieren einen Strich durch die Rechnung gemacht:
Nebenbei musste ich die Start- und Ergebnislisten betreuen und für die Schützen da sein, sollte was nicht gestimmt haben. Und mitten drin einsteigen ist leider nicht.

Das war's jetzt mal zum aktuellen Stand.

Meine weiteren Pläne:
Weg mit dem Kabelmist!
Ich will mir meinem System auf Funk umsteigen. Dafür wurden mir sehr die Xigbee-Module an's Herz gelegt, wovon ich mir schon bereits zwei bestellt hab. Muss jetzt allerdings gestehen, dass ich mich in diese noch nicht eingearbeitet hab, das kommt jetzt dann die nächsten Wochen.
Am Gehäuse wird's dann so aussehen, dass die Kabelverschraubung weg kommt und stattdessen eine Antenne. Muss jetzt zugeben, die Antenne schaut dann nicht so toll aus, weil die länger ist als das Gehäuse (Antenne: 200mm; Gehäuse: 196 mm).
Dazu kommt dann noch, dass ich einen zweiten Akku wegen des Zigbee-Moduls benötige.
Jedoch ist mir das das wegfallende Kabelzeug wert. Und wenn man das umrechnet: die Funkversion kommt mir in etwa genauso teuer, als wenn ich auf Kabel rüsten muss (wenn man mit der witterungsbeständige Außenversion rechnet).
Eine weitere Änderung für das Innenleben:
Ich werd die Tastaturplatinen ätzen lassen. Ich brauch jetzt etwa 45 Minuten für EINE Tastaturplatine. So dann nur noch Taster drauf und fertig. Das sind mir die 4 € wert. Zudem hab ich dann nicht so ein Kontaktproblem mit dem Fädeldraht.
Außerdem werd ich meine Verdrahtung zum Display anders gestalten: Die Leitungen (SDA, SCL, +5 V, GND) werden mit auf die Tastaturplatine gehen und von da über Jumperwire am Display angeschlossen. Durch die Wannenstecker an Tastaturplatine und Hauptplatine kann ich so sauber Ober- und Unterbau voneinander trennen, was aktuell ja nicht möglich ist. Zudem schaut's um weiten sauberer aus und ist weniger Arbeit.
Das mit den Jumperwiren werde ich auch für die Verbindung zum Xigbee-Modul übernehmen.
Auch die Ladesituation wird eine Änderung erfahren:
Da in der nächsten Ausführung eine Ladeschaltung eingebaut sein wird, müssen die Akku's nicht mehr herausgenommen werden. Stattdessen kann man an der Hohlsteckerbuchse 7 - 16 V anstecken und dann werden sie geladen. Ob ich dazu noch eine Zustands-LED einbau, weiß ich noch nicht sicher.
Aber auch die Tastaturfolie werde ich noch mal ändern:
am Rand des Tastaturfelds des gehäuses ist ein Absatz von etwa 1,5 mm. Ich hätte gern eine Folie da drin, so genauso dick ist, also mit dem Rand abschließt. Bisher haben wir noch ncihts passendes gefunden, aber das wird hoffentlich noch.  
Am Steuergerät kommt noch zusätzlich die Änderung dazu, dass ich kein extra Ethernetboard verwende, sondern einen ENC28J60 direkt auf meiner Platine hab.

Das war jetzt mal so ziemlich alles zum aktuellen Stand un den geplanten Änderungen am Rande.

Dann mal zurück zum eigentlichen Thema:
Da ich ja noch nicht 18 bin, hab ich bisher alle meine eBay-Käufe und PayPal-Bezahlungen über meine Mam abgewickelt.
Bevor ich jetzt die Teile für den Testaufbau wieder über meine Mam bestell, wart ich noch die letzten paar Tage und bestell's dann endlich selber.
Ich werd mich dann mit den Tastergebnissen hier wieder melden.

Sorry für den Roman und LG

Fipsi
Funktioniert bei mir was nicht, dann liegt es an dem Teil, den ich sowieso nicht versteh ;)

Fipsi

Diese zwei Bilder wollte er mir nicht anhängen.

Und dann noch schnell zu Theseus:

Es soll jetzt nicht wieder eine Ausrede sein, aber so denk ich nun mal:

Ich bin Azubi, meine Familie schwimmt nicht gerade im Geld und ich kann mir nicht alles leisten.
Mein Projekt ist vorallem losgelaufen, weil ich von einem Vereinsmitglied eine rießige Spende erhalten hab.
Ich kann zwar zu dem Projekt auch selber einiges beisteuern, aber ich überleg mir für jedem Kauf 3x, ob's das richtige ist.
Deswegen ignorier ich auch zum Großteil posts a la: "Kauf dir von allem etwas", denn dafür hab ich einfach nicht das Geld.
Ich weiß, es wär manchmal nicht ganz unsinnig, andere Teile auch da zu haben, hab ich auch schon gemerkt, aber ich bestell dann lieber was nach, als dass ich viel mehr da hab, als ich wirklich brauch.

LG

Fipsi
Funktioniert bei mir was nicht, dann liegt es an dem Teil, den ich sowieso nicht versteh ;)

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