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Topic: XBee Reichweitenabschätzung (Read 8672 times) previous topic - next topic

Realizer

Das mit den Rohren hab ich mir auch schon überlegt. Das Problem dabei ist, das alles geerdet ist. Jedock könnte zumindest theoretisch ein geladener Kondensator zwischen Wasserhahn und Zentralheizungsrohr "entladen werden. Unten, wo das Nutzwasser (Warm) un den Keller kommt einige hundert Windungen aus Kupferlackdraht sauber drumwickeln und dann an diese Spule einen Operationsverstärker hängen (sehr hohe Verstärkung).

Nun müsste am Ausgang des Operationverstärkers ein kurzes Signal messbar sein, immer dann, wenn oben der Kondensator entladen wird ;-)

Aber das ist nur eine ganz wage These. Zu viele "Erdverbindungen" mit den Rohren. Wenn Kunstoffrohre verwendet werden, würde ich bei diesem Experiment eher abraten. Vor allem wenn man mit höheren Kondensatorspannungen arbeiten will.

Du wäscht dich gerade am Wasserhahn, jemand kommt rein, drückt auf den Knopf ;-)

Nochwas: Die "Erdverbindung" von einer Steckdose im Bad ist für dieses Experiment ungeeignet, weil sich meistens sogenannte FI-Schutzschalter in den Zuleitungen befinden. Dann würde im Bad (oder jenachdem) sogar im ganzen Haus der Strom abschalten.
Eine Kuh macht muuhh.
Viele Kuehe machen Muehe

heizung

Hey, ihr seit echt Klasse ;-)
Morgen kommen jetzt endlich meine Boards, dann werde ich erstmal sehen, wie es mit dem Takten geht, vielleicht reicht das ja schon völlig aus.

Danke

udoklein

Eben, warum nicht gleich runter unter 2kHz und per Schall (z.B. DTMF http://de.wikipedia.org/wiki/DTMF) übertragen? Das wäre doch mal cool. Das Treppenhaus ist ja offen :)

Gruß, Udo
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

udoklein

Achso: die DTMF Töne könnte man auch Spitze ins Rohr einkoppeln.  Rohre sind ja wie dafür gemacht.

Gruß, Udo
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udoklein

@Realizer: wieso sollte ein FI abschalten wenn der Erdleiter Strom abbekommt? Der FI misst doch die Differenz zwischen Phase und 0. Solange der Nullleiter nicht mit dem Erdleiter zusammen geschaltet ist (und das sollte ja eigentlich nicht der Fall sein), sollte der nicht auslösen, oder?

Gruß, Udo
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Realizer

#20
Jul 21, 2010, 10:31 pm Last Edit: Jul 21, 2010, 10:57 pm by Realizer Reason: 1
Also erstmal vorneweg Udo, die Idee mit dem DTMF find ich Spitze ! :-)
Niederfrequente Töne lassen sich besser über größere Distanzen übertragen. Genau so wie sich das mit den Funkwellen verhält ;-)
Um dies zu konkretisieren: Klopft mal vorsichtig in einem 20-stöckigen Hochhaus eine Stunde lang gegen die Wasserleitung (wenn sie aus Metall ist). Anschließend wertet ihr die Beschwerden der Mitbewohner aus ;-) - Dann wisst ihr welche Reichweite diese Technologie hat ( lol ) Ich wette Reichweite sehr hoch !

Und wahrscheinlich hatte ich fast genauso wie du zum selben Zeitpunkt die Idee Wasserrohre über niederfrequenten Schall zum klingen zu bringen. - Da gibts noch diese Solenoids. Elektrische Spulen in denen sich ein "Klöppel" frei bewegen kann. Den richtigen Rhytmus ausgeben und auswerten.

@ Udo, FI: Hast du abolut Recht. Da hab ich mich gedanklich vertan  ::)
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raalst

vielleicht kann man auch mit das wasser selbst arbeiten.
Ich denke, mit drueksensor kan mann dass offnen der hahn spueren.
so kann mann eine "code" zum arduino senden, e.g hahn 2 sec offen, 2 sec dicht, dann wieder offen meint "pumpe an" .  
oder mann kann vielleicht einfach dass gerausch des wassers hoeren ?

sind aber doch nuer gedanken.

und sie koennen auch ultraschall mittels die rohren senden,
dann gibt es keine erdungs probleme. mit ultraschall kann mann
eine dtmf code senden (aber auch simpler : on/off keying).
ultraschall weil mann dass nicht hoert. aber man kann auch
mit ein loeffel auf rohr slagen (wie in gefaengnis).

dass wird bestimmt ein tolles project !



Realizer

#22
Jul 21, 2010, 11:20 pm Last Edit: Jul 21, 2010, 11:21 pm by Realizer Reason: 1
Ok, raalst,
Mit dem Drucksensor hast du auch Recht, aber kostet richtig Geld und muss installiert werden. Deine Ultraschallgedanken mag ich sehr, da auch diese Übertragungsart für bestimmte Zwecke sinnvoll sein kann. Aber bitte verzeih mir, aber ich bleibe dabei: Die Dämpfung eines hochfrequenten Tonsignals steigt stark mit der Frequenz. Rohre mit Ultraschall zu erregen, klappt im Mauerwerk nur wenige Zentimeter.

Wobei ich sagen muss daß deine Idee mit dem "Geräusch des Wassers" wiederum auch sehr gut ist. Durchaus anwendbar :-) . Allerdings muss man dann die "Geräusche" die im Haus produziert werden von denen trennen, die "Wasser-einschalt-Geräusche" sind. ;)
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raalst

#23
Jul 21, 2010, 11:40 pm Last Edit: Jul 21, 2010, 11:53 pm by raalst Reason: 1
Hi Realizer,

Sie haben recht, aber nuer in luft.
dass ultraschall signal wird durch dass wasser in die rohren weit getragen.

mann braucht nuer ein piezo teil (aus eine buzzer) auf dass wasser rohr fest zu machen.

siehe z.b. diese link (english)
http://www.dtic.upf.edu/~jlozano/interfaces/blow_sensor.html  

aber sind alles nuer vorschlagen...

ps :
sog. "fishfinder" auf diese frequenzen (50 und 200 khz) haben bis
zum 50 meter reichweite, dass heisst dass das zeug seine eigene
echo hoeren kann, meint ein 100 meter strecke hin und her.






Realizer

#24
Jul 21, 2010, 11:49 pm Last Edit: Jul 21, 2010, 11:54 pm by Realizer Reason: 1
Ok, raalst in Ermangelung der notwendigen Erfahrung halte ich mich ich Sachen Ultraschall im Mauerwerk zurück. Aber ich freue mich über jeden Beitrag der in diesem Topic entsteht.

Jedenfalls scheint Schall überhaupt eine vielversprechende Lösung des Problems zu sein :-)

Nun halte ich mich aber mal ein bischen raus,  ... Die anderen Gleigesinnten sollen auch mal was sagen.

P.S. darfst ruhig gerne "du" zu mir sagen.
Eine Kuh macht muuhh.
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tobi42

Wie wäre es mit nem RF sender? Gibts billig und angeblich 3 Stockwerke Reichweite mit Antenne.

http://www.glacialwanderer.com/hobbyrobotics/?p=291

Grüße
Tobi

heizung

Guten Abend!
Lebenszeichen: Teile eingetroffen, und alles, was ich bisher probiert habe, hat tatsächlich funktioniert <tock, tock, tock> - bisher bin ich ehrlich begeistert.
Re. RF das klingt als ob es klappen könnte.
Vorher muß ich jetzt nur noch eine Versorgung bauen, weil die Heizung nicht, wie das Handbuch sagt, 12V zur Verfügung stellt, sondern 24  >:( - das erscheint mir für den internen Wandler etwas heftig, oder?  

Realizer

#27
Jul 25, 2010, 11:57 am Last Edit: Jul 25, 2010, 09:44 pm by Realizer Reason: 1
Quote
nicht, wie das Handbuch sagt, 12V zur Verfügung stellt, sondern 24  Angry - das erscheint mir für den internen Wandler etwas heftig, oder?


Ja, allerdings.

Du findest bestimmt in denem Fundus ein Steckernetzteil mit ca 7,5 V. Ansonsten Spannungsregler vom Typ 78XX verwenden. Wenn du genau 5 Volt willst, dann einen 7805. Es kommt auch darauf an, was du an diese Spannungsversorgung noch alles mit anschließen willst. Willst du den RF-Empfänger mit 9 Volt betreiben, dann nimm einen 7809 ;-) -> daran kannst du dann auch den Arduino mit dranhängen (am runden Hohlstecker). Wenn du den Arduino am 5V-Anschluss verwenden willst, dann musst du ihm dort auch möglichst genau 5 Volt geben ;)
Eine Kuh macht muuhh.
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heizung

<Grummel> - habe nachgemessen, die Heizung liefert locker 28V... Und noch besser, der Tastereingang ist offensichtlich nachrangig mit der Rücklauftemperaturschaltschwelle verheiratet, da kann ich tasten, bis ich schwarz werde, wenn er glaubt, er sei schon heiß genug, schaltet er die Pumpe einfach nicht.
Also Kommando zurück: Pumpe direkt ans Netz hängen, und kpl. vom Board steuern lassen. Am Schluß wär's am billigsten/sichersten, für 8? eine digitale Wochenschaltur zu kaufen, und an deren Innenleben vorbei auf das Relais zu gehen? Müßte nicht mit Netzstrom rumtun, Gehäuse und Stecker/Dose wäre ja auch schon dabei...

Realizer

Quote
der Tastereingang ist offensichtlich nachrangig mit der Rücklauftemperaturschaltschwelle verheiratet

Das hast du schön gesagt :-) . Dann verheirate doch den Temperatursensor mit dem Arduino. Die Pumpe und dein Funksender heiraten gleich mit. Der Rest ist dann nur noch Software ;-)
Eine Kuh macht muuhh.
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