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Topic: Projekt Gartenbewässerung - Anfänger benötigt Hilfe (Read 17606 times) previous topic - next topic

Wuehlmaus

´bin als Anfänger (erst seit Januar 2016 dabei)
immer wieder überrascht was es alles fix fertig zu kaufen gibt!!!

Aber oft gilt ja auch: "Der Weg ist das Ziel!"

Dogger330

#46
Apr 15, 2016, 10:42 am Last Edit: Apr 15, 2016, 11:35 am by Dogger330
Hab da zufällig was gefunden was ich mir an deiner Stelle holen würde:
http://www.ebay.de/itm/3-in-1-PH-Tester-Soil-Water-Moisture-Light-Test-Meter-for-Garden-Plant-Flower-AO-/141939733549?hash=item210c44742d:g:XV0AAOSwzvlW9SL9
Für den Preis kann man nicht viel falsch machen und es lässt noch ein paar Erweiterungen zu.

Die analoge Anzeige lässt sich bestimmt relativ einfach vom Arduino abgreifen.
Diese Werte per Funk zu übermitteln könnte auch noch als Erweiterung machbar sein und hat bestimmt in dem Gehäuse noch platz. Klebst noch ne größere Solarzelle drauf und mit einem kleinen Akku hast du eine mobile Messstation ohne dein Garten verkabeln zu müssen.     

Das Problem bei den Feuchtigkeitssensoren ist das sich der Kupferfühler über die Zeit durch den Elektrischen Fluss zersetzt ( Einfach ausgedrückt )
Wenn du den Sensor nicht 24 Stunden laufen lässt sondern nur paar mal kurz am Tag betreibst kannst du die Lebenszeit bestimmt um paar Jahre erhöhen.   
Sollte ich mal wieder meine Gedanken nicht verständlich zu Text verwandelt haben bestraft mich mit Fragen.

Orandus

Hallo Dogger,

danke für den Link. Werde direkt mal 2 bestellen. Mal schauen wann sie ankommen und was ich damit anfangen kann :)

Aktueller Projektstand: Ich habe nun 2 Arduinos (Mega) am Laufen. Einmal die Controleinheit inkl NRF24l01 und 2.8" Touch TFT, und dann die Messstation inkl. NRF24l01 und Temperatursensor. Den Tempsensor habe ich eher aus Spaß zum Testen eingebaut, da ich ihn hier noch herumliegen hatte.

Programmtechnisch wartet die Messstation, bis sie vom Controller angefunkt wird, macht dann eine Temperaturmessung und schickt die Temperatur dann an den Controller. Dieser zeigt die Temperatur dann auf dem TFT an. Das Ganze funktioniert aktuell per Touchdruck auf einen Button im TFT Display recht gut. Aus irgendeinem Grund werden allerdings 2 Messungen zurückgeschickt, die eine mit 0 Grad, die letzte immer mit der richtigen Temperatur. Das bekomme ich aber auch noch gefixt.

Später soll es so laufen, dass alle 5 Minuten die Temperatur abgefragt wird und zum Zeitpunkt der Wässerung auch noch die Bodenfeuchtigkeit im Beet.

Was an Hardware noch fehlt ist die RTC DS3231 und Lötstation plus Zubehör, damit ich das Ganze mal (vernünftig) zusammenlöten kann. Ich hatte überlegt, Stifleisten (Female/Male) auf Lochrasterplatinen zu löten und dann TFT, NRF, DS3231, Arduino Nano (Messstation) usw. nur in diese hineinzustecken, damit ich sie eventuell später leicht ausstecken kann. Bin mir nur nicht sicher, ob das hält.

Nächste Überlegung ist, ob ich für die Kabelverbindungen zwischen Arduino und Peripherie auch die Stiftleisten verlöten soll und dann einfach die Jumperkabel vom Breadboard zur Verbindung nehme, oder ob ich die Kabel direkt an die Lochrasterplatine verlöte und zum Arduino führe. Variante 1 sieht schöner aus in meinen Augen, hat aber eher keinen praktischen Nutzen:)

Da ich die Lötstation aber erst Ende des Monats erhalte, versuche ich gerade meine Ungeduld zu zügeln. Habe mir die Ersa Analog 60 zum Geburtstag gewünscht. Hoffe, dass ich mit ihr klarkomme. Das letzte Mal habe ich in der Schule mit einem Lötkolben gearbeitet...

Falls jemand eine Idee für wasserfeste Gehäuse für Arduino Nano, Funkmodul, Tempsensor und ein- ausgehende Kabel für Stromversorgung bzw. Feuchtigkeitssensor hat, nehme ich diese gerne an :) Hatte noch keine Zeit, da länger zu lesen. Muss ja nichts großes sein.

Viele Grüße,
Lars

agmue

stoni99 verwendet solche Gehäuse "Durch umlaufende Nut mit Neopren-Dichtung zuverlässig vor staub- und spritzwasser geschützt (IP 65)". Außerdem Netzkabeldurchführung.

Bei allem, was Du steckst, mußt Du auch an Korrosion denken :)
Aus irgendeinem Grund werden allerdings 2 Messungen zurückgeschickt, die eine mit 0 Grad, die letzte immer mit der richtigen Temperatur. Das bekomme ich aber auch noch gefixt.
Da wird möglicherweise ein Integer (zwei Byte) geschickt, aber nur ein Byte erwartet. Irgendwie da würde ich mal suchen.
Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Wuehlmaus

Hallo Lars!
bezüglich Gehäuse habe ich letzte Woche was nettes gesehen. auch wenn es kein Arduino ist.
Guckst Du Anlage.
Für "PG-Verschraubungen" (die Kabeldurchführungen, ich weiß der Begriff "PG" ist nicht mehr aktuell) gibt es auch Gummistopfen wo Du statt einem zwei kleine Käbelchen absolut dicht durchführen kannst.
Falls ein kompletter Stecker durch soll gibt es auch Lösungen. (z.B. inotec kabeldurchführungen).
Gruß
Martin

Orandus

Hi zusammen,

danke für die Ideen mit den Gehäusen. Ich werde demnächst mal wieder eine Bestellung aufgeben müssen. Seit ich mit dem Arduino angefangen habe, hat unser Postbote wieder reichlich zu tun :)

Gestern habe ich noch einmal an dem Sketch für die Funkübertragung gebastelt. Alles lief gut, nur noch schnell Codebereinigung vornehmen, auf den Arduino hochladen und... nichts lief mehr. Die Fehlersuche hat mich gestern 2 Stunden gekostet, heute habe ich ihn gefunden: Eine Steckverbindung hatte sich am NRF24l01 gelöst...

Trotz alledem habe ich mich dazu entschlossen mich nicht nur beruflich, sondern auch privat mit dem Thema Configuration Management zu befassen. Einfach mal auf einen alten "lauffähigen" Stand zurückzukommen und neuen Code testen zu können macht auch bei nur einem "Entwickler" durchaus Sinn.

Nach einigem Suchen möchte ich versuchen, die Programmierung zukünftig über Visual Studio 2015 zu machen, und den Code in einem Git Repository auf meinem NAS zu versionieren. Mal schauen, ob und wie das Ganze funktioniert.

Wie macht ihr das? Entwickelt ihr alle direkt in der Arduino SW? Versioniert ihr euren Code?

Ansonsten ist das Relaismodul angekommen, aber ich habs noch nicht testen können. Ich warte sehnsüchtig auf die RTC, damit ich den Hauptteil der Kontrolleinheit endlich umsetzen kann.

VG,
Lars

agmue

Wie macht ihr das?
Für mich ist es nur ein Hobby, ich nutze die IDE und kopiere Test.ino nach Test.ino.001, was simpel aber für mich ausreichend ist.
Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

stoni99

Hab jetzt auch schon für den Aussenbereich so'ne "Küchen-Aufbewahrungs-Dosen" verwendet. Die Dinger gibt es auch mit klickbarem Deckel indem sich eine Dichtung befindet. Kostet viel weniger und ist auch in kleinen Größen erhältlich.

Noch günstiger: Den Küchenschrank der Frau plündern - und unschuldig gucken...  :smiley-mr-green:

Sowas in der Art

Kabeldurchführungen kann ich auch einfach per Silikon oder flüssigem Gummi abdichten (ist ja nicht für Unterwasser)

stoni99 verwendet solche Gehäuse "Durch umlaufende Nut mit Neopren-Dichtung zuverlässig vor staub- und spritzwasser geschützt (IP 65)". Außerdem Netzkabeldurchführung.

Bei allem, was Du steckst, mußt Du auch an Korrosion denken :) Da wird möglicherweise ein Integer (zwei Byte) geschickt, aber nur ein Byte erwartet. Irgendwie da würde ich mal suchen.

Orandus

Hallo zusammen,

nach langer Zeit mal wieder ein Update.

Es hat sich nicht wirklich etwas getan...  Anstatt der RTC die ich bestellt hatte, kam ein Akku an?!? Das Geld bekomme ich zwar zurücküberwiesen, aber jetzt sind es wieder gut 4 Wochen Wartezeit nur wegen einer DS3231. Sehr ärgerlich. Wahrscheinlich kommt diese dann auch nocht mit einer Batterie statt einem Akku...

Meine Lötstation ist angekommen, erste Lötversuche wurden gestartet, erste Lochrasterplatinen zerstört :) Zum Glück habe ich mit Stiftleisten angefangen und nicht mit den Bauteilen direkt... Aber das wird schon.

Aber: Ich war gerade mal im Baumarkt und habe mir verschiedene Hauswasserwerke und Beregnungssysteme angeschaut. Da reduziert habe ich direkt ein Gardena Starterset mit 25 Meter Schlauch und diversen Düsen/Beregnern mitgenommen.

Auf dem Rückweg ist mir dann folgendes in den Sinn gekommen: warum umständlich über HWW, Relais/Magnetventile? Ginge es nicht auch, einfach eine Tauchwasserpumpe mit Leerlaufschutz zu nehmen, diese über eine Outdoor-Funkstecksteckdose anzuschließen und die Steckdose per Sender zu schalten?

Die Steckdose für die Pumpe liegt nur max. 0,5 Meter entfernt von der Kontrolleinheit, getrennt durch eine Gartenhauswand aus Holz. Das sollte doch machbar sein? Ich habe noch nicht nachgesehen, aber im Idealfall gibt es Funksteckdosen, die im 2,4Ghz Band empfangen, dann bräuchte ich neben dem NRF24l01 nicht noch einen 433Mhz Sender dazubasteln.

Falls ich da nicht einen gewaltigen Gedankenfehler drin habe, würde ich mir Relais, Magnetventile, extra Netzstecker für die Magnetventile plus Bastelei und Verlegerei der Stromkabel sparen...

Dieses Startersystem von Gardena hat sowieso eine Drosselung, die den Wasserdruck auf 1,5 Bar reduziert. Da könnte ich doch den Schlauch von der Pumpe mit Hilfe eines Y-Stücks teilen, an beiden "Ausgängen" die Drosselung einbauen und dann beide Beete gleichzeitig bewässern lassen? Einen Grund dies getrennt zu machen gibt es nach mehrmaligen Nachdenkens auch nicht wirklich. Und die 2x1,5 Bar sollte eine Tauchwasserpumpe schaffen, oder?

Sollte sich unser Nachbar einen Spaß daraus machen, auf gleicher Frequenz zu senden, kann nicht mehr passieren, als das max. 800l Regenwasser im Garten versickern.

Was haltet ihr davon?

@Stoni: Danke für den genial einfachen Tip mit den Küchendosen. Da ich die Küche (und den Garten) unter meiner Hoheit habe, muss ich auch nicht mit Bestrafungen rechnen :)

Viele sonnige Grüße (perfektes Wetter für einen Bewässerungspost :) )
Lars

agmue

Und die 2x1,5 Bar sollte eine Tauchwasserpumpe schaffen, oder?
Da gibt es sehr unterschiedliche Typen! Manche sind auf Volumen, andere auf Druck optimiert. Es hilft wie immer nur ein Blick in die Produktbeschreibung.

Danke für die Grüße, wir hatten 26 °C bei blauem Himmel.
Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Orandus

Hallo Agmue,

du hast Recht. Nach etwas längerer Recherche musste ich feststellen, dass die Tauchpumpen zwar einiges an Liter/Stunde schaffen, aber dafür nicht wirklich Druck aufbauen. Das hätte ich vorher nicht gedacht.

Aber ich habe vorhin mal nachgemessen. Die 25 Meter Wasserschlauch aus dem Set (inkl. Verzweigung) sollten ausreichend sein, um das eine Beet komplett zu bewässern und das andere, welches sowieso nur minimal mit Wasser versorgt werden muss, zumindest zu erreichen. Da kann ich dann am Ende des Wasserschlauchs noch die kleineren Verteilerschläuche anschließen und alle wichtigen Pflanzen erreichen. Auf dem Weg zu diesem Beet stehen nur größere Büsche, die nicht bewässert werden müssen und wo somit auch kein Druckabfall herrscht.

Ich habe eine Gardena Tauchpumpe gefunden, die 2 bar aufbauen kann. Dann kommt also erst der Druckminderer auf 1,5 bar (oder ein etwas größerer auf 2 bar) und danach die Y-Verzweigung.

Zumindest in der Theorie ergibt das Sinn für mich :)

Ich bin sehr gespannt, wie es in der Praxis aussieht.

Gerade habe ich (hoffentlich erfolgreich) einen Arduino Nano mit den mitgelieferten Stiftleisten verlötet. Ein Test wird gleich noch folgen.

Ansonsten noch kurz zu meinem IDE Vorhaben: Leider habe ich es nicht geschafft, die NRF24l01 Bibliotheken in Eclipse einzubinden. Aber ich habe es nun so gelöst, dass ich das komplette Arduino Verzeichnis unter Git Versionskontrolle gestellt habe und mein Raspberry als entferntes Repository dient. So kann ich auf meinem "Hauptrechner" die Messstationen programmieren, den Code auf den Raspberry laden und an dem Rechner, wo die Messstationen dranhängen und beschrieben werden brauche ich denCode nur per Git Befehl herunterzuladen und kann ihn flashen. Das erspart mir das ewige Umgestecke der Hardware bzw. Code-Schickerei per Mail...

Viele Grüße,
Lars

agmue

Ich habe eine Gardena Tauchpumpe gefunden, die 2 bar aufbauen kann. Dann kommt also erst der Druckminderer auf 1,5 bar (oder ein etwas größerer auf 2 bar) und danach die Y-Verzweigung.
Ganz wesentlich ist neben dem Druck auch das Volumen, das am Ende gebraucht wird. Am Ende von 25 Meter Wasserschlauch hast Du den gleichen Druck wie am Anfang, wenn Du Tröpfchenbewässerung machst. Entnimmst Du mehr, hast Du wegen des Fließwiderstandes einen merklichen Druckabfall. Da könnten die Druckminderer, die möglicherweise nur den Querschnitt verringern, eher hinderlich sein. Das solltest Du probieren, bevor Du zur festen Installation übergehst! Auch die Akustik birgt Überraschungen!  :smiley-mr-green:

Heute soll es wieder so schön werden, bin gespannt!
Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

stoni99

Nix gegen Gardena aber:

Wenn du etwas größere Tropfbewässerung & Microberegnung machen willst würde ich dir

sowas
sowas
und sowas

empfehlen.

Scheibenfilter nicht vergessen - damit sich nix zusetzt (2-3mal jährlich reinigen)!

Dann reicht auch sehr wenig Druck um alles zu bewässern. Wassermenge wird dann durch längere Tropfzeiten erreicht.

Michael_Brauer

Ich hatte mein Garten nach dem Hauskauf auf https://www.hansagarten24.de/gartenhauser/ gestaltet und mit der Bewässerung von selbst beschäftigt. Im Gartenhaus fand ich das Ort um möglichst dem Regen nicht ausgesetzt zu sein. Ich finde die RTC Lösung wohl der GPS Lösung vorzuziehen.

HotSystems

Ich hatte mein Garten nach dem Hauskauf auf https://www.hansagarten24.de/gartenhauser/ gestaltet und mit der Bewässerung von selbst beschäftigt. Im Gartenhaus fand ich das Ort um möglichst dem Regen nicht ausgesetzt zu sein. Ich finde die RTC Lösung wohl der GPS Lösung vorzuziehen.
Ja und was hat dein Gartenhaus mit dem Arduino zu tun ?

Derartige Werbung hat hier nichts zu suchen.

Also bitte löschen.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

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