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Topic: Holz das Strom Leitet (Blitz Struckturen)  (Read 11807 times) previous topic - next topic

Eisebaer

hi,

wieso ausgeschaltet? ich erinnere mich, daß er oft am eingeschaltetem gerät gearbeitet hat. da war so'n spiegel auf stativ, damit er sah, was auf am bildschirm passierte, wenn er hinten gearbeitet hat. und dünne plastikstäbe mit schraubenzieher-ende, um trimmpotis einzustellen oder gegen platinen zu drücken, um kalte lötstellen zu lokalisieren.

ein angesehener beruf, der gestorben ist. damit hätte vor 20 jahren keiner gerechnet. ein anderer freund von mir war schriftsetzer, den hat's ebenso erwischt.

gruß stefan

Scherheinz

Na weil beim Löten das Gerät am Besten spannungsfrei ist  ;)
Ja leider, war mal ein ehrwürdiger Beruf genau wie z.b. Karosseriebauer/schlosser. Heutzutage wird nur noch ausgetauscht oder zugespachtelt... :smiley-confuse: 
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Muecke

Also ich für meinen teil habe vor langer zeit, da war ich ca. 8 Jahre alt, habe gelernt das Strom nichts für schwache nerven ist und man Beulen auf dem Hinterkopf davon bekommt.


Ich habe als Kind versucht eine Batterie wider auf zu laden, jedoch sagte meine Mama das das nicht gehen würde, da ich als Kind jedoch schon wusste das in der Stecksoße auch Strom ist und man diesen per Kabel aus der Steckdose bekommt, habe ich mich unter der Ofenbank mit zwei Großen Nägeln aus dem Keller und meiner Leeren Batterie verkrochen und habe die Nägel in die Stecksoße gesteckt, bis jetzt ist noch nichts passiert gewesen.

Unter der Ofenbank war es sehr eng, ich habe da drunter in auf meinen Knien gesessen, mit dem Oberkörper weit nach vorne gelehnt so das der Rücken schon an der Ofenbank an lag. 

Die Nägel haben also in der Stecksoße gesteckt und raus geschaut, daher habe ich die Batterie die ich laden wollte mit der einen Hand zwischen den Beinen Nägeln festgehalten und mit der anderen Hand (Daumen und Zeigefinger) die Nägel an die Batterie gedrückt, ich bezweifle das ich die Nägel bis zur Batterie bekommen habe, als ich beide Nägel berührt hatte (zum Glück nur mit einer Hand) habe ich wie zu erwarten eine gewischt bekommen, und mein Kopf hat einen Satz nach oben gemacht, jedoch war dort die Ofenbank.

Lerneffekt, Papa bringt einen nach so etwas für 24h ins Krankenhaus, und ich darf keinen Besuch empfangen, eine Dicke Beule macht Strom und es Kribbelt so richtig ekelig im ganzen Körper, und das Wichtigste damals wenn Mama sagt das geht nicht geht das nicht.

Seit dem bin ich extrem vorsichtig was so etwas angeht.


Irgend wie hat jeder so eine Erfahrungen mit dem netten Strom schon gemacht. :-)


ich wünsche euch einen Schönen Tag, last es krachen und verärgert den Strom nicht so, der kann kräftig zurück schlagen. ;-)

Mücke
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DANKE

ElEspanol

ja ja, so war das damals. Ich wollte mit einer Klingel ein Stroboskop bauen, und hab die 220V Birne damals über die Glocke und den Stössel(?) angeschlossen. Dumm war nur, dass die Phase an der Glocke war. Uiuiui, viel Schmerz und Schreck. Aber da kann ich mich heute noch genau dran erinnern

michael_x

Ich bin zwar einerseits gegen das Überdramatisieren und die Haltung "Wer fragt, zeigt damit, dass er die Finger davon lassen sollte"

... aber dieser Thread erinnert dann eher an ein Veteranen-Treffen, wo natürlich nur diejenigen Geschichten erzählen, die es überlebt haben :)

Mein Beitrag:
Ich wollte in meiner Jugend mal hören, wie 50 Hz klingen und hab ein Lautsprecher-Kabel in die Steckdose gefriemelt.
Und einer meiner Schraubendreher hat eine tiefe Kerbe, weil ich damit aus Versehen mit 230V geschweisst habe, bis die Sicherung endlich rausflog.

Beides Erlebnisse waren sehr beieindruckend.

Der Tip "Beide Händen in der Hosentasche" ist übrigens sehr gut. ;)

Aber bevor man sich Porzellanteller zum draufstellen sucht, sollte man evtl. doch lieber zum Sicherungskasten gehen.
 

Scherheinz

Der Tip "Beide Händen in der Hosentasche" ist übrigens sehr gut. ;)
 
Aber dann nicht die Nase zu tief in die Sache stecken, das geht dann wortwörtlich nach hinten los, alles schon erlebt :smiley-yell:
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DrDiettrich

Also ich für meinen teil habe vor langer zeit, da war ich ca. 8 Jahre alt, habe gelernt das Strom nichts für schwache nerven ist und man Beulen auf dem Hinterkopf davon bekommt.
Angeblich hatte ich meine erste Begegnung mit einer Steckdose im zarten Alter von 3 Jahren, als mir beim Frisör langweilig wurde, und ich anfing mit einer Haarnadel in der Steckdose zu stochern. Leider wurde ich nicht fündig, weil mich irgendjemand vorher weggerissen hat, aber aus dieser heftigen Reaktion war mir klar, daß man sowas nicht tun sollte - warum auch immer.

Meine nächsten elektrischen Versuche waren dann harmloser, als ich z.B. eine halbe Stunde vor Opas neuem Grill saß um herauszubekommen, wann dieser ominöse Wechselstrom endlich die Drehrichtung des Grillspieß umkehrt. Dann war das Fleisch gar, und ich mußte diesen Versuch ohne greifbares Ergebnis abbrechen. Anscheinend braucht man seeeehr viel Zeit, um den Geheimnissen des Stroms auf die Schliche zu kommen ;-)

Heute stochere ich höchstens noch mit dem Spannungsprüfer in Steckdosen herum, um herauszubekommen, ob ich die richtige Sicherung ausgeschaltet habe :-)

Helmuth

Hier mal noch eine andere Anwendung von einem umgewickelten Trafo - jetzt auf Stromstärke optimiert.

Gruß, H.

Muecke

Cool. Das gefällt mir. nur habe ich noch so viel Offen Projekte, die erst geschlossen werden.
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DANKE

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