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Topic: 2 Ports zusammenschliesen, geht das ?? (Read 3732 times) previous topic - next topic

Tommy56

#15
Nov 22, 2016, 09:40 pm Last Edit: Nov 22, 2016, 09:42 pm by Tommy56
Selbst wenn man beide Ausgänge gleichzeitig schalten kann, ist die Toleranz im Fertigungsprozess (Edit: Dotierung) mit Sicherheit so gering, dass die Spannungsabfälle genau gleich sind und damit keine (unbegrenzten) Ausgleichsströme fließen?

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

uwefed

2 Pins vom selben Port der mittels direkt port manipulation gleichzeitig angesteuert werden sind hinreichend gleichzeitig.

Was ich nicht glaube ist die 100% fehlerfreie Ansteuerung des Arduinos.
Grüße Uwe

Tommy56

Hinreichend gleichzeitig ist ok aber sind die Ausgänge auch garantiert elektrisch hinreichend gleich, war meine Frage.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

ElEspanol

Wenn es so einfach und klein wie möglich sein soll, wäre es für mich gleich genug. Wegen der Maximalbelastung würde ich sogar 3 Pins nehmen und einen Chino Clone riskieren.
Für die Tests am Steckbrett würde ich allerdings nur einen Pin und Mosfet nehmen. Erst wenn die Programmierung fertig ist, die anderen beiden Pins mit MosFet testen und danach erst zusammen schalten.

combie

Quote
Wegen der Maximalbelastung würde ich sogar 3 Pins nehmen
Es gibt 3 Obergrenzen für die Strombelastbarkeit.
1. Pro einzelnen Pin
2. Pro 8 Bit Port
3. Für den gesamten Chip
Säge kein Sägemehl.

uwefed

#20
Nov 23, 2016, 09:56 am Last Edit: Nov 23, 2016, 09:57 am by uwefed
Es gibt 3 Obergrenzen für die Strombelastbarkeit.
1. Pro einzelnen Pin
2. Pro 8 Bit Port
3. Für den gesamten Chip
Nicht ganz
2) pro Port und einige Pins. Es sind mehr als ein Port intern vom der gleichen Einspeisung bediehnt.
aus: http://www.atmel.com/Images/Atmel-42735-8-bit-AVR-Microcontroller-ATmega328-328P_datasheet.pdf Fußnote auf Seite 366
Quote
3.  Although each I/O port can source more than the test conditions (20mA at VCC = 5V, 10mA at VCC= 3V) under steady state conditions (non-transient), the following must be observed:
3.1.   The sum of all IOH, for ports C0 - C5, D0- D4, ADC7, RESET should not exceed 100mA.
3.2.   The sum of all IOH, for ports B0 - B5, D5 - D7, ADC6, XTAL1, XTAL2 should not exceed 100mA.
If IIOH exceeds the test condition, VOH may exceed the related specification. Pins are not guaranteed to source current greater than the listed test condition.

4.  Although each I/O port can sink more than the test conditions (20mA at VCC = 5V, 10mA at VCC = 3V) under steady state conditions (non-transient), the following must be observed:
4.1.   The sum of all IOL, for ports C0 - C5, ADC7, ADC6 should not exceed 100mA.
4.2.   The sum of all IOL, for ports B0 - B5, D5 - D7, XTAL1, XTAL2 should not exceed 100mA.
4.3.   The sum of all IOL, for ports D0 - D4, RESET should not exceed 100mA.
If IOL exceeds the test condition, VOL  may exceed the related specification. Pins are not guaranteed to sink current greater than the listed test condition.
Diese Bedingungen gelten damit die Ausgangsspannung eines Pins innerhalb der definierten H und L Grenzen ist. Elektrisch gelten diese Grenzwerte um die Ausgangstransistoren  bzw interne Verbindungen nicht zu Zerstören:
Quote
DC Current per I/O Pin:  40.0mA
DC Current VCC and GND Pins: 200.0mA
Wobei meines Erachtens man nicht mehrere Pins mit 40mA beaufschlagen kann.

Grüße Uwe

michael_x

Quote
... zieht die Schaltung nicht auch wegen dem Transistor auch ein bisschen Strom????
Es ist ein 3V Verstellmotor + Pro mini ,den  ich in Schlafmodus versetzen will um die 2 AA-Batterien zu schonen.
Hab mal beim BC547 nachgeguckt und einen "Collector Cutoff Current" von max. 15 nA gesehen. Das dürfte wenig sein, im Vergleich zum tiefsten Sleep Modus des atmega328p.

Ein NPN Transistor braucht schon ein bißchen Strom. Der Basisstrom ist mehr gegenüber einer Last alleine. Bei einer Verstärkung des Transistors von mindestens 100 kann der Basisstrom 1/50 bis 1/100 des Laststroms betragen. Wenn Du einen MOSFET nimmst dann braucht der im Einschalt bzw Ausschaltmoment nur den Strom die Gate-Source-Kapazität zu laden bzw entladen und sonst keinen Strom mehr.
Ich denke es geht nicht um den Stromverbauch im Betrieb, bei (40+x) mA kommt es auf den Basisstrom x hier nicht wirklich an.

Meine Frage: Hat ein Mosfet im Sperrzustand geringere Leck-Ströme als ein bipolarer Transistor?

Die eigentliche Frage ( 2 Pins zusammenschalten um gemeinsam 40 mA zu ziehen ) halte ich übrigens für Unsinn.

parabello

#22
Nov 26, 2016, 09:23 pm Last Edit: Nov 26, 2016, 09:28 pm by parabello
So, habe es jetzt mit einem BC337-40 ausprobiert und musste feststellen das der Motor weniger Leistung hat ? Zwischen Base und Arduino Pin ist ein 10 Kom Widerstand, Emitter geht auf Grund und am Collerctor ist der Grund von der Platine für Li. und Rechtslauf .  wo ist da der Hacken?
hatte einen.
hatte einen BS250 rumliegen gehabt hab's mit ihm nicht zum Laufen gekriegt.

Serenifly

#23
Nov 26, 2016, 09:47 pm Last Edit: Nov 26, 2016, 09:47 pm by Serenifly
Quote
Zwischen Base und Arduino Pin ist ein 10 Kom Widerstand,
Versuch mal 1k

Und bei induktiven Lasten, die Freilaufdiode nicht vergessen

ElEspanol

#24
Nov 26, 2016, 09:54 pm Last Edit: Nov 26, 2016, 10:33 pm by ElEspanol
So, habe es jetzt mit einem BC337-40 ausprobiert und musste feststellen das der Motor weniger Leistung hat ?
Klar, am Transistor fällt ja auch Spannung ab. Und der Basis Widerstand ist wirklich etwas klein groß. Damit geht der BC337 nicht auf maximal.
Bei 10 kohm und 5V fließen 0,5 mA, da kannst dann über den Verstärkungsfaktor selber Ausrechnen, wieviel Strom auf der Emitter_Collector Strecke fließt. Aber könnte vielleicht sogar reichen

uwefed

Klar, am Transistor fällt ja auch Spannung ab. Und der Basis Widerstand ist wirklich etwas klein.
Etwas groß. Du denks sicher an das richtige und wir wissen das auch.  ;)  ;)

Grüße Uwe

ElEspanol

Klar, gross. Ist doch schon spät heute.

Habs korrigiert.

parabello

Und bei induktiven Lasten, die Freilaufdiode nicht vergessen
bitte für schlosser???


uwefed

bitte für schlosser???
Wenn die Spannungsversorgung einer Spule ausgeschaltet wird versucht die Spule den Strom weiterhin aufrecht zu halten. Darum wird eine Spannung erzeugt die 1. sehr  groß ist und umgekehrt gepolt ist als die Versorgungsspannung. Dies analog zur Spannung an einem Kondensator der einen Strom fleißen macht damit die Spannung konstant bleibt.

Um den Schalttransistor zu schützen schaltet man eine Diode paralell zur Spule aber nicht richtig sondern verkehrt (Kathode nach +) Diese Diode schließt die Selbstinduktionsspannung beim Ausschalten kurz und schützt so den Transistor.



https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode
Grüße UWe

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