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Topic: Arduino über Akku versorgen  (Read 1 time) previous topic - next topic

ba1083

Mar 25, 2017, 05:52 pm Last Edit: Mar 25, 2017, 05:52 pm by ba1083
Hallo Leute

Ich möchte eine Arduino über einen Akku mit 12V und 42Ampere versorgen.

Arduino wird von dem Akku mit eine Step Down wandler betrieben eingestellt auf 5 Volt.

Der Arduino braucht 100 mA mit Step Down wandler.

Wenn ich jetzt rechen 42 Ampere /0.10Ampere = 420 Stunden

420 Stunden/24 Stunden Tag = 17.5 Tage.

Also langt es doch wenn ich ihn alle 2 Wochen auflade.

Ist das so richtig ober nicht .

Stefan


 



gregorss

Ist das so richtig ober nicht.
Teils teils ... :-)

Zunächst hat der Akku keine 42 Ampere, sondern 42 Amperestunden (Ah).

Ansonsten rechnest Du IMO aber korrekt. Ich würde allerdings eine Testphase über 1-3 Ladezyklen einplanen, am besten mit Überwachung von Akkuspannung und Stromentnahme. Bedenke, dass auch der Step-Down-Wandler ein bisschen braucht und sich ein Akku über die Zeit auch selbst entlädt (manche mehr, manche weniger). Meinen 12 V-Blei-Gel-Akku mit 7,2 Ah entlade ich bis ca. 10,5 Volt, bevor er wieder geladen wird.

Gruß

Gregor
„Ich glaube, ich leg' mich noch mal hin", sagte das Bit.

ba1083

Hallo gregorss

Der Akku ist schon seit ein paar wochen im Gebrauch ca 5 - 6 mal geladen.

Wie würdest du die Überwachung von Akkuspannung und Stromentnahme machen .

Ich habe es mit einem USB Messgerät gemacht.

Ist das so o.k.


Stefan









gregorss

Wie würdest du die Überwachung von Akkuspannung und Stromentnahme machen .
Die Akkuspannung kannst Du gut mit einem zweiten Arduino überwachen und ggf. loggen. Vielleicht hilft das hier.

Welcher Strom fließt, kannst Du auch durch eine einzelne Messung ermitteln. Wenn der Energiebedarf der angeschlossenen Geräte nicht oder nur wenig schwankt, genügt das IMO.

Wichtiger ist auf jeden Fall die Überwachung der Spannung, da die nicht zu niedrig werden darf (guck ins Datenblatt oder frag hier). Wenn Du ein USB-Multimeter hast, ist das Messen und vermutlich auch das mitloggen kein Problem.

Schön' Amd!

Gregor
„Ich glaube, ich leg' mich noch mal hin", sagte das Bit.

ba1083

Hallo gregorss

Danke für den Link , der ist super.

Ich denke damit komm ich weiter.


Danke Stefan.




nix_mehr_frei

Jain  :smiley-wink:
Ein Step Down Regler ist keine "Heizung", wie z.B. ein 7805, der die Spannungsdifferenz einfach verheizt.
Ein Step Down ist ein Schaltregler, der die Leistung gewissermaßen transformiert. Das bedeutet für dich, das wenn du 120 mA hinten entnimmst, dann gehen vorne nur 50 mA rein. Das aber nur bei 100% Wirkungsgrad. Rechne eher mit 60 mA. Damit verdoppelt sich mal eben deine Betriebszeit. Da man einen Bleiakku aber nicht leernuckeln soll, was seiner lebensdauer sehr abträglich ist, bist du mit den 17,5 Tagen auf der sicheren Seite  :smiley-mr-green:
rot ist blau und Plus ist Minus

Theseus

#6
Mar 25, 2017, 10:02 pm Last Edit: Mar 25, 2017, 10:02 pm by Theseus
Hallo,

schau dir mal das Dokument an: http://www.elweb.info/projekte/dieterwerner/AKKU1A1.pdf

Interessant ist das Kapitel über die Entladeschlussspannung (s. und Zyklenzahl. Es ist äußerst vorteilhaft für die Lebensdauer, wenn man nicht die minimale Schlussspannung wählt sondern den Akku nur bis knapp ca. 11,4V entläd.

Von Solaranlagen kenne ich den Tipp, Bleiakkus nur bis zur halben Kapazität zu entladen. Weitere Entladung geht überproportional auf die Lebensdauer.

Ich glaube, du hast dich verrechnet. Das USB-Dings misst bestimmt den Strom auf der 5V-Seite. Ein Step-Down setzt im Gegensatz zu einen Linearregler die Energie um. Das heißt er macht aus 5V*100mA=500mW= 12V*41,6mA . Dazu kommen vielleicht 10-20% Wandlerverluste. Rechne mal mit 50mA.

Je nach Anwendung kann man einen Arduino auf Stromsparen trimmen. Mit den richtigen Tricks, kann er u.U. Jahre mit einer Knopfzelle laufen. Erzähl mal mehr über deine Anwendung. Vielleicht können wir noch etliches an Sparpotential entdecken.

ba1083

Hallo Theseus

Der Arduino wird nur zur überwachung unseres Keller in der Scheune eingesetzt.

Wir hatten einen Wasserschaden in diesen Raum. Wir hatten im Januar bis zu 17 Grad Minus in Neustadt an

der Aisch. Deswegen ist uns der Wasserschlauch von der Pumpe zum Wasserspeicher aufgefroren .

Und hat uns den ganzen Keller ca 60 unterwasser gesetzt (ca 10qm Wasser).Weil die Pumpe keine befehl

bekommen hat über den Druchschalter die Pumpe auszuschalten.

Und deswegen habe ich mir einen Regensensor gekauft , der über Analog 0 ausgelesen wird.

Wenn der Wert unter 1000 sinkt wird über Digital Write der Pin 13 auf High geschaltet und der Schalte einen

Mosfet durch der dann eine Sirene auslöst. Die Sirene ist auch auf dem Akku mit aufgeschalte aber die

wird ja nur im Notfall ausgelöst. Das sowas nicht mehr passieren kann.



"Das USB-Dings misst bestimmt den Strom auf der 5V-Seite" Ja so einen habe ich.


Danke Stefan


Theseus

#8
Mar 26, 2017, 09:06 am Last Edit: Mar 26, 2017, 09:09 am by Theseus
Hallo,

schau dir mal das hier an:   Home  Most Popular Articles  Contact & Impressum     Arduino Low Power - How To Run ATmega328P For a Year On Coin Cell Battery

Ich würde das Projekt etwas umstricken. Ein großer Arduino ist sehr energiehungrig. Er ist einfach nicht für netzunabhängigen Dauerlauf gebaut.
Wenn du einen 8Mhz-ProMini nimmst und die Spannungsregler und Leds entfernst (oder gleich ein Lilypad), kann er über ein Jahr gespeist von 3x AA-Batterien durchhalten. Es reicht ja im Prinzip, wenn der Mini einmal kurz in der Sekunde aufwacht und den Wasserstand prüft. In der Anwendung verbraucht der Step-Down-Regler deutlich mehr Energie für sich als der Arduino. Für die Sirene könnte man weiter die Autobatterie vorhalten. Dann wäre noch sinnvoll, wenn der Arduino die Pumpe abschalten könnte.

ba1083

Hallo

Möchte mich nur noch für die Hilfe bedanken.

Ich habe jetzt noch eine änderung gemacht um noch mehr Strom zu sparen,

habe das Display weggelassen.


Danke Stefan

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