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Topic: Atmega 328 auf ner Platine  (Read 2288 times) previous topic - next topic

Mickat1427

Habe ein alten Clone geschlachtet.

Würde aber auch diesen hier nehmen


16 MHZ Quarz

HotSystems

Habe ein alten Clone geschlachtet.

Würde aber auch diesen hier nehmen
Was hatte denn der Clone für Kondensatoren drauf ?
Die Quarze aus dem Link passen zu den Kondensatoren, das funktioniert.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

Doc_Arduino

#32
Jun 02, 2018, 08:34 pm Last Edit: Jun 02, 2018, 08:34 pm by Doc_Arduino
Hallo,

das ist kein Datenblatt, dass ist ein Set vom Händler, der anscheinend auch nur das übliche pauschal zusammenstellt.
Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen die pauschalen 22pF. Nur sollte man schon einmal kurz nachrechnen. Dann kann man meinetwegen die 22pF immer noch verwenden und weiß was zu tun ist wenn er doch nicht anschwingt.

Alleine schon aus der altbekannten Formel mit einer Quarzlastkapazität von 18pF errechne ich für C 29pF, der gut erhältliche nächste wäre dann 27pF. Für CL 18pF werden demnach die meisten Leute besagte 22pF verwenden. Nur rechnerisch kommt man nie auf diesen Wert. Liegt die CL statt bei 18pF bei 32pF errechne ich 57pF. Vielleicht schwingt der mit 22pF Kondensatoren tatsächlich noch an, aber die Frequenz für eine Uhr liegt daneben.

Mehr über Quarze erfährt man hier:  http://www.axtal.com/Deutsch/TechnInfo/Quarzkochbuch/


Tschau
Doc Arduino '\0'

Messschieber auslesen: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=273445
EA-DOGM Display - Demos: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=378279

amithlon

Hallo,

Alleine schon aus der altbekannten Formel mit einer Quarzlastkapazität von 18pF errechne ich für C 29pF, der gut erhältliche nächste wäre dann 27pF. Für CL 18pF werden demnach die meisten Leute besagte 22pF verwenden. Nur rechnerisch kommt man nie auf diesen Wert. Liegt die CL statt bei 18pF bei 32pF errechne ich 57pF. Vielleicht schwingt der mit 22pF Kondensatoren tatsächlich noch an, aber die Frequenz für eine Uhr liegt daneben.
ich stimme Dir prinzipiell zu, speziell zu Deinem Hinweis mit Frequenzabweichungen als Uhr.
Prinzipiell deshalb, weil ich es praktisch noch nie erlebt habe, daß ein AVR mit einem bliebeigen Quarz zwischen 4 und 20MHz mit 22pF nicht angeschwungen wäre. Auch auf einem Steckbrett klappt das noch zuverlässig, auch bei 25MHz an einem Mega1284. Wenn der nicht anschwingt hat man eher Mist mit der Leitungsführung gebaut. Kurze verbindungen zu den AVR-Pins, kurze Verbindungen zu den 22pF und kurze Verbindungen zwischen den 22pF und dem AVR-Ground-Pin sorgend da viel eher für Probleme.

Gruß aus Berlin
Michael

HotSystems

....
Wenn der nicht anschwingt hat man eher Mist mit der Leitungsführung gebaut. Kurze verbindungen zu den AVR-Pins, kurze Verbindungen zu den 22pF und kurze Verbindungen zwischen den 22pF und dem AVR-Ground-Pin sorgend da viel eher für Probleme.
.....
Michael, du meinst sicher, lange Verbindungen bereiten da Probleme.
Ansonsten stimme ich dir da zu. Mit den handelsüblichen Quarzen und 22 - 33 pF habe ich bisher den Oszillator immer zum Schwingen gebracht. Und eine Uhr wird bei mir mindestens mit einer RTC aufgebaut, nie ein Arduino solo.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

Doc_Arduino

Hallo,

mal unter uns, Arduino mit Resonator als Uhr wäre Unsinn. Arduino mit Quarz als Uhr würde funktionieren. Mein früherer Quarzuhrwecker gab keinen Grund zur Kritik.   ;)  Gut, dann müßte bestimmt noch eine Abgleichmöglichkeit auf die Platine.

Wegen der "kurzen Leitungsführung". Ne, er hat schon recht. Mit "zu geringen" 22pF auf dem Steckbrett funktioniert es. Baut man eine Platine mit guten Layout, fallen die unbekannten Steckbrettkapazitäten weg und der Quarz schwingt vielleicht nicht mehr an. Dann sind die 22pF außerhalb jeder Toleranz. Wie gesagt mit CL 18pF funktioniert es wohl scheinbar immer mit den 22pF Kondensatoren. Ob mit höheren CL und guten Layout, da bin ich mir nicht sicher. Ich wollte nur darauf hinweisen das man nicht blind irgendwas nachbauen sollte wenn die verwendeten Quarze unterschiedliche Angaben haben. Es wäre eine entscheidende Unbekannte im Spiel.
Tschau
Doc Arduino '\0'

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HotSystems

.....
Es wäre eine entscheidende Unbekannte im Spiel.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht.

Eine Uhr und Keramikresonator geht nicht.
Allerdings die in Quarzuhren verbauten Quarze haben meist eine bessere Qualität und Temperaturkompensation.
Damit sind die schon mal besser geeignet.

Was die langen Leitungen betrifft, habe ich da bisher mehr Probleme gehabt, als mit kurzen Leitungen.
Somit gilt für mich die Aussage, je höher die Frequenz, desto kürzer die Leitungen.
Damit bin ich bisher am Besten gefahren.

Wobei ich hier die 16 MHz noch als unkritsch sehe, da ich auch mit 430 MHz schon meine Erfahrungen gesammelt habe.
Und da nicht nur in der Anwendung, sondern auch in der Entwicklung.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

gregorss

Quote
Abblockkondensatoren ran ?
Diese Frage verstehe ich jetzt nicht.
Das ist ja auch keine Frage.

Gruß

Gregor
„Ich glaube, ich leg' mich noch mal hin", sagte das Bit.

HotSystems

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

gregorss

Wozu dann das Fragezeichen ?
Das frage ich mich des öfteren. Manche scheinen zu glauben, dass jeder Satz zur Frage wird, indem man statt eines Punktes ein Fragezeichen tippt.

Nuja ...

Gruß

Gregor
„Ich glaube, ich leg' mich noch mal hin", sagte das Bit.

Doc_Arduino

@ HotSystems. Nehme ich so zur Kenntnis.
Tschau
Doc Arduino '\0'

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amithlon

#41
Jun 03, 2018, 10:28 am Last Edit: Jun 03, 2018, 10:29 am by amithlon
Hallo,

Michael, du meinst sicher, lange Verbindungen bereiten da Probleme.
ja, meinte ich, Danke.

Wegen der "kurzen Leitungsführung". Ne, er hat schon recht. Mit "zu geringen" 22pF auf dem Steckbrett funktioniert es. Baut man eine Platine mit guten Layout, fallen die unbekannten Steckbrettkapazitäten weg und der Quarz schwingt vielleicht nicht mehr an.
naja, so groß sind die Kapazitäten auf dem Steckbrett nun auch wieder nicht, so um 1-2pF zwischen benachbarten Federreihen vielleicht, daß fällt an dieser Stelle noch nicht ins Gewicht.
Leiterplattenentwürfe und fragwürdige Steckbrettaufbauten mit Problemen findet man durchaus öfter.
Quarz und Kondensatore irgendwo, wo gerade noch Platz war. GND-verbindung zwischen Kondensatoren und µC-GND um die halbe Leiterplatte rum oder mit 20cm Dupontkabeln usw.

Gruß aus Berlin
Michael

Mickat1427

#42
Jun 05, 2018, 06:55 pm Last Edit: Jun 05, 2018, 06:59 pm by Mickat1427
das hier ist die neue Version.

Ich hoffe ich habe es diesmal besser / richtig gemacht.


amithlon

Hallo,

Du schaust Dir Deine Schaltungen auch selbst mal an?
Dann kannst Du sicher auch erklären, wie Dein AVR seine Betriebsspannung bekommt.
Pin1 heißt nicht DTR sondern Reset und wie ein AVR starten soll wenn Reset direkt mit GND verbunden ist, kannst Du auch gleich erklären.

Die 100n Abblockkondensatoren an den Vcc/GND-Anschlüssen des AVR fehlen auch immernoch.

Das mag jetzt alles sehr direkt von mir formuliert zu sein, ich denke aber, beim Zeichnen einer Schaltung sollte man schon darüber nachdenken, warum man Punkt x jetzt mit Punkt y verbindet...

Gruß aus Berlin
Michael

HotSystems

das hier ist die neue Version.

Ich hoffe ich habe es diesmal besser / richtig gemacht.

Sorry, aber noch mehr Fehler kann man kaum machen.
Warum lernst du nicht erst mal die einfachen Elektronik-Grundlagen bevor du dich an ein derartiges Projekt ranmachst.
Das kann nur schief gehen.

Und wie dir schon geschrieben wurde, solltest du deine Schaltungen vor einer Veröffentlichung erst genauer ansehen.

Und nochmals, falsche Schaltungen auch überarbeiten und nicht hier stehen lassen. Das heißt, die erste Zeichnung musst du unbedingt ändern.

Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

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