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Topic: Winkelberechnung mit Arduino UNO (Read 5242 times) previous topic - next topic

fridi

Die Winkeleinstellung läuft falsch. An der unteren Position ist die noch richtig. Fahre ich aber in Etappen nach oben, wird der Falschwinkel immer größer. Die Werte laufen auch ab 90° in den negativen Bereich, was sie ja auch sollen. Aber der Übergang von unter 90° nach über 90° ist schwer zu berechnen, da der Wert von Minus nach Plus springt und ich die Strecke damit nicht errechnen kann. Aber ich bin dran.
Bei Deinem Ring ist der Mittelpunkt immer gegeben aber bei hohen Objekten verändert sich die Entfernung extrem. Bei meinem System kann ich alles scannen. Auch weiter entfernte Objekte und die Größe spielt keine Rolle. Also Büsten Scanns gehen da auch wenn dann auch nur händisch. Versuche mal mit Deinem System einen Kopf zu scannen. Bei mir reicht ein Drehstuhl.

fridi

So, habe es jetzt hin bekommen. Bei den Winkeln muss ich noch ein paar Schritte kalibrieren, aber das ist einfach. Jetzt muss das Programm dringen aufgeräumt und dokumentiert werden, damit ich mich später noch zurecht finde. Jetzt ist alles noch frisch. Aber erst einmal den Besuch abarbeiten. Danke für die Gespräche, die mir letztendlich die richtigen Ideen gebracht haben.

P_Extruder

#92
Jul 01, 2018, 06:15 pm Last Edit: Jul 02, 2018, 04:47 pm by P_Extruder
...
Bei Deinem Ring ist der Mittelpunkt immer gegeben aber bei hohen Objekten verändert sich die Entfernung extrem. ...Versuche mal mit Deinem System einen Kopf zu scannen...
Mein System hat den Vorteil, dass die Software schon vorhanden ist : https://1drv.ms/u/s!AhY4t4UjuOcbgesz2PPNVGwG8cE33w. Wenn man dieses Sensor-Gerät um 90° kippt, dann entspricht es schon fast dem was ich plane. Umsetzen müsste ich "nur" die Drehbewegung des Tellers in eine Kamerafahrt auf dem Bogen. Aber da der Bogen eigentlich belanglos ist genügt das Abfahren einer Strecke von ungefähr 7,5 Metern (Halbkreis bei 2,5 m Radius hoffe ich) . Für meine leider verreckte Casio wäre eine Option gewesen, sie auf bis zu 40 Bilder pro Sekunde einzustellen und dann die Kamera den Bogen in einer Sekunde befahren zu lassen.
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Wie ich schon erwähnte hat der im Bau befindliche Bogen einen Radius von 2,5 m. Das ist zwar für ein Gesicht immer noch recht nah, aber schon weiter als vor einem Passbild-Automaten. Monsternasen kann  ich so wohl vermeiden.

Die Körperscanner von Agisoft-Profis haben auch etwas weniger Abstand. Dort sind übrigens dutzende Kameras fest um das Model installiert und werden gleichzeitig ausgelöst. Gibt ein YT-Video davon.

https://youtu.be/zb780hZMOdU ist nicht ganz das was ich meine, die Richtung stimmt aber.

fridi

So, es ist vollbracht. Der Scanner läuft. Ich habe aber in den Einstellungen noch etwas geändert. Vorher musste ich dem Gerät sagen, wie groß das Scannobjekt ist. Nun brauch ich die Kamera nur noch rechtwinkelig auf das Objekt zu fahren, so dass der Bildschirm ausgefüllt ist. Dann die Entfernung und nun neu die Höhe der einzelnen Scann-Fahrten. Das Programm errechnet den Winkel der einzelnen Fahrten, produziert die vorher eingestellte Bildmenge und die Menge der Fahrten anhand der Größe des Objektes.
Nun kommt das Aufräumen des Programms und die Dokumentation. Da steckt noch eine guter Nachmittag Arbeit drin. Aber erst einmal spielen.

fridi

So, Software ist auch fertig. Alles nähere unter https://www.facebook.com/DasMonsterlebt/

P_Extruder

#95
Aug 11, 2018, 02:04 am Last Edit: Aug 11, 2018, 09:10 am by P_Extruder
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Daran hat sich inzwischen was geändert und ich habe das Video gesehen. Man sieht auch, dass die Kamera hochgefahren wird, aber vom "Kippen der Kamera" (wie es auf dem Schaltpult heißt) ist nichts zu sehen. Sowohl das Display der Kamera wie auch die Kameraleuchte ändern ihren Winkel nie. Der Spot der Leuchte befindet sich am Ende denn auch deutlich oberhalb des Objektes. Der Drehteller dreht sich auch während der Aufnahme, was eigentlich der Bildschärfe nicht dienlich ist.

Nachtrag: inzwischen habe ich mir das Programm angesehen und konnte feststellen, dass sich weite Teile mit dem Kippen der Kamera befassen. Nur im Video ist davon nichts zu sehen.

Endlich habe ich auch begriffen, warum als Start die halbe Höhe des Objektes gewählt wurde. Im Video ist das Objekt ein Kegelstumpf, der mit dem größeren Querschnitt auf dem Drehteller steht. Würde er umgekehrt stehen oder würde eine Kugel verwendet, dann würde klar, dass die Kamera dann besser von unten nach oben fotografiert.

Das würde ich gerne im Video sehen ! Nebenbei : auf Facebook haben sich bisher 63 Leute das Video angeschaut und hier im Arduino-Forum hat der Thread schon weit über 2100 Views - da frage ich mich mal wieder, wozu Facebook überhaupt gut sein soll :-)

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