Go Down

Topic: Schrankbeleuchtung - Arduino hängt sich auf (Read 3011 times) previous topic - next topic

HotSystems

Der Mosfet P36NF06 sollte da auch funktionieren. Als Gatewiderstand aber nur 1 k einsetzen. und auf richtige Anschaltung achten. Source auf GND.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

Doc_Arduino

#31
Nov 04, 2018, 11:49 am Last Edit: Nov 04, 2018, 11:52 am by Doc_Arduino
Hallo,

den Mosfet kannste dafür nicht nehmen. Ist nicht Logic-Level fähig.
Zudem liegt dein Problem nicht am Transistortyp.
Das Problem liegt wo ganz anders.
Zum Strom messen muss man den Pfad auftrennen und das Multimeter richtig eingestellt in Reihe klemmen. Am besten eine Seite ans 24 Netzteil und den anderen Pol zur nachfolgenden Schaltung. So misst du den Gesamtstrom. Gleichstrom!

Tschau
Doc Arduino '\0'

Messschieber auslesen: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=273445
EA-DOGM Display - Demos: http://forum.arduino.cc/index.php?topic=378279

HotSystems

ist zwar kein Logic-Level, aber er wird funktionieren.
Evtl. wird er ein wenig warm.

Andere sind da deutlich besser.
Den Typ hatte ich auch schon genannt.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

karatebietz

Moin,

komisch ne: Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's... ;) (Einfach blöder Anwenderfehler gewesen -egal).

Die LEDs in einem Schaltkreis (also 5 Streifen á 14LEDs) ziehen 270mA.

Viele Grüße,
Christian

HotSystems

.....
Die LEDs in einem Schaltkreis (also 5 Streifen á 14LEDs) ziehen 270mA.
Dann nimm als Mosfet den IRLD024, der ist bestens geeignet.

Ich kann dir auch noch SMD-Typen nennen, wenn Bedarf.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

amithlon

Hallo,

ein TIP120 muß die LEDs problemlos schalten können, 10k als Basiswiderstand dürfte auch noch gehen, es ist ein Darlington. Ich hätte aber eher 2,2k o.ä. genommen das ist für den AVR auch nur den AVR auch nur ca. 1,5mA (Ube des TIP120 rund 1,5V).
Das alles sollte aber nicht zu Abstürzen führen und der Sketch scheint ja zu laufen.

Was ist das für ein 24V Netzteil? Sicher irgendein Schaltwandler?
Ich hatte mal das nette Problem, daß die ziemlich unsaubere Ausgangsspannung eine Netzteils eine dahinter hängende PWM völlig aus dem Konzept brachte, das kann auch mit dem StepDown passieren.
Ich würde mal eine Diode als Entkopplung in die Zuleitung des StepDown hängen und einen 100 Elko dahinter als Puffer.
Außerdem finde ich den StepDown, wenn es einer aus der Serie ist, auch etwas überdimensioniert. Wenn die Teile 6...9A am Ausgang können läuft der mit einem Arduino dran fast im leerlauf, das kann auch Dreckeffekte erzeugen die den Arduino zum Absturz bringen.
Ich habe da auch für meine ESp-Sachen gern die und ähnliche genommen, auch wenn man da den Einstellregler meist durch einen Festwiderstand ersetzen muß wenn es zuverlässig sein soll...
StepDown

Gruß aus Berlin
Michael


agmue

Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

karatebietz

Dann nimm als Mosfet den IRLD024, der ist bestens geeignet.

Ich kann dir auch noch SMD-Typen nennen, wenn Bedarf.

Was wäre Deiner Meinung nach hier das Problem? Dass die Transistoren zu viel Leistung schalten müssen?! :smiley-confuse:

Das heißt den ganzen Blödsinn aus'm Schrank holen, auseinanderlöten und neu machen?  ::)  Na ja, hilft ja dann nix ;)
Du würdest also einfach 2 von den Perlen hier bestellen und einsetzen: Reichelt?!

Die 10k Widerstände müsste ich dann vermutlich auch raus schmeißen?!

Was ist das für ein 24V Netzteil? Sicher irgendein Schaltwandler?
Ich hatte mal das nette Problem, daß die ziemlich unsaubere Ausgangsspannung eine Netzteils eine dahinter hängende PWM völlig aus dem Konzept brachte, das kann auch mit dem StepDown passieren.
Ich würde mal eine Diode als Entkopplung in die Zuleitung des StepDown hängen und einen 100 Elko dahinter als Puffer.
Außerdem finde ich den StepDown, wenn es einer aus der Serie ist, auch etwas überdimensioniert. Wenn die Teile 6...9A am Ausgang können läuft der mit einem Arduino dran fast im leerlauf, das kann auch Dreckeffekte erzeugen die den Arduino zum Absturz bringen.
Ich habe da auch für meine ESp-Sachen gern die und ähnliche genommen, auch wenn man da den Einstellregler meist durch einen Festwiderstand ersetzen muß wenn es zuverlässig sein soll...
StepDown

Netzteil ist das hier: Netzteil
Sache dazwischen packen...Hmmm, ist wie gesagt leider schon alles auf ner Lochplatine - da muss ich dann wohl etwas fummeln  :-X Vielleicht ist es für mich einfacher, wenn ich da ein zuverlässigeres/besseres Netzteil nehme?! Hast Du da ne Empfehlung?



Viele Grüße,
Christian

HotSystems

Ja, die Mosfet solltest du nehmen.
Setze ich bei meiner PIR gesteuerten Duschen-Beleuchtung ein. Da werden 1,5 A gedimmt.

Und dein Netzteil ist soweit ok, da sollten normal keine größeren Probleme auftreten.
Notfalls mal wie amithlon beschrieben hat eine Diode und einen Elko dazwischen schalten.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

HotSystems

Nach gut 2 Tagen läuft der Sketch immer noch fehlerfrei.

Da solltest du wirklich nach einem Hardware-Fehler suchen.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

combie

Da solltest du wirklich nach einem Hardware-Fehler suchen.
Dem stimme ich zu!

Dass die Transistoren schuld sind, glaube ich dagegen nicht!
Falsche Baustelle.

Welche Ursache (für die Ausfälle) ich vermute, habe ich schon genannt.
Scheint aber keinen zu interessieren.
Säge kein Sägemehl.

karatebietz

Zu den Schaltern/Tastern
Bei kurzen Kabeln, reichen meist die eingebauten Pullup.
Bei längeren Kabeln verwendet man niederohmigere.

Stichwort: Antennenwirkung


---
Notnagel:
Wenn das Programm wirklich hängt, dann kann dir der WDT die Party retten.

Grundsätzlich:
Unterbinde Störungen an der Quelle.

Die Kabel sind ca. 2m lang; das ist sicher schon lang?! Was meinst du mit "niederohmigere"? Dachte - in meiner kindlichen Naivität - dass man für Pull-Down-Widerstände eher hochohmige Widerstände nimmt?! Also so 10k oder so?!?!?!

Danke :)
Christian

Tommy56

Nehmen wir mal 10 kOhm PullDown und einen HIGH-Pegel von 0,7*5V = 3,5V. Dann muss die Störung 0,35 mA aufbringen. Das ist bei langen Leitungen fast nichts.

Beispiel 1 kOhm: Da muss die Störung 3,5 mA aufbringen, also das Eintausendfache.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

HotSystems

Die Kabel sind ca. 2m lang; das ist sicher schon lang?! Was meinst du mit "niederohmigere"? Dachte - in meiner kindlichen Naivität - dass man für Pull-Down-Widerstände eher hochohmige Widerstände nimmt?! Also so 10k oder so?!?!?!
Ja, grundsätzlich ist das ja auch nicht falsch, aber je länger die Leitung, je kleiner der Widerstand.
Also 1kOhm sollte schon richtig sein, wurde ja auch schon geschrieben.

Um das Kabelproblem zu umgehen, habe ich bei meinen Schrank-Leds jeweils einen PIR-Sensor angebaut.
Da gibt es diese Störungen nicht.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

michael_x

Quote from: Tommy56
also das Eintausendfache.
Versteh ich nicht.  In welchem Zusammenhang ist 3,5mA das tausendfache von 0,35mA ?


Ausserdem verstehe ich nicht, wie eine Störung viel mehr als ein falsches Signal erzeugen kann, was hier im schlimmsten Fall die Schrankbeleuchtung unnötig aktiviert.
Die Schutzdioden bei cmos - Eingängen haben schon ihre Berechtigung, aber die sollten doch wohl auch ausreichend wirken, oder?

Go Up