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Topic: Potentialfreien Ausgang schalten bzw. Pinne brücken (Read 872 times) previous topic - next topic

uwefed

Ich habe irgendwo gelesen, dass ich so einen Optokopler direkt am Arduino betreiben kann.
Beim CNY65 und beim CNY17 ist die Spannung aber eher bei 1.6V mit max 60mA.

Ohne Vorwiederstand sieht das also mau aus, oder?

Cappy
Der Eingang eines Optokopplers ist (fast immer) eine Infrarot-LED. Die Bemessung des Vorwiderstand erfolgt analog zur Bemessung des Vorwiderstand einer x-beliebigen IR-LED.
Ich würde als LED-Strom auch 20mA wählen.
Grüße Uwe

cappy0815

Nabend,

die Schaltung funktioniert inzwischen.
Wenn alles eingebaut ist mache ich auch ne Zeichnung und stelle sie hier hin.

Ich brauche aber bitte nochmal Hilfe.
Ich habe für den Betrieb des Arduinos eine 12V Batterie.
Je nach Sonnenstand wandert die Spannung aber gen 16 Volt.

Da ich einen Pro mini in der 5V Version nutze, müsste ich ja am RAW eigentlich bis zu 12V laut PINOUT und sogar bis zu 16V nach Schematic anlegen können.

Das habe ich dann auch gemacht ... aber irgendwie habe ich das Gefühl mir den Arduino damit erledigt zu haben.
Ausserdem kann man sich bei Solarzellen ja nicht darauf verlassen, dass es vielleicht auch mal 17V werden.

Nun wollte ich per Spannungsteiler einfach ne Spannung bauen die bei ca 8V liegt.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich da etwas eingerostet bin.
Habe erst einfach zwei Widerstände in Reihe geschaltet (100K je) und dann über beide die >12V angelegt um dann dazwischen
6V abzugreifen.

Das müsste doch eigentlich für den RAW-Eingang genau richtig sein, oder?
Es geht bei 6V los und wird bei etwa 9V (bei Solar 18V) seinen Max-wert haben.
Da brauche ich nicht mal groß stabilisieren, oder?

Vielen Dank
Cappy

Tommy56

Das wird nichts mit einem Spannungsteiler. Nimm einen DC/DC-Wandler auf 9V. Damit kannst Du Deinen Bereich abdecken.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

SpaghettiCode

Hi Cappy,

suche mal nach Buck-Konverter, gibt es im 5er Pack für unter 10€, u.a. bei Amazon ...

Gruß André

Tommy56

Der Begriff Buck-Konverter oder Step-Down-Wandler wollte mir partout nicht einfallen ;)
Danke für den Hinweis.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

cappy0815

Hallo nochmals,
danke für die Hinweise. Das werde ich mir mal genauer ansehen.

Könnt ihr mir denn auch sagen, warum das mit dem Anspannung steiler nix wird?
Ich habe Mal gemessen ... Im Leerlauf habe ich tatsächlich etwa 6V.
Schon wenn der Arduino dran hängt aber nur noch 2 und ein bisschen.
Das reicht für den Kleinen natürlich nicht mehr.

Das muss doch irgendwie gehen. Ich hasse nichts mehr, als auf Grund von Materialmangel nicht weiterbauen zu können.


Cappy

HotSystems

Fakt ist, du kannst keine elektronische Schaltung über einen Spannungsteiler betreiben.
Da sinkt die nutzbare Spannung rapide, wenn der Strom größer wird.
Und rechne mal aus, welcher max. Strom über den 100 kOhm Widerstand fließen kann.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

postmaster-ino

Hi

Hier das WARUM Das mit dem Spannungsteiler nicht funktionieren kann:
Du hast zwar die Spannung in den geforderten Bereich bekommen, aber Du kannst nahezu keinen Strom dort ziehen.
200kΩ bei 12V macht einen Strom von 0,06mA.
Diese 0,06mA könnte man, ok, nicht Mal theoretisch, aber immerhin, um den Widerstand 'herum leiten' und durch den Arduino schicken - alleine die enthaltene LED braucht mehr Strom, Das wird so Nichts.

Wenn Du hinter den Spannungsteiler einen OpAmp als Spannungsfolger schaltest, kannst Du den Strom für den Arduino nutzen, Den Dir der OpAmp liefern kann, ohne Deinen Spannungsteiler groß zu belasten (ob dem OpAmp die 60nA reichen, müsste man nachlesen).

Sinnvoll ist hier nur ein Schalt-Wandler.
Wenn das PV-Modul unterhalb 6V ebenfalls noch genug Leistung bereits stellt, kann man auch einen Buck-Boost-Wandler andenken - Der kann die Spannung in einem weiten Bereich auf die gewünschten 6V bringen, eben hoch gewandelt (dabei fließt PV-seitig ein höherer Strom) oder runter, wie DU Es akut benötigst.

MfG

cappy0815

Ok ... Verstehe.

Dann werde ich mich Mal auf die Suche machen.

Danke

cappy0815

... wie wäre es denn mit einem Festspannungsregler?
Zum Bleistift TO220?

Cappy

Tommy56

#25
Nov 11, 2018, 08:42 pm Last Edit: Nov 11, 2018, 08:43 pm by Tommy56
TO220 ist eine Gehäusebauform, in der so ziemlich alles mit 3 Beinen drin sein kann.

Falls Du damit Festspannungsregler der Baureihe 78xx (xx=Spannung) meinst: Die setzen die Differenzspannung * Strom in Wärme um. Die Stepdown-Regler sind da sparsamer.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

HotSystems

Cappy, du solltest mal annehmen, was dir geschrieben wird.
Z.B. dieser hier, oder ähnlich.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

cappy0815

@HotSystems:
Ich nehme es ja an ... aber ich versuche mitzudenken und hinterfrage gerne.
Sonst kann ich Euch auch bitten mir alles fertig zu machen und dann baue ich einfach nach.

Was spricht denn gegen Wärme, wenn ich einen Kühlkörper dazu nehme?

In den Anhang habe ich mal meine aktuelle Schaltung gesteckt ...

Cappy

Tommy56

Wenn Du genug Platz für den Kühlkörper, gute Luftzirkulation und zuviel Geld hast, kannst Du natürlich auch elektrische Energie in Abwärme umwandeln. Ganz wie Du willst.

Aber TO220 bleibt trotzdem eine Gehäusebauform.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

combie

Quote
Was spricht denn gegen Wärme,
Die Kombination aus: Solar, Batterie und Dauerbetrieb.
Schreie nach Besserem, bis du es auch erhältst.
Das noch Bessere verabschiedet sich rechtzeitig vor deinem Lärm.

Quelle: Martin Gerhard Reisenberg

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