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Topic: mehrere Relais schalten (Read 1 time) previous topic - next topic

herbk

Quote
Dein Messpunkt für Zelle 2 sieht die Spannung Zelle 1 + Zelle 2
Du hast recht, das Problem ist der gemeinsamme GND...

Katsumi_S

#16
Nov 06, 2018, 11:39 pm Last Edit: Nov 06, 2018, 11:40 pm by Katsumi_S Reason: Bild eingefügt
Es geht schon, aber eben so wie oben beschrieben.

Jetzt kannst du noch vor jeden Analogeingang einen Spannungsteiler bauen 1:3 sagen wir mal und Dan die gemessen Spannung voneinander abziehen . Dann ist alles auf Ground bezogen und durch 3 geteilt. Damit ist dann die größte gemessen Spannung bei 12 V am Akku  4Vam Analogeingang, ob dann die Auflösung noch reicht  musst du selbst entscheiden .
Also
U1= Messwert 1
U2 = Messwert 2 - Messwert 1
U3= Messwert 3- Messwert  2
Usw
Bei einem Teiler von 14,7kOhm und 4,75kOhm ergeben sich rund 0,02V Auflösung wenn ich richtig gerechnet habe.
Beispiel:




Maximale Spannung pro Zelle scheinbar rund 2,8V also gesamt 16,8V. Spannungsteiler bringt bei 20V am Eingang 4,884V am Analogpin. Bei 5V ergibt der AD-Wandler 1023 und bei 4,884V 999. Theoretische Auflösung 0,02002...V. Weicht natürlich wegen der Toleranz der Widerstände auch ab.

Gruß, Jürgen


herbk

#17
Nov 07, 2018, 09:01 am Last Edit: Nov 07, 2018, 09:32 am by herbk
Hi Jürgen,
danke, wie das gemeint war hatte ich schon verstanden. Ich habe bei dieser Messweise aber ein wenig "Bammel" vor den Abweichungen. Die theoretischen 0,02V Genauigkeit sind nicht das Problem...
Wenn für das Ganze die Spannungsteiler aus Messwiederständen baue, für jeden Messkreis den genauen Digitalwert der Schaltspannungen getrennt ermittle und wenn nötig im Sketch "mappe" sollte es aber genau genug werden...?

Oder für jede Zelle einen separaten Arduino... ;)


Wenn ich den 4,7K Widerstand durch einen 5K Spindeltrimmer ersetze um die Spannungsteiler zu justieren...?

Rentner

Hallo,

Spindeltrimmer kannst Du auch nehmen ist aber eigendlich nicht nötig. Wenn Du zum abgleich eine einzelne Zelle nimmst, und die nacheinander an die an den Teiler anschliesst kannst Du doch die Skalierung auch durch einen Softwarefaktor festlegen der für jeden Analogeingang /bzw Teiler unterschiedlich sein kann ist.

es geht ja nur darum das bei gleicher Eingangsspannung die gleichen Messwerte entstehen. Also mußt Du dann irgendwo mal mit 1,000 oder 1,002 oder 0,995 multiplizieren.  Der Erste Eingang hat dann 1.000 und dient so als Refferenz für die Anderen. Mit Dem Spindelpoti würdest Du es ja letztlich ebenso machen.

Heinz

herbk

Hallo,
ich habe die Spannungsteiler jetzt mit 1% Toleranz WIderständen und Spindeltrimmer aufgebaut. Funktioniert, ich kann die Spannung am Ausgang des Spannungsteilers sauber einstellen.

Allerdings habe ich für den Spannungsteiler 18k und 5,6k Widerstände verwendet. Das scheinen aber zu hohe Werte zu sein, der Arduino schaltet nicht wenn sich die Spannung am Eingang über die Schaltschwellen bewegt.
Kann das sein, dass da dann einfach der Strom zu niedrig wird?

Am Sketch liegt es sicher nicht, denn wenn ich mit dem Labornetzteil die Spannung direkt auf die Analogeingänge gebe schalten die Relais wie gewollt.

HotSystems

.....
Kann das sein, dass da dann einfach der Strom zu niedrig wird?

Am Sketch liegt es sicher nicht, denn wenn ich mit dem Labornetzteil die Spannung direkt auf die Analogeingänge gebe schalten die Relais wie gewollt.
Zu hochohmig ist der Spannungsteiler nicht, da muss ein anderer Fehler vorliegen.
Zeig doch mal ein Schaltbild, wie du es aufgebaut hast.

Hast du auch GND verbunden ?
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

herbk

gnd ist verbunden, sonst würde er ja auch nicht schalten wenn ich die Spannung direkt am Arduino anlege, - oder?

Den Schaltplan habe ich jetzt nur für einen Eingang gezeichnet, ist aber ja für alle Eingänge das Gleiche.

Ich habe auch noch mal nachgemessen: Über die Spannungsteiler kommen (bei 4,5V Spannung) 0,16 mA an den Analogeingängen an. Wenn ich die Spannung direkt an die Analogeingänge lege, "zieht" der Arduino mehr als 0,5 mA.




agmue

Wahnsinn und Verstand trennt nur eine dünne Wand. (Daniel Düsentrieb)

postmaster-ino

Hi

Auch, wenn Du Es explizit sagst: In dem Plan ist der GND der zu messenden Spannung gar nicht erst vorhanden - ob Dieser also wirklich mit dem Arduino GND verbunden ist, ist immer noch nicht raus.

Die Schaltung von KatsumiS vom 6.11. z.B. sollte bei Dir funktionieren, dort ist der GND (laut Schaltplan) mit dem Arduino-GND verbunden - wenn auch die Messwerte der ganzen Spannungsteiler keine wirklich Aussage zu den Einzel-Spannungen zulassen werden.

MfG

PS: Zu den 0,5mA: Kunststück - sofern die externe Beschaltung dran geblieben ist, fließt das Groh des Strom dort drüber ab (bei 5V alleine 0,8mA - da muß der Arduino noch mit 0,3mA aushelfen, daß Du 'nur' 0,5mA Strom misst!!)
anscheinend ist Es nicht erwünscht, einen Foren-internen Link als 'Homepage' einzubinden, damit JEDER nur einen Klick von combie's Liste zum Thema State-Maschine entfernt ist.
... dann eben nicht ...

HotSystems

gnd ist verbunden, sonst würde er ja auch nicht schalten wenn ich die Spannung direkt am Arduino anlege, - oder?
......
Wenn du dein Netzteil zum Messen verwendest, ist es klar, das da GND schon verbunden ist. Ob das mit deiner zu messenden Spannung auch so ist, können wir nicht sehen. Und ich glaube das immer noch nicht, da in deinem Bild nichts davon zu sehen ist.
Eine Spannung kann man an einer Leitung nicht messen.
Warum glaubst du es nicht ?
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

herbk

Die gnd Verbindung der zu messenden Stromquelle ist dran,  auch wenn ich sie in der Skizze vergessen habe...
Das Netzteil versorgt auch nicht den Arduino, es dient ausschließlich als Ersatz für die Batterie (zu messende Stromquelle) damit ich eine zuverlässige Spannung habe.

@postmaster-ino: Weshalb denkst Du liefern die Messwerte der Spannungsteiler keine zuverlässigen EInzelspannungen? Wenn das so ist, dann brauch' ich so nicht weitermachen...

Tommy56

Schaut doch einfach mal ins Datenblatt. Hier hat das jemand gemacht. Letzter Beitrag. Da steht auch die Seite im Datenblatt zum Nachlesen mit drin.

10 kOhm Quellinnenwiderstand sollte demnach die Obergrenze sein.

Gruß Tommy
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)

HotSystems

#27
Dec 02, 2018, 09:48 pm Last Edit: Dec 02, 2018, 09:50 pm by HotSystems
Die gnd Verbindung der zu messenden Stromquelle ist dran.....
Du willst doch Spannung messen, was hat das mit dem Strom zu tun ?
Ich befürchte, du verwechselst da etwas.
Miss doch mal die Spannung hinter dem Spannungsteiler mit einem Vielfachmessgerät.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

postmaster-ino

#28
Dec 02, 2018, 09:49 pm Last Edit: Dec 02, 2018, 09:51 pm by postmaster-ino
Hi

Man könnte per Spannungsfolger den Quellenwiderstand überlisten - eine Hand voll OpAmps und zumindest dieser Trops wäre gelutscht.

Ungelutscht bleibt, daß der Analog-Wert der untersten Zelle, Welcher die Spannung dieser Zelle wiederspiegelt, ebenfalls unser GND der 2.ten Zelle ist.
Somit bleibt zur Erfassung der Spannung der 2.ten Zelle nicht mehr der ganze ADC-Bereich.
Gleiches gilt für Zelle Nummer Drei, Vier, Fünf und Sechs, wobei Zelle Sechs die Gesamt-Spannung aller Zellen darstellt und von 'Zelle 1-5 tot' bis zu 'Zelle 1-6 voll geladen' abdecken muß.

Du kannst Das gerne ausprobieren und uns von Deinen Ergebnissen berichten - ich befürchte aber, daß Du bis auf 'hmm ... ja ... Da ist wohl was' und 'ok, definitiv tot' keine Angaben zu den Messwerten treffen kannst.

Was man machen könnte - ich hatte vor einigen Wochen mit einem ICL7660 gespielt, Der intern per Analog-Schalter Kondensatoren umlädt:
Per Analogschalter wird ein Kondensator mit einer der Zellen verbunden, eine Zeit gewartet (Widerstand von 40Ω meine ich im Kopf zu haben), damit der Kondensator sich auf die Spannung laden/entladen kann, dann den Kondensator an GND und A0 geschaltet und gemessen.
Da der A0 (... jeder IN) nahezu keinen Strom nimmt, sind die Widerstände der Analog-Schalter vernachlässigbar gering.
Vll. ein/zwei Messungen mehr machen, damit man sichergehen kann, daß ich mich hier nicht irre und der S&H-Kondensator im µC Das auch so sieht.

MfG
*Edit*
DaBla ICL7660
anscheinend ist Es nicht erwünscht, einen Foren-internen Link als 'Homepage' einzubinden, damit JEDER nur einen Klick von combie's Liste zum Thema State-Maschine entfernt ist.
... dann eben nicht ...

herbk

Hi postmaster-ino,

Quote
Ungelutscht bleibt, daß der Analog-Wert der untersten Zelle, Welcher die Spannung dieser Zelle wiederspiegelt, ebenfalls unser GND der 2.ten Zelle ist.
Somit bleibt zur Erfassung der Spannung der 2.ten Zelle nicht mehr der ganze ADC-Bereich.
Gleiches gilt für Zelle Nummer Drei, Vier, Fünf und Sechs, wobei Zelle Sechs die Gesamt-Spannung aller Zellen darstellt und von 'Zelle 1-5 tot' bis zu 'Zelle 1-6 voll geladen' abdecken muß.
Da sollte ich aber im Vorfeld ausmessen können. Stand ist, dass ich, mit der gleichen Zelle als Quelle, an den Spannungsteiler Ausgängen recht genau (0,002V max Abweichung ) die gleiche Spannung habe.
Die Spannungsdiferenzen zwischen den Messpunkten bestimme ich im sketch durch abziehen der vorherigen Spannungen (z.B. Spannung Zelle 6 = Spannung Zelle 6 minus Spannung Zelle 1 bis 5).
Die rechnerischen Differenzen kann ich ja mit den Gemessenen vergleichen, - mal sehen welche Abweichungen sich da ergeben...

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