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Topic: Mikrophon kalibrieren (Lärmampel) (Read 495 times) previous topic - next topic

Micpole

Ich versuche mich zur Zeit an einer Lärmampel:

Der Sketch funktioniert soweit.
Eingabe: Sensor Mikrophon KY-037
Ausgabe: 3x LED (R,G,Gr)

Soweit so gut. Jedoch habe ich  Probleme bei der Einstellung des Mikrophons, was sich entweder mit den Schraubendreher direkt an der Hardware verändern lässt. Bzw. kann ich im Sketch die Grenzwerte der Farben definieren.

Ich benutze Mein Handy und die dB zu Messen. Ich möchte , dass es Grün bei ca 40dB und darunter leuchtet, Gelb leuchtet bei ca. 60 dB und Rot leuchtet bei ca.80 dB. 5-10 dB Messtoleranz ist in Ordnung.
Die Lärmampel ist für den Unterricht im Klassenzimmer gedacht.

Mit der aktuellen Hardware komme ich nicht weiter. Die LED schalten erst bei ca 30 dB Unterschied.

Ich bin Ratlos:
 Brauche ich neue Hardware? Wenn ja welche?
 Muss ich das Mikrophon verstärken damit die Grenzwerte sich deutlicher unterscheiden? Wenn ja wie?

Sketch im Anhang

Vielen Dank!




Klaus_ww

Das ist SPIELZEUG, aber nix zum Messen.
Freizeit-Programmierer mit moderatem Ehrgeiz besseren Code zu schreiben.

HotSystems

Was gemeint ist, dieses Mikrofonmodul ist für dein Projekt nicht geeignet.
Meine Versuche mit diesen Modulen haben gezeigt, die können nur zwischen Lärm und Ruhe unterscheiden, dazwischen ist Glücksache.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

Saubr

Mal ganz naiv gefragt. Wenn so ein Modul 90 Cent - 2 Euro kostet, kann ich nicht drei Stück benutzen ?
Jedes am Poti auf einen anderen Schwellenwert einstellen, und drei Eingänge benutzen ?

Klaus_ww

Klar kannst Du das machen, aber an der Grundfunktion ändert sich damit nix.
Freizeit-Programmierer mit moderatem Ehrgeiz besseren Code zu schreiben.

Skydome

Was kommt denn am analogen Ausgang des Sensormoduls raus?
- Eine des Schalldrucks proportionale (Wechsel-)Spannung, ggf. mit DC-Offset?
- Oder eine (zeitlich gemittelte) Spannung proportional der Amplituden (Einhüllende)

So oder so - durch den logarithmischen Zusammenhang der Lautstärkewahrnehmung hast du's mit einem extrem hohen Dynamikbereich zu tun (80 db = 1:10.000). Abhilfe schafft ein Logarithmierverstärker der auf der analogen Seite die Dynamik reduziert.

Rentner

Hallo,

bei meimen Starter Set ist auch so ein KY-037 mit bei.

Das Mikrofon wird mittels wir über eine OP Impedanzwandler auf den Analogausgang gegeben. Damit ist die Spannung so um die  10-20mV. Damit kann man also nicht wirklich was machen.

Der digitale Ausgang kommt von einem zweiten OP mit hoher Vertärkung  bei dem der Schaltpunkt mittels Poti verstellt werden kann.

Damit lässt sich also mehr recht als schlecht ein Geräuschpegel einstellen bei dem der digitale Ausgang schaltet.

Wenn Du mit dem analogwert was messen willst musst Du einen zus. OP einsetzten mit einer Verstärkung von mindestens 100. Aber dann fängst sicher auch schon an zu brummen .

Heinz



Heinz


Saubr

Klar kannst Du das machen, aber an der Grundfunktion ändert sich damit nix.
Schon, statt ein analoges Signal auszuwerten, habe ich drei digitale.
Eigentlich dürften sogar 2 reichen.

Der Schwellenwert muss ja nur unterschiedlich eingestellt werden.

Kein Mikro = grün
Mikro ein   = gelb
Mikro zwei = rot

Programmieren wäre auch nochmal einen Tick anfängerfreundlicher.

Oder habe ich da einen Denkfehler ?

michael_x

#8
Nov 30, 2018, 11:05 am Last Edit: Nov 30, 2018, 03:11 pm by michael_x
Quote
Der Schwellenwert muss ja nur unterschiedlich eingestellt werden.
Es wird schwierig, die so einzustellen, dass der mittlere Bereich sinnvoll erreicht wird.
Egal ob 1 analog oder 2-3 digitale.

So verstehe ich Klaus' Bedenken, und kann sie nachvollziehen. 

1 / 100 / 10000 sind schwer auf einem linearen Poti einzustellen.

SpaghettiCode

Hi,

immerhin kann man mit dem einen Mikrophon-Modul testen, ob sich die jeweiligen Schaltschwellen auf dem Modul wie gewünscht einstellen lassen, wenn ja, dann einfach 2 weitere bestellen, und die auf die gewünschten dB-Schwellen einstellen.
Analog über den ADC auswerten funktioniert auf Grund des hohen Dynamikumfanges eh nicht.

Gruß André

Micpole

Danke für  eure Antworten!

ich werde in den nächsten Tagen die  3 Mirco Lösung versuchen.

Innerlich bin schon auf neue Hardware (Mirco) eingestellt.

Lassen sich höherwertige Mikrophone problemlos "zerpflücken", sodass mit dem Arduino kompatibel wird?
Bis jetzt finde ich auf meine Shoppingtouren nur Mikrophone mit Klinge.

oder https://www.synotech.de/produkte/datenblatt/?h=PCB&m=378A07 , was etwas übertrieben wäre xD.

Rentner

Hallo

Ich kenne nur Microfone die eine Wechselspannung ausgeben und die liegt so im mV Bereich.
Natürlich kannst du Wechselspannung auf eine Gleich Spannung aufmodulieren.

Eigendlich benötigst du einen OP Verstärker um das Signal zu verstärken .

masi28

Das MAX9814 Modul verfügt über einen Vorverstärker.

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