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Topic: Hilfe bei Transistor Vorwiderstand (Read 1 time) previous topic - next topic

Serenifly

Benötigt der P-Channal Mosfet  keinen Wiederstand?
FETs werden (vereinfacht gesagt) mit Spannung gesteuert. Und nicht mit Strom. Deshalb braucht man theoretisch keinen Widerstand um den Strom zu begrenzen.

Praktisch stellt das Gate einen Kondensator da. Ungeladen hat der einen relativ kleinen Widerstand, wodurch der Ladestrom erst mal ziemlich hoch ist. Deshalb schadet es nicht einen kleinen Widerstand einzubauen um den Strom zu begrenzen. Das dient aber nur dazu den µC zu schützen und nach dem richtet sich auch dieser Strom (20-40mA)

HotSystems

Benötigt der P-Channal Mosfet  keinen Wiederstand?
Gibt es den auch in einer Breadboard/Lochrasterplatine kompatiblen Bausweise für 3,3V
Nochmals, Widerstand nur mit i.
Den brauchst du und kannst einen 100 Ohm nehmen.

Ein Breakout-Board mit P-Channel wirst du evtl. mit Google finden.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

ASommer2

Leider finde ich keinen für 3,3 logic level.
Hat da jemand einen P-ch für 3,3v als Vorschlag?
Würde in der Schaltung der P Cannel mosfet bei High am Gate schalten oder bei Low?

postmaster-ino

Hi

Der P-FET braucht dann -3,3V - aber von der positiven Versorgung aus gesehen.
Bei 12V sperrt Dieser bei 12V am Gate und bei Weniger wird Er leitend.

Deine 3.3V helfen Dir bei einem P-FET rein gar Nichts.

Du musst mit diesen 3.3V einen Transistor ansteuern, Der Dir die 12V vom Gate 'wegsaugt' - dann wird ein Schuh daraus.

MfG
Dein Problem, Dein Sketch, Deine Bilder.
Ob ich ohne Diese an Deinem Problem arbeiten will, entscheide aber immer noch ich.
Große Buchstaben? Immer wieder, neben Punkt und Komma, gerne gesehen.

Serenifly

#19
May 28, 2019, 10:05 pm Last Edit: May 28, 2019, 10:09 pm by Serenifly
Wo kommen da jetzt 12V her?
Quote
Der Verbraucher an der Emiter Collectorseite ist ein Wemos D1 mini der im Normalbetreib 70mh ziehen soll.
Liest sich so als ob die Betriebsspannung auch 3,3V ist



IRLML6402 oder IRLML2244 sind gut aber SMD. Das SOT23 Gehäuse geht aber mit etwas Improvisation auf Lochraster

Quote
Würde in der Schaltung der P Cannel mosfet bei High am Gate schalten oder bei Low?
Low. Letztliches ist es das gleiche Prinzip wie beim N-FET. Er leitet wenn die Gate-Source-Spannung größer als die Gate-Treshhold Spannung ist. Und die Gate-Source-Spannung ist am größten wenn die Gate-Spannung 0V ist.

HotSystems

Ich meine, es müßte gehen.
.....
Du hattest mich fast überzeugt.
Nach einem Testaufbau mit einem OK, 4N25, kann ich jetzt sagen, damit funktioniert es nicht.

Ob es evtl. mit einem anderen OK doch funktioniert, weiß ich nicht, aber damit geht es nicht.

Getestet auch mit 3,3 Volt und einem "MicroProMini" als Uhr.
Stromverbrauch inkl. Displaybacklight = 45mA
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

uwefed

Ein Optokoppler funktioniert als High Site Switch. Der Emittor muß dabei in richtung Masse geschaltet werden, nicht richtung Versorgungsspannung wie beim PNP.

Quote
Versorgungsspannung - Transistor vom Optokoppler - Verbraucher - GND
Versorgungsspannung - Collektor des Transistor vom Optokoppler - Emittor des Transistor vom Optokoppler - Verbraucher - GND.

Grüße Uwe

ASommer2

#22
May 29, 2019, 07:52 am Last Edit: May 29, 2019, 07:54 am by ASommer2
Also so?

HotSystems

Also so?

So sind es schnell mal 6 Volt am geschalteten Controller.
Was soll denn die zusätzliche Spannungsquelle ?
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

HotSystems

Ein Optokoppler funktioniert als High Site Switch. Der Emittor muß dabei in richtung Masse geschaltet werden, nicht richtung Versorgungsspannung wie beim PNP.
Versorgungsspannung - Collektor des Transistor vom Optokoppler - Emittor des Transistor vom Optokoppler - Verbraucher - GND.

Grüße Uwe

Ja, und genau so habe ich es im Testaufbau gehabt.
Es hat nicht funktioniert.
Gruß Dieter

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amithlon

Hallo,

denke daran, daß ein ESP8266 bis 350mA Spitzenstron haben will wenn er das WLAN anmacht, dabei darf die Spannung nicht einbrechen. Es sind zwar nur Impulse im Bereich weniger ms, aber das muß sichergestellt sein.

Welchen Zweck soll das eigentlich haben? Zum HM-18 habe ich  auf die Schnelle nichmal ein Datenblatt gefunden.

Warum ein Di mini und kein reines ESP8266-12 Modul? 3,3V mußt ja für das BT-Modul sowieso haben und den ESP8266 kann man über EN einfach mit einem Logikpegel ausschalten.

Gruß aus Berlin
Michaeö

agmue

Es hat nicht funktioniert.
In meiner Bastelkiste befindet sich nur ein Optokoppler mit 8 mA, mit dem bekomme ich eine LED mit Vorwiderstand zum Leuchten, für einen UNO reicht das aber nicht.

Ein Optokoppler als high side switch geht grundsätzlich, wegen des Spannungsabfalls UCE wie bei einer Diode und des benötigten Stroms ist ein Optokoppler für dieses Projekt aber nicht empfehlenswert.

Andere Begründung, gleiches Ergebnis, Ok?


Also so?
  • Nein, die Schaltung ist falsch, siehe #26.
  • Nein, 4N25 kann maximal 50 mA, kurzzeitig 100 mA, das reicht nicht, siehe auch #12. Meinen Einwand aus #11 kannst Du getrost ignorieren, da mir kein Optokoppler bekannt ist, der den notwendigen Strom schalten kann.

Ich empfehle Dir die Schaltung aus #6 oder EN zu verwenden.
Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

uwefed

Die Schaltung ist falsch weil:
Der Vorwiderstand der LED ist zu klein. So macht du den Ausgang des ESP kaputt.
Der Transistor des Optokopplers kann keinen so hohen Strom schalten. Als Signal funktioniert die Schaltung aber nicht als Spannungsversorgung.
Die CE-Sättigungsspannung des Transistors des Optokopplers ist zu hoch. Laut Datenblatt bei 50mA sind das 0,5V.

Als Schaltelement brauchst Du ein Relais oder einen MOSFET. Ein BJT Transistor hat zuviele Spannungsverluste.

Grüße Uwe

ASommer2

#28
May 29, 2019, 10:47 am Last Edit: May 29, 2019, 12:47 pm by ASommer2
Vielleicht nochmal von vorne angefangen.

Ich habe ein HM18 Bluetooth Modul das 0,2 mA im Standby verbraucht.

Ziel ist es, das Bluetooth Modul mittels Solar und Batterie zu betreiben.

Das BT Modul soll dann bei einer erfolgreichen Bluetoothverbindung von einem Master Bluetooth(z.B. Esp32) einen Arduino(in meinem Fall ein WemosD1 mini) einschalten. Dieser Arduino führt dann einen Prozess durch und der gibt dann über TX und RX zurück zum BT Modul, dass die Aufgabe durchgeführt/erfüllt worden ist.
Danach soll das BT-Modul den Arduino oder in meinem Fall einen Wemos wieder schlafen legen bzw. ausschalten um keinen Strom(Ruhestrom) zu verbrauchen.

Alle Komponenten hängen an einer einzigen Batterie.

Sozusagen möchte ich einen Batteriebetrieben(Solar) Aktor haben, der nicht nach 2 Tagen die Batterie leer gesaugt hat.

 

HotSystems

Das BT Modul soll dann bei einer erfolgreichen Bluetoothverbindung von einem Master Bluetooth(z.B. Esp32) einen Arduino(in meinem Fall ein WemosD1 mini) einschalten......

Ein Wemos ist kein Arduino !!!!


Du solltest dich für dein Projekt zuerst mal mit den Grundlegenden Dingen beschäftigen.
Dein Basiswissen ist gleich NULL. Sorry wenn ich dir zu ehrlich bin.

Und da du all unsere Beschreibungen und Einwände ignorierst bin ich hier raus.
Weiterhin viel Spass.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

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