Go Down

Topic: Digital Eingangssignal mit 1,5V verstärken (Read 535 times) previous topic - next topic

melez

Das kann ich leider auch nicht sagen.
Es handelt sich um den Tacho-Geber von einem Unimog Baujahr ca. 1950. Weiß nicht mal, wo der Sensor genau verbaut ist.

Habe nur eine einzelne Ader in die Hand gedrückt bekommen, aus der oben genanntes Signal raus fällt (mit Oszi gemessen).
Dachte eigentlich die Aufgabe wäre recht einfach, aber die 1,5V machen mir doch zu schaffen. Wird das Signal zu stark belastet, funktioniert der Tacho im Dashboard nicht mehr. Muss vielleicht mal noch messen, wann genau das ist, aber das geht ja immer nur während der Fahrt (bzw. aufgebockt)  :o

SpaghettiCode

Hi,

die Aufgabe ist auch einfach zu lösen, auch mit einem einfachen npn-Transistor und 2 Widerständen.
Einfach eine Schaltstufe in Grundschaltung aufbauen.
Als Basiswiderstand ca. 2 kOhm, dann wird das Signal mit etwa 0.425 mA belastet, wenn die max. 1,5V stimmen.
Und den Kollektorwiderstand zwischen 1 und 5 kOhm, dann fließen zwischen ~5 und 1 mA Querstrom.
Am Kollektor steht dann das phasengedrehte Signal an, zwischen beinahe Null und Ub (5V).

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204302.htm

Gruß André


combie

#17
Mar 19, 2020, 09:40 am Last Edit: Mar 19, 2020, 10:56 am by combie
Quote
Das kann ich leider auch nicht sagen.
Es handelt sich um den Tacho-Geber von einem Unimog Baujahr ca. 1950. Weiß nicht mal, wo der Sensor genau verbaut ist.
Dann ist es schon mal kein Hallsensor!
1950 war die Halbleitertechnik noch nicht so weit
Bestenfalls induktiv. Und nachgerüstet, nicht original.
Dann manchen auch die 1,5V halbwegs Sinn.
Bei Hallsensoren wäre das sehr ungewöhnlich.

Der Unimog hat bis weit in die 1980er Jahre noch die klassische Tachowelle.
Der Sensor(Tachowellenausgang) sitzt am Getriebe
Zwischen Schaltgetriebe und erstem Ausgleichsgetriebe.

Quote
(mit Oszi gemessen).
Runde Ecken?
Dann höchstvermutlich induktiv.

Beachte:
Induktive Sensoren werden bei höheren Frequenzen in der Regel "lauter"
Pi mal Daumen: Doppelte Drehzahl, doppelte Spannung.
Auch: Bei induktiven Sensoren ist mit negativen Halbwellen zu rechnen!
Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
(Berthold Brecht)

michael_x

#18
Mar 19, 2020, 10:40 am Last Edit: Mar 19, 2020, 10:46 am by michael_x
Quote
Und den Kollektorwiderstand zwischen 1 und 5 kOhm, dann fließen zwischen ~5 und 1 mA Querstrom.
Reicht vermutlich schon, den Kollektor direkt an einen INPUT_PULLUP zu hängen.
Aber selbst analogRead ohne jede externe Hardware, würde ein 50Hz Signal erfassen können. Den Komparator in selbstgestrickter Software oder durch Hardcore Programmierung zu realisieren ist da Geschmackssache.

uwefed

#19
Mar 19, 2020, 11:43 am Last Edit: Mar 19, 2020, 11:45 am by uwefed
Das kann ich leider auch nicht sagen.
Es handelt sich um den Tacho-Geber von einem Unimog Baujahr ca. 1950. Weiß nicht mal, wo der Sensor genau verbaut ist.
Damals gab es weder Transistoren noch Hallsensoren. Elektronikröhren waren damals die Elektronikbauteile.

Als Sensor kommt mir da ein Magnet und eine Spule in den Sinn in der ein Impuls induziert wurde. Dieser ist dann aber Wechselspannung und die Spannung hängt von der Drehzahl ab.

Ich bezweifle daß die Geschwindigkeit elektrisch gemessen wurde sondern der Tacho funktionierte mechanisch.

Hast Du keinen Schaltplan des Gefährts?
Grüße Uwe

melez

Der Comperator funktioniert bei meinem Testaufbau.
Wenn ich das nächste mal zu dem Fahrzeug komme, mache ich mal nochmal Messungen mit dem Oszi, bei verschiedenen Geschwindigkeiten.

Leider bin ich erst recht spät bei dem Projekt eingestiegen, und andere sind schon wieder weg. Daher ist das alles etwas schwierig.

Danke nochmal für die Antworten!

uwefed

Quote
Leider bin ich erst recht spät bei dem Projekt eingestiegen, und andere sind schon wieder weg. Daher ist das alles etwas schwierig.
Das sind natürlich nicht die besten Voraussetzungen.
Ok, wir Warten bis Du Dich wieder meldest. Mach eine Kopie oder Foto des Oszilloskopbildes.
Grüße Uwe

combie

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
(Berthold Brecht)

Go Up