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Topic: Arduino Lüftersteuerung (Read 82 times) previous topic - next topic

fareful

Hallo Arduino Freunde,

ich habe mal eine technische Frage. Ich habe an einem Arduino eine Ausgangsspannung von 3.3V (mit Ausgabe eines PWM-Signals) und steuer damit einem MOSFET (IRLZ34N) an.
Mit diesem MOSFET wird das PWM-Signal geschalten und ein Lüfter geregelt. Das funktioniert alles auch ganz gut soweit.
Das Problem ist, eigentlich sollte der MOSFET erst bei 4V durchschalten, warum funktioniert es trotzdem?
Habe ich hier einen Denkfehler?
Ich würde gerne den technischen Hintergrund davon wissen.

Ich hoffe mir kann jemand helfen.
viele Grüße (ein Neuling)

MicroBahner

Weil das - im Gegensatz z.B. zu einem Relais - kein 'harter' Übergang zwischen AN und AUS ist. Es gibt einen Übergangsbereich. Lt. Datenblatt beginnt der IRLZ34N spätestens ab 2V zu leiten. Anfangs ist da der Widerstand noch rel. hoch, aber mit zunehmender Gate-Spannung wird er immer niedriger. Bei 4V hat er dann einen definierten Wert von max 0,06 Ohm. Aber auch bei 3,3V ist er schon recht niederohmig. Wenn Du nun nicht allzuviel Strom schaltest, ist auch bei diesem etwas höheren Widerstand der Spannungsabfall am FET noch niedrig, und die Verlustleistung im grünen Bereich.
Gruß, Franz-Peter

HotSystems

#2
Mar 20, 2020, 10:39 am Last Edit: Mar 20, 2020, 10:49 am by HotSystems
Hallo,

was für einen Arduino hast du ?
Und der IRLZ34N hat ein "VGS(th)" von min 2V und max 4V. Das liegt also im Bereich.
Wobei die 3,3V den nicht komplett durchschalten und der dadurch durchaus warm werden kann.
Da solltest du die max. Verlustleistung nicht außer Acht lassen.

Edit:
Franz-Peter war schneller.
Gruß Dieter

I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

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