10W RGB LED mit Arduino PWM steuern

Hallo zusammen,

Ich habe folgende Komponenten:

60W 12V Netzteil

10W RGB LED

3x LD24AJTA Module

Jetzt zu meiner Frage die LED hat eine gemeinsame Anode und eine Kathode je Farbe.

Muss ich einfach alle Plus Ausgänge der drei LD24AJTA mit der Anode verbinden und dann je die negativen Anschlüsse der 3 Boards mit den Kathoden der jeweiligen farben?

Wie hoch sollte ich den Stromfluss für die 10W LED machen?

Theoretisch sollten ja 833mA in Ordnung sein Pro Farbe oder?

Danke und VG

Wenn ich das richtig sehe, hat der LED-Anschluss des Controller keinen gemeinsamen GND bzw. VCC. Siehe: Control Power LEDs with LD24AJTA and Arduino

sind die falschen Module. Du brauchst FETs + Widerstände.

Hier das Schaltbild:

RCS und CSN-Pin auf Anodenseite… mit den Modul und gemeinsamer Anode wirst du da nicht glücklich...

Du brauchst eine KSQ die alles auf Kathodenseite macht. Schau dir mal den QX9920 an.

Hat das selbe Problem. Du kannst da nichs als gemeinsames nehmen.

Erklär mal genauer

Du musst einen Pin als gemeinsamen für alle Farben haben.
Die Beschaltung ist doch die selbe:

oder übersehe ich etwas?

Schieb die Spule hinter die LEDs… ist ja Reihenschaltung…

Dann geht die Anode direkt an den Powerpin

1 Like

Welche forwardvoltage haben die Farben? Normalerweise sind bei 10W mehrere LED-Chips in Reihe geschaltet.

Am einfachsten ist es eine RGB LED mit 6 Anschlüssen (3 Anoden und 3 Kathoden) zu nehmen.
Beide genannen Module haben die LED nicht direkt mit GND oder Versorgungsspannung verbunden. verbinden. Darum kann man keine Common Anode bzw Common Cathode LED Module verwenden.

Es gibt auch LeistungsLED (1 bis 30W) mit WS2811 Controller.

Grüße Uwe

Erklär mal genauer beim QX9920

Ich weiß jetzt nicht ob mein Rechtschreibfehler Dich durcheinander gebracht hat.

Laut Schaltbild in #7 sind die LEDs zwischen der Wandlerspule und dem Schalttransistor geschaltet. Wie vorgeschlagen könnte man die position der LEDs mit der der Spule wechseln. Bei einem Selbstbau ist das sicher möglich. Nimmt man aber ein fertiges Modul ist man von dem Modul abhängig. Umlöten ist sicher nicht so leicht.
Also trifft das auf dieses fertige Modul (ohne modifikation) auch zu daß die LED nicht direkt an Vin angeschlossen sind und darum ein RGB LED mit gemeinsamer Anode nicht verwendet werden kann.

Grüße Uwe

Es ist nicht der Rechtschreibfehler. Ich denke wir haben unterschiedliche Ansichten, wie einfach eine Spule umzusetzen ist.

Ich hätte generell auf die Module verzichtet und auf MosFet gesetzt. Ich hab da mal ein Schaltbild gezogen für eine Lüftersteuerung. Die Spule L1 und der Widerstand R3 wäre dann deine LED, die Schutzschaltung D1 und C3 kann entfallen . Nur die Schaltung zum Z44N ist dann von Interesse.

V2 ist dann das PWM Signal vom Board. Für jede Farbe dann ein MosFet und ein eigenes PWM Signal und die entsprechenden Massen verbinden. Nur den Vorwiderstand für die Farben musst du dann noch berechnen und kommen dann an der Stelle V1-L1. Und dem Z44N kannst Du einiges zumuten an Leistung.

Schaltung1.pdf (39.7 KB)

1 Like

Das RC-Glied am Gate ist aber eher kontraproduktiv, da es die Umschaltung verlangsamt und damit die Wärmeentwicklung im FET erhöht. Weg lassen.

Gruß Tommy

Hmm… so ohne Vorwiderstand hätte ich da arge Bedenken…

Nehmen wir mal 12V Versorgung an, 2V pro LED Chip (Rot) bei einem 3-Chip Design pro Farbe und 3W pro Farbe.

Dann fallen an dem Farbkanal (3x2V) 6V ab. Und “6V” müssen wir verheizen. Ich glaube da wird Effizienz schon relevant.

Wo bleibt da die Strombegrenzung der LED?

Das Modul LD24AJTA ist eine Switching Konstantstromquelle, Eine Konstantstromquelle die wie ein Dc/DC Wandler arbeitet aber statt eine Konstantspannung zu produzieren produziert sie einen Konstantstrom. Für diese Leistungsklassen ist ein Wandler die beste Wahl. Ein Vorwiderstand oder eine Lineare Konstantstromquelle hätten viel zu viel Verlustleistung.

Grüße Uwe