16 verschiedene Schalterzustände über einen Analogeingang

Der Strombedarf ist nicht so entscheidend. Der AD und die Versorgung des Widerstandsnetzes wird nur bei Inbetriebnahme kurz zum einmaligen messen eingeschaltet (< 1 Sekunde). Im übrigen ist der ATtiny die meiste Zeit sowieso im Sleep-Mode.

Wenn der ADC nicht explizit deaktiviert wird, dann läuft er auch im Sleep Mode und verbraucht dabei auch Strom.

Der Temperaturkoeffizient liegt für diesen Widerstandsbereich (1k-100k) bei ca. +300ppm/°C. Also mal mit -10° als Extrem gerechnet bei ca. +30*300ppm=9000ppm=0,9%. Das spielt so gut wie keine Rolle, wenn sich alle Widerstände in die gleiche Richtung ändern. In der Realität kann man davon u.U. nicht ausgehen. Nicht umsonst gibt der Hersteller plus/minus xx ppm an. Mehr Sorge macht mir da noch die Herstellungstoleranz. Das kann man zwar durch ausmessen und per SW-Kompensation ausgleichen ist aber umständlich.

In der Regel legt man Schaltungen so aus, daß sie im Toleranzbereich auch garantiert funktionieren. D.h. auch dann wenn die Widerstände sich gegen Dich "verschwören". Der Trick mit den Widerständen ist wirklich alt und es gibt einen guten Grund warum man den in professionellen Schaltungen so gut wie nie sieht. Ich hatte das Problem mal mit 10 Schaltern und fand die Lösung auch ganz toll. Bis ich dann im Sommer 2 Wochen lang das von mir bereits geschilderte Temperaturproblem entdecken durfte.

Ich mache sowas nie wieder mit Widerständen. Davon abgesehen braucht die SR Lösung weniger Bauteile. Beim Bestücken finde ich eine hohe Teilezahl schlimmer als eine hohe Pinzahl.