230V mit Arduino erkennen. -> Relais oder...?

Hi,

habe eine neue Aufgabe für meinen Arduino:
Ich will erkennen, ob eine Pumpe läuft.
Denkansatz: Parallel zur Pumpe ein 230V-Relais und dann den Schliesser an einen Arduino-Eingang.
Gibt ja von Finder & Co. so Industrierealis für Hutschiene. Leider ist der Kasten, wo ich das Relais auf eine Hutschiene setzen kann nicht so hoch, dass ein Standardrelais mit 65mm Höhe reinpasst. Da bräuchte ich was niedrigeres. Ach ja: Zu breit darf es auch nicht sein. Hab nur noch ca. 20mm Platz in der Breite.

Hab jetzt schon das Inet durchsucht, bin aber auf nichts passendes gekommen.

Hat von euch jemand schon mal so was gesehen/verbaut?
Oder gibts eine komplett andere Lösung? !Relais

Thx for answers...

Mit deinem Ansatz ginge nur die Erkennung, ob die Pumpe Spannung hat, nicht ob sie läuft.
Dafür bräuchtest du einen Druck- oder Durchflusssensor im System.

Wenn dir das anliegen der Spannung reicht, kannst du das auch über einen optokoppler lösen. (Vorwiderstand und Diode antiparallel zum Eingang)

Hallo,

es geht doch wohl um die Pumpe aus deinem Thread: AC-Strom messen

Wenn es dir nur um die Erkennung an oder aus geht, dann dürfte dein ACS712-Sensor doch reichen. Die Messgenauigkeit reicht doch zur Erkennung an/aus völlig aus. Falls du doch den Energieverbrauch brauchst bietet sich ein Hutschienenstromzähler mit Zählausgang an. Aus den Impulsen lässt sich auch die Betriebszeit abschätzen.

230V-Relais geht auch, wenn die Versorgungsspannung der Pumpe geschaltet wird. Es gibt kompakte Relais auch zum Festschrauben (z.B.1-Schliesser-230V-Schaltrelais-max-250V-10A-Schuetz

Theseus:
es geht doch wohl um die Pumpe aus deinem Thread: AC-Strom messen

Yep. Allerdings ist die Sachlage jetzt eine andere. Normalerweise wird die Pumpe von einer Steuerung (Black-Box) versorgt. Jetzt will ich diese Steuerung "übersteuern". Dazu habe ich zwischen Pumpe und Leistungselektronik der Black-Box zwei Wechslerkontakte geschaltet. Damit kann ich dann die Pumpe zur Black-Box oder direkt an 230V schalten. Ich will halt nur erkennen, ob am Ausgang der BlackBox 230V liegen.

@guntherb:
Ja, Optokoppler würde auch gehen. Ist ja nur eine andere Art der Signalumsetzung. Ich brauch nur was, das meinen mechanischen Vorgaben entspricht. Wobei die meissten Optokoppler ja genau anders herum arbeiten :frowning:
Aber ich werde jetzt meine Suche im Internet um den Begriff erweitern.

Vorwiderstand und Diode antiparallel zum Eingang

Was meinst du damit genau?? Steh da jetzt etwas am Schlauch...

hk007:
@guntherb:
Ja, Optokoppler würde auch gehen. Ist ja nur eine andere Art der Signalumsetzung. Ich brauch nur was, das meinen mechanischen Vorgaben entspricht.

Optokoppler ist ein IC, also winzig. Allerdings muss man irgendwie von 230V auf 1,2V kommen. Man könnte auch etwas selber bauen. 230V-Glimmlampe bescheint eine Photodiode/-transistor.

Hier ist die Grundschaltung für "LED an 200 Volt".

Aber es gilt natürlich wie immer: Finger weg von Netzspannung für alle die dafür nicht ausgebildet sind :smiling_imp:

Prinzipiell funktioniert das so. Allerdings sollte man diese Schaltung nicht unkommentiert auf Laien "loslassen"!
Der Kondensator sollte ein ein Modell sein, was beim Durchschlag selbstheilend ist, also MKT, MKP, MKL... also metallisierte Folien, wo die Metallisierung wegbrennt und keine massiven Folien haben, wo es einen Kurzen gibt. Nächster Punkt, der strombegrenzende Widerstand muß eine eine Ausführung sein, die im Kurzschlussfall des Kondensators abbrennt und den Stromkreis unterbricht. Dazu muß der Weg zwischen den Metallkappen entsprechend lang sein, damit es keinen Überschlag gibt. Es gibt massive Widerstände, die nicht abbrennen, sondern dann glühen! Ohne Ahnung, was man da genau verbaut, kann man sich ganz schnell die Bude abfackeln! Alternativ eine kleine Sicherung ist eine gute Investition an dieser Stelle :slight_smile:

Da haste natürlich recht, also komm' ich noch mit einer Alternative um die Ecke, die ich (mehr aus Bequemlichkeit weil alles in der Bastelkiste rumlag) verwendet habe:

  • Netzteil an die 220 V
  • Ausgang Netzteil an Relais
  • Relaiskontakte schalten Eingang vom Arduino

Man muss halt auch hier irgendwie an die 220 V ran, aber der Rest ist safe.

Klaus_ww:
Da haste natürlich recht, also komm’ ich noch mit einer Alternative um die Ecke, die ich (mehr aus Bequemlichkeit weil alles in der Bastelkiste rumlag) verwendet habe:

  • Netzteil an die 220 V
  • Ausgang Netzteil an Relais
  • Relaiskontakte schalten Eingang vom Arduino

Man muss halt auch hier irgendwie an die 220 V ran, aber der Rest ist safe.

Hallo,
für die Lösung habe ich einen Verbesserungsvorschlag:
5 Volt-Netzteil ( USB-Netzteil ), Spannung direkt auf Analogeingang, Vorteil: keine beweglichen Teile

Gruss
Kurti

ich nehm dafür einen normalen Optokoppler und eine Vorschaltelektronik aus einem alten LED Strahler. Natürlich teste ich vorher mit einer LED und Multimeter ob der Strom passt.

Viele Wege führen nach Rom

kurti:
Hallo,
für die Lösung habe ich einen Verbesserungsvorschlag:
5 Volt-Netzteil ( USB-Netzteil ), Spannung direkt auf Analogeingang, Vorteil: keine beweglichen Teile

Gruss
Kurti

Auch eine gute Lösung
Aber mindestens noch einen Widerstand vor den analogen Eingang schalten. Was passiert sonst, wenn der Arduino gerade keine Betriebsspannung hat und die 5V vom Netzteil am analogen Eingang anliegen?
Da sieht man dann eventuell das Elektronik intern mit Rauch funktioniert :wink:

Als Signallampe gibt es günstig ganz kleine Lämpchen auf LED- oder Glimmlampenbasis, die sich sicher an 230V anschließen lassen (Beispiel). Man braucht dann nur noch einen Photowiderstand/-diode/-transistor, der das Licht detektiert. Man könnte das in ein kleines schwarzes Gehäuse setzen oder beide in schwarzem Schrumpfschlauch verpacken.

man kann auch eine Fotowiderstand auf eine 220v Led lampe kleben, :confused: :confused:
wie schon gesagt, viele Wege gehen nach Rom

Hi nochmal,

danke für eure Ideen.

Wird aber wohl auf ein 230V Printrelais auf Lochraster rauslaufen. Das Ganze dann auf Hutschiene gebastelt, und gut isses