230V Taster mit arduino schalten

Hey,

Kurz vorweg ich habe noch keinen Arduino, möchte jetzt aber einsteigen und bin deshalb noch recht unerfahren.
Ein gewisses grundverständnis zur Elektronik habe ich, da ich Elektrotechnik studiere ( 2. Semester ).

Nun meine Frage:

Ich möchte mit einem arduino einen vorhanden Taster, der das Garagentor ansteuert, über den arduino schalten.
Allerdings habe ich bisher nichts passendes dazu gefunden.
Ich werde ja ein stromstoßrelais benötigen, welches der arduino schaltet und damit den Taster umgeht .
Ich möchte an den geschalteten Draht des Tasters gehen und nichts an der vorhanden Schaltung ändern.

Ist das so möglich?
Hat jmd dazu schon etwas gebaut und könnte mir helfen ?

Um mein ganzes Vorhaben zu erläutern:
Über Siri soll dem arduino der Befehl gegeben werden den Taster zu schalten und damit das Garagentor zu öffnen.
Da es ein sehr alter Garagenöffner ist, möchte ich in diesem nicht rumbasteln.

Schon mal vielen Dank
Gruß

Also 100% genau verstehe ich nicht was du meinst.

Du hast ein Garagentor das mit einem Taster bedient wird. Der Taster ist an einem Relais angeschlossen und das widerrum an die motorsteuerung. Jetzt verstehe ich nicht genau was du mitm arduino bezwegen willst.

Aber grundsätzlich da du ja selber gesagt hast du hast noch keine erfahrung mit dem arduino würde ich dir erstma empfehlen auf nem steckbrett ne tasterschaltung mit dem arduino zu üben. Da du so sachen wie emprellle ich einen taster und co noch gar nicht mitm arduino gemacht hast

Ich glaub nicht, dass der Taster am Tor den Motor direkt ansteuert?
Vermutlich ist da bereits ein Relais oder sowas dazwischen. Eventuell könnte man dort ansetzen, einfach mal nachgucken, was da läuft.

Aber: Finger weg von 220V!

achwas wenn er aufpasst kann da nix passieren ka wie oft er schon an 220v gearbeitet hat

Stimmt. Tatsache ist aber, dass er es nicht DARF-wenn er kein entsprechend ausgebildeter Elektriker ist.
Dann ist es ganz einfach VERBOTEN und fertig.

Soier:
achwas wenn er aufpasst kann da nix passieren ka wie oft er schon an 220v gearbeitet hat

Sprich für Dich.
Entweder man weiß wies sein muß da man die entsprechende Ausbildung hat oder nicht. Daß es irgendwie vieleicht funktioniert reicht nicht. Darum Änderun dn der Elektroanlage nur von autorisietem Personal.
Grüße Uwe

Werf einen Blick in die Dokumentation deines Garagentors. Meist sind diese extern anzuschließenden Taster überhaupt nicht 230V führend.

Nur weil man Elektrotechnik studiert, heißt das nicht, dass man an Gerätschaften mit 230V rangehen darf. Denn dummerweise kann man in Deutschland und woanders auch, Elektrotechnik studieren, ohne jemals fachgerecht eine Steckdose installiert zu haben (Berufsausbildung Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroniker für Installationstechnik, ....)

Würde sagen es geht ganz einfach.
Nimmst ein Relais was mit 5V geschaltet wird, nimmst 2 Kabel vom Taster, schließt ans Relais dran und fertig.
Das Relais wird für 1 sekunde geschaltet und schon haste “dein Taster simuliert”.
Was Siri anbetrifft, keine Ahnung was es da gibt. Wozu braucht man es auch, wenns nur deine Stimme nicht erkennt?
Dann könnte ich ja auch zu dir “zu Gast” kommen.

Also ich als gelernter Fliesenleger habe nicht nur den Beruf Fliesenleger vom Ausbilder gelernt sondern alles was den Haushalt betrifft.
Da gehört auch eine Hausinstallation dazu, habe zwar noch nix in der Richtung gemacht aber “der Ausbilder” hat so einige Kabel in seinem Haus selbst verlegt, Steckdosen und Schalter etc selbst angeschlossen.

Wer sagt es sei VERBOTEN und nicht DARF?
Man darf alles! Nur muss man wissen was man da macht!

Mal ganz übertrieben, für die Leute die es wort wörtlich nehmen:
Ne Bombe basteln und Häuser in die Luft jagen.
Derjenige weiß was er tut und kennt die Folgen davon, trotzdem tut er dass!
Da kann kein Uwe, kein sschulter, Rabenauge und kein Skorpi denjenigen es ausreden!

Schön, wenn du es so siehst.
Ich kann auch problemlos ne komplette Hausinstallation machen (zwei Elektrikermeister in der Familie), aber ich bin kein Elektriker, also DARF ICH ES NICHT.
Das hat NICHTS mit Können oder wollen zu tun, es ist GESETZ!
Und ich werd mich hüten, hier irgendwem Tips zu geben, wie er-unerlaubterweise- irgendwas basteln kann.

Falls du wissen willst, wo du das nachlesen kannst, dann frag mal deinen Versicherungsfachmann. Der kann dir zeigen, wo-und wird dir ggf. auch gleich nen paar Versicherungen kündigen, wenn du ihm erzählst, was du alles als Nicht-Fachmann selber gemacht hast.

Ich hab von nicht dürfen gesprochen. Klar kann jeder Hans und Franz seine Verdrahtung selber machen. Ich kann auch Autofahren, auch wenn ich keinen Führerschein hätte. Jedoch hat man dann mit den Konsequenzen zu rechnen. Rabenauge hat es bereits auf den Punkt gebracht.

Was dein Ausbilder da macht, ist nicht umbedingt vorbildlich. Jedoch geht auch nicht hervor, ob er es falsch angeht. Jeder kann seine komplette Hausinstallation machen, solange noch nirgends eine Spannung aufliegt. Aber dann kommt der Knackpunkt, du musst jemanden finden, der dir das abnimmt. Und das ist nunmal zB. ein Elektromeister. Der wird defenitiv nicht sagen, in die Dosen brauch ich nicht reinschauen. Passt schon alles. Denn er ist in dem Moment haftbar, wenn etwas passiert und auf Fusch bei der Elektroinstallation zurückzuführen ist.

Persönlich stimme ich skorpi aber zu. Es wäre schön, wenn man vieles selber machen dürfte. Jedoch sollte dieses ohne Grundkenntnisse niemals erfolgen. Von einem Ausbilder es zeigen lassen reicht hier aber defentiv nicht aus. Ein Fachwissen, was man als Elektroniker für Betriebstechnik erlangt hat, reicht nicht aus, um ein Haus in Eigenregie zu verdrahten. Denn es sind spezialisierte Einsatzgebiete.

Da muss ich feststellen, ihr habt nicht viel aufm Bau zu tun.

sschultewolter:
Aber dann kommt der Knackpunkt, du musst jemanden finden, der dir das abnimmt. Und das ist nunmal zB. ein Elektromeister. Der wird defenitiv nicht sagen, in die Dosen brauch ich nicht reinschauen.

Genau so und nicht anders!
Wer hätte schon bock drauf in jede Dose reinzuschauen?!

Es gibt immer unterschiede beim Bau. Auch wenn es für die Privatleute immer schwieriger wird, denn auch diese müssen in zwischen einen ganzen Haufen an Forderungen erfüllen. Beispielsweise kannst du schon länger nicht mehr ein Haus abreißen und die Klinker unter dem Haus verbundeln. Denn das Bauamt möchte entsprechend sehen, dass der Schutt fachgerecht entsorgt wird. Kleine Mengen zu unterschlagen, mag hier nocht gehen. Aber erkläre denen mal, warum 40t Bauschutt fehlen.

Bei kommerziellen Anlagen bekommst du heutzutage schon deutlich mehr Probleme. Hier wirst du teils direkt nach Hause geschickt, wenn du mit ungeprüften Gerätschaften ankommst. Eine Verlängerungsleitung, die kein Prüfsiegel hat (welches idR 1x jährlich ansteht), darf nicht eingesetzt werden. Im Privatbereich interessiert sowas keine Sau, denn es wäre einfach nicht finanziell zu halten.

Ich zB könnte die Abnahme mache,n wenn ich in den letzten 27 Jahren den Beitrag dem Berufsverband gezahlt hätte. 8) 8) 8)
Grüße Uwe