5050 LPD8806 24IC RGB 48 durchgebrannt?

Hallo zusammen,

könnt ihr euch bitte mal die Schaltung ansehen. Ich weiß nicht warum mir die ICs durchbrennen.
Es sind 54 LEDs, die ich zum leuchten brachte (Regenbogen durchlaufend) - hat alles funktioniert. Nur für ein paar Minuten - leider. Danach haben 46 weiß geleuchtet und sind nun aus. Die restlichen 8 machen noch ihr Ding. Ich habe den Arduinosketch nochmal erfolglos aufgespielt.

Das Netzteil schafft 2A.

Beste Grüße
Elvis (er lebt)

Elvis_Presley:
Hallo zusammen,

könnt ihr euch bitte mal die Schaltung ansehen. Ich weiß nicht warum mir die ICs durchbrennen.
Es sind 54 LEDs, die ich zum leuchten brachte (Regenbogen durchlaufend) - hat alles funktioniert. Nur für ein paar Minuten - leider. Danach haben 46 weiß geleuchtet und sind nun aus. Die restlichen 8 machen noch ihr Ding. Ich habe den Arduinosketch nochmal erfolglos aufgespielt.

Das Netzteil schafft 2A.

Welche ICs brennen durch und zeig doch bitte mal ein Schaltbild deines Aufbaus.

Das Schaltbild war im Anhang. :sweat_smile: (Ok, nicht so doll aber am Laptop kann ich atm nicht mehr infummeln.)
Ich vermute, dass der IC zwischen der 8. und 9. LED gebraten ist.

Schaltbild, naja...
Poste bitte mal einen Link einer Led-Stripes.
Mit IC drauf kenne ich nicht.

Erstmal noch ein Danke für die Antworten.

http://www.ebay.de/itm/5-Meter-LED-Strip-5050-LPD8806-IC-RGB-160-LEDs-Arduino-Raspberry-Pi-Adalight-/182229781495?hash=item2a6dbdcbf7:g:FogAAOSwA3dYJH50

Elvis_Presley:
Hallo zusammen,

könnt ihr euch bitte mal die Schaltung ansehen. Ich weiß nicht warum mir die ICs durchbrennen.
Es sind 54 LEDs, die ich zum leuchten brachte (Regenbogen durchlaufend) - hat alles funktioniert. Nur für ein paar Minuten - leider. Danach haben 46 weiß geleuchtet und sind nun aus. Die restlichen 8 machen noch ihr Ding. Ich habe den Arduinosketch nochmal erfolglos aufgespielt.

Das Netzteil schafft 2A.

Beste Grüße
Elvis (er lebt)

Das Schaltbild ist sehr grenzwertig. Es läßt aber erkennen, dass Du die Stromversorgung der LED nur auf einer Seite einspeist.
50 LED * 3 Farben * 20mA = 3A

  1. Bringt das Dein Netzteil nicht
  2. überleben das die Leiterbahnen auf dem LED-Streifen nicht. Die sind kurzzeitig das einzige, was leuchtet. (auch bei 2A nur sehr kurz).

Du must Vcc und GND mehrfach im LED-Streifen einspeisen und am anderen Ende auch noch mal, damit der Hauptstrom nicht über die dünnen Leiterbahnen fließt.

Gruß Tommy

Edit: Evtl. kannst Du die durchgebrannte Leiterbahn flicken, indem Du die Vcc und GND der beiden LED (letzte, die geht zur nächsten) mit einem Draht überbrückst.

Das einzige was mir einfällt ist, daß die 5V nicht 5V sind sondern höher.
Bist Du sicher nicht den Sketch verändert zu haben?

Grüße Uwe

Die 5V der LED sollten nur vom Netzteil kommen, nicht vom Arduino. Falls Du den Arduino auch noch aus diesem Netzteil speisen möchtest, dann mit einer eigenen Strippe vom Netzteil zum Arduino, nicht vom Ende der Streifen.

Wie bereits oben gesagt, die 5V über Strippen mehrfach zu den Streifen leiten. Es ist heute vielleicht nicht mehr so geläufig, aber es soll einmal Lampen gegeben haben, in denen ein dünner Draht mit genügend Strom zum Glühen gebracht wurde, auch bekannt als Glühbirnen. Als Glühstreifen ist dieses Prinzip eher nicht verwendbar, wie Du ja schon selbst festgestellt hast :wink:

Vielen Dank für die Antworten!

uwefed:
Das einzige was mir einfällt ist, daß die 5V nicht 5V sind sondern höher.
Bist Du sicher nicht den Sketch verändert zu haben?

Grüße Uwe

Ich habe die Stabilität des Netzteils nicht überprüft aber der Sketch blieb unverändert.

[/quote]

Tommy56:
Das Schaltbild ist sehr grenzwertig. Es läßt aber erkennen, dass Du die Stromversorgung der LED nur auf einer Seite einspeist.
50 LED * 3 Farben * 20mA = 3A

  1. Bringt das Dein Netzteil nicht
  2. überleben das die Leiterbahnen auf dem LED-Streifen nicht. Die sind kurzzeitig das einzige, was leuchtet. (auch bei 2A nur sehr kurz).

Du must Vcc und GND mehrfach im LED-Streifen einspeisen und am anderen Ende auch noch mal, damit der Hauptstrom nicht über die dünnen Leiterbahnen fließt.

Gruß Tommy

Edit: Evtl. kannst Du die durchgebrannte Leiterbahn flicken, indem Du die Vcc und GND der beiden LED (letzte, die geht zur nächsten) mit einem Draht überbrückst.

Ich bin wirklich ein Theoretiker. (Shame.) Die 2A hatte ich nur überschlagen - ein No-Go. (Shame.)
Und, dass die Leiterbahnen des Streifens zu schmal sind… Naja, was soll ich sagen, das hätte ich wissen können. (Shame.) (In den vielen Tutorials findet man den Hinweis aber nicht!?)

Und tausend Dank für den Hinweis zum Flicken der vermutlichen “Brandstelle”.

BTW: In diversen Anleitungen werden MOSFETs verwendet, warum brauche ich die nicht?

DrDiettrich:
Die 5V der LED sollten nur vom Netzteil kommen, nicht vom Arduino. Falls Du den Arduino auch noch aus diesem Netzteil speisen möchtest, dann mit einer eigenen Strippe vom Netzteil zum Arduino, nicht vom Ende der Streifen.

Warum eigentlich?

P.S. Den “Glühstreifen” wollte ich mir eigentlich patentieren lassen. Und “Glühbirnen” gab es nie: Heatball – Wikipedia

Mosfets werden verwendet, um LED-Streifen mit dummen LED (ohne eingebauten Controller) anzusteuern. In diesen Streifen sind die LED in Reihe geschaltet, so daß nicht mehr Strom fließt als 1 LED benötigt, dafür wird eine entsprechend höhere Spannung benötigt.

Das Video ist zwar gut gemeint, nervt aber :frowning:
Kannst Du das wieder rauswerfen?

DrDiettrich:
Mosfets werden verwendet, um LED-Streifen mit dummen LED (ohne eingebauten Controller) anzusteuern. In diesen Streifen sind die LED in Reihe geschaltet, so daß nicht mehr Strom fließt als 1 LED benötigt, dafür wird eine entsprechend höhere Spannung benötigt.

Das Video ist zwar gut gemeint, nervt aber :frowning:
Kannst Du das wieder rauswerfen?

Klar, schon geschehen.

Danke für die Info, damit sind bei analogen Stripes also nur gleiche Farben möglich.

Wenn doch mein LED Streifen öfter als nur am Anfang mit Vcc und GND versorgt werden muss, wozu dient dann die Wasserdichte Gummiummantelung? Die scheint ja schon fast obligatorisch zu sein und müsste dann doch ständig aufgeschnitten werden!?

Warum wird das hier und vor allem hier nicht gemacht?

Und wie macht man es hier?

Über Antworten bin ich sehr dankbar!

Elvis_Presley:
Warum wird das hier nicht gemacht?

weil die:
1 digital adressierbarer RGB-LED-Strip vom Typ LPD8806, Länge 1 Meter
verwenden. Da ist der Kontroller auf dem Streifen und bei 1-nem Meter geht das schon.

Elvis_Presley:
Und wie macht man es hier?

die werden mit 12V versorgt, das sind bei 24W auch nur 2A. Das müßten die Leiterbahnen noch verkraften.

Grüße Uwe

Hallo Uwe,

dankeschön! D. h. ich sollte alle ganze Meter (oder sicherheitshalber alle 0,5m) VCC und GND einspeisen?

Im Übrigen habe ich jetzt das vermeintlich "tote" Stück (2LEDs und ein IC) kurzzeitig mit Klingeldraht überbrückt, d. h. CKI und DI auf das übernächste Stück gelegt und voilà alle LEDs haben komische Sachen gemacht (weiß, blau und auch bunt) und kurz drauf erstrahlen alle im Regenbogenstyle wie am Anfang. Was war da los? :o :o :o

Vielen Dank an alle!

Willkommen in der wundersamen Welt der Elektronik! :slight_smile:

Anscheinend hast Du ein Händchen für den Umgang mit Schaltungen, meist entweicht der magische Rauch nur einmal :wink:

Vermutlich haben sich durch die vorherige Überhitzung Lötstellen gelöst, die Du beim Anlöten der Drahtbrücken wieder geschlossen hast. Oder Du hast dabei durchgebrannte Leitungen mit Lötzinn geflickt.

Einige Praktiker schwören sogar darauf, defekte Mainboards oder Displays durch Aufbacken im Backofen wieder gängig gemacht zu haben, insbesondere solche mit großen IC mit darunter versteckten Anschlüssen (CPU...), an die man nachher nicht mehr drankommt. In Anbetracht des industriellen Verlötens im Lötbad klingt das garnicht so unglaubhaft. Man sollte das allerdings nicht in der Mikrowelle versuchen, sonst geht es der Schaltung wie dem Ei oder dem Pudel :-]

DrDiettrich:
Willkommen in der wundersamen Welt der Elektronik! :slight_smile:

Wenn es nicht nur mir so geht, akzeptiere ich das gerne. :wink:

DrDiettrich:
Anscheinend hast Du ein Händchen für den Umgang mit Schaltungen, meist entweicht der magische Rauch nur einmal :wink:

Was auch passierte, nach wenigen Stunden hatte ich das selbe Problem wieder. :frowning: Defektes Segment rausnehmen und zusammenlöten! :smiley:

DrDiettrich:
Vermutlich haben sich durch die vorherige Überhitzung Lötstellen gelöst, die Du beim Anlöten der Drahtbrücken wieder geschlossen hast. Oder Du hast dabei durchgebrannte Leitungen mit Lötzinn geflickt.

Einige Praktiker schwören sogar darauf, defekte Mainboards oder Displays durch Aufbacken im Backofen wieder gängig gemacht zu haben, insbesondere solche mit großen IC mit darunter versteckten Anschlüssen (CPU...), an die man nachher nicht mehr drankommt. In Anbetracht des industriellen Verlötens im Lötbad klingt das garnicht so unglaubhaft. Man sollte das allerdings nicht in der Mikrowelle versuchen, sonst geht es der Schaltung wie dem Ei oder dem Pudel :-]

Ja, der Backofentrick ist mir geläufig, auch wenn die Heilung meist leider nicht von Dauer ist. Das mit dem Pudel hab ich noch nicht probiert.

Eine schöne Zeit und nochmals vielen Dank!

Mit den wasserdichten 1 Meter Streifen ist das so: "im Prinzip ja, aber mit Einschränkungen..."
Wenn du nur 1x oder vielleicht vorne und hinten einspeist, langt es, um die Steuerchips in den LEDs zu versorgen - aber nicht, um alle LEDs volle Pulle leuchten zu lassen.
Wenn du beispielsweise einen farbigen Punkt durch den Stripe flitzen läßt, leuchten nur 1-2 LEDs und alles ist gut. Wenn du aber 60 LEDs pro Meter hast und bei RGB sind in jedem Gehäuse eine rote, eine grüne und eine blaue LED verbaut. Jede davon zieht 20 mA - bei weiß also 60 mA. Wenn das bei 60 LEDs p. Meter passiert, dann rauschen da plötzlich 3,6A durchs Kabel!