Ich bin der Aaron aus Bensheim und möchte mich mal ein mein erstes Adruino Projekt wagen.
Für mein Hobby, dem Amateurfunk habe ich eine Endstufe. Diese hat einen Anschluss zum Auslesen von 3 Parametern und kann daran 3 verschiedene Spannungen ausgeben, die den parametern entsprechen.
1: Temperatur
Diese wird über ein Diagramm "DS60R+T&R ausgegeben.
Durchschnittliche Sendeleistung:
bei 12Watt liegen am entsprechenden Pin 3,65V an,
bei 6W 3,47V,
bei 4W 2,75V,
bei 2W 2,00V
SWR (das Bor/Rückverhältnis. Vereinfacht gesagt: Wie gut ist die Antenne abgestimmt
Hier gilt: SWR 1:1 (perfekt)= 0.2 SWR unendlich (schlecht) 3,6 V.
Diese 3 Werte hätte ich gerne durch einen Arduino ausgelesen, berarbeitet und auf einem Display angezeigt. Natürlich soll er die Zwischenwerte dann entweder errechnen, oder ich gebe ihm gebnügend zwischenschritte händisch ein, da bin ich auf euren Input gespannt.
Bekomme ich dies auf einem Arduino Nano hin? Oder besser einen "Normalen" nehmen? Und welches Display würdet ihr mir empfehlen? Schön wäre, wenn alle 3 Werte konstant angezeigt werden würden. Kann ich mir da einfach ein DIsplay kaufen, was für Arduino geeignet ist? E bay und co? Am geilsten wöre natürlich ein Farbdisplay. Ist der Aufwand hier viel größer als ein monochromes DIsplay?
Ginbts beim Programmieren/Arbeiten mit einem Macbook irgendwelche Nachteile gegenüber Windows?
Ich bin sehr gespannt wie ich da am besten ansetze und hoffe auf ein geiles projekt und dass ich quasi hiermit Learning by doing mit eurer Hilfe mache
Auch von mir: Klares Ja!
Inwendig unterscheiden sich Nano und Uno R3 eigentlich nicht wesentlich.
Wenn schon I²C wäre auch ein grafisches Display mit derselben Schnittstelle nicht wesentlich komplexer. Kann man sich schrittweise erarbeiten; der Aufwand ist zwar größer, aber nicht "viel größer". Geht auch in bunt mit SPI, da aber aufpassen wg. 3.3V (LevelShifter).
Wenn ich Post #1 richtig verstehe: Ja, drei Spannungen, die den Betriebszustand signalisieren. @Aaronseibert : Korrekt?
Das kommt auf die Funktion zwischen eingelesenem Wert und Anzeigewert an. Ist sie mit einer linearen, potentiellen oder logarithmischen Formel errechenbar? Wenn ja, sollte das Errechnen mit einem Nano möglich sein, auch wenn die Fließkommaberechnungen in der Genauigkeit begrenzt sind.
Den Nano zähle ich zu den Normalen.
Leider tummeln sich viele Verkäufer, die von dem, was sie verkaufen, keine blasse Ahnung haben. Da werden die verrücktesten Sachen versprochen. Ein guter Webauftritt garantiert leider kein Fachwissen. Ich habe schon im fernen Osten mit guten Erfahrungen gekauft, empfehle ich aber nicht zum Einstieg.
Die Farbe benötigt mehr Speicher beim µC und und eine schnellere Datenübertragung. Der Aufwand steckt eher in hübschen Fonts, die wiederum speicherhungrig sind. Nicht selten flackern angezeigte Werte, was man beseitigen kann, was wieder Speicher benötigt. Daher bin ich weg vom Nano und beim eher exotischen ESP32 mit relativ viel Speicher und schnellen Schnittstellen gelandet. Dazwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten!
Ein LCD 2004 (zwanzig Zeilen und 4 Zeilen) mit I²C-Schnittstelle oder ein kleines OLED finde ich zum Einstieg eine gute Wahl und gut passend zum Nano.
Der Aufwand für Dich hängt an Deinen uns unbekannten Fähigkeiten in C++
Die Funktion Sendeleistung zu Spannung dünkt mir komisch. Für die Leistungen 2, 4 und 6W ist die Kurve linear. Bei 12W ist der Wert für mich zu nidrig. Ich würde 5,65V erwarten, nicht 3,65V.
Hallo, also erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten, ich versuche nun mal jede einzelne Frager zu beanzworten. Ich habe beim Arbeiten keinerleo Möglichkeiten ins Internet zu kommen, muss aus Sicherheitsgründen alle Kommunbikationsmittel abgeben, wenn eine Antwort also dauert, seht es mir bitte nach
Die Physikalischen und logischen Eigenschaften sind bekannt, Dazu gint es eine Tabelle. Temeratur verhält sich linear zur Spannung.
1: unwichtig
2: DC 5v In )Temperatur benötigt ein sauberes 5V signal)
3: Temperatur Read )Hier wird die Apsnnung der aktuellen Temperatur gemessen
4: SWR
5: Power
6: Ground
Ich vermute, dass es auch Zwischenwerte gibt. Gemessen habe ich dies jedoch noch nicht. Aber ohne Zwischenwerte wäre es etwas Grobmotorisch
@uwefed
Die Werte stehen so vom Hersteller in der Bedienungsanleitung. Ich gehe davon aus, dass diese korrekt sind.
wem es hilft, verlinke ich gerne mal die Anleitung der Endstufe, ab Seite 3 werden die Spannungen an den einzelnen Pins erklärt. Zu dem DS60R mache ich mich mochmal schlau.
Okay, dann bestelle ich jetzt einfach mal einen Arduino Nano, ein 2004 display mit 4 Zeilen oder ein OLED. Je nach dem was mir besser gefällt
Der Link zur Anleitung der Endstufe:
Datenblatt: https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/DS60.pdf
Der Sensor gibt 6,25V pro °C aus mit einem Offset von 424mV das heißt bei 0°C mißt Du 424mV und für jedes °C mehr 6,25mV. -40°C entsprechen 174mV und +125°C entsprechen 1205mV. Wenn man nicht bis 125°C messen muß (sondern bis 108°C) kann man die interne Referenz von 1,1V nehmen. Dann ist Die Messung genauer. Man kann zwischen den Messungen die Referenzspannung umschalten, muß aber einige leermessungen machen, damit der gemessene Wert stimmt. Alternativ kann man mittels Spannungsteile die anderen 2 Spannungen auf max 1,1V runterbringen.
Die Referenzspannung im ATmega328 ist nicht so genau (+/- 0,1V )aber langzeitstabil. Wenn Du einmal die Referenzspannung gemessen hast kannst Du diesen wahren Wert für die Berechnung der gemessenen Spannung hernehmen.
Der Temperatursensor ist leider wenig genau; Fehler bis zu 2°C
Ok, die Spannung-Leistungstabelle ist die. Du kannst ja mal nachmessen bevor Du den Arduino kaputtmachst weil da mehr als 5V herauskommen.
Wenn es 5,65V sind dann braucht man einen Spannungsteiler um wieder unter 5V zu kommen.
Bei den Messwerten. Geht es da um hochgenaue Messungen wie bekomme ich jetzt mit der Antenne das bestmögliche Stehwellenverhältnis und die größtmögliche Leistung herausgekitzelt
oder nur um ungefähre Information so nach dem Motto "für die Distanz müssten es ca. 30% Leistung tun.
Noch eine andere Lösung für die Anzeige aber zuerst eine Frage:
Da es um Amateurfunk geht. Machen da alle sich in der Nähe befindlichen Personen ihre Handies komplett aus um EMV zu minimieren oder ist das wurscht wenn die Handies an sind?
Wenn es wurscht ist dann könnte man auch einen WLAN-fähigen Microcontroller zusammen mit einem externen AD-Wandler nehmen. Der microcontroller macht dann sein eigenes WLAN auf mit dem man sich mit dem Handy verbinden kann so wie immer und dann eine kleine vom Microcontroller erzeugte Webseite anzeigen lassen.
Da können sich dann auch mehrere Handies verbinden.