Ich bin gerade dabei, eine Steuerung zu bauen. Das ganze kommt in einen Aufputzkasten (Sowas stelle ich mir vor). Montiert in einem Technikraum, wo durchaus erhöhte Luftfeuchtigkeit (<80%) auftreten kann.
Ich möchte das ganze idealerweise auf Lochraster 120x80mm montieren, einschliesslich Netzteil.
Nun zur Frage:
Das ist das Netzteil, soll mit 8mm Plastikdistanzsechskannt mit auf die Platine. Reicht der Abstand und reichen die Ausfräsungen der Netzteilplatine?
Bedingt durch gefährliches Halbwissen ...
Wenn Du hart im Nehmen bist: Frage Das bei µC.net.
Dort ist auf jeden Fall das Fachwissen vorhanden, wieso so ziemlich jede China-Relais-Platine Schrott ist - eben auch wegen der Abstände, Die (irgendwo beschrieben und eben Dort auch zitiert) genannt werden.
Ist aber wirklich ein hartes Pflaster, dort!
Ich habe hier 2 Platinen, Jarolift TDR2C (Trennrelais) und Eltako ER61-UC.
Jarolift Leiterbahn ist 2mm und Abstände sind 1.5mm
Eltako hat 3mm Leiterbahn und 1mm Abstände. µC.net hat da eine Wiki zu den Abständen und Dicken, mein ich.
Wenn du mich fragst, bau das ding so, wird schon schief gehn
uC.net bin ich sehr wenig bis gar nicht aktiv. Aber die Antworten auf diese Frage kann ich mir schon vorstellen.
Und Halbwissen ist bei mir eher keines vorhanden, nur praktische Erfahrung und gesunde Risikoabschätzung.
ich werde es dann so zusammen nageln, es wird ja in einem Raum installiert, wo es außer Stromkabel und Kunststoff-Wasserleitungen nicht viel gibt. 10A-Sicherung und 30mA-FI ist eh vorgeschaltet. Und über die guten blauen Relais laufen eh nur max. 30Watt von 230V LED-Lampen.
Mir geht's hauptsächlich um die Netzteilplatine
ich möchte dir an dieser Stelle einfach nur nahe legen das mit 220 Volt nicht zu spassen ist. Solltest du dir in irgendeiner weise unsicher sein ...... lass es von einem Fachmann anschauen. Das soll keine Bewertung deiner Fähigkeiten sein. Ich arbeite seid 35 Jahren mit Spannungen von 5-410 Volt. Sicherheit geht vor. Auch Versicherungstechnisch solltest du dir im klaren sein das ein Abgebranntes Haus, dessen Brandursache ein selbstgebautes Gerät mit 220 Volt Anschlüssen, welcher art auch immer. Voll zu deinen laste geht. Aber ..... wozu brauchst du ein solches Netzteil? Mein Vorschlag wäre: Kaufe eine Standart Netzteil, am besten in einem sicheren Gehäuse. Gibt es schon ab 28 Euro für fast jede Ausgangsspannung.
Geiz ist nicht Geil, kann unter Umständen den gesamten Aufbau schrotten.
Der Angesprochene scheint seinen Beitrag gelöscht zu haben.
Für alle Nichtelektriker und die sich unter dieser Diskussion nichts vorstellen können:
In Drehstromnetzen ist die Außenleiterspannung nominell 400V Effektivwert ( +/-5%). Im Haushalt wird ein Außenleiter und der Nulleiter verwendet und dort ist die Spannung um SQR(3) kleiner (230V).
Andererseit kommt man wenn man 230V Gleichrichtet und glättet auf ca 320V. Diese Spannung liegt am Eingangskondensator jedes Switchingnetzteils an.
Der hat wohl auf 220V gg. seit 1987 230V angespielt.
Das mit der Hütte abfackeln sehe ich nicht so eng. Und Versicherungen zahlen eh nie
Und das Modulnetzteil hat nichts mit Geiz ist geil zu tun. Ein sicheres Gehäuse für ein Netzteil benötige ich nicht, da die ganze Platine in ein entsprechendes Gehäuse kommt. Und ich bevorzuge eben einfach Schraubverbindungen mit Adern ohne Aderendhülse, da das hier so üblich ist. Klar könnte ich auch eine grosse Lüsterklemme auf ein Netzteil mit Eurostecker schrauben, aber wie sieht den das aus???
Mir ging es einzig darum, ob die Durchschlagsfestigkeit gegeben ist. Und lt. hier ist das offenbar der Fall, laut Leiterbahnabstände – Mikrocontroller.net eher nicht. Ergo werde ich das Teil auseinander dremeln und die Abstände auf sicherheitshalber 10mm erhöhen.
Und was meine Kenntnisse in Elektroinstallation betrifft, ein befreundeter Elektriker (Meister gibts hier nicht) unterschreibt mir seit langen die Abnahmen (wo es notwendig ist), ohne die Installationen überhaupt gesehen zu haben.
Offen oder isoliert ? ..... fieleicht ist es ja Gewohnheit , aber ich habe immer angenommen das Wechselstrom von Niederspannung entweder isoliert oder ganz weit weg sein muss. 6 mm reichen für einen Transienten mit bis zu 1200V doch niemals aus ..... Aber das ist meine selbst Einschätzung und nicht als Tatsache gemeint. Leider kann ich aus der Tabelle diesen Zusammenhang nicht erkenne. Praktisch sind zwischen 220V und sagen wir 24V auf einer Industrie Platine (z.B in der Lift Technik) mindestens 16 mm Freiraum.
Es gibt 2 Sicherheitsabstände: Luftlinie und Oberfläche. Der Oberflächenabstand muß größer sein da durch Schnutzablagerungen eine teilweise Überbrückung des Abstandes passiert.
Durchschlagfestigkeit gibt es auch für Feststoffe (Platienenmaterial, Lötstoplack, Schutzlack für Platinen in widrigen Umgebungen.
ElEspanol:
Und das Modulnetzteil hat nichts mit Geiz ist geil zu tun. Ein sicheres Gehäuse für ein Netzteil benötige ich nicht, da die ganze Platine in ein entsprechendes Gehäuse kommt. Und ich bevorzuge eben einfach Schraubverbindungen mit Adern ohne Aderendhülse, da das hier so üblich ist. Klar könnte ich auch eine grosse Lüsterklemme auf ein Netzteil mit Eurostecker schrauben, aber wie sieht den das aus???
Es gibt ja auch Installationsnetzteile mit Schraubklemmen oder welche mit Netzkabel, wo man den Stecker gegen eine Lüsterklemme ersetzen könnte.
Mir ging es einzig darum, ob die Durchschlagsfestigkeit gegeben ist. Und lt. hier ist das offenbar der Fall, laut https://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbahnabstände eher nicht. Ergo werde ich das Teil auseinander dremeln und die Abstände auf sicherheitshalber 10mm erhöhen.
In vielen Elektrogeräten findet man Plastikabdeckungen beim Netzteil als Isolierungen gegen Gehäuse oder Niederspannungsteil. Du könntest eine unbeschichtete Platine unter das Netzteil setzen, die entsprechend Größer als das Netzteil ist.
Ich war ejtzt davon ausgegangen, dass das Netzteil an sich, als sicher anzusehen ist. Wenn ich da Zweifel hätte, würde ich ein anderes Netzteil nehmen und nicht am vorhandenen rumdoktern. Ich dachte, es ginge um die Isolation gegenüber der Punktrasterplatine und Arduinomodule.
Du könntest in dem kritischen Bereich einen Isolierlack wie Plastik70 zur Beruhigung aufsprühen.
Nachtrag: Die kritischen Leiterbahnen an dem Luftspalt, sind schon unter Lack. Unterlasse alles, was diesen Lack beschädigen könnte, da dann die Luft-/Kriechstreckenproblematik akut wird. So sollten zwischen den nächsten Lötaugen, wo eine Lackisolierung fehlt, die 6mm eingehalten sein.
Das Netzteil ist das abgebildete. Der Abstand zur Träger-Leiterplatte hat 8 mm und macht mir kein Kummer. Auf dem Modul sind zwischen den Lötaugen für die Netzspannung nur 3 mm, davon 1 mm Luftschlitz.
ElEspanol:
Das Netzteil ist das abgebildete. Der Abstand zur Träger-Leiterplatte hat 8 mm und macht mir kein Kummer. Auf dem Modul sind zwischen den Lötaugen für die Netzspannung nur 3 mm, davon 1 mm Luftschlitz.
Der Abstand zwischen den Netzspannunglötaugen ist unproblematisch, da dort laut der Tabelle bei µC.net 3mm erforderlich sind:
3mm zwischen L und N, 6mm zwischen L/N und Schutzkleinspannung
Wenn ich die Rechenkästchen als Vergleichsmaßstab nehme, müssten die nötigen Abstände genau eingehalten sein.