Akku bauen lassen für Arduino Nano plus 2 externe Heizsplatten

Schönen guten Tag,

ich wollte einen Akku anfertigen lassen und sollte dafür folgende Tabelle ausfüllen. Kennt jemand die Grenzwerte für einen Arduino Nano in diesem Fall? Meine Elektronik benötigt ca. 30 mA und wenn die Heizplatten zugeschaltet werden, direkt an dem Akku angeschlossen (GND am Arduino), dann kommen nochmal 300mA dazu.

Bei dem Foto geht es mir um die C-Rate und die Charge und Discharge Optionen. Ich weiß was die Begriffe alle bedeuten und in welchem Bereich diese liegen, allerdings weiß ich nicht welche Grenzwerte man am besten einhalten soll oder wie weit man gehen kann beim Arduino. Temp., Maße, Kapazität etc. alles erstmal unwichtig…

Vielleicht kennt sich ja einer optimal damit aus?

Bisher werden in 1S2P folgende Batterien benutzt (habe leider kein Datenblatt gefunden) und diese sollen jetzt durch einen Akku ersetzt werden:

https://www.hueckmann-shop.de/produkte/batterien/lithium_batterien_zylindrisch/ansmann/ansmann_extreme_lithium_9v_block

Danke schonmal für eure Hilfe.

Beste Grüße!

ericson95:
ich wollte einen Akku anfertigen lassen

Bei Quantity steht dann 1?

Kennt jemand die Grenzwerte für einen Arduino Nano in diesem Fall? Meine Elektronik benötigt ca. 30 mA und wenn die Heizplatten zugeschaltet werden, direkt an dem Akku angeschlossen (GND am Arduino), dann kommen nochmal 300mA dazu.

Welche Grenzwerte?
Das ARDUINO-nano-Board benötigt 19mA - Arduino Nano | Arduino Official Store - unter specs.

Was noch bei 2,7V geht, steht im DaBla:http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/Atmel-7810-Automotive-Microcontrollers-ATmega328P_Datasheet.pdf
und:
https://www.ftdichip.com/Support/Documents/DataSheets/ICs/DS_FT232R.pdf

Allerdings solltest Du, wenn Du einen Clone benutzt, den Lieferer befragen. Oder die Specs zu den tatsächlich verwendeten Bauteilen lesen.

Kompatibilität: Das Nano-Entwicklungsboard ist zu 100% kompatibel mit dem Arduino und verwendet die gleichen Chips wie die offizielle Version des ATmega328P und CH340

Einstieg für den CH:https://www.mpja.com/download/35227cpdata.pdf

Wenn ich jetzt richtig kombiniere ist das für das Meßgerät in der saukalten Umgebung so und soviel Minusgrade. Bei den tiefen Temperaturen gelten die aufgedruckten Werte schon lange nicht mehr. Im Modellbau werden die Akkus bei Wettbewerben extra auf 35-40°C temperiert damit sie optimal Strom abgeben. Wenn ich im Winter bei 5°C fliege und die Akkus ausgekühlt sind dann machen die Akkus nach 2/3 der Zeit schlapp gegenüber Sommer.

Das musste dem Hersteller extra dazusagen, das du die Akkus bei -40°C einsetzen willst.

Was sage ich immer google ist immer eine fünfminutensuche Wert

https://www.google.de/search?as_q=tieftemperatur+akku

findet dann das hier

https://www.grepow.com/de/low-temperature-battery-de.html

Schaue dir mal die Prozentzahlen der Effizienz bei -40°C an. Wenn das ein super-spezial-Tieftemperatur-Akku ist dann kannst du dir vorstellen was ein "Normalakku" noch für ein Strömchen liefert bevor er ins "Kaltkoma "fällt.

viele Grüße Stefan

StefanL38:
Schaue dir mal die Prozentzahlen der Effizienz bei -40°C an.

Wetten das auf dem Clone ein CH340B/C/E verbaut ist?
Dann reicht die Effizenz bei -20°C :wink:

Einen wichtigen Wert verheimlichst Du uns:
Wie lange soll die Schaltung funktionieren?

Und ist es das Projekt mit der -80° Isolierung?

Grüße Uwe

@my_xy_project:

danke dir, wären 4 Akkus! Mit Grenzwerten meine ich die Höhe des zulässigen Entladestroms, ich weiß ja das mein Gerät mindestens ca. 35 mA und maximal (mit Heizung 350mA). Aber man möchte ja einen gewissen Spielraum haben und in der Tabelle steht ja der Wert "peak current in Ampere" und "Starting Moment current in Ampere" sowie die C-Entladerate. Und da weiß ich überhaupt nicht was ich angeben soll :confused:

@Stefan:

ja ganz genau, danke. Das ist ein Hersteller für Tieftemperaturakkus (-50°C). Deswegen habe ich diesen speziell angefragt, da mir Umgebungsbedingungen und deren Auswirkungen bekannt sind. Ist sehr schwierig einen geeigneten Hersteller zu finden. Habe google schon vieeeele Stunden abgesucht und einige interessante Dinge gefunden. Beispielsweise ist Grepow genau der Hersteller von dem ich die Tabelle bekommen habe (also dein letzter Link) :smiley:

@uwefed:

aktuell sind zwei 9V Blockbatterien mit je 1200mAh verbaut, würde das Messgerät gerne 3-5 Stunden laufen lassen und auch immer einen Reserveakku parat haben. Wegen der Nachhaltigkeit sind Batterien auf Dauer nicht gut, deswegen der Wechsel zum Akku. Richtig, das ist genau das Projekt! :slight_smile:

Radionuklidbatterie bzw. Radioisotopengenerator

Nee, mal im Ernst. Ist es nicht doch viel besser eine isolierte Kabeldurchführung zu bauen? Das stell ich mir 10x einfacher vor.

Lieben Gruß,
Chris

@Chris:

das ist leider nicht möglich. Gerät befindet sich in einem großen Gefrierraum und ist dort nicht stationär, sondern wird umher bewegt von einem Roboter.

ericson95:
danke dir, wären 4 Akkus!

Wegen der Nachhaltigkeit sind Batterien auf Dauer nicht gut, deswegen der Wechsel zum Akku.

Mit 4 Akkus Du das nicht raus reisst, könnte sein.
Überlege Dir, was für ein Einsatz für diese 4 Akkus notwendig ist.
a - Rohstoffe; b - Aufwand für die Herstellung; c - Vertrieb; d - Rohstoffe der Ladung; e - Laufzeit und letztendlich bei der geringen Menge wird die Entsorgung, und damit die Aufarbeitung der Rohstoffe komplizierter und aufwändiger, und somit gar nicht mehr nachhaltig.
Primärzellen in Größenordnungen werden tagtäglich recycelt in anerkannten und durchgängig effizienteren Verfahren.

sowie die C-Entladerate. Und da weiß ich überhaupt nicht was ich angeben soll :confused:

Das ist vermutlich Dein Knackpunkt.
Dann zum lesen:
https://www.batterieforum-deutschland.de/infoportal/lexikon/c-koeffizient/
und dann:

wird umher bewegt von einem Roboter.

der lässt sich nicht anzapfen?

ericson95:
@Chris:

das ist leider nicht möglich. Gerät befindet sich in einem großen Gefrierraum und ist dort nicht stationär, sondern wird umher bewegt von einem Roboter.

Da sehe ich jetzt noch lange kein K.O. Kriterium. Es gibt doch Schleifringe, Linearschleifer, Energieketten und sonst noch alle möglichen Durchführung. Wie sollte die Bewegunge denn aussehen, dass man da keine Verbindung zu schaffen kann?

@my_xy_project:

naja die Batterien die aktuell benutzt werden müssen jedes Mal direkt weggeschmissen werden und kosten pro Batterie 10€. Der Hersteller macht nichts anderes als Akkus herstellen und hat dadurch keinen großen Mehraufwand, wirbt sogar mit dessen Vielfältigkeit in der Produktion. Der Roboter kann nicht angezapft werden, da teils direkter Kontakt unterbrochen ist und das Messgerät wo eingelagert wird. Es ist ein sehr dynamisches System. Geht also nur mit Akku und ich weiß auch was die C-Rate etc. ist, allerdings weiß ich nicht was ich dem Unternehmen diesbezüglich sagen soll. Würde sonst die gleichen Eigenschaften wie die 9V Blockbatterie wählen, da klappt es ja auch bisher problemlos mit :slight_smile:

@themanfrommoon:

s.o. geht leider nicht :confused: muss extern versorgt werden...

...wer nicht will...
Ich wette ich finde ne Lösung die funktioniert.

@themanfrommoon:

glaub mir, geht wirklich nicht :smiley: das Messgerät wird teils zusammen mit den Proben in einen dichten Raum verschlossen innerhalb des Gefrierraumes, im nächsten Moment wieder entnommen und woanders abgestellt und davon gibt es viele Stationen. Dann muss es wieder ganz raus und ist wieder woanders und muss dennoch dauerhaft funktionieren. Du könntest weder nach Außen noch zum Roboter eine Stromversorgung bereitstellen, es ist auch eine hochmoderne Anlage bei der selbst wenn sowas möglich wäre, so ein Eingriff nicht getätigt würde. Kannst du du mir wirklich glauben :wink:

Ja, kein Problem. Das kann man z.B. induktiv lösen. Such mal nach Quick Charge. Damit kann man 18W übertragen...berührungslos