AnalogRead funktioniert nicht wenn man einen buckconverter als vin nutzt

Hallo liebe Community ich habe ein Noise Problem mit
AnalogRead
Ich habe einen solar Laderegler gebaut und möchte den arduino pro Mini der diesen steuert nun mit einem dieser Mini Step down Converter mit Strom versorgen anstatt eines linear-Reglers.
Nun zum Problem:Der ADC zittert extrem wenn ich den Buck Converter nutze , habe den spannungsteiler an der batterie schon mit einem Kondensator gefiltert.
Sampling funktioniert auch nicht
Hat vielleicht jemand von euch eine Idee wie ich das lösen kann?

lukas005:
Hat vielleicht jemand von euch eine Idee…

Ich würde einen Elko (100yF) oder größer an die +5Volt klemmen.
Wenn das nicht hilft, andere Stepdown-Regler testen.
Die sind ja allgemein bekannt für die “schlechte” Ausgangsspannung.

Kein Wunder. Schau die mal ein wie Schaltregler grundlegend funktionieren und wie deren Ausgangsspannung aussieht. Die kannst du nicht direkt als Referenzsspannung verwenden

Der pro mini hat ja keinen Aref pin,wie soll ich da eine externe Referenz anschließen ?

lukas005:
Der pro mini hat ja keinen Aref pin,wie soll ich da eine externe Referenz anschließen ?

Das ist in der Tat schwierig. Also doch einen Längsregler verwenden.

Oder alternativ einen Atmega328 Standalone aufbauen.

hab die Platine leider schon ätzen lassen
trotzdem Danke

Ok, manchmal ist man einfach zu schnell. :wink:

Der Arduino ist eben ein Kompromiss für viele Fälle, aber nicht optimal für alle.
Wenn Elko, dann Low ESR, besser ist noch ein X7R Keramikkondensator (gibts nur als SMD, aber mit 1206 oder 1210 noch händelbar) parallel noch 2 kleinere KerKos, z.B. 100nF und 10nF. Genaue Werte sind völlig unkritisch. Der Sinn ist der, das ein Kondensator durch parasttäre Widerstände und Induktivitäten auf bestimmten Frequenzen "taub" sein kann, beim filtern. Die unterschiedlichen Werte und Fertigungstechnologieen stopfen diese Löcher, so das sie sich ergänzen. Dazu konsequent so verkabeln oder die Leiterplatte routen, das sich am Kondensator Spannungsversorgung und die Leitung zum IC treffen und nicht T-förmig zum Kondensator gegangen wird. Außerdem hat der Atmega nicht ganz von ungefähr getrennte Pins für Analog- und Digitalteil. Die Analogeingänge müssen dann logischerweise sich auch auf Analogmasse beziehen - so dicht wie möglich am IC. Dazu dann noch eine externe Referenzspannungsquelle, die ebenfalls eine gute Siebung durch Kondensatoren bekommt.
Design fällt nicht vom Himmel, es ist viel Erfahrung und man kann es lernen :wink:
Die Chinamodule funktionieren meist "irgendwie", aber nicht unbedingt optimal. Oberste Priorität hat "billig sein" Suche zum verbauten Chip das Datenblatt, sie dir die AppNote an und schaue, ob es ein Referenzdesign gibt.
Wenn es für Induktivität und Kondensatoren "von - bis" Werte gibt, dann wette ich, das das Minimum verbaut wurde, was bedeutet, das die Frequenz höher wird und die Ripplespannung ebenfalls höher wird. Eventuell macht es auch Sinn, die Dinger optimiert nachzubauen, auch wenn sie dann 1€ statt 50 Cent kosten :stuck_out_tongue: